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VWL Einführung (Subject) / VWL 1. Semester (Lesson)
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- Spezialisierung bei komparativen Kostenvorteilen J hat 200 Y und 200 X. Wenn er ein weiteres Y machen möchte, muss er auf ein X verzichten. S hat 250 Y und 500 X. Wenn er ein weiteres Y machen möchte, muss er auf zwei X verzichten. Deshalb hat J einen komparativen Kostenvorteil und sollte nur Y machen, während S nur X machen sollte.
- Die Preiselastizität der Nachfrage Die Preiselastizität der Nachfrage gibt an, wie sich die Nachfrage bei einer Preiserhöhung ändert. X = Menge | P = Preis | Delta = Preis- oder Mengenunterschied vorher zu nachher | Mengeneffekt / Preiseffekt = Preiselastizität Formel: e = delta X * P / delta P * X
- Konsumentenrente und Produzentenrente Konsumentenrente: Ein Konsument (Verbraucher), der ein Produkt zu einem höheren Preis, als das Marktgleichgewicht, gekauft hätte, spart dadurch, dass er bereit gewesen wäre, mehr auszugeben. Unternehmen können nämlich nicht für jeden einen verschiedenen Preis machen, weil es nicht möglich ist – zum Beispiel, weil es sich rumsprechen würde. Produzentenrente: Ein Produzent (Anbieter), der ein Produkt auch für weniger Geld verkauft hätte, gewinnt dadurch, dass er mehr Geld von Konsumenten einnimmt, wegen dem Marktgleichgewicht – zum Beispiel er könnte das Stück für 1 € verkaufen, aber Marktgleichgewicht zu diesem Produkt ist bei 2 €, verdient er mehr Geld dadurch.
- Höchst- und Mindestpreise Höchstpreisvorschrift: Der Staat legt fest, was maximal, wie viel Kosten darf. Also wird vom Staat festgelegt, was der Höchstpreis ist - z.B. Mietpreisbremse: Der Staat sagt pro Quadratmeter ist maximal so viel € zu verlangen, sonst fallen strafrechtliche Folgen an. Mindestpreisvorschrift: Der Staat legt fest, wie viel mindestens für ein Gut verlangt werden muss. Also wird vom Staat festgelegt, was der Mindestpreis ist. Bsp. Bauer sagt, für den Liter braucht er 60 Cent pro Liter - der Staat sagt: 30 Cent pro Liter dafür bekommt der Bauer Subventionen. Damit soll verhindert werden, dass die Produkte in einem anderen Land gekauft werden. Folgen: Schwarzmarkt, Einkaufen im Ausland
- Preisbildung im Oligopol Oligopol: Wenige Anbieter, viele Nachfrager. Wenn wenige Anbieter ein Gut anbieten, aber es viele Nachfrager haben wollen, nennt es sich Oligopol. Erklärung: Oligopolisten müssen, um ihre Nachfrage steigen zu lassen, den Konkurrenzpreis unterbieten und somit höhere Gewinne bis zur Konkurrenzreaktion erwirtschaften. Somit machen die Anbieter weniger Gewinn durch Vergünstigungen. Die Unternehmen, die Liquiditätsstärker und kosteneffizienter sind, gewinnen am Ende und machen in Zukunft höhere Gewinne, wenn sich der Markt wieder beruhigt hat. Auch können Oligopolisten die Preise (Preissenkung oder Preissteigerung) untereinander absprechen und so monopolähnliche Preise erzielen. Der Staat greift in dem Fall ein, da sonst der Endverbraucher ausgenutzt wird. Der Markt passt die Preise dem Preisführer an.
- Nutzen- und Grenznutzenverlauf Erstes GOSSEN’sches Gesetz: Nutzenmaximum: Der Gesamtnutzen steigt mit zunehmender Konsummenge bis zur Sättigungsmenge. Abnehmender Grenznutzen: Der Nutzenzuwachs nimmt mit jeder weiteren Einheit des Gutes ab. Nach Erreichen der Sättigungsmenge ist der Grenznuten negativ. Erklärung: Mit jeder konsumierten Menge die mehr wird, nimmt der Nutzen immer weiter ab. Irgendwann will man dieses Gut nicht mehr konsumieren – zum Beispiel: Im Radio läuft ein Lied, das hört man solange bis man es irgendwann nicht mehr hören kann.
- Indifferenzkurven (Skizze) Die Indifferenzkurve zeigt auf, welche Güter aus Konsumentensicht für ihn gleichwertig sind, unabhängig davon ob er ein Gut mehr oder weniger verbraucht. Die subjektive Grenzrate der Substitution definiert in welchem Maße zwei Güter miteinander austauschbar sind, ohne dass sich das Nutzenniveau verändert.
- Ausgabenminimales bzw. nutzenmaximierendes Konsumoptimum Ausgabenminimales Konsumoptimum (Skizze) Bei einem Güterbündel, die geringsten Ausgaben zu einem bestimmten Nutzen haben. Nutzenmaximierendes Konsumoptimum (Skizze) Bestimmte Güter mit dem höchsten Nutzen zu bekommen bei verfügbarem Einkommen. Im Optimum ist durch eine Umstrukturierung des Konsums keine weitere Erhöhung des Nutzenüberschusses mehr möglich, somit ist die objektive und die subjektive Grenzrate der Substitution übereinstimmend.
- Isoquanten Eine Isoquante gibt alle möglichen Kombinationen der Produktionsfaktoren (Input) an, durch die eine bestimmte Gütermenge (gleicher Output) erzeugt werden können.
- Die Minimalkostenkombinationen (MKK) Ein bestimmtes vorgegebenes Ziel soll unter dem Einsatz geringstmöglicher Mittel erreicht werden.
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- Die Maximalertragskombination (MEK) Mit vorgegebenen Mitteln soll ein größtmöglicher Erfolg erreicht werden.
- Bruttonationaleinkommen (BNE) vs. Bruttoinlandskonzept (BIP) Bruttonationaleinkommen: Inländer (Wohnhaft im Inland) der egal wo auf der Welt Geld verdient. Bruttoinlandsprodukt: Alle Waren und Dienstleistungen die im Inland produziert wurden, egal von wem. Bsp.: Ein Österreicher, der in München arbeitet und am Wochenende nach Hause (Wien) fährt – BIP Deutschland, BNE Österreich.
- Maßgebliche makroökonomische Lehrmeinungen Unterschied Klassische- und Keynesianische Thorie Neoklassik ist darauf ausgelegt, dass es Preisniveaustabilität und ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht gibt. Die Wirtschaftspolitik stellt öffentliche Güter bereit, jedoch ohne Schulden zu machen. Oberstes Ziel der Geldpolitik ist die Sicherung der Preisstabilität. Keynes hingegen setzt auf antizyklische Konjunkturpolitik durch die Steuerung der Nachfrage in Form von Investitionen (ggf. auch durch Verschuldung). Im Gegensatz zur klassischen Theorie ist die Keynesianische Theorie Nachfrageorientiert ausgerichtet.
- Das Sparparadoxon Sobald einer spart, ist es nicht so schlimm. Aber wenn alle sparen sinkt die Produktion und das Einkommen der Wirtschaft, weil kein Geld mehr ausgegeben wird. Das gemeinsame sparen löst einen negativen Multiplikator Prozess aus.
- Das Prinzip des Investitionsmultiplikators Der Multiplikatoreffekt beschreibt in der Volkswirtschaftslehre die Auswirkungen, die wirtschaftliche Anreize auf das Volkseinkommen bzw. das BIP haben. Folglich gibt der Effekt an, wie sich das Gesamteinkommen und die Gesamtnachfrage verändern, wenn eine Erhöhung, beziehungsweise Senkung, der Staatsausgaben oder Investitionen erfolgt.
- Auswirkungen eines kreditfinanzierten Investitionsprogramms Wenn der Staat kreditfinanziert investiert würde somit die Nachfrage steigen, und somit würde auch das Einkommen entsprechend der Multiplikatorwirkung ansteigen.
- Der keynesianische Arbeitsmarkt 1. Arbeitnehmer fordern Mindestlöhne, 2. aufgrund dessen ergibt sich kein Gleichgewicht am Arbeitsmarkt, entsprechend der klassischen Theorie. 3. Durch Mindestlöhne entsteht allerdings unfreiwillige Arbeitslosigkeit.
- Idealtypische Positionen des Staates (Unterschied Keynes und Klassik im Hinblick auf Idealtypische Positionen des Statates) Bei den wirtschaftsliberalen ist keine Stabilisierung einer Marktwirtschaft notwendig, da diese stabil sei, wohingegen beim Interventionismus die Marktwirtschaft stabilisiert werden muss, da diese nicht stabil sei. Beim Wirtschaftsliberalismus kann der Staat keine wirksame Stabiliserungspolitik betreiben, wobei beim Interventionismus kann nur der Staat eine wirksame Stablisierungspolitik durchführen. Staatliche Aktivität führt beim Wirtschaftsliberalismus zur Destabilisierung, wobei beim Interventionismus die Stabilisierung durch geld-/fiskalpolitische Instrumente und staatliche Eingriffe erfolgt.
- Charakterisierung der Fiskalpolitik und der Geldpolitik Was ist Fiskalpolitik? Fiskalpolitik ist Finanzpolitik die der Stabilisierung der Wirtschaft gilt. Der Staat kann Steuern erhöhen um die Wirtschaft zu stabilisieren oder aber auch durch eine Kreditaufnahme/Schulden die Wirtschaft stabilisieren. Was ist Geldpolitik? Geldpolitik ist die Steuerung der Geldmenge durch die Zentralbank, die das Geldangebot bestimmt.
- Fiskalpolitik im Klassisch-Neoklassischen bzw. Keynesianischen Modell Fiskalpolitik im Klassisch-Neoklassischen Modell: Die aktive Wirtschaftspolitik funktioniert nicht, somit wird die private Nachfrage zurückgedrängt. Fiskalpolitik im Keynesianischen Modell: Bei schlechter Wirtschaftslage wirkt der Eingriff des Staates durch den Multiplikatoreffekt.
- Geldpolitik im Klassisch-Neoklassischen bzw. Keynesianischen Modell Geldpolitik im Klassisch-Neoklassischen Modell: Bsp. Geldmengenerhöhung: Preisniveau steigt, jedoch wird die reale Produktion nicht erhöht. Geldpolitik bringt nichts. Geldpolitik im Keynesianischen Modell: Geldpoltik bringt etwas, wenn Unternehmen zinsabhängig auf Investitionen reagieren (Unternehmen investieren abhängig vom Zins).
- Die Einnahmen des Staates Erwerbseinkünfte wie z. B. Einnahmen in Form von ausgeschütteten Gewinnen, Mieten oder Pachten oder Unternehmensbeteiligungen Gebühren und Beiträge wie z. B. Entgelte für Müllabfuhr oder Verwaltungsgebühren wie Pässe oder Rundfunkbeitrag Steuern wie z. B. direkte Steuern (Einkommensteuer) oder indirekte Steuern (Mehrwertsteuer).
- Die Laffer-Kurve Mit einem steigenden Steuersatz steigen die Steuereinnahmen zunächst an, jedoch wegen der Bemessungsgrundlage ist der Abnehmend. Die Bemessungsgrundlage singt aufgrund von Ausweichreaktionen wie z. B. Schattenwirtschaft oder Verlagerung der Produktion ins Ausland. Ab einem kritischen Steuersatz sinkt somit das Steueraufkommen.
- Bereitstellung öffentlicher Güter als wesentliche Aufgabe des Staates Ein öffentliches Gut ist nicht rivalisierend und nicht ausschließbar. Nichtrivalität bsp. Durch Nutzung des öffentlichen Gutes durch einen Haushalt entsteht keine Minderung der Nutzung für einen anderen Haushalt. Nichtausschließbarkeit bsp. Haushalte können nicht oder nur zu extrem hohen Kosten von der Nutzung eines öffentlichen Gutes ausgeschlossen werden.
- Eingreifen des Staates bei Vorliegen externer Effekte Ein externer Effekt sind grundsätzlich ökonomisch orientierte Entscheidungen von Unternehmen, die unbeteiligte Marktteilnehmer ungewollt treffen. Es gibt positive und negative externe Effekte. Negativer externer Effekt: Eine Firma leitet verschmutztes Zeug in einen Fluss. Dadurch entstehen Umweltschäden. Dadurch muss das Unternehmen Sanktionen bezahlen (Strafzahlungen). Positiver externer Effekt: Eine Firma leitet reines Zeug in einen Fluss. Dies hat einen positiven Effekt auf die Umwelt. Dadurch kriegt das Unternehmen Subventionen vom Staat (staatliche Zuschüsse). Pigou-Steuer: Leistungserbringer wird eine Steuer „t“ je produzierter Leistungseinheit auferlegt, welche der Höhe des „Schadens“ pro Einheit entspricht (Sanktionen/Subventionen).
- Was ist die Konsumentenrente? Ein Konsument (Verbraucher), der ein Produkt zu einem höheren Preis, als das Marktgleichgewicht, gekauft hätte, spart dadurch, dass er bereit gewesen wäre, mehr auszugeben. Unternehmen können nämlich nicht für jeden einen verschiedenen Preis machen, weil es nicht möglich ist – zum Beispiel, weil es sich rumsprechen würde.
- Was ist die Produzentenrente? Ein Produzent (Anbieter), der ein Produkt auch für weniger Geld verkauft hätte, gewinnt dadurch, dass er mehr Geld von Konsumenten einnimmt, wegen dem Marktgleichgewicht – zum Beispiel er könnte das Stück für 1 € verkaufen, aber Marktgleichgewicht zu diesem Produkt ist bei 2 €, verdient er mehr Geld dadurch.
- Was ist die Höchstpreisvorschrift? Der Staat legt fest, was maximal, wie viel Kosten darf. Also wird vom Staat festgelegt, was der Höchstpreis ist - z.B. Mietpreisbremse: Der Staat sagt pro Quadratmeter ist maximal so viel € zu verlangen, sonst fallen strafrechtliche Folgen an.
- Was ist die Mindestpreisvorschrift? Der Staat legt fest, wie viel mindestens für ein Gut verlangt werden muss. Also wird vom Staat festgelegt, was der Mindestpreis ist.
- Erkläre ausgabenminimales Konsumoptimum Bei einem Güterbündel, die geringsten Ausgaben zu einem bestimmten Nutzen haben.
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- Erkläre nutzenmaximierendes Konsumoptimum Bestimmte Güter mit dem höchsten Nutzen zu bekommen bei verfügbarem Einkommen.
- Erkläre das Bruttonationaleinkommen (BNE) Bruttonationaleinkommen: Inländer (Wohnhaft im Inland) der egal wo auf der Welt Geld verdient.
- Erkläre das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Bruttoinlandsprodukt: Alle Waren und Dienstleistungen die im Inland produziert wurden, egal von wem.
- Erkläre die Fiskalpolitik Der Staat kann Steuern erhöhen um die Wirtschaft zu stabilisieren oder aber auch durch eine Kreditaufnahme/Schulden die Wirtschaft stabilisieren.
- Was ist Fiskalpolitik? Fiskalpolitik ist Finanzpolitik die der Stabilisierung der Wirtschaft gilt.
- Was ist Geldpolitik? Geldpolitik ist die Steuerung der Geldmenge durch die Zentralbank, die das Geldangebot bestimmt.
- Erkläre die Fiskalpolitik im Klassisch-Neoklassischen Modell Die aktive Wirtschaftspolitik funktioniert nicht, somit wird die private Nachfrage zurückgedrängt.
- Erkläre Fiskalpolitik im Keynesianischen Modell: Bei schlechter Wirtschaftslage wirkt der Eingriff des Staates durch den Multiplikatoreffekt.
- Erkläre Geldpolitik im Klassisch-Neoklassischen Modell Bsp. Geldmengenerhöhung: Preisniveau steigt, jedoch wird die reale Produktion nicht erhöht. Geldpolitik bringt nichts.
- Erkläre Geldpolitik im Keynesianischen Modell. Geldpoltik bringt etwas, wenn Unternehmen zinsabhängig auf Investitionen reagieren (Unternehmen investieren abhängig vom Zins).