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Volkswirtschaft (VWL) (Subject) / Aus Quiz 17 (Lesson)

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  • Berechnung BIP im Gleichgewicht und verfügbare Einkommen, die privaten Konsumausgaben mit C, I, G und T Verfügbares Einkommen = Y - T = Yv Y = C + I + G = autonomer Konsum von 160 + 0,6(Yv) + 150 + 150 = 160 + (Y-100)(Steuern) + 300 Y = 0,6Y + 400 = 0,4 Y = 400 = Y = 1000 b das verfügbare Einkommen  die privaten Konsumausgaben C Yv = Y-T Yv = 100-100= 900 C = 160 + 0,6x(900) = 700
  • Richtig oder Falsch: Private Konsumausgaben machen den größten Teil am BIP aus Richtig
  • Richtig oder Falsch: Die marginale Konsumneigung muss positiv sein, kann aber ansonsten jeden positiven Wert annehmen Falsch zwischen 0 und 1
  • Richtig oder Falsch: Fiskalpolitik betrifft die Entscheidungen über die Höhe von Steuern und Staatsausgaben Richtig
  • Richtig oder Falsch: Die Gleichgewichtsbedingungen auf dem Gütermarkt lautet: Der Konsum muss gleich der Nachfrage sein Falsch: Angebot = Nachfrage oder S = I
  • Richtig oder Falsch: Der Anstieg der Staatsausgaben um eine Einheit erhöht im Gleichgewicht die Produktion um eine Einheit Falsch um mehr als 1 positiver Multiplikator
  • Richtig oder Falsch: Ein Anstieg der Konsumneigung führt zu einem Rückgang der Produktion Falsch
  • Verfügbares Einkommen Formel: Yv= Y-T
  • Was macht den Multiplikator kleiner? eine Zunahme der marginalen Sparneigung je höher c ist je größer der Multiplikator; je kleiner C je kleiner der Multiplikator
  • Was verringert den gleichgewichtigen Output (Y)? - Eine Zunahme der marginalen Sparneigung - eine Steuererhöhung - Rückgang der marginalen Konsumneigung
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  • Was muss bei Konsum und Sparen, für die marginale Konsumneigung sowie der marginalen Sparneigung gelten? Beide müssen zusammen 1 ergeben
  • Welche Gleichung beschreibt die Nachfrage in einer offenen Volkswirtschaft? C + I + G + X - IM
  • Welche Variablen sind endogen im Gütermarktmodell? - Konsum (C) - Verfügbares Einkommen YD - Ersparnis (S) - Gesamteinkommen (Y)
  • Das verfügbare Einkommen entspricht: der Summe aus Konsum und Ersparnis
  • Was beschreibt die marginale Konsumquote? Der Veränderung des Konsums, die durch die Veränderung des verfügbaren Einkommens um eine Einheit verursacht wird
  • Was erfordert ein Gleichgewicht im Gütermarkt? - die Produktion muss der Nachfrage entsprechen
  • Eine Ökonomie ist im Gleichgewicht, wenn welche Bedingung erfüllt ist? Die Ersparnis entspricht den Investitionen (S=I)
  • Welche Maßnahmen werden in der kurzen Frist nicht zu einer Erhöhung des gleichgewichtigen Outputs führen? - Erhöhung der F&E Ausgaben - Erhöhung der Steuern
  • Basierend auf unserem Verständnis des Sparparadoxons wissen wir mit Sicherheit, dass eine Reduzierung des Sparwunsches was verursacht? - Eine Erhöhung des gleichgewichtigen BIPs
  • Was gilt wenn eine Volkswirtschaft im Gleichgewicht ist? I = S
  • In einer geschlossenen Volkswirtschaft, die sich im Gleichgewicht befindet gilt: I = S
  • Basierend auf dem Verständnis des diskutierten Gütermarktmodells wissen wir mit Sicherheit, das seine gleichzeitige Erhöhung von G und T in exakt derselben Höhe was verursachen? Eine Outputerhöhung
  • Wenn die Sparpläne höher sind als die Investitionspläne, ... ist die gesamtwirtschaftliche Nachfrage geringer als das gesamtwirtschaftliche Angebot
  • Welche Größen sind in der Theorie der gesamtwirtschaftlichen Nachfragepläne exogen gegeben? - Investitionen - Autonomer Konsum
  • Erläutern Sie, wie er zu einem Gleicgewicht bei Unterbeschäftigung kommen kann In einem Unterbeschäftigungsgleichgewicht ist die Nachfrage zu gering um das vorhandene Arbeitsgebot voll auszulasten. Das kann nur eine staatliche organisierte expansive Nachfragepolitik. Es existiert kein Marktmechanismus, der für Vollbeschäftigung sorgt. Nachfrage bestimmt die Höhe des Angebotes, beide zusammen das gleichgewichte BIP. Über die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt wird nicht (nur) auf dem Arbeitsmarkt entschieden, die Beschäftigungshöhe wird durch die effektive Nachfrage bestimmt. Unterausgelastete Kapazitäten sind der „Normalfall“, daher flexible Mengen und konstante Preise als Annahme   Hier bitte noch einmal das entsprechende Kapitel im Bofinger durchsehen und weiter ergänzen. Der Kern ist aber korrekt.
  • Erläutern Sie das Saysche Theorem. Nach Say schafft sich jedes volkswirtschaftliche Angebot seine eigene Nachfrage selber, weil durch die Herstellung von Gütern gleichzeitig das Geld verdient wird, um sich Güter zu kaufen. Das heißt es entsteht ein volkswirtschaftliches Gleichgewicht bei Vollbeschäftigung. „Sickerverluste“ sind unmöglich Gültigkeit vor allem für wenig entwickelte Volkswirtschaften Das Angebot bestimmt die Höhe der Nachfrage und beide zusammen das gleichgewichte BIP. Das BIP ist immer ein Vollbeschäftigungs-BIP
  • In A- Land beträgt die Konsumfunktion: C(Y) = 5+0,75Y Die Investitionen liegen bei I = 4. a) Wie hoch ist das Gleichgewichtseinkommen? b) Nehmen Sie an, dass die Unternehmen sich bei der Produktionsplanung am Vollbeschäftigungsoutput von Y^v = 40 orientieren! - Was ergibt sich durch diese spezielle Angebotsentscheidung für die Volkswirtschaft? - Zeigen Sie daran insbesondere, wie sich Sparen aus makroökonomischer Sicht nachteilig auswirken kann! a) Zunächst Berechnung der gesamtw. Nachfrage: Yn  = C + I = 5 + 0,75 Y + 4  Im Gleichgewicht Yn = Ya = Y --> Y0 = 36 oder Y0 = 5/(1-0,75)+4/(1-0,75) = 36 -> Unter dem Vollbeschäftigungseinkommen von 40 b) Wenn sich die Unternehmer bei ihrer Produktionsplanung darauf verlassen, dass dasVollbeschäftigungseinkommen abgesetzt werden kann und dieses auch produzieren,entsteht ein Einkommen von Y= 40. Einsetzen in Konsumfunktion C = 5 + 0,75 * 40 = 35 Zusammen mit den Investitionen von 4 ergibt sich dann eine gesamtwirtschaftlicheNachfrage von 39, die unter dem gesamtwirtschaftlichen Angebot von 40 liegt. DerGütermarkt befindet sich also im Ungleichgewicht.  Die geplante Ersparnis beträgt in dieser Situation S = Y - C = 40 - 35 = 5 Sie liegt also über den geplanten Investitionen. Es gilt alsoS ex ante > I ex ante, d.h. es liegt eine deflatorische Lücke vor. Diese könnte unmittelbargeschlossen werden, wenn sich die Privaten entschließen könnten, ihren autonomenKonsum von 5 auf 6 zu erhöhen. Eine geringere Ersparnis würde also dazu beitragen,dass die Wirtschaft sich beim Vollbeschäftigungsoutput im Gleichgewicht befindet.
  • Stellen Sie grafisch den Unterschied zwischen klassischer und -keynesianischer Arbeitslosigkeit dar. Welche Therapien sind bei diesen beiden divergierenden Diagnosen angemessen? Diese beiden Formen der Arbeitslosigkeit werden in den Schaubildern 18.13 und 18.14abgebildet. Wenn Sie die aktuelle Diskussion über die Therapien zum Abbau derArbeitslosigkeit verfolgen, können Sie sehr schön erkennen, ob dabei die Diagnose derkeynesianischen oder der klassischen Arbeitslosigkeit unterstellt wird.Wer, wie dies Gewerkschaften tun, von einer keynesianischen Arbeitslosigkeit ausgeht, wirdvor allem nach Maßnahmen rufen, mit denen die gesamtwirtschaftliche Nachfrage belebt wird.Auf diese Weise kann die Rationierung am Arbeitsmarkt reduziert werden, so dass wieder mehrMenschen beschäftigt werden. Konkrete Maßnahmen zum Abbau der keynesianischenArbeitslosigkeit sind Steuersenkungen, staatliche Ausgabenprogramme, Investitionszulagenfür Unternehmen.Die „herrschende Meinung“ geht in Deutschland jedoch davon aus, dass dieBeschäftigungsprobleme weitgehend als eine Form der „klassischen Arbeitslosigkeit“ zudiagnostizieren sind. Aus diesem Grund konzentrieren sich die Lösungsansätze durchwegdarauf, das Lohnniveau in direkter oder indirekter Form zu senken.  Durch die Abschaffung des Flächentarifvertrags soll das „Kartell“ der Gewerkschaftengebrochen und der Lohn auf das markträumende Niveau reduziert werden.  Durch „Reformen“, mit denen bisher von den Unternehmen teilweise bezahlteSozialleistungen auf die Arbeitnehmer übergewälzt werden (private Finanzierung desKrankengelds, Zahnersatz und bestimmte Medikamente, Praxisgebühren etc.), sinken dieLohnkosten der Unternehmen und zugleich auch die – nach Zahlung vonVersicherungsprämien – verfügbaren Realeinkommen der Arbeitnehmer.
  • In B-Land sparen die Haushalte 20 % ihres Einkommens. Wie wirkt es sich auf das Gleichgewichtseinkommen aus, wenn die Investitionen aufgrund eines allgemein steigenden Optimismus der Unternehmer um eine Million € zunehmen? Die Ersparnis stellt das Spiegelbild des Konsums dar. Es gilt: S=Y–C. Wenn die Haushalte 20% ihres Einkommens sparen, ist dies identisch mit der Aussage, dass sie 80 % ihresEinkommens konsumieren. Die Konsumquote b beträgt also 0,8. Damit kann man jetzt denMultiplikator einer autonomen Erhöhung der Investitionen berechnen. dY/dI = 1/(1-b) Für b=0,8 erhält man einen Multiplikator von 5. Eine Erhöhung der autonomen Investitionenum 1 Million Euro führt also zu einer Zunahme des Gleichgewichtseinkommens um 5Millionen Euro.
  • In C-Land ist die Arbeitslosigkeit seit einiger Zeit sehr hoch. Die größte Gewerkschaft des Landes fordert deshalb starke Lohnerhöhungen, da nur so die notwendige Ausweitung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage erreicht werden kann. Unter welchen Voraussetzungen ist das die richtige Therapie und welche Risiken und Nebenwirkungen sind dabei zu beachten? Bei dieser Fragestellung geht es um die Kaufkrafttheorie des Lohnes. Diese geht davon aus,dass es durch Lohnerhöhungen möglich ist, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage zu beleben. Grundvoraussetzung für die Anwendung einer solchen Therapie ist zunächst, dass dieArbeitslosigkeit tatsächlich als eine „keynesianische Arbeitslosigkeit“ diagnostiziert werdenkann. Hätte man es stattdessen mit einer „klassischen Arbeitslosigkeit“ zu tun, wäre dieTherapie völlig kontraindiziert, die Arbeitslosigkeit würde noch weiter zunehmen. Auch im zweifelsfreien Fall einer „keynesianischen Arbeitslosigkeit“ muss man mit dieserTherapie sehr vorsichtig umgehen. Zum einen funktioniert sie nur, wenn die Sparneigung derArbeitnehmer-Haushalte, die von der Lohnerhöhung begünstigt werden, höher ist als die derUnternehmer-Haushalte, deren Einkommen durch die Maßnahme zurückgehen. Zum anderen,und das ist die problematischere Bedingung, darf es durch die höheren Löhne nicht zu negativenRückwirkungen auf andere Komponenten der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage, insbesonderedie Investitionen kommen. Wenn die Lohnerhöhung die Unternehmer so verschreckt, dass sieihre Investitionen in C-Land reduzieren und dafür verstärkt im Ausland investieren, hätte dieMaßnahme ihr Ziel verfehlt.