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Definitionen (Subject) / Neurochirurgie (Lesson)
- Hydrozephalus Abnorme Erweiterung der Liquorhaltigen Räume des Gehirns
- Kraniosynostosen stellen eine vorzeitige pathologische Verknöcherung von Schädelnähten dar, wobei es zu einem kompensatorischen Wachstum noch offener Nähte und somit zu einer Deformität des Schädels kommt.
- Pseudotumor cerebri wird auch idiopathische intrakranielle Hypertension genannt und stellt eine Ausschlussdiagnose dar. Er ist durch Hirndrucksymptome gekennzeichnet, einschließlich Stauungspapille, jedoch ohne Ventrikelerweiterung.
- Epiduraler Abszess enstehen als Verletzungsfolge oder als fortgeleitete Infektion einer Osteomyelitits oder Entzündung der NNH. Raumforderung wie beim Epiduralhämatom durch Abschieben der Dura bikonvex.
- Subdurales Empyem Entwickelt sich wie das Subduralhämatom zwischen Dura und Arachnoidea. Meist nach Verletzung, Kraniotomie, von NNH ausgehend oder nach Meningitis.
- Nelson-Syndrom ACTH+MSH-produzierender Tumor, entsteht in 10% d. F. nach Adrenalektomie, hat vermutlich schon vor OP bestanden und wird hinterher durch CRH stimuliert. MSH führt zur Hyperpigemntierung der Haut.
- Spinaler Schock Akute (evtl. passagere) Querschnittssymptomatik mit schlaffer Plegie der betroffenen Extremitäten, Areflexie, Analgesie und Anästhesie sowie vegetative Störungen der Gefäß- und Wärmeregulation und vollständiger Blasenlähmung (atone Überlaufblase). Bei hoher Querschnittsläsion zusätzlich Zeichen des neurogenen Schocka auf Grund des Wegfalls der sympahtischen Aktivität.
- Symptome eines Akustikusneurinoms zunehmende Hörverschlechterung (v.a. der hohen Frequenzen DD: M. Meniere: tiefe Frequenzen) Tinnitus Schwindel, Gelichgewichtsstörungen symptomatische Treigeminusneuralgie periphere Fazialisparese Bei Kompression in Richtung Hinrstamm Verschlusshydrozephalus
- Vasogenes Hirnödem Folge eines trankapillären Flüssigkeitaustrittes in den Extrazellulärraum. Häufig bei peritumoralem Ödem, Traumen, Abszessen, Enzephalitiden.
- Zytotoxisches Hirnödem Wassereinlagerung in die Astrozyten, nachdem infolge zerebraler Hypoxämie zytotoxische Substanzen ausgeschüttet werden. Eher bei Ischämischen, hypoxischen Hirnschaden und nach Intoxikationen.
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