pädagogisch-psychologische Diagnostik (Subject) / Aufgabenanalyse (Lesson)

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Im Testmanual dargelegten Itemanalysen zu verstehen und kritisch zu beurteilen, Distraktorenanalyse, Itemselektion

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  • Schwierigkeitsindex Pj = nr / N *100  ist der Prozentsatz an Testpersonen, die richtig gelöst haben nr = Anzahl Testpersonen, die die Aufgabe j gelöst haben N = Anzahl Gesamtpersonen Es gilt: Je höher der Index, desto leichter die Aufgabe! -> für Aufgaben mit mehr als zwei Lösungen:     Pj = erreichte Punkte / erreichbare Punkte * 100      oder über das arithmetische Mittel
  • repräsentative Gruppen -> kennzeichnende Merkmale -> ausreichende Größe (mind. 200) -> Bedingungen müssen dem späteren Einsatz entsprechen
  • Personen-Item-Matrix -> eine Zeile für jede Versuchsperson -> eine Spalte für jedes Item -> Erfassen der Ergebnisse: Item von Person x gelöst oder nicht gelöst -> Summenspalten / -zeilen vorteilhaft
  • Schwierigkeitsindex für nichtbinäre Aufgaben Arithmetisches Mittel der Itembeantwortung als Maß der Schwierigkeit -> hängt von der Skalierung der Aufgabe ab, erschwert die Vergleichbarkeit versch. Aufgaben Prozentsatz der erreichten Punkte an den zu erreichenden Punkten -> Pj = erreichte Punkte / erreichbare Punkte * 100
  • Auswahl der Aufgaben für Test  richtet sich nach dem Einsatz des Tests -> Auswahl für Förderkurse - viele leichte Items -> Auswahl für Begabtenkurse, Einstellung -> viele schwierige Items -> Leistungstest allg. -> Mischung leicht und schwer, zu Beginn eher leichte -> Differenzierung der Gesamtgruppe -> mittelschwere Items (50% lösbar)
  • Trennschärfe -> wie gut differenziert Item zwischen leistungsstarken und leistungsschwachen Personen im Gesamttest -> hohe Trennschärfe: differenziert gut -> bei Einstellungstest: gefordertes Merkmal ist stark ausgeprägt
  • Trennschärfekoeffizient -> Korrelation der Leistung im Item j (dichotom) und der Leistung im Gesamttest i (kontinuierlich) -> punktbiseriale Korrelation -> bestimmt die Trennschärfe einer Aufgabe -> hohe Werte - gute Differenzierung -> niedrige Werte - differenziert wenig bis nicht -> Werte um Null oder negativ - Aufgabe misst etwas anderes als geplant, Leistungsstarke versagen eher / L.-Schwache lösen
  • Distraktoren -> Falschantworten bei MC-Aufgaben -> sollten im Koeffizienten negative Werte oder Werte nahe Null aufweisen -> positive Werte: Distraktor führt in die Irre -> Distraktorenanalyse: 1. Sichtung der prozentualen Verteilung, 2. Berechnung Trennschärfekoeffizienten
  • Aufgabenselektion Schwierigkeitsgrad der Items -> über ganze Breite streuen, wenn universal einsetzbarer Test,  für Differenzierungen im oberen oder unteren Drittel entsprechend mehr schwere bzw leichte Items, Items P=0 oder P=100 nutzlos, weil sie nicht differenzieren Trennschärfe und Selektionsindex -> Items mit niedrigen / negativen Werten eliminieren                                                         nur Aufgaben mit mittleren bis höheren Trennschärfen einsetzen Distraktorenanalyse für MC-Aufgaben -> 1. Schritt: Häufigkeiten der Antwortwahl registrieren, 2. Schritt: Trennschärfen ermitteln  -> entweder niedrig positive oder negative Trennschärfekoeffizienten Interkorrelation -> Items, die nicht/kaum mit anderen korrelieren sind zu streichen oder zu modifizieren und neu zu testen, mindern die Aussagekraft des Testes Änderungssensitivität -> bedeutsam, wenn der Test Behandlungserfolge nachweisen soll
  • Berechnung Schwierigkeits-Index 16 Probanden, 1 Aufgabe mit max 5 Wertepkt. Verteilung:   Wert:    0 - 1 - 2 - 3 - 4                                                                                                 Häufigkeit:  2 - 1 - 6 - 5 - 2 1. Mittelwert der Itembewertung -> ( 0*2 + 1*1 + 2*6 + 3*5 + 4*2 ) / 16 = 36/16 = 2,25 2. Prozentsatz erreichte Punkte zu erreichbare Punkte mal 100 -> 〈( 0*2 + 1*1 + 2*6 + 3*5 + 4*2 ) / 16 * 4〉 *100 = 36/64 * 100 = 56,25