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IR (Subject) / Abschnitt 2 (Lesson)

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  • An welchen Stellen im Konzernabschluss kann man das ein Abschluss der Einheitstheorie folgt? - In der Bilanz: Anteile anderer Gesellschafter          - (Minderheitsanteile ausgewiesen) - Gesamtergebnisrechnung: Gesamtergebnisanteil anderer Gesellschafter - Anhang: Konsolidierungsmethode
  • Nenne Grundsätze der Konzernrechnungslegung Grundsätzliche Annahme: Unternehmensweiterführung Verständlichkeit Relevanz Wesentlichkeit Verlässlichkeit Glaubwürdige Darstellung Wirtschaftliche Betrachtung Neutralität Vorsicht Vollständigkeit und Vergleichbarkeit Periodenabgrenzung
  • Konzernrechnungslegung: Begriff der Vollständigkeit, Fiktion der rechtlichen Einheit im Konzern, Stichtag der Konzernabschlusses 1. Vollständigkeit       - Alle Unternehmen des Konzerns müssen erfasst werden 2. Fiktion der rechtlchen Einheit im Konzern       - Tochterunternehmen werden als rechtlich selbständig fingiert       - Damit reicht eine Addition der Bilanz- und GuV-Positionen für die Erstellung des          Konzernabschlusses nicht aus. Es ist eine Konsolidierung notwendig.                   - Kapitalkonsolidierung                   - Schuldenkonsolidierung                   - Zwischenergebniskonsolidierung                   - Ertrags- und Aufwandkonsolidierung Wichtig sind:     - Einheitliche Währungen     - Einheitlicher Bilanzansatz und Bewertung (z.B. nach IFRS) 3. Stichtag des Konzernabschlusses     - Mutterunternehmen bestimmen den Stichtag     - Alle Tochtergesellschaften fürchen einen Stichtag bis zu 3 Monate vorher haben.
  • Was ist die Definition eines Tochterunternehmens und eines Mutterunternehmens in der Konzernrechnungslegung? Mutterunternehmen: Gesellschaft (Kapital- oder Personengesellschaft), die kapitalmäßig         (aufgrund von Beteiligungen) oder sonst unmittelbar oder mittelbar einen         beherrschenden Einfluss auf ein oder mehrere andere Unternehmen         (Tochtergesellschaft) ausüben kann Tochterunternehmen: Von einer Muttergesellschaft abhängige Kapitalgesellschaft          (überwiegend GmbH oder AG) deren Kapital zum großen Teil (meist 100 %) im          Besitz der herrschenden Gesellschaft ist.
  • Gehen Sie dabei insgesamt auf den Begriff Control ein Control:   - Möglichkeit ein Unternehmen derart Lenken zu können, dass man von dessen       Aktivitäten profitiert    - Verfügungsgewalt, Risikobelastung, Fähigkeit Verfügungsgewalt zu gestalten
  • Welche unterschiedlichen Möglichkeiten gibt es Control zu erlangen? Direkt oder Indirekt:  Mehr als 50 % der Stimmrechte oder Vorliegen einer der folgenden Möglichkeiten:          - Stimmrechtsmehrheit aufrund vertraglicher Vereinbarungen         - Möglichkeit Finanz- und Geschäftspolitik zu bestimmen         - Organbestellungsrecht         - Mehrheit der Stimmen bei Sutzung des Geschäftsführungs- oder Aufsichtsorgan Man kann auch mit weniger als 50 % Control über ein Unternehmen gelangen, da z.B. nicht alle stimmberechtigten Mitglieder zu den Sitzungen erscheinen.
  • Wie wird ein Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen? - min 50 % der Anteile damit es als TU gilt - Fiktion der rechtlichen Einheit -> Vollkonsolidierung nach Erwerbsmethode
  • Was ist ein Joint-Venture? - Ein Zusammenschluss oder ein gemeinsames Vorhaben zwischen zwei rechtlich und   wirtschaftlich unabhängigen Unternehmen, wobei das Risiko gemeinsam getragen wird - Einbindung durch Equitykonsolidierung (Wahlweise Quotenkonsolidierung nach    Erwerbsmethode?) Wenn vorliegt:    - Gemeinsame Führung eines Unternehmens mit vertraglicher Bindung    - Durch in Konzernabschluss einbezogenes Unternehmen (MU oder TU) und min. ein nicht       einbezogenes Unternehmen.   -> Dann Equitykonsolidierung
  • Was ist ein assoziiertes Unternehmen? Wie wird es in den Konzernabschluss einbezogen? -  In den Konzernabschluss einbezogenes Unt. (MU oder TU)-  Hält Beteiligung-  Verfügt über maßgeblichen, nicht beherrschenden, Einfluss auf die Geschäfts- oder    Finanzpolitik eines Unt., dass nicht im Wege der Voll- oder Quotenkonsolidierung    einbezogen ist Maßgeblicher Einfluss bedeutet:      - Schwächere Form der Einflussnahme als einheitliche Leitung      - Widerlegbare Vermutung: >/= 20 % der Stimmrechte      - Vertretung in Leitungsorganen ohne Kontrollmöglichkeit      - Erhebliche Lieferungs- und Leistungsverflechtungen      - Finanzielle Verflechtungen      - Technologische Beziehungen Bewertung nach Equity-Methode?
  • Was verstehen Sie unter den Begriffen asset deal und share deal? Asset deal:    - Vermögensgegenstände und Schulden einzeln erworben. Unternehmenskauf, bei dem        die Güter (Assets) einzeln auf den Käufer übertragen werden.     - Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände werden neu kalkuliert, stille Reserven        evtl. aufgelöst.     - Immaterielle Vermögensgegenstände jetzt auch aktiviert, wenn erworben. Evtl. entsteht        ein Geschäfts- oder Firmenwert     - Rechtl. Hülle wird nicht übernommen bzw. bleibt übrig Share deal:     - Erwerb von Anteilen (Aktien), der zum Verkauf stehenden Gesellschaften     - Kaufpreis in Form des Unternehmensanteils (einer KapG) ausgewiesen.     - 100%ige Übernahme aller Inhalte, man wird automatisch zum Gesamtrechtsnachfolger,       mit allen Problemen + Mitarbeitern     - Share deal führt zu Konsolidierungsmaßnahmen, da gesonderte eigenständige        wirtschaftliche Einheit vorliegt (TU) Allegmeines Problem: Behandlung der Minderheitenanteile
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  • Was verstehen Sie unter dem Begriff Kapitalkonsolidierung? -  Aufrechnung der Beteiligung an TU aus dem Einzelabschluss des MU oder anderer    Konzernunternehmen mit dem darauf entfallenden anteiligen EK- Posten in den Bilanzen    der einbezogenen TU-  Verrechnung der Beteiligung des MU mit dem auf diese Anteile entfallenden EK der     einzubeziehenden TU-  Eine bloße Addition der Einzelbilanzen reicht nicht aus        -> Doppelrechnungen -> Ausführlich in „Beschreibung Kapitalkonsolidierung“ ! Es verbleiben Im Konzernabschluss nur die Vermögenswerte und Schulden des TU
  • Kapitalkonsolidierung: Erwerbsmethode und Neubewertungsmethode Erwerbsmethode:       -  Alle erworbenen Vermögenswerte und Schulden des TU mit beizulegendem Zeitwert           im Konzernabschluss bilanzieren        -  Einzige international noch erlaubte Vollkonsolidierungsmethode zur bilanziellen           Abbildung von Unternehmenszusammenschlüssen           Neubewertungsmethode ist eine Form der Erwerbsmethode:                 - Neubewertungsmethode bedeutet, dass die zum Zeitpunkt des Erwerbs bei                    einem Tochterunternehmen vorhandenen stillen Reserven und Lasten vor                    Durchführung der Erstkonsolidierung grundsätzlich vollständig aufzudecken                    sind.                - Beteiligungsbuchwert ist mit dem zum Zeitwert neu bewerteten anteiligen                   EK des TU zu verrechnen = Unterschied ist Goodwill                - Bevor die Konsolidierung durchgeführt wird, müssen alle Schulden etc. neu                   bewertet werden -> Nach Fair Value            Weitere Methoden:                  - Buchwertmethode nach HGB nicht zulässig                  - Full-Goodwill-Methode gemäß IFRS zulässig aber untergeordnete Rolle. ! Was das Unternehmen selbst vorher nicht ansetzen durfte, nun aber der Käufer darf:        - Eventualschulden, Goodwill – also Marken, Kundenstamm, Image (nun Ertragswert)
  • Wie funktioniert die Erstkonsolidierung nach Erwerbsmethode? Klärung der Frage:  Mit welchem Betrag sind die Werte der Tochter bei der Mutter                              aufzunehmenden? Mit jenem Betrag, der dem tatsächlichen Wert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Posten der Tochterunternehmung entspricht (= Buchwerte + stille Reserven). Die Verrechnung des Anschaffungswerts der Beteiligung mit dem zum Zeitpunkt des Erwerbs der Beteiligung an einem Tochterunternehmen vorhandenen anteiligen neubewerteten Eigenkapital.  -> Ergibt sich dabei ein aktivischer Unterschiedsbetrag, so ist dieser als Geschäfts- oder        Firmenwert (Goodwill) zu aktivieren.  -> Ergibt sich ein passivischer Unterschiedsbetrag, so ist dieser, wenn die        Kapitalkonsolidierung nach HGB erfolgt, anzusetzen und in der Folge unter den        Voraussetzungen des § 309 Abs. 2 HGB erfolgswirksam aufzulösen.   Beteiligungsbuchwert = Anschaffungskosten der Beteiligung                      -> Werden in folgende Bestandteile aufgegliedert (Neubewertungsmethode):     - (minus) Summe aller Vermögenswerte und Schulden (EK) aus IFRS Einzelabschluss des         übernommenen Unternehmens     - (minus) stille Reserven abzügliche stiller Lasten, sowie nicht im Einzelabschluss         enthaltene immatrielle Vermögenswerte und Eventualverbindlichkeiten) SIEHE ABBILDUNG
  • Wie entsteht im Zusammenhang der Erstkonsolidierung ein Geschäfts- oder Firmenwert (GoF) und was versteht man darunter? GoF= Beteiligungsbuchwert - neubewertetes EK des übernommenen Unternehmens.     neubewertetes EK des übernommenen Unternehmens = Vermögenswerte - Schulden +        stille Reserven - stille Lasten - latetne Steuerabgrenzungen auf Fair-Value-Anpassungen
  • Worin liegt die besondere Brisanz in der Bilanzierung eines GoF aus Sicht des bilanzierenden Unternehmens? -  Geschäfts- oder Firmenwert erzeugt nicht unabhängig von anderen Vermögenswerten    Cash Flows (Bedeutung dass immer an andere VG gekoppelt ist?) -  Kann nicht einzelnen Vermögenswerten in Bilanz zugerechnet werden -  Definitorische Erfassung und Abgrenzung schwierig, da der GoF zukünftige     Ertragserwartungen verkörpert -  Es besteht Gefahr, dass er außerordentlich abgeschrieben werden muss
  • Was verstehen Sie unter dem Begriff Schuldenkonsolidierung? Die Verrechnung der im Summenabschluss ausgewiesenen konzerninternen Forderungen     und Verbindlichkeiten verstanden.       -> sodass im Konzernabschluss zumindest alle wesentlichen internen Beziehungen zu            eliminieren sind. Mit anderen Worten: Zwischen den einbezogenen Unternehmen (TU) und dem MU                                  bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden gegeneinander                                aufgerechnet Aufgabe:              - Eliminierung der Forderungen und Verbindlichkeiten zw. Konzernunternehmen                   Da:                        - Konzernabschluss unter Fiktion der rechtlichen Einheit erstellt                        - Einzelgesellschaften werden als unselbstständige Einheiten angesehen                              -> unselbstständige Abteilungen können keine Forderungen gegen andere                                unselbstständige Abteilungen stellen                        -                         - Anzuwenden bei Vollkonsolidierung und (anteilig) bei                                                 Quotenkonsolidierung                                                - Wesentlichkeitsgrundsatz: maßgeblich ist nicht Differenz zwischen                          Forderungen und Verbindlichkeiten, sondern deren jeweilige Summe
  • Was verstehen Sie unter dem Begriff Zwischenergebniseliminierung? Bindeglied zwischen den Konsolidierungsvorgängen in der Bilanz und GuV Bedingung:    Konzernabschluss unter Fiktion der rechtlichen Einheit entstellt.     Aufgabe:          -  Eliminierung von Gewinnen und Verlusten aus Geschäften zw. Konzernunternehmen         -  Einzelgesellschaften werden als unselbstständige Einheiten angesehen. Durch             Transaktionen unter unselbstständigen Abteilungen können keine Gewinne oder             Verluste entstehen           Beachte: Bezieht sich auf Bewertung von Vermögensgegenständen in der   Bilanz, als Folge der unterschiedlichen Bewertung in den Einzelabschlüssen   -> stellt sicher, dass Vermögensgegenstände nach Anschaffungs- und Herstellungskosten        aus Sicht des Konzerns angesetzt werden (Realisationsprinzip soll eingehalten werden)
  • Was verstehen Sie unter dem Begriff Ertrags- und Aufwandskonsolidierung? Aufgabe -  Eliminierung von konzerninternen Aufwendungen und Erträgen -> um Doppelzählungen in     Konzern GuV sowie nicht realisierte Zwischenergebnisse zu vermeiden-  Konzernabschluss unter Fiktion der rechtlichen Einheit erstellt. Einzelgesellschaften     werden als unselbstständige Einheiten angesehen-  Durch Transaktionen zwischen unselbstständigen Abteilungen können keine     Aufwendungen und Erträge entstehen!
  • Was ist ein immaterieller Vermögenswert nach IAS 38? Identifizierbarer, nicht monetärer Vermögensgegenstand ohne physische Substanz Bedingung der Einstufung:        - Ein Unternehmen beherrscht den Vermögenswert, und ein zukünftiger wirtschaftlicher            Nutzen wird erwartet und dem Unternehmen zufließt        - Ohne physische Substanz        - UND Identifizierbarkeit muss gegeben sein (unterschied zum GoF)         Identifizierbarkeit (extrem wichtig!)           - Ein Vermögenswert erfüllt die Definitionskriterien in Bezug auf die                   Identifizierbarkeit, wenn               Er separierbar ist. Dies kann einzeln oder in Verbindung mit einem Vertrag, einem                Vermögenswert oder einer Schuld erfolgen          - ODER er aus vertraglich oder anderen gesetzlichen Rechten entsteht (Patent?)      Beherrschung (Dritte von Nutzung ausschließen)           - Ein Unt. Beherrscht einen Vermögenswert, wenn das Unt. Die Macht hat, sich den              künftigen wirtschaftlichen Nutzen, der aus der zu Grunde liegenden Ressource              zufließt, zu verschaffe, und es den Zugriff Dritter auf diesen Nutzen beschränken              kann          - Beherrschung basiert normalerweise auf juristisch durchsetzbaren Ansprüchen
  • Nennen Sie die Ansatzkriterien für einen immateriellen Vermögenswert - Ansatz eines immateriellen Vermögenswerts, wenn obige Definition und Ansatzkriterien:     (bestmögl. Bewertung Management) erfüllt sind.     Ansatzkriterien:          - Wenn es wahrscheinlich ist, dass dem Unt. der zukünftige erwartete Nutzen              zufließen wird          - Wenn Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Vermögensgegenstands              verlässlich bewertet werden können 
  • Gehen Sie auf Unterschiede zwischen erworbenen und selbsterstellten immat. Vermögenswerten ein Erworbene: z.B. Franschising   -  Gesonderte Anschaffung (Kauf)  -  Erwerb im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses  -  Erwerb durch Zuwendung der öffentlichen Hand (Bsp. ZR-Quote)  -  Erwerb durch Tausch (Betrachtung wie Einzelerwerb)            -> Marktwert des getauschten Vermögenswertes stellt dann den Zugangswert bei                  einem Tausch dar Selbst erstellte   - Selbst geschaffener GoF (keine Aktivierung möglich)  - Selbst geschaffene immat. Vermögenswerte          - Forschungsphase (keine Aktivierung möglich), weil Forschungskosten = Aufwand          - Entwicklungsphase (aktivierbar)           -> Für selbst geschaffene GoF und selbst geschaffene Markennamen, Drucktitel,                Verlagsrechte und Kundenlisten gilt Ansatzverbot!                    aus 3 Gründen:                           - Nachvollziehbarkeit schwierig,                           - Willkür (eigenes Ermessen) vorbeugen                          - Unternehmenswertverfälschungen vorbeugen
  • Erläutern Sie Unterschiede zw. Forschungs- und Entwicklungsphase Forschung - Eigenständige und planmäßige Suche mit der Aussicht, zu neuen wissenschaftlichen und    technischen Erkenntnissen zu kommen Entwicklung -  Anwendung von Forschungsergebnisse oder von anderem Wissen auf einen Plan oder     Entwurf für die Produktion von neuen oder beträchtlich verbesserten Materialien,     Vorrichtungen, Produkten, Verfahren, Systemen oder Dienstleistungen-  Dabei findet die Entwicklung vor Beginn des kommerziellen Produkts statt Forschungsphase:-  Selbst geschaffene immat. VermögensWerte sofort als Aufwand in GuV zu verbuchen-  Wahrscheinlichkeit des künftigen Nutzens ist nicht gegeben, deshalb bisher   nur Suche/Forschung nach etwas Nützlichem Entwicklungsphase: -  Selbst geschaffene immat. VermögensWerte sofort als Aufwand in GuV zu verbuchen-  ODER weitere Bewertungskriterien werden erfüllt; dann als Ausgaben aktivieren!
  • Wann ist eine Aktivierung der Aufwendungen möglich und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? In der Entwicklungsphase: Zur Aktivierung müssen die folgenden Bewertungskriterien erfüllt sein:    - Technische Realisierbarkeit   - Absicht, immatrielle Vermögenswerte fertig zu stellen, zu nutzen oder zu verkaufen   - Fähigkeit, immatrielle Vermögenswerte zu nutzen oder zu verkaufen   - Fähigkeit, künftigen wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen   - Notwendige Ressourcen zur Fertigstellung sind vorhanden   - Verlässliche Zuordnung der Ausgaben möglichSind nicht alle Kriterien erfüllt, müssen die Vermögenswerte als Aufwand verbucht werden.
  • Nennen Sie die Grundregeln der Zugangsbewertung von immateriellen Vermögenswerten -  Gesondert angeschafft -> Anschaffungskosten        - Sonderfall: Zuwendungen durch öffentl. Hand gild als Erwerb (Wahl: Entweder                            symbolischer Wert von 1 € oder Marktwert ansetzen)-  Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses -> Beizulegender Zeitwert-  Selbstgeschaffene immat. Vermögenswerte -> angefallene Ausgaben          ->  Aktivierung erst dann, wenn alle Anforderungen erfüllt. In der Vergangenheit als                 Aufwand erfasste Entwicklungskosten können nie nachträglich aktiviert werden
  • Nennen Sie die Möglichkeiten der Folgebewertung Unt. hat entweder Anschaffungskostenmodell oder Neubewertungsmodell zu wählen     - Anschaffungskostenmodell: Ansatz zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich                                                kumulierter Abschreibung und aller kumulierten                                                                                                                                             Wertminderungsaufwendungen     - Neubewertungsmodell: Ansatz zum Neubewertungsbetrag (beizulegender Zeitwert)                                         abzüglich kumulierter Abschreibung und aller kumulierten                                                                                        Wertminderungsaufwendungen - Differenz geht direkt in EK und nicht durch die GuV ! Oft kein aktiver Markt für das Anschaffungskostenmodell
  • Gehen Sie auf die Grundzüge des Anschaffungskostenmodells und insbesondere auf Faktoren ein, die Einfluss auf die Nutzungsdauer haben. Dürfen nachträgliche Anschaffungskosten aktiviert werden? Nutzungsdauer ist unbegrenzt: 2 Fälle      - 1. Entwicklungsprojekt, solange noch nicht fertiggestellt      - 2. Erwarteter Firmenwert                  -> Impairment Test weist Werthaltigkeit der 2 Fälle nach Einflüsse auf die Nutzungsdauer:    -  Voraussichtliche Nutzung des Vermögenswertes   -  Technische, technologische und andere Veralterungen   -  Erwartete Handlungen durch Wettbewerber   -  Rechtliche Beschränkung hinsichtlich Beherrschung   -  Nutzungsdauer abhängig von anderen Vermögenswerten          -> Nutzungsdauer und Abschreibungsmethoden sind mind. 1x jährlich zu überprüfen                   Anpassung der ND -> prospektiv, da Schätzungsänderung                   Änderung der AfA-Methode -> restrospektiv, da Änderung der                                                               Bilanzierungs- und Bewertungsmethode Aktivierung von nachträglichen Anschaffungskosten verboten:      - Gründungen, sowie Aus- und Weiterbildungen      - Kosten für Werbung und Verkaufsförderung      - Kosten für Verlegung der Organisation           -> Nachträgliche Aktivierung von Ausgaben nur möglich, wenn                  - der zukünftige wirtschaftliche Nutzen voraussichtlich den bisherigen                       Leistungsstand übersteigt (z.B. Softwareupgrade, wodurch neue                       Anwendungen möglich werden, die bisher unmöglich waren)                  - UND diese verlässlich bewertet und direkt dem Vermögenswert                      zugerechnet werden können                  - Kurz: Nur, wenn Nutzen wirklich gesteigert wird und zugeordnet werden kann
  • Wie sind Sachanlagen nach IAS 16 definiert? Sachanlagen umfassen materielle Vermögenswerte:    -  Die für Zwecke der Herstellung oder Lieferung von Gütern und Dienstleistungen, zur         Vermietung an Dritte oder für Verwaltungszwecke gehalten werden   -  Erwartungsgemäß länger als eine Periode (> 1 Jahr) genutzt werden             - (< 1 Jahr = Umlaufvermögen)          -->  Sachanlagen können abgeschrieben werden     Gilt nicht für:           - (Sach-)anlagen, die nicht mehr genutz werden, sondern veräußert werden sollen           - Biologische Vermögenswerte           - Abbau- und Schürfrechte sowie Bodenschätze (Öl)
  • Definition Buchwert, Restwert, Abschreibung, Abschreibungsvolumen Buchwert = Betrag, mit dem ein Vermögenswert nach Abzug aller kumulierten                   Abschreibungen und kumulierten Wertminderungsaufwendungen erfasst wird Restwert = ist der geschätzte Wert, den ein Unt. derzeit bei Abgang (inkl. Abzug des bei                  Abgang anfallenden Aufwands) erhalten würde, wenn der Gegenstand alters-                  und zustandsmäßig schon am Ende der Nutzungsdauer angelangt wäre. Abschreibungsvolumen = Differenz zwischen Anschaffungswert und Restwert Abschreibung = systematische Verteilung des Abschreibungsvolumens auf die                         Nutzungsdauer
  • Nennen Sie die Ansatzkriterien von Sachanlagen (wann darf Gegenstand in Bilanz aufgenommen werden)? Eine Sachanlage ist als Vermögenswert anzusetzen, wenn:    -  Wenn sie der Definition eines materiellen Vermögenswertes entspricht (Sachanlage ist?)   -  Wenn wahrscheinlich, dass künftiger wirtschaftlicher Nutzen dem Unt. Zufließt (keine           Zahlungsströme gemeint, muss durch Nutzung einen Nutzen erbringen)   -  Wenn Anschaffungs- oder Herstellungskosten verlässlich bewertet werden können
  • Was versteht man im Zusammenhang mit Ansatzkriterien unter dem Begriff Komponentenansatz? - Einzelne Komponenten des Objektes werden anhand ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschriebenàSeparierung in Bestandteile       -> Aufzug im Gebäude ist schneller verschlissen als Gebäude und wird deswegen anders           abgeschrieben      -> Eine Besonderheit bei IFRS
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  • Was versteht man im Zusammenhang mit Ansatzkriterien unter dem Begriff Komponentenansatz? - Einzelne Komponenten des Objektes werden anhand ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschriebenàSeparierung in Bestandteile       -> Aufzug im Gebäude ist schneller verschlissen als Gebäude und wird deswegen anders           abgeschrieben      -> Eine Besonderheit bei IFRS
  • Nennen Sie die Grundzüge der Zugangsbewertung beim Sachanlagevermögen Eine Sachanalage, die als Vermögenswert anzusetzen ist, ist bei erstmaligem Ansatz mit ihren Anschaffungs-/Herstellungskosten zu bewerten.      A) Wie sind in diesem Zusammenhang Anschaffungskosten definiert?              - Anschaffungskosten sind der Erwerb oder                 eines Vermögenswertes entrichtete Betrag an Zahlungsmitteln oder                 Zahlungsäquivalenten oder der beizulegende Wert einer anderen Entgeltform                 zum Zeitpunkt des Erwerbs              - Kaufpreis einschließlich direkt zurechenbarer Kosten, um Vermögenswert in                 betriebsbereiten Zustand zu versetzen sowie Kosten für Abbruch, Abräumung und                 Wiederherstellung             Bsp.: Anschaffungskosten =                       Kaufpreis                           + Einfuhrzöle                           + andere nich erstattungsfähige Steuern                           + Transprortkosten                           + Kosten der Fertigung                           + direkt zurechenbare zusätzliche Kosten                           - Anschaffungsminderungen (Rabatte)                          + ggf. Fremdkapitalkosten            Die AHK einer Sachanlage umfassen die Kosten für den Abbruch, Abräumung oder             Wiederherstellung (IAS 16). Erfassung einer entsprechenden Rückstellungen wenn             Kriterien in IAS 37 erfüllt.     B) Wie sind Herstellungskosten definiert?                 - zur Herstellung eines Vermögenswertes entrichteten Betrag an Zahlungsmitteln                   oder Zahlungsäquivalenten oder der beizulegende Wert einer anderen                    Entgeltform zum Zeitpunkt des Erwerbes oder der Herstellung                          -> Bsp.: Notar, Architektur, Anschluss eine Maschine durch Monteur! Ermittlung der HKO für selbst erstellte Vermögenswerte nach denselben Grundsätzen wie beim Kauf von Vermögenswerten
  • Unter welchen Bedingungen sind nachträgliche Anschaffungskosten zu aktivieren? Gewöhnliche Reparaturen  - regelmäßiges Instandhalten des Vermögenswertes um betriebsfähigen Zustand zu     erhalten  ->  Aufwand in dieser Periode Außergewöhnliche Reparaturen   - verlängern Nutzungsdauer und/oder erhöhen Produktionskapazitäten des      Vermögenswertes          -> Nachträgliche Aktivierung von AHK nach einer der folgenden Methoden:                  - Verlängerung der Nutzungsdauer                           - Außergewöhnliche Reparaturen per kumulierten Abschreibungen an                              Cash/Verbindlichkeiten                  - Erhöhung der Produktionsleistung                           - Wertsteigerung per Vermögenswert an Cash/Verbindlichkeiten Wenn die Verbesserung signifikant ist, kann es sachgerecht sein, den alten Vermögenswert zu entfernen, Gewinne oder Verluste zu erfassen und „verbesserten“ Vermögenswert in der Bilanz neu zu erfassen. - Bsp. Komplett neue Stromverkabelung in einem Gebäude, welche Produktion nachhaltig   günstiger macht und verbessert
  • Wie sind biologische Vermögenswerte definiert? -  Lebendes Tier oder lebende Pflanze, die zur Transformation fähig sind-  Tragender oder konsumierbarer biologischer Vermögenswert
  • Welcher Standard regelt Ansatz und Bewertung von biologischen Vermögenswerten. Warum wurde dieser entwickelt? IAS 41   - weil Bilanzierung in Landwirtschaft vorher nicht einheitlich war, vorher orientiert an AHK,      keine sachgerechte Vermögensdarstellung.               -> Externe sollten motiviert werden, in Landwirtschaft zu investieren, haben es                    zuvor nicht gemacht, weil sie Abschlüsse nicht vergleichen konnten Regelungsbereich: Vermögenswerte, die im Rahmen der landwirtschaftlichen Produktion                             produziert. – Bewertung landw. Erzeugnisse zum Zeitpunkt der Ernte. –                             Bilanzierung von Zuwendungen öffentlicher Hand -> Fair value      Regelt nicht: Landw. Nutzflächen. – immat. Vermögenswerte im Zs-hang mit Produktion.                         – Versicherungsverträge – Hedging – Ansatz + Bewertung von Erzeugnissen                              nach Ernte (IAS)
  • Wie lauten die Grundzüge der Erst- und Folgebewertung von biologischen Vermögenswerten? -  Biologische Vermögenswerte und landwirtschaftliche Erzeugnisse im Anwendungsbereich    des IAS 41 sind zum Zeitpunkt der Ernte bei der Erst- und Folgebewertung zum    beizulegenden Zeitwert abzgl. zu schätzender Verkaufskosten zu bewerten (Fair Value –    selling costs)-  Für alle anderen biologischen Vermögenswerte gilt IAS 16 Ansatzkriterien:    - das Unternehmen beherrscht den Vermögenswert aufgrund von Ereignissen der        Vergangenheit    - wahrscheinlicher zukünftiger Nutzenzufluss    - der beizulegende Zeitwert oder die AHK des Vermögenswertes können verlässlich       ermittelt werden        --> Sind diese 3 Kriterien ALLE erfüllt, sind die biologischen Vermögenswerte zwingend              anzusetzen Beizulegender Zeitwert:     - Wachstumsabschlag, was würde jemand zum jetzigen Zeitpunkt zahlen? -> bei        Stichtag 30.12. -> Wertansatz deutlich schwieriger zu finden, da Ernte weit weg ist!     -  Bei Stichtag 30.6. -> was jetzt bezahlen? -> näher am Erntedatum, daher Zustand        besser zu beurteilen; lediglich Risikoabschlag für Wetter/Ernterisiken     - Der biologische Zeitwert ist beim erstmaligen Ansatz und an jedem        Abschlussstichtag zu seinem beizulegenden Zeitwert abzüglich der geschätzten        Verkaufskosten zu bewerten