Entwicklungspsychologie (Subject) / 4 physische, motorische und sensorische Entwicklung (Lesson)

There are 177 cards in this lesson

4 physische, motorische und sensorische Entwicklung

This lesson was created by jillian.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

  • Befruchtung Konzeption 
  • Konzeption Befruchtung 
  • Bei der physischen Entwicklung unterteilt man in? pränatale Entwicklung (Zygotenstadium, Embryonalstadium, Fötalstadium) postnatale Entwicklung 
  • Welchen Stadien gehören zur pränatalen Entwicklung? 1. Zygotenstadium (ersten 2 Lebenswochen) 2. Embryonalstadium (3. bis 8. Lebenswoche) 3. Fötalstadium (9. Lebenswoche bis Geburt) 
  • Zygotenstadium - sind die ersten 2 Lebenswochen Phase von der Befruchtung bis zur Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterwand 
  • Embryonalstadium 3. bis 8. Lebenswoche  Zentrale Entwicklungsmechanismen - Zellteilung - Zellspezialisierung - Zellmigration (Anordnung im Kreis)  - Zellsterben (programmierter Zelltod)  parallel zur Entwicklung des Embryos entsteht ein Unterstützungssystem bestehend aus Plazenta, Nabelschnur und Fruchtblase 
  • Was sind die zentralen Entwicklungsmechanismen in Embryonalstadium? Zellteilung  Zellspezialisierung Zellmigration  Zellsterben (programmierter Zelltod) 
  • Was entsteht im Embryonalstadium parallel? ein Unterstützungssystem aus Plazenta, Nabelschnur und Fruchtblase 
  • Das Fötalstadium geht von wann bis wann? von der 9. Lebenswoche bis zur Geburt 
  • Fötalstadium Monat 3: Größe und Verhaltensentwicklung 2cm Gehirn übernimmt Impulssteuerung zur Koordination der Funktion der übrigen Organe, erste Reflexe 
  • Fötalstadium Monat 4: Größe und Verhaltensentwicklung 9 cm Kopfdrehen, Zwinkern, Runzeln der Stirn, Öffnen und Schließen des Mundes, Bewegung der Extremitäten, individuelle Verhaltensunterschiede zwischen Föten erkennbar 
  • Fötalstadium Monat 5: Größe und Verhaltensentwicklung 16 cm  Lebhaftere Körperbewegungen, die nun auch die Mutter spürt 
  • Fötalstadium Monat 6: Größe und Verhaltensentwicklung 25 cm  Schlaf- und Wachzeiten Präferenzen für bestimmte Schlafhaltungen  bei Frühgeburt Überlebensmöglichkeit mit entsprechender medizinischer Unterstützung 
  • Ab wann ist eine Überlebensmöglichkeit einer Frühgeburt mit entsprechender medizinischer Unterstützung möglich? ab dem 6. Monat 
  • Fötalstadium Monat 7: Größe und Verhaltensentwicklung 30 cm  Augenbewegungen  Greifreflex auslösbar Schluckauf unregelmäßige Atembewegungen nachhweisbar 
  • Fötalstadium Monat 8: Größe und Verhaltensentwicklung 35 cm  Bei Geburt unabhängiges Überelben möglich, aber erhöhte Infektionsanfälligkeit und Temperaturinstabilität 
  • Fötalstadium Monat 9: Größe und Verhaltensentwicklung 45 cm  hoher Aktivitätsanteil bei Geburt unabhängige Überlebesfähigkeit 
  • Ab wann ist bei Geburt unabhängiges Überleben möglich? am dem 9. Monat 
  • Ab wann ist bei Geburt unabhängiges Überleben möglich, aber liegt eine erhöhte Infektionsanfälligkeit und Temperaturinstabilität vor? im 8. Monat 
  • Wie nennt man Einflussfaktoren, die die Entwicklung pränatal negativ beeinflussen können? Teratogene 
  • Vor der Geburt Fachbegriff pränatal
  • Teratogene Einflussfaktoren, welche die pränatale Entwicklung negativ beeinflussen können  - Rauchen - Drogen - Alkohol - spezifische Medikamente (z.B. Contergan) - Umweltgifte oder Strahlenschäden  - Infektionserkrankungen der Mutter 
  • Was zählt zu den Teratogenen? - Rauchen - Drogen - Alkohol - spezifische Medikamente (z.B. Contergan) - Umweltgifte oder Strahlenschäden  - Infektionserkrankungen der Mutter 
  • Wie ist die teratogene Wirkung zu unterscheiden? In der Embryonalzeit: v.a. strukturelle Veränderungen im Vordergrund  In der Fötalzeit: v.a. funktionelle Veränderungen im Vordergrund 
  • In der Fötalzeit sind die Veränderungen durch Teratogene vor allem? funktionelle Veränderungen 
  • In der Embryonalzeit sind die Veränderungen durch Teratogene vor allem? strukturelle Veränderungen 
  • Frühgeburten durchschnittlich nach? 38 Schwangerschaftswochen (SSW) 
  • Ab wann ist die Überlebensfähigkeit mit medizinischer Unterstützung in SSW gegeben? 23 Wochen und sogar darunter 
  • Was steigt mit Höhe der Unreife bei Geburt? das Risiko von Komplikationen wie z.B. Hirnblutungen 
  • Was ist eine Konsequenz von Frühgeburten? trotz medizinischer Fortschirtte kommt es nicht selten zu Spätfolgen bei frühgeborenen Kindern (v.a. wenn es zu Komplikationen gekommen ist) 
  • Was sind mögliche Spätfolgen einer Frühgeburt? Intelligenzminderung Lernstörungen  Verhaltensprobleme 
  • Eine Kompensation der Spätfolgen von Frühgeburten ist wodurch zum Teil möglich? spezielle Fördermaßnahmen (müssen aber früh genug eingesetzt werden) 
  • Womit werden die physischen Funktionen des Säuglings unmittelbar nach der Geburt überprüft? mit dem Apgar-Index 
  • Welche 5 Parameter werden mit dem Apgar-Index erfasst? Herzrate Atmungsaktivität Reflexauslösbarkiet Muskeltonus Hautfärbung 
  • Wie wird der Apgar-Index bewertet? auf einer Punkte-Skale: 0, 1 oder 2 Punkte für jeden der 5 Parameter 
  • Apgar-Index: Punkte für Parameter Herzrate 0 = kein Herzschlag 1 = Unter 100 Schläge pro Minute 2 = Über 100 Schläge pro Minute 
  • Apgar-Index: Punkte für Parameter Atmungsaktivität 0 = keine Atmung 1 = flache, unregelmäßige Atmung 2 = regelmäßige Atmung, Schreien 
  • Apgar-Index: Punkte für Parameter Reflexauslösbarkeit 0 = keine  1 = schwache Reflexe 2 = starke Reflexe 
  • Apgar-Index: Punkte für Parameter Muskeltonus 0 = schlaff 1 = schwache Bewegungen der Extremitäten 2 = starke Bewegungen der Extremitäten 
  • Apgar-Index: Punkte für Parameter Hautfärbung 0 = sowohl Körper, als auch Extrimitäten blau und blass  1 = Körper rosig, Extremitäten blau   2 = gesamter Körper rosig 
  • Wie nennt man den plötzlichen Säuglingstod? SIDS = sudden infant death syndrome 
  • Was ist die meistgefürchtete Gefahr für den Säugling in den ersten Lebensjahren? der plötzliche Säuglingstod (SIDS) 
  • Was sind Risikofaktoren für den plötzlichen Säuglingstod? - bereits aufgetretener lebensbedrohlicher Zustand - an SIDS verstorbene Geschwisterkinder - Schlafen in Bauchlage - Frühgeburt bzw. sehr niedriges Geburtsgewicht - Drogenkonsum der Mutter  - Rauchen der Mutter während der Schwangerschaft - Rauchen in Gegenwart des Säuglings  - Verzicht auf Stillen des Kindes  - Überwärmung des Kindes (zu viel Bekleidung etc.) 
  • Was wird bei einem deutlich erhöhten Risiko für plötzlichen Säuglingstod eingesetzt? Atmungsmonitore 
  • Wie funktionieren Atmungsmonitore? - geben bei Atmungsunterbrechhung ein Alarmsignal, damit die Eltern ggf. mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen reagieren können 
  • Was ist das Problem mit Atmungsmonitoren? Fehlalarme möglich und dadurch häufig große Verunsicherung bei den Eltern 
  • Wodurch konnte die Häufigkeit des plötzlichen Säuglingstods deutlich gesenkt werden? 1. Einsatz von Atmungsmonitoren  2. Aufklärungskampagnen 
  • Wie ist die Entwicklung des plötzlichen Säuglingstods? 1987 1,62 auf 1000 Säuglinge 2000 0,62 auf 1000 Säuglinge 
  • Was ist eine frühe Entwicklungsaufgabe des Säuglings? Entwicklung zirkadianer Rhythmen, v.a. Entwicklung des Schlaf-Wach-Rhythmus 
  • Die Entwicklung eines Schlaf-Wach-Rhythmus ist eine frühe Entwicklungsaufgabe