SKL-Ortho/Chirurgie mündlich (Subject) / femoroacetabuläres Impingement (Lesson)

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  • Definition orthopädisches Phänomen, morphologische Veränderungen am proximalen Femur und/oder Acetabulum führen während Hütgelenksbewegungen zu abnormen Kontakt zwischen Oberschenkelkopf/-hals und Acetabulum durch permanente mechanische Irritationen → Schädigungen der beteiligten Strukturen am Hüftgelenk
  • Einteilung CAM-FAI: knöcherne Vorsprünge am proximalen, gelenknahem Femurhals Pincer-FAI: zu stark ausgeprägtes Acetabulum (Limbus acetabuli) oder Fehlstellung des Acetabulums (Retrusion) meist allerdings Kombination aus beiden Formen
  • Ätiologie • in Fehlstellung ausgeheilte Epiphysiolitis capitis femoris• Morbus Perthes• genetische Disposition
  • Klinik • Schmerzen bei langem Sitzen• tiefsitzender Leistenschmerz• langes Gehen oder Stehen verursacht Schmerzen am äußeren HG, Ausstrahlung bis in Füße möglich• Hüftbeschwerden in bestimmten Sexstellungen• Bewegungseinschränkungen (Innenrotation bei 90° Flexion)
  • Diagnostik • Schmerzen bei Adduktion und Innenrotation mit oben genannten Symptomen → FAI• MRT• Röntgenbild• Injektion eines Lokalanästhetikums ins Hüftgelenk → Schmerzreduktion spricht für Krankheitsenstehung im Hüftgelenkknorpels• Hüftgelenksarthroskopie
  • Therapie • konservativ◦ NSAR – nichtsteroidales Antirheumatikum◦ Physiotherapie◦ physikalische Therapie◦ analgetische Injektionen ins HG • operativ◦ Osteotomie
  • medikamentös ◦ symstemische und topische Antiphlogistika ◦ Umspritzung mit Lokalanästhtikum und ggf. Kortikoid-Kristalluspension(nicht in sie die Sehen! → Nekrosegefahr)