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Kostenrechnung und Controlling (Subject) / Finanzielle Unternehmenssteuerung (Lesson)

Heft 4

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  • Finanzanalyse, Einfuehrung: - Hauptaufgaben (3) - 5 konkrete Teilaufgaben - Aufgabe/Rolle Finanzcontrolling - 2 zentrale Probleme Hauptaufgaben: - rechtzeitige Transparenz ueber finanzielle Staerken und Schwaechen- Massnahmen- Sicherung des finanziellen Gleichgewichts => existenziell! keine Improvisation! 5 konkrete Teilaufgaben: 1. Aktuelle Liquiditaetssicherung= kurzfristige Liquiditaet - Abstimmung zu erwartende Ein- und Auszahlungen- jederzeitige Zahlungsfaehigkeit sichern- Zeithorizont bis zu einem Jahr  gestaffelte Unterplanungen mit steigender Genauigkeit 2. Strukturelle Liquiditaetssicherung= langfristige Liquiditaet - Zahlungsstroeme werden zu Kapitalbewegungen (weniger genau)- Analyse und Abstimmung Kapitalbedarf und Kapitalbereitstellung- Hochverdichtet in Bilanz 3. Bemessung der Liquiditaetsreserve  - Rahmendaten des Us => angemessene Liquiditaetsreserve (Kasse/Bank) 4. Optimierung Erfolgswirkung finanzwirschaftlicher Entscheidungen - Minimierung der Finanzierungskosten- Renditeoptimierung der Geld- und Kapitalanlagen- Schaffung finanzieller Flexibilitaet   zB Wahrnehmung ertragreicher Investitionen 5. Finanzkontrolle - Plangroessen = richtig?- Istgroessen = noetig?- jahrliche bis taegliche Kontrolle moeglich Finanzcontrolling - konzeptionelle, instrumentelle informatorische Absicherung- Abbildung der Finanzlage- Instrumente bereitstellen => dann kann Unternehmensfuehrung die o.g. Teilaufgaben rational ausfuehren 2 zentrale Probleme: - Analyse der Finanzlage- integrierte Erfolgs-, Bilanz- und Finanzplanung
  • Finanzanalyse, Einfuehrung: - Hauptaufgaben (3) - 5 konkrete Teilaufgaben - Aufgabe/Rolle Finanzcontrolling - 2 zentrale Probleme Hauptaufgaben: - rechtzeitige Transparenz ueber finanzielle Staerken und Schwaechen- Massnahmen- Sicherung des finanziellen Gleichgewichts => existenziell! keine Improvisation! 5 konkrete Teilaufgaben: 1. Aktuelle Liquiditaetssicherung= kurzfristige Liquiditaet - Abstimmung zu erwartende Ein- und Auszahlungen- jederzeitige Zahlungsfaehigkeit sichern- Zeithorizont bis zu einem Jahr  gestaffelte Unterplanungen mit steigender Genauigkeit 2. Strukturelle Liquiditaetssicherung= langfristige Liquiditaet - Zahlungsstroeme werden zu Kapitalbewegungen (weniger genau)- Analyse und Abstimmung Kapitalbedarf und Kapitalbereitstellung- Hochverdichtet in Bilanz 3. Bemessung der Liquiditaetsreserve  - Rahmendaten des Us => angemessene Liquiditaetsreserve (Kasse/Bank) 4. Optimierung Erfolgswirkung finanzwirschaftlicher Entscheidungen - Minimierung der Finanzierungskosten- Renditeoptimierung der Geld- und Kapitalanlagen- Schaffung finanzieller Flexibilitaet   zB Wahrnehmung ertragreicher Investitionen 5. Finanzkontrolle - Plangroessen = richtig?- Istgroessen = noetig?- jahrliche bis taegliche Kontrolle moeglich Finanzcontrolling - konzeptionelle, instrumentelle informatorische Absicherung- Abbildung der Finanzlage- Instrumente bereitstellen => dann kann Unternehmensfuehrung die o.g. Teilaufgaben rational ausfuehren 2 zentrale Probleme: - Analyse der Finanzlage- integrierte Erfolgs-, Bilanz- und Finanzplanung
  • Analyse der Finanzlage - Basics - 3 Aufgaben zur Sicherung des finanziellen Gleichgewichts - Analyse der Finanzlage Baum malen 2 (1:3, 2:3) Basics:- alle Kennzahlen muessen fuer interne und externe Sicht errechnet werden   externe Sicht -> Kreditvergabe, Zinshoehe etc- Finanzanalyse ist Fuehrungsaufgabe, Controlling arbeitet zu Sicherung des finanziellen Gleichgewichts: - hinreichende Ertragskraft - jederzeitige Zahlungsfaehigkeit (dispositive Liquiditaet)- gleichgewichtige Kapitalstruktur ( strukturelle Liquiditaet) Analyse der Finanzlage: a) bestaendebezogene Analyse - Vermoegensanalyse (Kapitalverwendung)- Kapitalanalyse (Kapitalbeschaffung)- Deckungsverhaeltnisse von Vermoegen und Kapital b) bewegungsbezogene Analyse - Cashflow- Cashflow-Statement (Finanzflussrechnung)- Cashflow-Verwendungsrechnung
  • Analyse der Finanzlage: Bestandsbezogene Analyse: Vermoegensanalyse - 3 Untersuchungsgegenstaende - 1: 5 kennzahlen - 2: 4 Kennzahlen - 3: 3 Kennzahlen Untersuchungsgegenstand: 1. Art und Zusammensetzung (Vermoegensstruktur) 2. Dauer und Vermoegensbindung (Vermoegensumschlag) 3. Investitionstaetigkeit 1. Analyse der Vermoegensstruktur Anlagenintensitaet = Anlagevermoegen / Gesamtvermoegen Sachanlagenintensitaet = Sachanlagen / Gesamtvermoegen Vorraeteintensitaet = Vorraete / Gesamtvermoegen Forderungsintensitaet = Forderungen /Gesamtvermoegen Liquide-Mittel-Intensitaet = liquide Mittel / Gesamtvermoegen => Auffaelligkeiten werden durch Branchenvergleiche offenbar 2. Analyse des Vermoegensumschlags (Nutztungsintensitaet) je hoeher, desto weniger Vermoegen und Kapital ist noetig haefig vorgeschlagene Kennzahl:- Umschlagshaeufigkeit Gesamtvermoegen = Umsatz / Gesamtvermoegen- sehr problematisch:   Gesamtvermoegen enthaelt Finanzvermoegen das nicht umgeschlagen wird  Bei schubweiser Fakturierung ist Umsaty nicht representativ besser: Umschlagshaeufigkeit des Betriebsvermoegens = Gesamtleistung / Betriebsvermoegen noch besser:Aufloesung fuer einzelne Vermoegenskategorien Bindungsdauer Lieferforderungen = Lieferforderungen / Umsatz * 365 Tage Reichweite Erzeugnisbestaende = Erzeugnisbestand / Umsatz * 365 Tage Reichweite RHB-Bestaende = RHB-Bestand / Materialaufwand * 365 Tage => weiteres Aussagegewicht durch ueberbetriebliche Vergleiche! 3. Analyse der Investitionstaetigkeit - Substanz vs Wachstum  Ersatzinvestitionen : Erweiterungsinvestitionen- Vergleich: Zeitlich, Branche Kennzahlen: Gesamtabschreibungsquote = Summe der kummulierten Abschreibungen / Anfangsbestand (zu Anschaffungskosten)=> Anlagenabnutzung Jahresabschreibungskosten = Abschreibungen des Geschaeftsjahres / Anfangsbestand(zu Anschaffungskosten)=> kurz? Technischer Fortschritt :) Reinvestitionsquote = Nettoinvestitionen des Geschaeftsjahres / Abschreibungen des Geschaeftsjahres=> R <1: nur Ersatzinvestitionen      R > 1: Erweiterungsinvestitionen => Aussagekraeftiger wenn fuer einzelne Positionen
  • Analyse der Finanzlage: Bestandsbezogene Analyse: Kapitalanalyse - 3 Untersuchungsgegenstaende - Kapitalstruktur 5 Kennzahlen - Kapitalrueckflusszeiten 3 Kennzahlen (warum problematisch) Untersuchungsgegenstaende: 1. Eigenkapitalbereinigung- Buchwerte Bilanz != tatsaechliche Werte- Eigenkapitalbereinigung ermittelt das tatsaechlich vorhandene Kapital 2. Kapitalstruktur- Quellen und Zusammensetzung nach Art, Sicherheit, Fristigkeit- Abschaetzung von Finanzrisiken 3. Kapitalrueckflusszeiten- dynamische Sicht von Finanzierungsrisiken- zB Cashflow vs. Fremdkapitalbetraege => Fristen zur Abtragung Analyse der Kapitalstruktur: Eigenkapitalquote = Eigenkapital / GesamtkapitalLeverage-Effekt  + EK:  + U-Wachstum, + EK-Rendite, + Risiko! Langfristkapitalanteil = Lanfristkapital (EK = langfristiges FK) / Gesamtkapitalin wie weit sind langfristige Mittelverwendungen ermoeglicht? Anteil der Kurzfristverbindlichkeiten = kurzfristige Verbindlichkeiten / Gesamtkapitalwie sehr durch unmittelbare Rueckzahlungsverpflichtungen belastet? Anteil des Kurzfristfremdkapitals = kurzfristiges Fremdkapital / Gesamtkapital Rueckstellungsanteil = Rueckstellungen / Gesamtkapital ↓ Aussagen: - Fristigkeit und Rechtsnatur der Kapitalbeschaffung- Aufwands- und Rentabilitaetswirkung der Kapitalseite- finanzielle Elastizitaet bei erforderlichen Kapitalanpassungen EK Anteil ist in Deutschland gestiegen, aber international immernoch sehr niedrig Analyse der Kapitalrueckflusszeiten: - Kapitalumschlafszahlen = Nutzungsintensitaet des Kapitals- Kapitalrueckflusszeiten = in welcher Zeit koennen Fremdkapitalpositionen zurueckgezahlt Lieferantenzielnutzung (in Tagen) = Lieferverbindlichkeiten / Material- Wareneinsatz * 365 Fremdkapitaltilgungszeit (in Jahren) = Fremdkapital / Cashflow Tilgungszeit fuer Kurzfristschulden (in Jahren) = Kurzfristschulden / Cashflow Problematische Interpretation:- langes lieferantenziel: Bewusste Ausnutzung oder Fehler?- mehrere Interpretationsmoeglichkeiten!
  • Analyse der Finanzlage: Bestandsbezogene Analyse: Deckungsverhaeltnis Vermoegen & Kapital: - Basics - langfrstig 2 Kennzahlen - kurzfristig 2 Kennzahlen Basics: - keine isolierte Betrachtung von Vermoegen und Kapital  sondern Gegenueberstellung- Mittelverwendung vs Mittelbeschaffung a) Langfristige Deckungsrelation (Anlagendeckung) Eigenkapitaldeckung = Eigenkapital / Anlagevermoegen Langfristdeckung = langfristiges Kapital / Anlagevermoegen - strukturelle Liquiditaetsungleichgewichte?    nachhaltig finanzielle Belastung- finanzielle Risikolage auf lange Sicht  Prolongations und Fristenrisiken b) kurzfristige Deckungsrelation (Liquiditaetskoeffizienten) Liquiditaetskoeffizient 1 = moetaeres Umlaufvermoegen / kurzfristige Verbindlichkeiten Liquiditaetskoeffizient 2 = Umlaufvermoegen / kurzfristige Verbindlichkeiten - Einbezug der Bestaende: viel Kritik (ueberhaupt verkaufbar)- Besser Stomgroessen (Stichtag, versetzt)
  • Analyse der Finanzlage: Bewegungsbezogene Analyse: 1. Cashflow (absolut und relativ) 2. Cashflow-Verwendungsrechnung 3. Kapitalflussrechnung 1. Cashflow - Cashflow = generierte liquide Mittel- Innenfinanzierungskraft- direkte und indirekte Ermittlung    Einzahlungen - Auszahlungen- Erfolgsindikator- Infikator fuer die Finanzkraft   Investitionen, Schuldentilgung, Gewinnausschuettung- top: Robust gegen Bilanzverschleierung- absolute und relativeBetrachtung 2. Cashflow-Verwendungsrechnung - Cashflow - Finanzverwendungen nach Dringlichkeit => genug? (zeit und branchenvergleich)- relative Betrachtung 3. Kapitalflussrechnung - absolute Ermittlund des Cashflows
  • Finanzplanung: - Vorplaene - 2 Wege zur Finanzplanung Umfangreicher Planungsprozess: leistungswirtschaftliche Vorplaene: - Absatzplanung- Produktionsplanug- Beschaffungsplanung- Investitionsplanung- Personalplanung => dann Finanzplanung - Analyse der Finanzlage = Ausgangs- und Kontrollpunkt der Finanzplanung- leistungsfaehig ausgebautes PuK-System:   detaillierte Vorplaene und zusammengefasst als Plan-Jahresabschluss (Plan-Bilanz, Plan-GuV) 2 Wege zur Ableitung der Finanzplandaten: 1. Originaer erstellte Finanzplanung - Quelle = detaillierte Vorplaene- sehr aufwendige Erstellung- zunehmende Plaungsreichweite nicht mehr genau- idR fehlt systematische Anbindung an gewohnte  kann durch vollverspiegelung der Bilanz in allen Kontenplaenen erreicht werden ist aber sehr aufwendig 2. Derivativ erstellte Finanzplanung - Quelle = Jahresabschlussangaben- Zahlungsstroeme aus Jahresabschlussangaben ermittelt  Bilanzbestandsaenderungen, Aufwendungen und Ertraege als Finanzstroeme interpretiert- Plan-Bewegungsbilanz = nur Bestandsaenderungen der Bilanz- Finanz (Kapital) Flussrechnung durch Kombi Bewegungsbilanz und GuV
  • Finanzplanung: zeiliche Reichweiten - kurzfristig - unterjaehrig - mittelfristig (2 Varianten, Vorteile derivat3er Ermittlung) - langfristig + Zeit - Genauigkeit (Zahlungsstroeme, Zahlungsbestaende) => nur noch globale Liquiditaet kurzfristige Finanzplaung: 1 Tag - 1 Monat - Zweck: Gelddisposition, Cash-Management, aktuelle Liquiditaetsoptimierung- Liquiditaetsstatus und tagesgenaue Liquiditaetsplanung- Planungseinheit: Tag, Woche unterjaehrige Finanzplanung 1 - 12 Monate - Zweck: operative planerische Liquiditaetssicherung- originaer aus betrieblichen Vorplaenen oder derivativ aus Plan-Jahresabschluessen- Planungseinheit: Woche, Dekade, Monat, Quartal mittelfristige Finanzplanung: 1 Jahr Variante 1: rollierendeer 12-Monats Finanzplan- 1 Jahr kalenderunabhaengig- Planungseinheit 1 Monat- durch originaere Zahlungableitung- Anbindung an kurzfristige Liquiditaetsplanung Variante 2: Jahresfinanzplan- 1 bis 2 Jahre, kalendergleich- Planungeinheit: Kalenderjahr- derivate oder originaere Erstellung- Herstellung des Uebergangs zur mehrjaerigen Finanzplanung Vorteile derivater Ermittlung des Jahresplans:- Verbindung von langfristiger Finanzplanung und kurzfristger - Zusammenhang zu Bilanz und GuV Aufgaben Jahresfinanzplan (zentrales Instrument zur U-Fuehrung): - Pruefung und Sicherung der Periodenliquiditaet- Verdeutlichung des finanzwirtschaftlichen Jahresgeschehens- Konkretisierung, Ueberpruefung, Sicherung der Finanz- und Unternehmenspolitik- Koordination von kurz und langfristigem Finanzgeschehen langfristige Finanzplanung: 2 ++ Jahre - Mehrjahresfinanzplan: Einheit = Jahr- Planung der Bestaende an Vermoegen und Kapital   Kapitalbedarfsrechnung   Kapitaldeckungsrechung- + GuV => Finanzflussplanug
  • Kapitalflussrechnung - zentrale Aufgabe + 5 Teilaufgaben (Plan) - Einblicke (4) - Grenzen (3) - direkte Ermittlung - indirekte Ermittlung = Cashflow-Statement = Cashflow-Rechnung Zentrale Aufgabe: Finanzstruktur planerisch Erfassen konkrete Teilaufgaben: - Ermittlung Kapitalbedarf fuer Investitionen, Schuldentilgung, Gewinnentnahme- Abschaetzung Finanzierungsmoeglichkeiten und Auswirkungen- Sicherung von Liquiditaet und Kreditwuerdigkeit- Optimierung Erfolgs-, Sicherheits-, Flexibilitaetsbeitrag der Finanzpolitik- Ueberpruefung der Unternehmenspolitik (Realisierbar?) Tiefer Einblick in Finanzpolitik: Es wird erkennbar: - selbst erwirtschaftete Finanzmittel (Cashflow aus laufender Geschaeftstaetigkeit)- verfuegbare Mittel fuer Schuldentilgung/Ausschuettung (Free Cashflow)- langfristige Investitions- und Finanzierungsvorgaenge- Hoehe und Ursache der Veraenderung der Liquiditaetsposition => Prognose zukuenftige Liquiditaetslage moeglich Nicht beruecksichtigt: - keine schwebenden Risiken und Chancen    (Rueckstellungen sind eliminiert)- keine Anlagenabnutzung- keine Marktwertaenderungen Instrumente: Planbewegungsbilanz  - Bestandsveraenderung Vermoegen und Kapital- ueber mehrere Jahre => verdeutlich strukturell relevante Finanzeffekte- Nachteil: Finanzvorgaenge dazwischen nicht sichtbar aber relevant Planfinanzflussrechnung (Kapital- oder Finanzflussrechung) - Bewegungsbilanz = Ausgangspunkt- Informationsgehalt haengt von Gliederung in Mittelverwendung/Mittelherkunft ab- ++ Aussagewert: Bestandsaenderungen durch Bruttobewegungen ersetzen    Anlagespielgel: Brutto statt Netto    Eigenkapital: Statt Gewinn/Verlust alle Aufwendungen und Ertraege der GuV                        Kompensatorische Effekte- Saldierung Erfolgsrechnung & Veraenderungsbilanz  Bewegungsbilanz => Uebersicht Erfolgsneutraler Investitionen & Finanzierungszahlungen  GuV => Erfolgseinnahmen und Erfolsausgaben der Periode- Ergebnis: Mehrung oder Minderung des Bestandes an Finanzmitteln - Probleme bei direkter und indirekter Ermittlung durch aenderungen der Bewertungsregeln   (IFRS, HGB) direkte Ermittlung: - nur intern!- Ueber Konten Kasse und Bank = Einzahlungen und Auszahlungen A. Erfolgszahlungen Betriebliche Erfolgseinzahlungen- Betriebliche Erfolgsauszahlungen= Cashflow aus betrieblichen Erfolgsvorgaengen Finanzielle Erfolgseinzahlungen- Finanzielle Erfolgsauszahlungen= Cashflow aus finanziellen Erfolgsvorgaengen = Cashflow aus gewoehnlicher Geschaeftstaetigkeit +/- Ein und Auszahlungen aus ausserordentlichen Vorgaengen- Ertragssteuerzahlungen = Cashflow aus laufender Geschaeftstaetigkeit B. Erfolgsneutrale Investitions- und Finanzierungszahlungen Einzahlungen aus Desinvestitionen- Auszahlungen fuer Investitionen = Cashflow aus Investitionstaetigkeit Einzahlungen im EK-Bereich- Auszahlungen im EK-Bereich+ Einzahlungen im FK-Bereich- Auszahlungen im FK-Bereich = Cashflow aus Finanzierungstaetigkeit C. Liquiditaetsposition Anfangsbestand an liquiden Mitteln+/- Liquiditaetswirkung der Ein- und Auszahlungen der Periode (1+2+3) = Endbestand an liquiden Mitteln indireke Ermittlung: - auch fuer Externe!- Ausgangspunkt: Ergebnis der GuV  Jahresueberschuss = Einnahmen - Ausgaben|  wir brauchen aber Einzahlungen - Auszahlungen- also bereinigen: Jahresueberschuss/Jahresfehlbetrag+ Aufwand nicht Auszahlung (Abschreibungen, Rueckstellungen)- Ertrag nicht Einzahlung (Zuschreibungen, Ausloesungen Rueckstellungen)  
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  • Risikocontrolling - Risikocontrolling - Risikomanagement (3) - Risikoidentifikation (Methoden, wichtig, Ausgangspunkt, 2 Wege) - Bewertung der Einzelrisiken (Risikoportfolio (5), Berechnung, Risk Map) - Risikokommunikation  - Risikoaggregation und Risikobewertung - Risikobericht: Inhalt, Ziel - Risikosteuerung: 5 Moeglichkeiten, Tipp - Risikoueberwachung: Wer, was? Zielverfehlung: => Risiko?=> Chance? Basics: - Gesetz zur Risikofrueherkennung in allen Rechtsformen- Unternehmensfuehrung benoetigt:   Erfols-, Bilanz-, Finanz- und Risikolage!- Risikocontrolling:   Bereitstellung, Pflege, Durchfuehrungsbegleitung des Risikomanagements Risikomanagement: - integraler Bestandteil des Managementsystems- durch Controlling bereitgestellt- umfasst:1. Risikofruehwarnsystem- Identifikation, Analyse und Bewertung von Risiken, Aggregation, Risikobericht- Kommunikation ueber Infosystem des Us 2. Risikoueberwachungssystem- Einhaltung der getroffenen Massnahmen gewaehrleisten3. Risikobewaeltigungssystem- Handhabung und Steuerung der Risiken Ablauf: 1. Risikoidentifikation Methoden zur Risiko und Chancenerkennung: - Prueflisten (Checklisten)- Risikomanagement-Frageboegen- Dokumenten- und Organisationsanalysen- Besichtigungen- Befragungen- Beobachtungen- Schadensstatistiken- Risiken-Chancen-Workshop   in der Praxis bewaehrt, moeglichst Abteilungsuebergreifend Wichtig:- Vollstaendigkeit der Risikoerfassung- so frueh wie moeglich (Fruehwarnsystem)  auch Chancen sehr wichtig => weiterentwicklung Fruehaufklaerungssystem Ausgangspunkt: - Rechnungswesen => Planung  Soll-Ist-Vergleiche  Abweichungsanalysen- Ausgehend von den spezifischen Erfolgsfaktoren (Voruberlegungen) Risiken Identifizieren: 2 Wegeda Risiken nicht trennscharf beide Wege okay a) Untersuchung nach vorgegebenen Risikoklassen- externe Risiken  gesetzliche technologische Aenderungen- leistungswirtschaftliche Risiken   Beschaffung, Logistik, Produktion, Absatz- finanzwirtschafliche Risiken  Ueberschuldung, Liquiditaet, Bonitaet- Risiken aus Management und Organisation  Managementqualitaet, Organisationsstruktur, Personal b) direkt an den Prozessen des Us- Identifizierung von Risiken in den Kernprozessen  Entwicklung, Beschaffung, Produktion, Vertrieb- in den Unterstuetzungsprozessen:  Fuehrung, Verwaltun, Finanzen etc 2. Bewertung der Einzelrisiken Risiko oder Chance? Quantifizierung noetig! a) Risikoportfolio: Risiken in Schwerpunktrisiken und Vernachlaessigbare R. teilen wichtige Infos: - Art und Ansatzpunkt des Risikos- Wirkungszeitpunkt- Schwere des Risikos- Interdependenz-Auswirkung- Ausmass des Risikos quantifizieren weiche Risiken (Mitarbeiter und Kundenzufriedenheit) muessen auch quantifiziertueber Skalierungsverfahren Bewertung: Hoehe des Verlusts * Wahrscheinlichkeit = Schadenserwartung Σ => Gesamtrisikoerwartungswert Resultate (evt. + Vorschlaege zur Abwehr) => Risk Map- x-Achse = Wahrscheinlichkeit- y- Achse = Intensitaet 3.Risikokommunikation  - Risikobewusstsein- Kommunikationskultur- Fehlerumgangskultur  kein zu lockerer Umgang mit Fehlern- Kommunikation an die Geschaeftsleitung   Risiken monetaet abbilden => Ziel Ad-hoc-Berichterstattung (EDV-gestuetzt) 4.Risikoaggregation und Risikobewertung - Verstaerkung, Kompensation, Ursache? => Interdependenzen!  Risikoaggregation fasst alles dieses zusammen- sehr schwierig, Kompromiss mit Wirtschaftlichkeit- Bestandsgefaehrdung (Erfolg/Liquiditaet) steht im Vordergrund- Monetaere Risikobewertung: siehe Punkt 3   werden in Koordinatensytem eingetragen- viele mehrdimensionale Abbildungen  auch Value-at-Risk Konzept oder Szenarienanalyse 5. Risikobericht Inhalt:- relevante aggregierte Risiken- angenommene Risikoszenarien(best case/worse case) Ziel:- interne und externe Ueberpruefbarkeit- Kontrolle der Risikopolitik- Kommunikation Vorstand, Aufsichtsrat, Wirtschaftspruefer  Dokumentation der Massnahmen- Risikohandbuch fuer Wirtschaftspruefer 6. Risikosteuerung - Risikovermeidung   verzicht auf Geschaeft- Risikoverminderung  Veringerung der Wahrscheinlichkeit/Schadenshoehe- Risikoueberwaelzung  Versichern, Uebertragen- Risikokompensation   Risikogegenlaeufiges Geschaeft abschliessen- Risikouebernahme  Risko wird getragen, aber ggf duch Chancen  => nur die Risiken selber tragen die mit Kernkompetenzen verbunden 7. Risikoueberwachung Aufsichtsrat oder Pruefungsausschuss = Ueberwachungssystem - Ueberwachung Rechnungslegungssystem- Wirksamkeit des internen Kontrollsystems- Risikomanagementsystem- internes Revisionssystem- Abschlusspruefung: Unabhaengigkeit des Abschlusspruefers! Problematisch: Wirtschaftspreuefer hat nicht alle internen Infos, kommt zu anderem Ergebnis!!
  • Uebersicht 1. Finanzanalyse Finanzanalyse als Basis der finanziellen U-Steuerung Bestandsbezogene Analyse- Vermoegensanalyse   Analyse der Vermoegensstruktur   Analyse des Vermoegensumschlags   Analyse der Investitionstaetigkeit- Kapitalanalyse  Analyse der Kapitalstruktru  Analyse des Kapitalrueckflusszeiten- Deckungsverhaeltnis Vermoegen und Kapital  langfristige Deckungsrelation  kurzfristige Deckungsrelation Bewegungsbezogene Analyse- Cashflow- Cashflow-Verwendungsrechnung- Kapitalflussrechnung      2. Finanzplanung - originaere und derivative Finanzplanung- kurzfristige, unterjaehrige, mittelfristige und langfristige Finanzplanung- Kapitalflussrechnung (Cashflow-Statement) 3. Risikoanalyse = Risikocontrolling - Risikoidentifikation- Bewertung der Einzelrisiken- Risikokommunikation- Risikoaggregation und Risikogesamtbewertung- Risikobericht- Risikosteuerung- Risikoueberwachung