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Volkswirtschaft (VWL) (Subject) / Kapitel 15& 16 (Lesson)
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- Was macht der Preismechanismus? Er sorgt dafür, dass Güter, Dienstleistungen, Arbeit und Kapital durch dezentrale Pläne von Anbieter und Nachfragern optimal aufeinander abgestimmt werden.
- Wann greift der Staat direkt ein? Nur bei Marktversagen
- Wichtige Aufgaben der Wirtschaftspolitik - Bereitstellung eines allgemeinen rechtlichen Rahmens - soziale Sicherung - Wettbewerbsordnung - Bildungspolitik - Umweltschutz
- Frage der Makroökonomie (normal und vereinfacht) - Gilt die, auf einzelnen Märkten, beobachtete Effizienz des Preismechanismus auch für die Wirtschaft im Ganzen? vereinfacht: Ist der Preismechanismus in der Lage die Summe aller Angebote (gesamtwirtschaftliches Angebot) und der Summe aller Nachfragepläne (gesamtwirtschaftliche Nachfrage) in optimaler Weise in Übereinstimmung zu bringen?
- Das magische Viereck (Zielgrößen) - stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum - hoher Beschäftigungsgrad - stabiles Preisniveau - außenwirtschaftliches Gleichgewicht gleichzeitige Zielerreichung - schwierig bis unmöglich
- Stetiges und angemessenes Wirtschftswachstum angemessenes Wachstum - Wohlstand eines Landes allgemein erhöhen - Wirtschaftswachstum = exponentieller Verlauf -> wenn Wirtschaft jährlich um 2% wächst, Verdopplung des Wohlstands nach 35 Jahren - vorallem für weniger wohlhabende Schichten von Bedeutung stetiges Wachstum - Vermeidung von starken Ausschlägen in der wirtschaftlichen Entwicklung - Abschwung -> Anstieg der Arbeitslosigkeit - Boom -> zu hohe Inflationsrate
- Indikator für wirtschaftliches Wachstum -> BIP - Bruttoinlandsprodukt Abbilden des gesamtwirtschaftlichen Outputs, der in einer Periode von den Unternehmen produziert (gesamtwirtschaftliches Angebot) und von Konsumenten und Investoren nachgefragt (gesamtwirtschaftliche Nachfrage)
- Preise der Güter und Dienstleistungen sind im Durchschnitt nicht ..... sondern ..... konstant sondern ständig ansteigend
- Entwicklung als real beschrieben Herausrechnung der rein inflationsbedingten Zunahme des Wertes von Gütern und Dienstleistungen
- Teilziel angemessener Wirtschaftswachstum - alle Bereiche des staatlichen Handelns verantwortlich - vorallem, dass von der Angebotsseite die richtigen Rahmenbedingungen für Wirtschaftswachstum gesetzt werden
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- Teilziel des stetigen Wirtschaftswachstums -> Stabilisierungsfunktion des Staates -> extreme Schwankungen der Wirtschaftsentwicklung vermeiden
- Bei sehr großen Störungen können Selbstheilungskräfte des Marktsystems völlig überfodert sein -> Bewältigung durch staatliches Eingreifen in Form einer expansiven Geld- und Fiskalpolitik
- Rezession - das reale Bruttoinlandsprdoukt geht über zwei Quartale zurück
- Output-Lücke relative Output- Y - Yv / Yv Y = Abweichung des Bruttoinlandsprodukts einer Periode Yv = bei Vollauslastung aller Kapazitäten möglichen Output - auch: Produktionspotenzial Die relative Output-Lücke wird dabei als prozentuale Abweichung des aktuellen realen Bruttoinlandsprodukts vom Produktionspotential definiert.
- quantitative Zielwerte des stetigen Wirtschaftswachstums Für das Ziel des stetigen Wirtschaftswachstums gibt es keine quantitativen Zielwerte vorteilhaft ist: starke Schwankungen des gesamtwirtschaftlichen Outputs vermeiden -> geht mit inflationären Überhitzung (positive Output-Lücke) oder steigender Arbeitslosigkeit (negative Output-Lücke einher
- Arbeitslos nach § 16 Abs.2 Sozialgesetzbuch III - wer vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht - ein Versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis sucht und dabei Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung steht - sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet hat
- Arbeitslosenquote = Anzahl der Arbeitslosen / Anzahl der zivilen Erwerbspersonen
- Vollbeschäftigung bei einer Arbeitslosenquote von etwa 4%
- Arbeitslosigkeit bei sehr guter Konjunkturlage - friktionelle Arbeitslosigkeit -> Beschäftigte wechseln den Job ohne lückenlosen Übergang - saisonale Arbeitslosigkeit - freiwillige Arbeitslosigkeit
- relativ geringer Rückgang des realen BIP, kann zu was führen? ... kann zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit führen Zurückzuführen, dass die Produktivität i.d. Regel mit einer Rate von rund 1 % steigt Eine Zunahme des realen BIP um diesen Betrag kann also mit einem konstanten Beschäftigungsvolumen erwirtschaftet werden Bleibt der Anstieg des BIP unter dieser Marke, nimmt die Beschäftigung ab
- Was ist ausschlaggebend, damit Geld seine Funktionen erfüllen kann? Geld kann nur seine Funktionen erfüllen, wenn sein Wert über die Zeit hinweg stabil ist.
- Funktionen von Geld Funktion des Tauschmittels -> wird akzeptiert wenn Wert stabil Im Gegensatz zu einer Wirtschaft mit einem funktionsfähigen Geldwesen, ist eine Tauschwirtschaft mit hochen Such- und Transaktionskosten verbunden. Funktion des Wertespeichers - Ersparnisse langfristig bei einer Bank oder in Anleihen anzulegen ohne stabiles Geld: - Flucht ins Sachvermögen - Unternehmen fehlen die langfristigen Finanzierungsmittel für ihre Investionen Funktion der Recheneinheit - Preismechanismus - zentrale Signalsystem einer Wirtschaft bei starker Inflation: - Konsumenten können zu schwer erkenn ob Gut gegenüber anderen Produkten teurer geworden ist (Veränderung der relativen Preise) oder ob das Preisniveau gestiegen ist
- Inflationsrate - Messen der Veränderung eines Preisindex über einen bestimmten Zeitraum hinweg in öffentlicher Diskussion: Preisindex für Lebenshaltung die größte Beachtung beigemessen
- Verbraucherindex -> Laspeyres - Index Preisindex März 2014 = (∑ piMärz 2014 xi 2010 / ∑ pi 2010xi2010 ) * 100 Üblicherweise wird die Inflationsrate im Vorjahres vergleich verrechnet, um auf diese Weise saisonale Schwankungen in der Preisentwicklung ausszuschließen Inflationsrate März 2014 = (Preisindex März 2014 / Preisindex März 2013 ) * 100
- Deflation -> ausgeprägter Rückgang des Preisniveaus
- Hyperinflation Eine Mark (1919) hatte dieselbe Kaufkraft wie eine Trillionen Mark 1923 Ursache: exzessiver Staatsverschuldung, die über die Notenpresse finanziert wurde, wodurch die Geldmenge erheblich stärker ausgeweitet wurde als die vorhandene Gütermenge
- Wie kann man nun das Ziel eines stabilen Preisniveaus definieren? rein formale Sichtweise: Inflationsrate gleich 0, sodass der Preisindex über die Zeit hinweg konstant bleibt Zustand schließt nicht aus, dass einzelne Preise steigen, andere jedoch fallen -> konstant -> Effekte von Güter, die teurer werden und billiger werden müssen die Waage halten In der Geldpolitik: 2 % jährliche Inflationsrate für stabiles Preisniveau statistisch ermittelte Inflationsrate die tatsächliche Geldentwertung überzeichnen. Ursachen: - qualitäts verbesserung von Produkten, die nur bedingt bei Indexberechnung berücksichtigt werden - viele Produkte als "Schnäppchen", d.h. unter regulären Ladenverkaufspreis In der jüngeren Vergangenheit stellte sich das Problem, dass die Inflationsrate des Euroraums deutlich unter den Zielwert abgesackt ist
- Bretton-Woods-System - Deutschland war in weltweites System fester Wechselkurse gegenüber dem US- Dollar eingebunfen - Notenbanken waren verpflichtet, den Wechselkurs ihrer Währung gegenüber dem US-Dollar enger Bandbreiten zu halten 1946- 1973 "außenwirtschaftliches Gleichgewicht" war daher primär gemeint, dass wirtschaftliche Entwicklungen vermieden werden sollten, die die Teilnahme an diesem System gefährdet hätten 1973 brach das System zusammen - Übergang zu einem flexiblen Wechselkurs - großen Währungsräumen wurde weitestgehend dem freien Spiel der Märkte überlassen
- Was ist charakterisitisch für flexible Wechselkurse? Charakteristisch sind lange Auf- und Abwertungstrends
- Was kann bei einer kurzfristig angelegten Stabilisierungsaufgabe des Staates vernchlässigt werden? das mittel- und langfristige Ziel des angemessenen Wachstums
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- Zieldreieck - stetiges Wirtschaftswachstum - hoher Beschäftigunsstand - stabiles Preisniveau
- Zweidimensionaler Zielkatalog Da Arbeitslosenquote eng an die Schwankungen des BIP gebunden - Misery-Index -> Inflationsrate und Arbeitslosenquote - gesellschaftliche Verlustfunktion -> erstellen von Makroökonomischen Zielscheiben, auf denen die relative Output-Lücke und die Infltionslücke dargestellt sind
- Misery-Index -> Inflationsrate + Arbeitslosenquote -> Insgesamt gesehen: keine Zantrale Rolle in der wirtschaftspolitischen Diskussion
- Verlustfunktion -> makroökonomische Zielfunktionen, mit Bezug auf zwei Ziele - Inflationslücke -> Abweichung der aktuellen Inlationsrate (π) von einem Zielwert (π0) (üblicherweise 2%) - relative Output- Lücke ->Abweichung BIP ( Y) von dem Produktionspotenzial (Yv) --> versuchen die Kosten zu beschreiben, die der Gesellschaft durch das Nichterreichen der gesamtwirtschaftlichen Ziele entsteht L = (π - π0) + λ [ ( Y - Yv / Yv ) ]2 2 --> positive u. negative Abweichungen werden gleich bewertet u. größere Abweichungen erhalten stärkere Gewichtung als kleine λ --> erlaubt Gewichtung der Ziele Notenbank λ = 0, Geldpolitik auf Geldwerstabilität verpflichtet λ = 1 Funktion als geometrischer Kreis (Zielscheibe ) abbildbar -> Mittelpunkt : OutputLücke von 0 und eine dem Zielwert für Preisstabilität (π0) Je weiter ein Zielkreis vom Mittelpunkt entfernt ist, desto höher sind die Kosten für die Gesellschaft
- Was wird bei einer zweidimensinalen Zielvorgabe nicht explizit berücksichtigt? Bei der zweidimensionalen Zielvorgabe wird die Zielerreichung auf dem Arbeitsmarkt nicht explizit berücksichtigt Unterstellung: Es gibt über den Konjunkturzyklus hinweg einen einigermaßen stabilen Zusammenhang zwischen der Output-Lücke und der Veränderung der Arbeitslosigkeit
- Wozu fphrt in der Regel eine negative Output-Lücke? I.d.Regel führt eine negative Outpur-Lücke zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit und vice-versa - Allerdings spielt Lohnpolitik und soziale Sicherungssysteme eine nicht unwichtige Rolle Einfachste Abbildung der makroökonomischen Ziele: Konzentration auf die Output-Lücke -> Messen also ob positive oder negative Output-Lücke Wenn Konzentration nur auf Output-Lücke kann man die Preisentwicklung vernachlässigen
- Die Akteure in der Makroökonomie - Fiskalpolitik -> für die die Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden und teilweise auch Europäische Gemeinschaft) zuständig sind - Geld- und Währungspolitik -> Mitgliedsländer der Europäischen Währungsunion, ganz in der Verantwortung der Europäischen Zentralbank liegend - Lohnpolitik ->von nationalen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden bestimmt
- Aggregation (Kap. 16) -> Wie man z.B. Äpfel, Birnen und erstellte Software-Programme addieren soll, um so für eine bestimmte Periode das gesamtwirtschaftliche Angebot und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage ermitteln --> dafür Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
- Geldvermögensrechnungen (Kap. 16) -> Wie werden Inverstitionen finanziert und welche Ersparnisse sind in der Bevölkerung vorhanden?
- Zahlungsbilanz (Kap. 16) - für Güter-, Dienstleistungs- und Finanztransaktionen mit dem Ausland
- Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen (VGR) - rückblickende Betrachtung des wirtschaftlichen Geschehens - auch: Ex-post-Betrachtung -z.B. auf einem Markt müssen am Ende des Tages Angebotene Menge = nachgefragte Menge
- Ex-ante-Betrachtung (Kap. 16) Passen die Pläne von Anbietern und Nachfragern zusammen?
- In der VGR spricht man nicht von gesamtwirtschaftlichem Angebot oder gesamtwirtschaftlichen Nachfrage sondern vom .... (Kap. 16) Bruttoinlandsprodukt
- Divergenzen -> Zeichen, dass bei der Berechnung Differenzen aufgetreten sind und eine Korrektur erforderlich ist In einer Periode erstellte Angebot an Gütern führt in voller Höhe zu Einkommen -> Arbeitnehmer oder Unternehmer und Vermögenseigentümer Als möglich: Berechnung des in einer Periode gesamtwirtschaftlichen Angebot über das in einer Periode erzielte Einkommen zu berechnen Problem: Unternehmensgewinne können nur statistisch erfasst werden+deshalb: Erechnung als Restgröße (Residuum) der VGR
- 3 interdependente Verfahren zur Berechnung des Bruttoinlandsprodukts (Kap. 16) Entstehungsrechnung -> über Produktion von Gütern und Dienstleistungen (Unternehmenserhebung, Umsatzsteuerstatistik, Kostenstrukturstatistiken) Verwendungsrechnung -> über einzelne Nachfragekomponenten (Unternehmenserhebungen, EInzelhandelsumsätze, Umsätze der Industie, Kfz- Zulassungen, Außenhandelsstatistik) --> aggregiert diese zu gesamtwirtschaftlichen Nachfrage Verteilungsrechnung -> über bei Produktion entstandenen Einkommen, die sich auf das Arbeitsnehmerentgelt sowie Unternehmens- und Vermögenseinkommen aufteilen
- Entstehungsrechnung (Kap. 16) Ausgangspunkt der Entstehungsrechnung ist der Produktionswert der Unternehmen Verkäufe von Waren und Dienstleistungen (aus eigener Produktion sowie Handelsware) + Wert der Bestandsveränderung an Halb- und Fertigwaren aus eigener Produktion + Wert der selbst erstellten Anlagen = Produktionswert In Umsätzen enthaltende Mehrwertsteuern werden zunächst nicht berücksichtigt Produktionswert - Vorleistungen = Bruttowertschöpfung + Gütersteuern - Gütersubventionen = Bruttoinlandsprodukt Da im Produktionswert alle für Produktion erforderlichen Inputs an Gütern und Dienstleistungen enthalten -> würde zu Mehrfachzählung fürhen -> Produktionswert die Vorleistung abziehen In amtlichen Statistik wird die Bruttowertschöpfung differenziert dargestellt -> sodass Anteil der wichtigen Wirtschaftsbereiche deutlich wird --> Unterteilung in primären, sekundären und tertiären Sektor
- Vorleistungen (Kap. 16) Güter, die in Produktion eingehen oder verbraucht werden
- Berechnung des Bruttoinlandsprodukts über die Nachfrageseite (Kap. 16) Addieren aller Komponenten der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage Summe von private Konsumausgaben, Konsumausgaben des Staates, Brutto-Anlageinvestition und Vorratsveränderungen = inländische Verwendung + Exporte = letzte Verwendung Problem: Güter und Dienstleistungen werden nicht ausschließlich im Inland erstellt also: von letzten Verwendung Importe abziehen Differenz zwischen Exporten und Importen -> Außenbetrag der Volkswirtschaft Ybrutto Marketpreise = CPrivat + CStaat + I Brutto + (Ex - Im)
- Alle Komponenten der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage (Kap. 16) a) Die privaten Konsumausgaben Konsumausgaben der privaten Haushalte + in VGR auch alle Käufe von langlebigen Gütern (Automobile oder Möbel) = Konsum + Eigenverbrauch der Unternehmer + Ausgaben von privaten Organisationen ohne Erwerbszweck (Kirchen, Gewerkschaften, Parteien) b) Die Konsumausgaben des Staates Wert der Güter, die vom Staat produziert werden -> lässt sich nicht über Marktpreise erfassen -> Wert entspricht den Erstellungskosten -> Lohnkosten und sonstigen notwendigen Inputkosten -> auch laufende Ausgaben als "Konsum" d.h. gesamte Zahlung für Löhne und Gehälter Investitionen in das Humankapital -> Löhne + Gehälter für Lehrer und Professoren Güter von Staat erstellt und an Privat verkauft -> unter andere Nachfragekomponenten wie Bruttoanlageinvestitionen c) Die Brutto-Anlageinvestition untegliedert in: - Ausrüstungen (Maschinen, Geräte, Fahrzeuge) - Bauten (Wohnbauten, Nichtwohnbauten) - sonstige Anlagen (Computersoftware, Urheberrechte) d) Vorratsveränderungen - Erfassung von Veränderungen der Vorratsbestände - Statistik versucht rein preisbedingte Veränderungen des Bestands auszuschalten -> Vorratsbestände mit ihrem jahresdurchschnittlichen Preis bewertet - diese Größe hat eine gewisse Pufferfuktion e) Exporte - Im Inland produzierte Waren und Dienstleistungen die im Ausland nachgefragt werden
- Die Berechnung des Volkseinkommens über die Verteilungsrechnung (Kap. 16) Bei jeder Produktion eines Gutes findet .d.R. eine Bruttowertchöpfung statt - Produktion ist unmittelbar mit Schaffung von Einkommen verbunden, die den dabei eingesetzten Produktionsfaktoren, d.h. der Arbeit und dem Kapital zufließen Ausgehend von BIP -> ermittelt die Verteilungsrechnung, die in einem Jahr entstandenen Einkommen auf die beiden Faktoren zu verteilen Problem: - Anteil von ausländischer Wertschöpfung wird nicht berücksichtigt oder umgekehrt: Inländer Einkommen aus einer im Ausland vorgenommenen Wertschöpfung Beides im Saldo der Primäreinkommen berücksichtigt Bruttoinlandsprodukt - Slado der Primäreinkommen = Bruttonationaleinkommen Außerdem für Einkommensermittlung berücksichtigen -> Teil der Güter werden verwendet, um Maschinen zu ersetzen, die in dieser Zeit abgeschrieben wurden -> Steht nicht als Einkommen zur Verfügung Bruttonationaleinkommen - Abschreibungen = Nettonationaleinkommen Bei Entstehungsrechnung für BIP wurde - indirekte Steuern zur Bruttowertschöpfung addiert - Subventionen abgeuogen Für Verteilungsrechnung wieder subtrahieren bzw. addieren Nettonationaleinkommen - Produktions- und Importabgaben an den Staat + Subvention vom Staat = Volkseinkommen Da Arbeitnehmerentgelte gut zu erfassen -> Subtraktion von Volkseinkommen Volkseinkommen - Arbeitnehmerentgelte = Unternehmens- und Vermögenseinkommen <- Residualgröße der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung