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Allgemeine Didaktik Mittelschule 2. Semester (Subject) / 10. Unterrichtsplanung (Lesson)

Funktionen Leitfragen Argumente

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  • Funktionen von Unterrichtsplanung - vorausschauendes Organisieren - Komplexität reduzierendes, schematisierendes Handeln -> Schritte aufeinander abstimmen - Planung als Entwerfen von Handlungsschritten zum Erreichen und Kontrollieren von Zielen
  • LEITFRAGEN FÜR DIE UNTERRICHTSPLANUNG Über welche Einsichten, Fähigkeiten, Informationen sollen dieSchüler*innen nach der Unterrichtseinheit verfügen?•An welche Vorkenntnisse, Interessen, Vorlieben, Problemansichten derSchüler*innen kann angeknüpft werden?•Welche Struktur soll der Unterricht haben?•Was muss bei der Planung der einzelnen Unterrichtsabschnitte bedachtwerden?•Welche Risiken können auftreten?
  • ARGUMENTE GEGEN DIE PLANUNG VON UNTERRICHT 1.Unvorhersehbares ist nicht vorauszukalkulieren2.beim Lehr Lern Prozess finden häufig situativeEntscheidungsprozesse statt3.Plan stellt nicht mehr als ein Verlauf dar, kann individuellesHandeln nicht umsetzen4.nicht alle Rahmenbedingungen können vorbedachtwerden
  • PLANBARKEIT VON LERNPROZESSEN - Konditionierungsprozesse bei Menschen nur in extrem engen Prämissenlagen möglich• Konzept der Zone der nächsten Entwicklung• Anerkennung  Lernprozesse sind von Interessen der Schüler abhängig
  • EXKURS: ZONE DER NÄCHSTEN ENTWICKLUNG Zone der aktuellen Leistung: - festzustellender status quo der kindlichen Leistungsrealität ZdnE: - auszumachende Ebene der kindlichen Leistungspotenziale
  • ARGUMENTE FÜR DIE PLANUNG VON UNTERRICHT 1.Transparenz im Sinne des Bildungs und Erziehungsauftrags von Schule2.Reduktion von Komplexität3.Physische und psychische Entlastung4.Ökonomie und Effektivität
  • Kompetenzorientierte Unterrichtsplanung - zielorientiert - vom S aus - Alternativen berücksichtigen-> bedarfsgerechte Unterstützung
  • Was sind eigentlich Kompetenzen? - Fähigkeiten zur Problemlösung - Bereitschaft, sie verantwortungsvoll zu nutzen
  • Fazit zur Unterrichtsplanung „DieSpannung zwischen Festlegungen undOffenheit sollte die zwischen Arrangement undImprovisation sein. Keine noch so guteUnterrichtsplanung kann die Flexibilität, dieIntuition, die Spontanität und das Probehandelnersetzen“
  • Unterrichtsstörung Störungen sind wichtige Symptome und Wegweiser im pädagogischenProzess. Sie haben Vorrang vor der inhaltlichen Arbeit.
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  • Perspektiven der Störung - Lehr-/ Lernsteuerung - Kommunikation - AkteurInnen
  • Eine Handlungsweise ist gestört wenn, ... ... sie gegen eine gesetzte und unterjeweils herrschenden Bedingungen gültige Norm verstoßen“