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Strukturwandel (Subject) / Treiber I des Strukturwandels (Lesson)
- In welche Dimensionen lassen sich die Treiber des Strukturwandels zuordnen? 1. Technischer Fortschritt 2. Nachfrageseitige Faktoren (Veränderung der Nachfrage der Industrie und Haushalte) 3. Angebotsseitige Faktoren (Verfügbarkeit von Produktionsfaktoren, komparative Vorteile) 4. Veränderte Konsumgewohnheit und gesellschaftliche Erwartungen 5. Demografischer Wandel 6. Politische Entwicklungen 7. Klimawandel Treiber des Strukturwandels lassen sich nicht eindeutig den verschiedenen Dimensionen des Strukturwandels zuordnen.
- Was sind die Kennzeichen von technischem Fortschritt (Klausurrelevant) Biologisch-technischer Fortschritt - Züchterischer Fortschritte; bewirken Erhöhung der Faktorproduktivität und damit Erhöhung der optimalen speziellen Intensität; aber auch: Verminderung des Faktoreinsatzes durch Züchtung Pilzresistenter Kulturen Mechanisch-technischer Fortschritt - Substitution von Arbeit durch Kapital; Profitträger meist die großen Betriebe, da Minimum der Durchschnittskosten neuer Produktionsverfahren erst bei größeren Produktionsmengen erreicht wird (Bsp.: Melkroboter) Organisatorisch-technischer Fortschritt - Aufnahme neuer Bewirtschaftungssysteme durch Kooperationen; erzielen verbesserte Ausnutzung von Produktionskapazitäten
- Mechanisch-Technischer Fortschritt anhand Entwicklung des Personal- und Schlepperbesatzes von 1960-90 klare Substituierung von AK/100 ha durch PS/100 ha. Danach nur leichte Abnahme / Stagnation der AK/100ha und deutliche Abnahme der PS/100ha. Letzteres zurückzuführen auf Präzisier arbeitendere Landmaschinen.
- Beispiel für Organisatorisch-technischer Fortschritt Organisatorisch-technischer Fortschritt -Maßnahmen zur Verbesserung von Verfahrensabläufen, v.a. z.B. Nutzung informations- und kommunikationstechnischer Hilfsmittel -Neue Konzepte für Aufbau- und Ablauforganisation z.B. Bildung von Kooperationen zur besseren Maschinenauslastung -Neue Führungskonzepte z.B. kundenfokussierte Unternehmensführung
- Modell der landwirtschaftlichen Tretmühle nach Cochrane 1. Technischer Fortschritt 2. Steigerung der Produktivität, sinkenden Stückkosten 3. Steigerung der Angebotsmenge 4. Sinkender Erzeugerpreise 5. Anreiz zur weiteren Steigerung der Produktivität wieder 1. Technischer Fortschritt
- Organisatorisch-technischer Fortschritt Unterthema Digitalisierung Digitalisierung besteht aus vier Technologielinien (Klausuraufgabe) - Prozessor- und Speichertechnik, Übertragungstechnik - Sensorik und Steuerungstechnik, Robotik - Software und künstliche Intelligenz - Informationsplattformen, Digitalisierung der Information ................................................................................................. Diffusion digitaler Technik wird von zwei Faktoren vorangetrieben: - Moore‘sches Gesetz: Jährliche Verdoppelung der Speicherkapazitäten auf elektronischen Chips - Null-Grenzkosten-Hypothese: Annäherung der Grenzkosten für die Verbreitung von Informationen an die Null-Linie
- Substituierbarkeitspotenzial durch Digitalisierung Viele Berufe gegenwärtig potenziell durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzbar. Zwischen 2013 und 2016 Ersetzbarkeit weiter gestiegen. (zw. 6 % und 12 %). Tendenziell in Helferberufen stärker als in Expertenberufen .................................................................. Bereiche: Manuel, repetitiv: Mechanisierung manuel, nicht repetitiv: Robotik kognitiv, repetitiv: Computer kognitiv, nicht repetitiv: KI Gerade auch letzte 3 bereiche haben großes substituierungspotenzial. --> Jedoch Angst nichts vor Substituierung nicht neu. 1821 mit einführung der Mechanisierung ebenfalls gedacht. Konsequenz: Entstehung neuer Arbeitsplätze.
- Chancen und Herausforderungen von Digitalisierung nennen. Chancen: Ressourcenschonung Arbeitserleichterung Transparenzgewinn Optimierung von Boden- und Ernteverfahren Verbesserte Organisation Tierwohl Umweltschutz Herausforderungen: Zukunftsfähiger Ausbau der digitalen Infrastruktur (5G) Standardisierung der Schnittstellen und Produkte unterschiedlicher Hersteller Ausbildung und Beratung der Landwirte Zuverlässigkeit der Technik Datenschutz, -sicherheit und -hoheit Verlust von Arbeitsplätzen
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