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Energie aus Rohstoffen der Land- und Forstwirtschaft (Subject) / sko2 böden exkursion (Lesson)

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  • nach was zeigen sie unterschiede in der au? Also: Böden zeigen Unterschiede in der Wasserverfügbarkeit je nach Textur (Feinkörnigkeit), Mächtigkeit der Feinsedimente und Höhenlage => z.B. trockene Pappelau wäre ein sandiger, höher gelegener aber immer noch weicher Standort.
  • Frische Lindenau sandig, sehr rieselfreudig, hellgrau -> 25-30cm Ahb, dann sehr sandiger C-Horizont (ganz schwach lehmig, fast reiner Sand). => tiefgründiger grauer Auboden mit geringem Speicher, weil wenig Humus -> 1% mehr Humus = 3% mehr Wasserspeicherfähigkeit
  • Trockene harte Au 70cm Schotteroberkante (ist also 70cm unter Oberfläche -> Feinsedimentboden ist 70cm mächtig), darüber lehmiger Sand -> sehr geringmächtiger grauer Auboden
  • Frische harte Au Stockwerkprofil, weil alte Sedimente von neuen begraben wurden -> grauer nicht vergleyter Auboden mit ca. 60cm Ahb, dann C, dann Ahb-begraben, dann wieder C
  • Frische Pappelau liegt ~2m höher als feuchte/nasse Weidenau => keine Vergleyungsspuren mehr (weg vom GruWass). 45cm Ahb-Horizont (sehr krümelig), darunter carbonathaltiger grauer C => grauer, nicht vergleyter Auboden sehr N-reich (Brennnesseln!)
  • Feuchte + nasse Weidenau Grundwasserbeeinflusster = vergleyter Auboden => wurde durch Sedimentation aufgetragen, verklebte Krümel, Würmer weit an Oberfläche -> Sauerstoffmangel. Formel: A-Cg
  • Mittelwald zwischen Enzersdorf und Ernstbrunn Boden: tonig, reich an Konkretionen (Fe, Mn-Ausfällungen) => bindiger Pseudogley, wobei der obere Hang eher trocken ist und der untere eher feucht (Massenfluss!) -> unten sind Eichen viel höher als oben! 
  • Eichenwald in Patzmannsdorf Bodenprobe: ~1cm Mull, darunter Pseudogley, darunter gleiches C wie in Wand. Pseudogley bedeutet, dass es Staunässe geben muss -> auch durch Pflanzen wie Haselwurz und Leberblümchen signalisiert. Ahb (b weil krümelig, locker, keine scharfen Grenzen), Mull => innerhalb eines Jahres umgesetzt, wobei Eichenblätter am längsten bleiben (neben Totholz), weil sie Gerbsäuren enthalten -> schwer umsetzbar
  • Wiese (Sandgrube) Patzmannsdorf Boden: humos (Alessiviert), dann fahl (E, wächst aus A), dann intensiv rötlich (Bt) mit Quarzkieseln (gerundet = Hollabrunner Schotter, fluvatiler Eintrag), dann silikathaltiges C = pseudovergl. Parabraunerde auf Silikat!  klastische sedimente mull
  • Buchberg Kalkgrube dunkelbraun -> Ahb, Brel (kolluvial den Hang hinunterverlagert), C. Hier aber kein Wasserstau -> keine Pseudovergleyung sondern kolluviale Kalklehmrendzina -> B und C durchmischt -> Wurzeln können auf Basen aus C-Horizont zugreifen -> keine Nährstoffarmut. Wasser wird gespeichert (weil Lehm vorhanden), staut aber nicht. Achtung. kollKalklehmrendzina kann auch schlecht sein, wenn zu wenig Lehm und zuviel Skelett da ist.Problem hier: 50-70% Steine (Grobboden, speichert kein Wasser), und auch mehr Lehm und weniger Ton als im Weingarten -> speichert weniger Wasser. Also weniger Wurzelwachstum trotz guter NäSto= kleinere Bäume (Bonsaieffekt!)
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  • Buchberg unterer Mittelwald Ahb, Bv(reliktisch), Ccarbonat => Kalklehmrendzina (Kalklehm ist kalkfrei, aber mit Kalk vergesellschaftet, also mit den Kalksteinen die drin sind; B-Horizont ist eigentlich kalkfrei), mit Pseudovergleyung wegen hohen Tonanteil (lässt Wasser nicht abfließen). Bis C-Horizont c.a. 30cm => sehr schlecht für LW. Stattdessen Mittelwald!
  • Weingarten am Buchberg A: 25cm mächtig, oben leichte Humusfärbigkeit mit verdichtungsbedingtem Strukturverfall (Traktor!). C: ab 25cm Tiefe, leicht brauner Cv, carbonathältig, ganz unten Kalkausfällungen => Kulturrohboden. Kein B-Horizont! Verbraunungen von Fe-Verbindungen aus Warmzeiten, bevor wieder Löss (Carbonathaltig) abgelagert wurde; durch Turbation (zB Regenwürmer) durchmischt.