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Physiologie: Herz (Subject) / Schrittmacherzellen und AP (Lesson)

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  • Eigenrythmus Sinusknoten 70 Schläge
  • Gap Junctions Herzmuskelzellen durch Gap Juntions verbunden → Erregung kann von Zelle zu Zelle weitergeleitet werden → elektrische Koppelung (wird eine Zelle erregt, breitet sich Erregung auf gesamten Herzmuskel aus= funktionelles Synzytium
  • Funktion Schrittmacherzellen lösen Aktionspotentiale ohne nervale Impulse durch spontane Depolarisation aus
  • Erregungszykluses • spontane Depolarisation der Schrittmacherzellen des Sinusknotens → Erregungsausbreitung Vorhofmyokard • Kammern durch Ventilebene abgeschirmt, nur durch AV-Knoten erregbar • langsame Weiterleitung im AV-Knoten → Verzögerung der Kammererregung um ca. 90 ms → Vorhöfe kontrahieren zeitlich vor Kammern • schnelle und gleichmäßige Erregung des gesamten Arbeitsmyokards (Kammern) durch Erregungsleitungssystem (spezialisierte, besonders schnell leitende Muskelfasern, His-Bündel etc.)
  • Eigenrythmus AV-Knoten 40-55 Schläge nur wenn Sinus ausfällt!
  • tertiäre Schrittmacher Eigenrhythmus 25-40 Schläge/min
  • Schrittmacherzellen Ruhepotential kein stabiles Ruhepotential→ maximal diastolisches Potential (MDP) von ca -60 mV nach Repolarisation
  • Depolarisation • ständiger unselektiver Einstrom von Kationen→ langsame diastolische Spontandepolarisation • bei Erreichung des Schwellenwertes von -40 mV → Öffnung spannungsabhängiger Ca2+ Kanäle→ Ca 2+ Einstrom
  • Repolarisation durch Öffnung spannungsabhängiger K+ Kanäle → K+ Ausstrom
  • Kurve AP langsamer, flacherer Anstieg der AP-Kurve, da Depolarisation ab Schwellenwert durch Ca2+ und nicht durch Na+ stattfindet
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  • AV-Knoten AP Kurve im AV-Knoten weniger unselektive Kationenkanäle → noch langsamere Depolarisation bis zum Schwellenwert
  • Frequenz Autorhhythmie abhängig von 1. Steilheit der diastolischen Spontandepolarisation2. Dauer Repolarisation3. Höhe Schwellenpotential4. Höhe maximal diastolischen Potentials
  • 1. Steilheit der diastolischen Spontandepolarisation → je flacher diastolische Spontandepolarisation, desto länger dauert es, bis Schwellenpotential erreicht wird, desto später wird Aktionspotential ausgelöst
  • 2. Dauer Repolarisation → je länger Repolarisation dauert, desto später beginnt nächste diastolische Spontandepolarisation
  • 3. Höhe Schwellenpotential → je weniger negativ Schwellenwertpotential, desto später wird es erreicht & Aktionspotential ausgelöst
  • 4. Höhe maximal diastolischen Potentials → je tiefer maximal diastolisches Potential, desto weiter der Weg zum Schwellenpotential