35

Biologie der Nutzpflanzen (Subject) / Biologie der Nutzpflanzen (Lesson)

Biologie der Nutzpflanzen, Möseler

This lesson was created by thomas_koe.

Learn lesson

Advertisement
  • Was ist die Bedeutung von Assimilation? Pflanziche Organismen wandeln mithilfe von Photosynthesepigmente, Sonnenlicht (UV-Strahlung, Strahlungsenergie)und anorganische Substanz in organische Substanz (chemische Energie) um.
  • Was ist die Bedeutung von Dissimilation? Bei der Umsetzung der organischen Substanz von den Pflanzen oder anderen Organismen (Pilsen, Tieren und Bakterien) wird Wärmeenergie frei.
  • Produzenten autotrophe Organismen, die anorganische Substanz in energiereiche organische Verbindungen umwandeln (Photosynthese). ->Primärproduktion
  • Konsumenten Heterotrophe Organismen, die Energie aus den von Produzenten produzierten organischen Substanzen beziehen.
  • Destruenten Organismen("Zersetzer"), die organische Materie (aus toten Produzenten und Konsumenten) in anorganische Verbindungen zersetzen.
  • (photo)autotroph Benötigte Bau- und Reservestoffe werden aus Strahlungsenergie des Sonnenlichts gewonnen. Anorganische Substanz wird zu organischer Substanz umgewandelt. 
  • heterotroph Benötigte Bau- und Reservestoffe werden aus organischer Substanz gewonnen. "Keine Selbsternährer sondern sich von anderen ernährend"
  • Kennzeichen des Lebenden (8) -Stoffwechsel -Fortpflanzung -Wachstum (lebenslang, Zellteilungen) -Reizbarkeit (taktile; chemische; physikalische Reize) -Bewegung -Entwicklung (stammesgeschichtlich, individuell) -Vererbung -Energiewechsel
  • Nennen sie die Merkmale, die für pflanzliche Organismen kennzeichnend sind. -meistens autotroph -> Produzenten -Zellwände -Chloroplasten (Chlorophyll) -Zellvakuolen -meist ortsfest -meist Stärke-bildend -lebenslang embryonale Zellen (lebenslanges Wachstum) -große äußere Oberfläche
  • Kennzeichen von tierischen Organismen -immer heterotroph-> Konsumenten/Destruenten -kein Chlorophyll vorhanden -große innere Oberfläche -begrenztes Wachstum (im erwachsenen Alter hauptsächlich ausdifferenzierte Zellen) -keine Zellwände vorhanden -meist Glycogen bildend -meist ortsbeweglich
  • Advertisement
  • Merkmale, die pflanzliche Zellen von tierischen Zellen unterscheiden -Umhüllung des Protoplasten durch eine Zellwand (Hauptsächlich aus Cellulose bestehend, widersteht dem Zellinnendruck (Tugor) -> hohe Festigkeit) -Vorhandensein von einer Zellsaftvakuole (Speicherung gelöster Stoffe, vor allem Sekretstoffe) -Vorhandensein von Plastiden (Normalfall-> Chloroplasten)
  • Biologischer Artbegriff nach A. Mayr Arten zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nur untereinander fortpflanzen und sich hinsichtlich dessen von anderen Populationen isolieren.
  • Wie werden wissenschaftliche Namen aller Organismen gebildet? -binäre Nomenklatur -Gattung + Art + Kürzel des Entdeckers (Meistens L. für Carl von Lenné)
  • Protoplast Gesamter Zellinhalt und dessen Zellorganellen; von der Zellmembran begrenzt
  • Symplast Gesamtheit aller Protoplasten. Verbunden über Tüpfel/Plasmastränge
  • Apoplast Gesamter extrazellulärer Raum, bestehend aus Zellwand (Mittellamelle, Primärwand, Sekundärawand) und interzellularen
  • Arten von Membranproteinen -periphere Proteine (an der Außenschicht) -integrale Translokatoren, Tunnelproteine (reichen durch die ganze Membran) -halbintegrale Proteine
  • Aufbau der Biomembran -zwei monomolekulare Phospholidschichten (hydropiler Bereich zeigt nach außen, lipophil nach innen) -verschiedene Membranproteine -aufliegende Kohlenhydratketten -zähflüssige Konsistenz (hohe Beweglichkeit von Proteinen+Lipiden in der Membran) -Fluid-Mosaic-Model
  • Woraus besteht der Protoplast? -Cytoplasma -Großorganellen (Hülle->Doppelte Membran) -Kleinorganellen (Einfache Membran) -Self-assembly structures (ohne Membran) -Protoplast ist umgeben von der Zellmembran (Plasmalemma)
  • Fakten über den Zellkern =Nucleolus -größtes Zellorganell -Durch Zellkernteilung (Mitose) aus sich selbst hervorgehend -Speicherung der Erbinformation = Genom -Im inneren Karyoplasma -Umhüllt von Kernhülle (Doppelmembran; Öffungen, die den Durchfluss zwischen Kern und Cytoplasma steuern; Innenraum steht in Verbindung mit ER-Innenraum) -Weitergabe der Erbinformation; Steuerung der Proteinbiosynthese
  • Modell der Feinstruktur der Chromatide DNA Doppelstrang-> Kette von Nucleosomen (Kette mit 8 Histonproteinen)-> Chromatin ("Schnur"-> Interphase Chromatin) -> Metaphase Chromosom 
  • Fakten Endoplasmatisches Retikulum -raues ER (trägt Ribosomen an der cytoplasmatischen Seite) (->Proteinbiosynthese) -glattes ER (Fettsäureproduktion, Ca2+ Speicher) -Struktur aus flachen Zisternen/Tubuli -Umgeben von einer einfachen Membran -Reicht durch die gesamte Zelle -Über Kernporen mit dem Zellkern verbunden
  • Fakten Plastiden -Eigenes Genom -Chloroplasten, Leukoplasten, Chromoplasten -reproduzieren sich selbst -Proplastiden (=Vorstufe der Plastiden, Differenzierung über Licht geregelt) -Doppelmembran (Innenseite mit Ausstülpungen für eine größere Oberfläche)
  • Fakten Chloroplasten -Ort der Photosynthese -Matrix = Stroma (farblose Flüssigkeit; enthalten Thylakoide) -Thylakoide: Ort der Lichtreaktion der Photosynthese -Lipidtröpfchen (Plastoglobuli, Energiespeicher, Speicher vieler Stoffe) -Stärke
  • Fakten Chromoplasten -Entstehen aus Proplastiden oder Umwandlung von Chloroplasten -Enthalten keine Thylakoide -> photoynthetisch inaktiv -färben Wurzeln, Blüten und Früchte gelb und rot durch Carotine & Xantophylle -Wichtig für Bestäubung und Ausbreitung durch Tiere
  • Fakten Leukoplasten -Oft in Speicherorganen -Keine Thylakoide -> Photosynthetisch inaktiv -keine Pigmente, Können mit Licht ergrünen -Proteinoblasten: Eiweißspeicherung -Elaioplasten: Fettspeicherung -Amyloplasten: Stärkebildung und -speicherung
  • Aufbau von Mitochondrien -Eigene extrachromosomale DNA, ringförmige DNA -Durch Teilung aus sich selbst hervorgehend -umgeben von Doppelmembran -perimitochondraler Raum (=Raum zwischen den Zellmembranen) -Matrix (von inneren Membran umschlossener Raum) -innere Membran mit großer Oberflächenvergrößerung ->Cristae-Typ: Kammerartige Einstülpungen   ->Tubulus-Typ: Röhrenförmige Einstülpungen
  • Funktionen der Mitochondrien -Umwandlung der chemischen Energie energiereicher Substrate in leicht nutzbare energiereiche Phosphat-Formen (ATP)
  • Fakten Ribosomen -Ort der Proteinbiosynthese -nur elektronenmiskrokopisch erkennbar -Self-Assembly Strukturen aus einer Vielzahl an Nukleinsäuren und Proteinen
  • Microbodies -Sammelbegriff  -Vom ER kleinste gebildete Strukturen -Einfache Membran -Peroxisomen: H202 Abbau, mit Katalase -Glyoxysomen: Mobilisierung gespeicherter Lipide, Umbau zu nutzbaren Kohlenhydraten -Lysosomen: "Verdauungsorganellen" -Oleosomen: Öltröpfchen
  • Advertisement
  • Fakten Dictyosomen (Golgi-Apparat) -Synthese von Zellwandbestandteilen -Markieren der Vesikel (Clathrin) -Aubau Zellmembranen & Zellwand -Transport- und Verteilersystem
  • NADPH ausgeschrieben Nicotin amid adenid nucleotid phosphat (ein Wort (Nicotinamidadenidnucleotidphosphat)
  • Ort der Primär-/ Sekundärreaktion der Photosynthese Chloroplasten -Primärreaktion: Thylakoiden -Sekundärreaktion: Stroma (Matrix); Cytoplasma
  • Stomata Spaltöffnungen (Besteht aus zwei Schließzellen; Dient zum internen und externen Gasautausch)
  • Leitbündeltypen (inklusive Pflanzenorgan + Merkmale) kollaterales Leitbündel: häufigste Form, Sprossachse, Xylem weist nach innen konzentrisches Leitbündel: Kreisförmiges Phloem/Xylem mit ringförmiger Umrahmung, Monokotyle(Außenxylem), Farn (Außenphloem) radiäres Leitbündel: Xylem Kreuzartig in der Mitte angeordnet, Wurzeln offenes Leitbündel: Kambium zwischen Phloem und Xylem geschlossenes Leitbündel: kein Kambium zwischen Xylem und Phloem bikollaterales Leitbündel: Sprossachsenmitte zugewandte Seite hat noch extra Phloem (Solanaceae, Kürbisgewächsen)