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EW2 (Subject) / ew (Lesson)
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- 2.1 Gesundheitsförderung -Gesundheitspotenzial aufbauen -Orientierung am Salutogenesemodell -Was macht einen widerständig? wie verbessere ich meine Gesundheit? -richtet sich an alle (Kranke und Gesunde) -Bedingungen für Gesundheit fördern/verbessern -pers. Kompetenz verbessern
- 2.1 Krankenprävention -zurückdrängen von Risikofaktoren -> Gesundheitsgewinn -orientierung Pathogenese -wie vermindere ich Krankheit? -an Risikogruppen gerichtet (sleten an alle)
- 2.1 Krankenprävention primäre Prävention Versuch Krankheit im Vorfeld zu verhindern
- 2.1 Krankenprävention sekundere Prävention auftritt von Krankheit, frühes Stadium, Gesundheitstörung vermindern
- 2.1 Krankenprävention Tertiäre prävention Lebensqualität versuchen zu erhalten
- Wirkung aufeinander: Gesundheitsförderung und Krankenprävention wirkt ergänzend aufeinander das eine begünstigt das andere -> dränge ich risikofaktoren zurück, begünstige ich die gesundheit -> förder ich die gesundheit, dränge ich risikofaktoren zurück
- 2.1 Gesundheitserziehung vermitteln von wissen beeinflussen von einstellungen beeinflussen von handlungen schwerpunkt in verhaltensprävention (wer nicht anfängt zu rauchen, muss auch nicht aufhören)
- 2.1 Autoritatives Konzept Wissenvermittlung mit Fachautorität -> Vernunftappelle, Mahnungen, Abschreckung -> Verbesserung des Gesundheitsverhalten - Mensch ist erziehungsbedürftig - Abschreckung: raucherbilder - moralisch ethische bewertung von verhalten - appelliert an vernunft - problem: es wird außer acht gelassen warum jemand raucht, beschuldigen der person
- 2.1 partizipatives Konzept Problemorientierte Wissensvermittlung -> Berücksichtigung der Bedürfnisse der adressaten -> stärkung der Bewältigungskompetenz -> verbesserung des Gesundheitsverhaltens wirkungsmodell
- 2.1 Heath belief Modell Was ist das ? reiz -> verarbeitung -> reaktion will korrektur des gesundheitsschädlichen verhaltens erreichen reiz: - wahrgenommener schweregrad der krankheit - wahrgenommene verwundbarkeit durch krankheit -> verarbeitung: - wahrnehmung der bedrohung als schwerwiegend -> Kosten-Nutzen-Abwägung -> Reaktion : veränderund des gesundheitsverhaltens
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- 2.1 Impulse HBM 1. wahrgenommener Schweregrad -> krankheit ist schwerwiegend, nicht zu leugnen 2. wahrgenommene verwundbarkeit -> man gehört zur gefahrengruppe 3. bedrohung durch Krankheit -> erkennen, dass krankheit schwerwiegend ist 4. persönliche nutzen -> KOsten-nutzen-abwägung : nutzen muss größer als entstehende kosten sein
- 2.1 Erweiterung des HBM : Selbstwirksamkeits-Erwartung allein kosten-nutzen reicht meist nicht aus - innere überzeugung, dass man best. verhalten verfolgen kann - vertrauen in sich selbst, dass situation bewältigt werden kann
- 2.1 Erweiterung HBM : Handlung-Ergebnis- Erwartung - innere überzeugung, dass verhaltensänderung bestimmtes ergebnis hat - erreichen kleinerer ziele auf dem weg zum großen ziel wahrscheinlicher
- 2.1 BSP. HBM rauchen - erkennen, dass lungenkrebs schlimme krankheit ist - erkennen, dass man zur gefahrengruppe gehört als raucher - erkennen, dass man wahrscheinlich an der krankheit stirbt - erkennen, dass man viel geld sparen kann, wenn man aufhört -> problem: rauchen als gemeinschaftsgefühl/ stressbewältigung - glaube daran, dass man aufhören kann - glaube daran, dass man nicht erkrankt wenn man aufhört
- 2.1 Veränderung der gesundheitssituation in DE in den letzten 100 jahren - lebenserwartung deutlich gestiegen - materieller wohlstand - gute lebensbedingungen (hygiene) - krankenversorgung - fortschritte in medizin - weniger akute krankheiten : infektionen gut behandelbar, möglichkeiten zur vorsorge (impfung) -mehr chronische krankheiten (allergien, krebs): meist nur symptomatsich behandelt (schmerzen lindern), zumeist nicht heilbar - allgemein fokus in forschung auf biomedizinische erforschung von krankheiten
- 2.1 Bedingungsfaktoren für Gesundheit und krankheit immer gemeinsam und nicht getrennt betrachten : 1. personale faktoren: genetische disposition für bestimmte krankheiten, körperliche/psychische Konstitution 2. Verhaltensfaktoren: (großer faktor) Essgewohnheiten, rauchen, körperliche aktivität, Alkohol-/Drogenkonsum 3 Verhältnisfaktoren: Wohnverhältnisse(schimmel), hygienebedingungen, bildungsangebot
- 2.1 Definition gesundheit es gibt versch. definitionen von gesundheit: biologische psychologische soziologische philosophiesche - gesundheit als abwesenheit von krankheit - gesundheit : komplettes freisein von schmerzen jeglicher art -> problematisch, dann wäre jeder krank
- 2.1 Salutogenese Modell -theorie von gesundheit udn krankheit (antonovsky) -salutogenese modeel -> gesundheitsdynamik; warum bleiben einige menschen trotz stessoren (stressfaktoren) gesund und andere krank ? -alle mesnchen sind immer anderen stressoren ausgesetzt (Familienprobleme, feinstaub ..) gegensatz zu pathogenese (was macht krank) -> perspektivwechsel - gesundheit: dynamisch; kontinuum zwischen gesund und krank - völlige gesundheit kann nie ganz erreicht werden - völlige krankheit kann nicht erreicht werden -> tot völlige gesundheit (kann nicht erreicht werden) <- zunehmendes wohlbefinden - durchschnittlicher gesundheitsstand - abnehmendes wohlbefinden -> völlige krankheit
- 2.1 Was ist kohärenzgefühl Voraussetzung für sicherung von gesundheitsdynamik - je mehr widerstandsressourcen, desto größer das Kohärenzgefühl - je ausgeprägter kohärenzgefühl, desto bessere verarbeitung von stressoren
- 2.1 Kohärenzgefühl 3 Komponenten 1. Verstehbarkeit: "ich kann verstehen was von mir gefordert wird" 2. Beqältigbarkeit: "ich glaube daran, dass ich das schaffe" 3. Sinnhaftigkeit: "ich erachte es für sinnvoll, mein leben hat sinn"
- 2.1 Widerstandressourcen Einfluss auf gesundheit - eigenschaft stressoren zu verarbeiten : soannungsverarbeitung arten : 1.körperlich-konstitutionelle: immunkompetenz, körperliche fitness, organisches gleichgewicht 2. personal-psychische: lebenseinstellung, selbstwertgefühl 3. soziale: soziale unterstützung, materielle ressourcen
- 2.1 KiGGs Studie gesundheitszustand von Kindern und jugendlichen(0-17j.) -körperliche, psychische, soziale gesundheit -wiederholung nach 6 jahren
- 2.1 Ziel KiGGs studie zusammenhang zwischen gesundheit und sozialem status
- 2.1 Ergebnisse KiGGs studie - den allermeisten kindern geht es gut - 94% schätzen gesundheit als gut oder sehr gut ein - 89% der 11-17 jährigen beschreiben jedenfalls als gut bis sehr gut - gutes sozilaes umfeld wirkt sich positiv auf gesundheitsstatus aus - einschätzung verschlechtert sich mit zunehmenden alter geringfügig
- 2.1 Gruppe und Kategorie in Bezug auf diskriminierung Gruppe: anzahl von individuen, die miteinander interagieren eine einheit, mit gleichen interesse und gemeinsamen zielen tatsächliche beziehung und soziale strukturen Kategorie: bezeichnung einer sozialen gruppe man ordnet sich selbst und andere in Kategorien/der welt ein selbstkategorie: sich selbst etwas bezeichnen (z.B. kleingärtner), meist nicht negativ fremdkategorie: andere bezeichnen mich/jemanden; miest negativ, andere reduzieren einen auf eine eigenschaft
- 2.1 def. stereotype - nicht wertend/neutral - sachliche eben - in Kategorien zum einfachen/schnellen verarbeiten von eindrücken
- 2.1 def. vorurteile - wertend - persönliche ebene - meist negativ, abwertend
- 2.1 def. diskriminierung - soziale gruppen werden aufgrund von vorurteilen kategorisiert - wegen zugehörigkeit zu bestimmter gruppe ausgegrenzt - von eltern/medien weitergegeben - von einem auf alle/gruppe schließen - oft unbewusst - sich selbst vorteil schaffen
- 2.1 def. toleranz - verhalten auf einstellung basiert - versuch unterschiede zu verringern - je weniger vorurteile, desto mehr toleranz - absolute toleranz: vorurteile sind nicht handlungsleitend
- 2.1 Wie entstehen stereotype und Vorurteile? Warum und wofür ? - um eindrücke und wahrgenommenes zu vereinfachen - feststellen eines merkmals an einer person um diese einer kategorie zuzuordnen - einordnung in kategorien hilft angemessenes verhalten zu zeigen - indirekt oder direkt durch eltern oder gleichaltrige
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- 2.1 Einflüsse von stereotypen und Vorurteile auf das denken, fühlen und handeln - werden automatisch und unfreiwillig zum kategorisieren verwendet - wir sehen, was wir zu sehen erwarten - personen- und situationseindruck bestimmt wie wir uns gegenüber bestimmten personen verhalten - wie ich eine person wahrnehme bestimmt mein verhalten ihr gegenüber - verhaltensauswirkungen könne stereotype direkt und indirekt bestätigen - denken an person unmöglich ohne kategorie (z.B mann oder frau?)
- 2.1 Wie lassen sich stereotype verändern, wie können negative folgen verhindert werden? - hochgradig änderungsresistent, aber nicht unabänderbar - bei aktiven und kontrollierten prozessen verändern oder abschwächen - durch weitergabe persönlicher erfahrungen kann man stereotype aufweichen und vorurteile abschaffen - man muss selbst sein verhalten udn denken ändern wollen, um stereotype und vorurteile zu verringern
- 2.1 Institutionelle diskriminierung - wertvorstellungen und handlungsmaxime der "mitte der gesellschaft" werden institutionalisiert - meist innerhalb von Organisationen - diskriminierung aufgrund ethischer, nationaler und religiöser zugehörigkeit, aufgrund des geschlechts, körperlicher verfassung, sexueller orientierung - täter wollen machtposition aufrecht erhalten, konkurrenz abwähren, eigene gruppenzugehörigkeit aufwerten - kann auf zwei arten geschehen : 1. gesetzliche vorschriften, die ausländer und deutsche unterscheiden und unterschiedlich behandeln - herstellung einer hierarchischen ordnung, die die zuwanderer durch ungleichstellung benachteiligen 2. alltägliche diskriminierung in organisationen - ungleiche verteilung von begehrten berufsposten, aufgrund des geschlechts
- 2.1 Institutionelle Diskriminierung in schulen - nur treppen - bewertungurteile, die nicht objektiv sind
- 2.1 Was ist der Anti-Bias Ansatz ? Präventionsmaßnahme um diskriminierung zu verhindern - ursachen und strukturen von diskriminierung wurden untersucht - präventionsmaßnahmen für kindergärten/kindertageseinrichtungen, die dann in schulen weitergeführt werden - kinder so früh wie möglich an kulturelle unterschiede heranführen - kindern beibringen respektvoll mit menschen umzugehen, die "anders sind" - deutlich machen , dass anders sein nicht gleich schlecht ist
- 2.1 Anti-Bias-Ansatz Ziel zum verhindern von Diskriminierung 1. - ich- und bezugsgruppenidentität ausbilden, selbstvertrauen aufbauen - kind muss anerkennung und wertschätzung finden - identitätsentwicklung fördern, kulturelle hintergründe und unterschiede klären - bedeutung von familienzugehörigkeit verdeutlichen 2. - umgang mit vielfalt ermöglichen - empathie für verschiedene arten von menschen entwickeln 3. -kritisches denken anregen - einschreiten im fall von diskriminierung 4. - aktiv gegen diskriminierung vorgehen - kinder ermutigen etwas gegen diskriminierung zu tun, betroffenen helfen
- 2.1 Gewalt: präventive Maßnahmen - mobbing stoppen, bevor es entsteht - man muss mobbingsituationen ändern wollen - elternabend zum thema mobbing/gewalt
- 2.1 Das olweus-programm -> schuleben: - durch fragebögen ist-zustand erfahren - schulaufsicht -> klassenebene: - klassenregeln - folgen/konsequenzen besprechen - wöchentliche gespräche führen -> persönliche eben: einzelgespräche
- 2.1 interventionsmaßnahmen - bereits existierendes mobbing stoppen - man muss mobbingsituation ändern wollen
- 2.1 Streit-Schlichter Programm - peer-mdeiation - konflikt selbst nicht als problem, sondern art und weise wie dieser gelöst wird von den betroffenen - mediation als konfliktregelung 1 phase: ziele und gesprächsregeln bennen 2 phase: alle betroffenen schildern konflikt aus ihrer perspektive 3 phase: ausdrücken der gefühle alle betroffenen 4 phase: bennenung von zielen und wünschen 5 phase: abschluss mit einer schriftlichen vereinbarung
- 2.1 Farster-Modell - Opfer befragen, genau recherchieren - unterstützung suchen (kollegium) - täter spontan mit der tat konfrontieren(keine zeit für ausreden) - konfrontation mit der tat - angebot der kooperation - formulieren eines neuen verhaltens (kooperation, re-integration) - verantwortung klären - ausblick und kontrolle - Ziel: täter ist einsichtig und hört auf -> schuldzuweisung
- 2.1 no-Blame-Approach - oft genutzt an Grundschulen - opfer befragen, nur nach einwilligung der eltern - gespräch in der gruppe ohne das opfer - lösung in der gruppe mit allen gemeinsdam finden - bei erfolg alle beteiligten loben, anerkennung zeigen -> keine schuldzuweisung
- 2.1 Formen von Armut Relative und absolute armut
- 2.1 relative Armut - soziale armut - Überlebensbasis ist gesichert - Bildungslaufbahn nicht erfolgreich - Freizeitaktivitäten eigeschränkt/ nicht möglich - wohlbefinden schlechter - arm in relation zur allg. gesellschaft - unter dem "normalen" lebenstandard - festgemacht an medianen Einkommensgrenze
- 2.1 absolute armut -Überleben/ physischen existenz bedroht -Lebensmittel/medikamente/hygiene fehlt -man kann jeden moment sterben
- 2.1 Erfassung Armut mittels Ressourcenansatz - bezieht sich auf Einkommen - materielles existenzminimum = Armut (an ressourcen)
- 2.1 Was wird unter einer Lebenslage verstanden? -lebenslagenansatz ist mehrdimensional, berücksichtihgt weitere aspekte als nur einkommen - soziale aspekte -unterteilung in versch. spielräume - vorteil: Rahmenbedingungen werden berücksicht, individuelle entscheidungen möglich - nachteil: bestimmung der spielräume: wann ist wo armut
- 2.1 Einzelspielräume - Versorgung/ Einkommen: Versorgung mit Gütern und Diensten - Kontakt/Kooperation: Möglichkeit zur pflege sozialer Kontakte und Zusammenwirken mit anderen - Lernen/ Efahren: Zugang zu Bildung/Arbeit - Muße/Regeneration: Möglichkeit zu entspannen, Hobbies etc. - Disposition: Mitentscheidung anderer in Lebensgebieten
- 2.1 Zielsetzung AWO-ISS-Studie - fundierte empirische Grundlagen schaffen, um soziale Grundlagen zu unterstützen, praxis sozialer arbeit weiterentwickeln - sichtbarkeit der notwendigkeit: befassen mit armut im vorschulalter - rmut über langen zeitraum beobachten -> entwicklung darstellen - lebensläufe im vergleich von armen und nicht armen menschen
- 2.1 Armutskonzept AWO-ISS - Kind kann meterielle, soziale, gesundheitliche, kulturelle armut erfahren - Lebenslagedimensionen: materiell: kleidung, unterkunft, nahrung sozial: -soziale kompetenz (erziehung), soziale kontakte (freunde) gesundheitlich: - physisch (keine verletzungen), psychisch kulturell: kognitive/geistige entwicklung, sprache, bildung