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JVS NRW 2. Trimester (Subject) / Pädagogik (Lesson)
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- Das Phasenmodell nach Tuckmann Phase 1 - Orientierungsphase (Forming) Phase 2 - Konfliktphase (Storming) Phase 3 - Organisationsphase (Norming) Phase 4 - Arbeitsphase (Performing) Phase 5 . Abschiedsphase (Re-Forming)
- Definition Gruppe Unter einer Gruppe versteht man ein relativ überdauerndes soziales Gebilde, dass Angehörige durch die Gemeinsamkeit von Interessen und Zielen, durch Beziehungen und Interaktionen und durch ein mehr oder minder betontes Wir-Bewusstsein miteinander verbunden sind. (mind. 3 Personen)
- Formelle Gruppe • Offiziellen Charakter • meist klar organisiert • zu einem bestimmten Zweck gegründet • definierte Treffzeiten und Orte • klare Normen und Ziele • feste Teilnehmer • häufig Protokollierung
- Informelle Gruppe • Inoffiziell • wenig bis gar nicht organisiert • meist an Wünschen, Interessen und Neigungen orientiert • wenig Vorgaben hinsictlich Normen und Ziele • wechselnde Teilnehmer
- Homogene Gruppe • bestehen aus irgendwie gleichartigen Gruppenmitgliedern
- Heterogene Gruppe • bestehen aus Mitgliedern, die bezogen auf bestimmte Merkmale verschieden sind
- Rangdynamische Positionen nach Schindler 1. Alpha (α) - Gruppenführer 2. Beta (β) - Experte 3. Gamma (γ) - einfaches Gruppenmitglied 4 Omega (Ω) - Gegenspieler
- Definition Rolle Unter Rolle vertehen wir die Gesamtheit der Verhaltenserwartungen an eine Person in einer bestimmten Situation.
- Rollenerwartungen • Muss-Erwartung - Verpflichtungsgrad: Hoch - Handlungsspielraum: Keiner - bei Nichterfüllung: erhebliche Konsequenz • Soll-Erwartung - Verpflichtungsgrad: mittel bis hoch - Handlungsspielraum: mittel - bei Nichterfüllung: recht unangenehme Konsequenzen • Kann-Erwartung - Verpflichtungsgrad: niedrig - Handlungsspielraum: groß - bei Nichterfüllung: ohne wesentliche Konsequenzen
- Rollenkonflikte Intra-Rollenkonflikt • wenn zwischen den Erwartungen innerhal einer Rolle Widersprüche bestehen. ⇒ Einen Gef. zu resozialisieren aber auf der anderen Seite bei Fehlverhalten zu bestrafen, Inter-Rollenkonflikt • wenn zwischen den Erwarungen, die an die unterschiedlichen Rollen geknüpft sind, Widersprüche bestehen. ⇒ Ein Bed. muss länger in der Anstalt bleiben, obwohl er sein Kind abholen muss. Personen-Rollen Konflikt • Konflikt zwischen Persönlichkeit und Rollenerwartung ⇒ ein Bed. ist Langschläfer, muss aber pünktlich zum Frühdienst erscheinen. Konflikt zwischen verschiedenen Rollenbildern • Konflikte zwischen Fachdiensten bezüglich Arbeitsaufteilung ⇒ Rückführung der Gef. nach Kursen
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- Definition Rollenbilder Die Vorstellungen von der Art und Weise, wie eine Rolle ausgefüllt werden kann, soll bzw. muss, werden Rollenbilder gennant
- Fähigkeiten für ein erfolgreiches Handeln • Rollendistanz • Empathie • Ambiguitätstoleranz (mit Kompromissen leben können)
- Definition Gehorsam Die Bereitschaft, sich dem Willen einer Autorität unterzuordnen und ihre Forderungen umzusetzen.
- Vier Arten von Gehorsam • Innerer Entspricht den eigenen Werten, Normen, Gefühlen und Überzeugungen • Kalkulierter Genau das, wofür man glaubt, bezahlt/belohnt zu werden • Resignativer Sich ins Schicksal fügen, keine Alternative sehen • Mechanischer Typ-Reiz-Reaktion, automatisch (unter ausschaltung des Gehirns)
- Definition Autorität Macht und Einfluss einer Person und das daraus erwachende Ansehen.
- Faktoren von Autorität • Amt: Aufgaben, Befugnisse, Verantwortung • Qualifikation: Bildung und Eignung • Persönlichkeit: Durchsetzungsvermögen, Entschlossenheit, Geduld
- Zentrale Punkt des humanistischen Menschenbildes • Das Glück und Wohlergehen des einzelnen Menschen und der Gesellschaft bilden den höchsten Wert, an dem sich jedes Handeln orientieren soll • Die Würde des Menschen, seine Persönlichkeit und sein Leben müssen respektiert werden • Der Mensch hat die Fähigkeit, sich zu bilden und weiterzuentwickeln, zu wachsen • Die schöpferischen Kräfte des Menschen sollen sich entfalten können • Die menschliche Gesellschaft soll in einer fortschreitenden Höherentwicklung die Würde und Freiheit des einzelnen Menschen gewährleisten.
- Definition Sozialisation Die Anpassung des Menschen an seine Umgebung.
- Sozialisationsinstanzen • Familie • Freunde • Schule • Beruf • Medien
- Sozialisationsphasen 1. Primäre Sozialisation (Frühe Kindheit) 2. Sekundäre Sozialisation (frühe oder späte Kindheit) 3. Tertiäre Sozialisation (frühes oder mittleres Erwachsenenalter) 4. Quartäre Sozialisation (spätes Erwachsenalter)
- Sozialisationsziele • Entwicklung von Selbsständigkeit • Entwicklung eines Gewissens • Kontrolle von Bedürnissen • Verinnerlichung von Normen • Entwicklung von Empatie • Erlernen von Solidarität
- Moralentwicklung nach Kohlberg 1. Präkonventionelle Ebene • Stufe 1: Orientierung an Strafe und Gehorsam • Stufe 2: Egoistische Orientierung 2. Konventionelle Ebene • Stufe 3: Orientierung an sozialer Anerkennung • Stufe 4: Orientierung an Gesetz und Ordnung 3. Postkonventionelle Ebene • Stufe 5: Orientierung am Grundgesetz • Stufe 6:Orientierung an Menschenwürde und Menschenrechte
- Die sozialen Kräfte • Macht der Regeln und Vorschriften • Bedürfnis nach sozialer Anerkennung • kognitive Dissonanz • Anonymität und Deindividuation • Rollen und Verantwortung