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Sonderpädagogik (Subject) / Lernen (Lesson)

Grundlagen Lernen

This lesson was created by peterpan234.

Learn lesson

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  • Welche grundsätzlichen Ziele verfolgt die empirische Wissenschaft in der Sonderpädagogik? 1. Beschreibung (Deskription) 2. Erklärung  3. Vorhersage 4. Grundlage für Interventionen und Maßnahmen  5. Evaluation von Maßnahmen
  • Warum reichen Berufserfahrung, Menschenkenntnisse und Intuitionen zur Formulierung allgemeingültiger wissenschaftlicher Erkenntnisse nicht aus? Menschenkenntnisse, Berufserfahrungen und Intuitionen sind zur Formulierung allgemeingültiger wissenschaftlicher Erkenntnisse ungeeignet, da sie von anderen Personen nicht überprüft werden können. Wissenschaftliche Erkenntnisse lassen sich jedoch nur durch begründete und überprüfbare Verfahren erlangen. 
  • Was macht ein System von Aussagen erst zur Wissenschaft? Die Methodologie macht ein System von Aussagen erst zur Wissenschaft, in dem es vor wissenschaftliche Untersuchungen intersubjektiv vereinbarte Regeln und Wege festlegt, mit denen wissenschaftliche Erkenntnisse erlangt werden können.
  • Worüber macht die empirische Sonderpädagogik Aussagen? 1. Einzelne Personen 2. Gruppen von Personen 3. Populationen und Sachverhalte
  • Was versteht man unter einer Population? Unter einer Population versteht man die Gesamtheit aller Individuen, die ein Definitionskriterium gemeinsam haben (z.B Brillenträger,Förderschüler,Hauptschüler etc.) 
  • Was versteht man unter einer Stichprobe? Eine Stichprobe ist eine Teilmenge einer Population
  • Warum benötigt die empirische Sonderpädagogik die Beobachtung als Grundmethode? Erziehung ist ein dynamischer Vorgang, in dem viele Ereignisse wie Aktionen, Reaktionen, Interaktionen über einem bestimmten Zeitraum geschehen. Die Grundmethode zur Analyse dieser Vorgänge ist die Beobachtung. Da die empirische Sonderpädagogik sicht mit messbaren und beobachtbaren Verhalten der Erziehung beschäftigt, benötigt sie die Beobachtung als Grundmethode
  • Warum ist das Experiment die Hauptbeobachtungsmethode einer empirischen Wissenschaft? Das Experiment ist die Hauptbeobachtungmethode, weil die zu interessierenden Ereignisse nur sehr/relativ selten und nie in isolierter Reinform auftreten.
  • Was ist ein Experiment und wie ist ein Experiment grundsätzlich aufgebaut? Ein Experiment ist eine willkürliche Provokation eines Ergebnisses zum Zwecke seiner Beobachtung Die zu beobachtenden Effekte müssen kontrolliert und von Störfaktoren freigehalten werden. Operationalisierung -> Versuchsplan -> Kontrolle von Störvariablen -> Statistische Hypothese
  • Welche ethischen Probleme können bei Experimenten auftauchen? Experimente sind dann ethisch verwerflich, wenn die versuchsteilnehmer ungünstigen Bedingungen ausgesetzt sind bzw. Schädigungen auftauchen.
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  • Welche Schritte sind notwendig, um eine wissenschaftliche Hypothese im Sinne einer empirischen Wissenschaft zu formulieren? 1. Auftauchen eines Problems 2. sprachlich- exakte Formulierung 3. Hypothese in Form einer Wenn-Dann Beziehung  4. Operationalisierung der Hypothese
  • Was ist eine operationale Definition? Welche Vorteile hat diese Art im Vergleich zur Real- und Nominaldefinition? Die operationale Definition gibt die Handlungen an, die ausgeführt oder beobachtet werden muss um den Beobachtungsgegenstand herzustellen bzw. wahrzunehmen. Die Operationalisierung eines Gegenstandes macht ihn alsso mess- bzw. beobachtbar.  Die Realdefinition definiert den Gegenstand , indem sie den Oberbegriff und die Eigenart benennt. Die Nominaldefinition definiert einen Gegenstand anhand von Beispielen. Die operationale Definition hat den Vorteil, dass sie eine Handlung konkret angibt, die getan werden muss um ein bestimmtes Ereigniss zu provozieren.
  • Was versteht man in der empirischen Wissenschaft unter einem (hypothetischen) Konstrukt? Ein gedankliches Hilfsgerüst für Dinge, die nicht direkt beobachtet werden, sondern nur über Indikatorenerschlossen werden kann (z.B Intelligenz, Motivation etc.)
  • Was bedeutet Nullhypothese (H0) und was Alternativhypothese (H1)? Die Nullhypothese ist die negative Formulierung des vermuteten Sachverhalts (bzw. der eigentlichen Wenn - Dann Hypothese).  Die eigentliche Hypothese gilt als bestätigt, wenn die Nullhypothese durch den Signifikanztest ungültig wird -> und wird zur Alternativhypothese.
  • Was bedeutet unabhängige Variable (UV) ,was bedeutet abhängige Variable (AV) und was intervenierende Variable? Die unabhängige Variable ist die Variable, die im Experiment aktiv, willkürlich und systematisch variiert wird (z.B. Lob). Sie tritt nur in der Versuchsgruppe auf (nicht in der Kontrollgruppe).  Die abhängige Variable ist die Variable, die sich unter Einfluss der unabhängigen Variable mitverändert (z.B. Leistung) Sie wird in beiden Versuchsgruppen gemessen  Intervenierende Variablen sind unerwünschter Weise die abhängige Variable mitbeeinflussen können und werden in beiden Versuchsgruppen konstant gehalten um die Effekte der UV vergleichen zu können(z.B. Vorkenntnisse der Schüler)
  • Welche Ihnen bekannten Techniken gibt es, um so genannte Störvariablen zu kontrollieren? Das Gesetz der großen Zahl = Möglichst große Stichprobe Die Stichprobenorganisation = Parallelisierung (gleiche Voraussetzungen in den Versuchsgruppen) Das Prinzip des Versuchs-Kontrollgruppenvergleichs = nur die Versuchsgruppe wird den Untersuchungsbedingungen ausgesetzt. Dient der Erfolgsmessung der angewandten Methode) Das Prinzip der Cross-Validierung (Experiment wird erneut durchgeführt und die Versuchsgruppen werden getauscht)
  • Was sind arithmetisches Mittel, Standardabweichung, z-Wert und Effektstärke? Das Arithmetische ist der Mittelwert.  Die Standardabweichung ist die durchschnittliche Abweichung von der Norm.  Der Z-Wert ist der Normwert.  Die Effektstärke (d) oder (ES) ist die in Einheiten der Standardabweichung ausgedrückte Mittelwertdifferenz zwischen Experimental- und Kontrollgruppe.
  • Was sind Korrelationskoeffizienten und warum dürfen sie nicht kausal interpretiert werden? Der Korrelationskoeffizient ist eine Maßzal der Stärke und Richtung eines linearen Zusammenhangs zweier Variablen.  Eine positive Korrelation (bzw. Kovarianz) ist dann gegeben, wenn ein hoher Wert auf einer Variable häufig mit einem hohen Wert auf der anderen Variable einhergeht (z.B. Optimismus und Risikobereitschaft). Eine negative Korrelation (bzw. Kovarianz) ist dann gegeben, wenn ein hoher Wert auf einer Variable häufig mit einem niedrigen Wert auf der anderen Variable einhergeht (z.B. Optimismus und Ängstlichkeit oder Intelligenz und Abi-Note). Dürfen nicht kausal interpretiert werden da eventuell eine unbekannte, nicht beobachtete Störvariable dazwischensteht. 
  • Welche Funktion hat ein Signifikanztest in empirischen Wissenschaften? Signifikanztest überprüfen ob ein Ergebnis einer Unterscuchung (mit z.B. einer 1- oder 5% Wahrscheinlichkeit) ein Zufallsergebnis oder kein Zufallsergebnis ist. 
  • Was bedeutet„statistisch signifikant“? „Statistisch signifikant“ bedeutet, dass ein Ereignis unter Zufallsbedingungen (in 5% oder 1% der Beobachtungen) sehr selten passiert. Ein Ergebnis ist signifikant (=bedeutsam), wenn es mit 99- oder 95% Wahrscheinlichkeit kein Zufallsergebnis ist.
  • Wodurch unterscheiden sie Meta-Analyse und die übliche Form der Literaturzusammenfassung? Eine Metanalyse ist eine Zusammenfassung von Primäruntersuchung zu Metadaten, die mit quantitativen Mitteln arbeitet. Bei der Literaturzusammenfassung werden keine quantitativen Daten zusammengefasst und neu interpretiert.
  • Was bedeutet in diesem Zusammenhang( (Lernstörung) „erwartungswidrig“? Erwartungswidrig bedeutet, dass die Leistungen einer Person deutlich unter dem aufgrund des Alters, der allg. Intelligenz, der Beschulung erwartbaren Niveau liegt. Obwohl die eigentliche Lernfähigkeit (IQ) weit höhere Leistungen erwarten ließe.
  • Wie werden „Lernstörung“ bzw. „Lernschwäche“ nach ICD-10 definiert? Eine Lernschwäche ist ein Missverhältnis (Diskrepanz) zwischen der lernleistung und der Altersnorm, während die Lernstörung auch noch eine Diskrepanz zwischen Lernleistung und IQ enthält (Doppeltdiskrepanz) Lernschwäche: mindestens eine durchschnittliche Intelligenz (IQ > 85), die Leistungen der SuS liegen eine Standardabweichung under dem Klassen, Altersniveau und unter einem Prozentrang von 15 b Lernstörung: zusätzlich Diskrepanz zwischen Schulleistung und der Intelligenz von wenigstens 1,2 Standardabweichungen
  • Welche Ausschlusskriterien werden definiert und welche Probleme verursachen diese gegebenfalls? Nicht alle Lernschwierigkeiten lassen sich nach Diskrepanzkriterien klassifizieren (z.B. neurologische Störungen/ADHS), obwohl diese schulisches Lernen beeinträchtigen können.  -> Lernstörungen werden nicht vergeben wenn neurologische Beeinträchtigungen bei einem Kind vorliegen. Das ist problematisch, weil eine neurologische Beeinträchtigung bei LRS nicht ausgeschlossen werden kann (nach ICD-10)
  • Von welchen Prävalenzraten kann man nach neueren nationalen Befunden (Fischbach et al.,2013) ausgehen? N = 2195 Kinder 23,3% Lernschwäche davon 13,3 % Lernstörung 57% der Kinder mit Lernschwäche weisen auch eine Lernstörung auf. Die andere Hälfte verfehlt die  Entlastung (Nachteilsausgleich) oder Förderung(jedoch Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs) zu bekommen. Das sind ca.10% aller Kinder (23,3%-13,3%=10%) nicht gut begründbar zumal keine Unterschiede in den Symptomen, der Therapiebarkeit, der kognitiven Ursachen und den emotionalen Belastungsfolgen nachweisbar sind. Es zeigt sich, dass bei Kindern mit Doppeldiskrepanz keine stärkere Beeinträchtigung der Schulleistungen vorliegt, sondern stattdessen eine Verschiebung der Intelligenz in den oberen Durchschnittsbereich (etwa 0,5 SD IQ oberhalb der Kinder mit Lernschwäche) Die Prävalenzen der einzelnen Lernschwächen liegen zwischen 4-6%, diejenigen der Lernstörungen bei 2-4%
  • Welchen Leistungs-Verlauf nehmen UES-Kinder (umschriebenen Entwicklungsstörungen) in der Untersuchung von Kohn et al. (2013)? Nur insgesamt etwa 33% der Kinder mit UES verbesserten sich während des Beobachtungszeitraums von 2,5 Jahren in der entsprechenden Teilleistung. Zwei Standpunkte: -Eine enttäuschende Zahl, wenn man den Unterricht zugrunde legt. -Man könnte auch argumentieren: „Wir haben uns um 1/3 verbessert!“ (Bildungspolitisch) Höhere Besserungsraten ergaben sich bei separater Betrachtung für die Expressive Sprachstörung (46%) sowie für die isolierte Rechtschreibstörung.  Demgegenüber erfüllten noch 63% der Lese- und Rechtschreibschwachen Kinder auch bei der Folgemessung (T2) noch mindestens in einem Leistungsbereich (Lesen oder Rechtschreibung) die Störungskriterien.
  • Warum glaubte man lange Zeit, dass es Rechenstörungen im Sinne des Doppeldiskrepanz-Kriteriums nicht geben kann? Man war der Meinung, dass Mathematikleistung so hoch mit der Intelligenz korreliert, dass es spezifische Rechenstörungen kaum geben könne. Heute weiß man, dass zwischen der Matheleistung und dem IQ kein so großer Zusammenhang besteht, so dass eine Rechenstörung per Doppeldiskrepanzkriterium nicht perse ausgeschlossen werden kann.
  • Welche Teilbereiche der Mathematik betrifft nach ICD-10 die Dyskalkulie Betriff: Grundlegende Rechenfertigkeiten (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division) Betrifft nicht: höhere mathematische Fertigkeiten (Algebra, Trigonometrie, Geometrie, Differential- und Integralrechnung)
  • Welche Teilbereiche des Schriftspracherwerbs betrifft nach ICD-10 die Legasthenie? Das Hauptmerkmal der Lese-Rechtschreibstörung ist die umschriebene Beeinträchtigung in der Entwicklung des Lesens des Wortes. Das Leseverständnis, die Fähigkeit laut vorzulesen und die Leistungen bei Aufgaben, für welche Lesefähigkeit benötigt werden, können sämtlich betroffen sein. Mit Lesestörung gehen häufig Rechtschreibstörungen einher
  • Welchen praktischen und wissenschaftlichen Problemen sieht sich die ICD-Definition gegenüber "Operationalisierung der Diagnosekriterien" - Mindesthöhe des IQ: Uneinheitlich wird Intelligenz-Beeinträchtigung definiert: Laut WHO        muss lediglich ein IQ < 70 ausgeschlossen werden. In Deutschland wird jedoch ab einem IQ    < 85 von Lernbehinderung gesprochen, d.h. von sonderpädagogischem Förderbedarf, d.h.      von generellen Lernschwierigkeiten aufgrund einer Intelligenzschwäche. - Definition „unterdurchschnittliche Leistung“: Statistisch wird dies darüber definiert, dass        eine Leistung um mehr als 1.0 SD unter dem Alters- oder Klassendurchschnitt liegt, was        einem PR <= 15 entspricht. - Uneinigkeit bei der Höhe der zweiten Diskrepanz: WHO fordert eine Diskrepanz                      vonmindestens 2.0 SD zwischen Lernleistung und IQ, was ein Auftreten des Störungsbildes    praktisch fast unmöglich macht. In der Forschung wird die zweite Diskrepanz häufig                zwischen 1.0 SD und 1.5 SD festgelegt, wobei in der Praxis (Behörden) wenigstens 1.2SD      verlangt werden. - Je nach Größe der „cutoff points“ verändert sich die Prävalenzrate um ein Vielfaches. Je          nach Art der verwendeten Schulleistungs- und IQ-Tests ändert sich die Prävalenzrate. points (Bsp. Sprachbasierter Intelligenztest fällt bei LRS evtl. schlecht aus und die Doppeldiskrepanz kommt nicht zustande) BSP Fischbach et al 2013: Bei Kindern mit Doppeldiskrepanz liegt keine stärkere Beeinträchtigung der Schulleistungen vor, sondern eine Verschiebung der Intelligenz in den oberen Durchschnittsbereich. Praktisch macht die IQ Unterscheidung keinen Sinn
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  • Wie wird „Lernbehinderung“ nach Kanter (1977)/Grünke (2004) definiert und wodurch 
 unterscheidet sich diese Definition von der nach ICD? Kanter 1977 Als sonderschulbedürftig lernbehindert sind Schüler anzusehen, die 1.) schwerwiegend, umfänglich und langdauernd in ihrem Lernen beeinträchtigt sind, und 2.) dadurch deutlich normabweichende Leistungs- und Verhaltensformen zeigen und 3.) aus diesem Grunde im Unterricht der allgemeinen Schule auch unter Ausschöpfung spezieller Förder- und Stützmaßnahmen nicht hinreichend gefördert werden können. I. Gruppe: Kinder mit deutlichem Intelligenzrückstand (IQ < 70 bis 75) II. Gruppe: Kinder mit generalisierten (d.h. kumulierten und verfestigten) Lernstörungen (IQ < 85). Also IQ zw. 55 und 85 Grünke 2004: Folgende Rückstände: Sie betragen 2-3 Jahre Betreffen mehrere Schulfächer v.a. Deutsch und Mathe (umfänglich bei Kanter) Persistieren über mehrere Jahre (andauernd bei Kanter) Nicht Folge mangelnder Beschulung sondern stehen im Zusammenhang mit allgemeiner Intelligenz (55- 85) Es liegen keine Sinnesschädigungen vor Unterschied zu ICD 10: In ICD 10 gibt es Lernbehinderung nicht. Der Begriff Lernbehinderung ist nur in Deutschland zu finden. International fallen Kinder mit Lernbehinderung unter die Begriffe Slow Learners oder Children with Learning Difficuties. ICD 10 nennt IQ nicht um 2 Gruppen zu schaffen.
  • Worin unterscheiden sich die „soziale“ und die „sachliche“ Bezugsnorm in der Diagnostik? Soziale Bezugsnorm: Leistungen eines Schülers werden mit denjenigen einer entsprechenden Altersgruppe verglichen (z.B. Schüler - Klasse).Sachliche Bezugsnorm: Leistungen werden nach bestimmten, festgelegten Kriterien geprüft und bewertet, unabhängig von der sozialen Bezugsnorm (z.B. Schüler - Curriculum).
  • Was besagt die „Strukturdifferenz-Hypothese“ und was die „Entwicklungsverzögerungs- Hypothese“ im Zusammenhang mit der Frage nach den möglichen Ursachen von Lernbehinderung? Die Strukturdifferenz-Hypothese besagt dass: Lernbehinderte sich von Normalbegabten nicht nur durch ein langsameres Entwicklungstempo und ein niedrigeres Entwicklungsniveau unterscheiden, sondern darüber hinaus durch eine andersartige kognitive Struktur (Kleine-grüne-Männchen), wobei der Strukturbegriff nicht weiter präzisiert wird. Entwicklungsverzögerungs-Hypothese: Gemäß der Entwicklungsverzögerungs-Hypothese ist die Lernbehinderung als eine Verzögerung der normalen kognitiven Entwicklung zu begreifen. Lern-behinderte unterscheiden sich dabei in zwei wesentlichen Aspekten von den Normalentwickelten: Sie schreiten in ihrer Entwicklung langsamer fort und sie bleiben auf einer niedrigeren Entwicklungsstufe stehen.