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Diagnostik und Evaluation (Subject) / Einführung (Lesson)

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  • Was ist psychologische Diagnostik? “das systematische Sammeln und Aufbereiten von Informationen mit dem Ziel, Entscheidungen und daraus resultierende Handlungen zu begründen, zu kontrollieren und zu optimieren”(Jäger & Petermann, 1995, S. 11)
  • Nenne die Aufgaben psy. D.! •Beschreibung•Klassifikation•Erklärung•Vorhersage•EvaluationPsychologische Diagnostikverfolgt verschiedeneZieldimensionen
  • Was sind die Voraussetzungen psy. D.? Voraussetzungen der psychologischen Diagnostik sind …•mehrere Handlungsalternativenmit•unterschiedlichen Konsequenzenfür die ein•Bewertungssystemvorliegt sowie eine•differenzierte Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeitder möglichen KonsequenzenPsychologische Diagnostik impliziertentscheidungstheoretische Fragen
  • Beschreibe psychody. Strategien und nenne sie. •sind wesentliche Bestandteile des diagnostischen Prozesses.•setzen eine fundierte Datenbasis voraus.•steuern den diagnostischen Prozess.•sind multimodal-und methodalangelegt. •Selektionsstrategien,•Modifikationsstrategien,•Klassifikationsstrategien,•Adaptive Strategien
  • Aus welchen zwei Perspektiven kann psy. D. betrachtet werden? 1.Die wissenschaftstheoretische Perspektive2.Die erkenntnistheoretische Perspektive
  • Beschreibe psy. D. aus wissenschaftstheo. Perspektive. Psychologische Diagnostik verstanden als das Aufstellen und Prüfen von idiografischen HypothesenIdiografische Hypothesen werden durch den konkreten EinzelfallkonstituiertEin „Einzelfall“ kann dabei verschiedenes meinen: » Einzelne Personen•Probanden•Klienten•Patienten»Spezifische Gruppen von Personen•Paare•Familien•Schulklassen»Ganze Organisationen•Betriebe•Behörden•Institutionen
  • Nenne Arten idiografischer Hypothesen und beschreibe sie einzeln. IdiografischeKlassifikationshypothese•Das im Einzelfall vorliegende Problem klassifizieren•Formulierung von idiografischen KlassifikationshypothesenZ.B. bei Patient A liegt eine Zwangsstörung vorHypothesenbildung orientiert sich üblicherweise an ICD-10 bzw. DSM-IV Idiografische Erklärungshypothese•Warum liegt das Problem vor?Probabilistische Kausalerklärung sensu Humphreys IdiografischeIndikationshypothese•Der Eignungsbegriff wird auf das Treatmentbezogen!•„Dieses Treatment ist für diesen Einzelfall indiziert“Idiografische Indikationshypothesen werden zumeist im klinisch-psychologischen Bereich verwendetZwangsstörung:Verhaltenstherapie ist indiziert Idiografische Eignungshypothese•Der Eignungsbegriff wird auf denEinzelfallbezogen•„Dieser Einzelfall ist für die Anwendung dieses Treatments geeignet“Z.B. Eignung von Personen für bestimmteRehabilitationsmaßnahmenFörderprogrammeSchultypen usw. Eignungshypothesen haben prognostische ImplikationenErfolgsprognosenableitbar
  • Erkläre die probabilistische Kausalerklärung sensu Humphrey. •Es geht um die Kausalerklärung einzelner EreignisseErklärung der verwendeten Symbole:Y= Ausdruck, der sich auf eine Eigenschaft bzw. deren Veränderung bezieht (z.B. Zwangsstörung)S = Ausdruck, der sich auf ein System bezieht (z.B. Patient)t= ZeitF= (nicht-leere) Liste von Ausdrücken, die sich auf zu Y beitragende Ursachen beziehen»Erklärungshypothesen über Ursachen, die zu Y beitragen»Listen sind je nach Einzelfall anders gefülltListen erheben nicht den Anspruch vollständig zu sein!Während dem diagnostischen Prozess/ der Behandlung kommen neue Erkenntnisse hinzuI= (u.U. leere) Liste von Ausdrücken, die sich auf Y entgegenwirkende Ursachen beziehen»Z.B. Negationen von nicht bestätigten Erklärungshypothesen aus F Bedingungen:Probabilistische Ursachen erzeugen Änderungen in der Auftrittswahrscheinlichkeitder Eigenschaft (Y)Eine Ursache muss dabei unveränderlich ihre Wirkung hervorrufen!D.h.»Zu Ybeitragende Ursachen (F) erzeugen (immer) eine tatsächliche Zunahme der Auftrittswahrscheinlichkeit»Yentgegenwirkende Ursachen (I) erzeugen (immer) eine tatsächliche Abnahme der Auftrittswahrscheinlichkeit AusgangslageY in S zur Zeit tErklärungsverlangen:Was ist die Erklärung für Yin Szur Zeit t?Adäquate Erklärung:Yin Szur Zeit t(ist festzustellen / trat auf) aufgrund von Ftrotz I
  • Gebe ein Beispiel zur prob. Kausalerkl. sensu Humphrey. •Nehmen wir an, die idiografische Klassifikationshypothese„Bei Patient A (System S) liegt gegenwärtig (Zeitpunkt t) eine Zwangsstörung (Y) vor“wurde bestätigt (z.B. Symptome nach DSM-IV/ICD-10 erfüllt)d.h. das z.B. folgende idiografischen Hypothesen bestätigt wurden:»Patient A verspürt den inneren Drang, bestimmte Dinge zu tun oder zu denken»Patient A leistet gewissen Widerstand gegen diesen Drang»Patient A besitzt prinzipiell Einsicht in die Sinnlosigkeit der Zwangshandlungen»Die Zwangshandlungen (Rituale) führen bei Patient A zu einer deutlichen Beeinträchtigung des Lebensalltags•Im weiteren Verlauf des diagnostischen Prozesses geht es um die Frage„Warum liegt bei Patient A zum gegenwärtigen Zeitpunkt eineZwangsstörung vor?“ 141.1 psychologische Diagnostik aus wissenschaftstheoretischer PerspektiveErklärungsverlangen:Was ist die Erklärung für Y in S zur Zeit t? •Erklärungshypothese ->Eine adäquate Erklärungwird durch folgende Aussage gegeben:„Bei Patient A liegt gegenwärtig aufgrund von F trotz I eine Zwangsstörung vor“(Y in S zur Zeit t (ist festzustellen / trat auf) aufgrund von F trotz I) Erklärungsverlangen:Was ist die Erklärung für Y in S zur Zeit t?F= eine Liste von Ursachen, die zum Auftreten einer Zwangsstörung beitragenZu F können z.B. die folgenden Erklärungshypothesen gehören•Patient A unterzieht die aufdringlichen Gedanken einer speziellen (negativen) Bewertung•Patient A erlebt als Folge dieser Bewertung emotionale Unruhe•Patient A versucht die Unruhe durch Rituale zu neutralisierenI= eine Liste von Ursachen, die dem Auftreten einer Zwangsstörung entgegenwirkenZ.B. Negationen nicht bestätigter Erklärungshypothesen•In der Verwandtschaft von Patient A finden sich keine zwangsgestörten Personen•Patient A ist gegenwärtig keinem massiven Stress ausgesetzt Idiografische Klassifikationshypothese:„Bei Patient A liegt gegenwärtig eine Zwangsstörung vor“↓Erklärungsverlangen:„Warum liegt bei Patient A zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Zwangsstörung vor?“↓Adäquate Kausalerklärung sensu Humphreys:„Obwohl es bei Patient A auch einer Störung entgegenwirkende Ursachen gibt, liegt aufgrund der zur Störung beitragenden Ursachen gegenwärtig eine Zwangsstörung vor“
  • Beschreibe die realistische Orientierung der erkenntnistheo. Perspektive. •Realistische Orientierungkorrespondenztheoretische Wahrheitskonzeption Annahme:Unter Verwendung guter (hoch standardisierter) Verfahren wird die tatsächliche Realität erfasst! ->Eine Aussage (und damit auch eine idiografische Hypothese) ist dann wahr, wenn der in der Aussage ausgedrückte Sachverhalt/Zustand tatsächlich vorliegt»D.h. wenn zwischen der Aussage und den Verhältnissen in der Realität eine Entsprechung (Korrespondenz) besteht Einfluss der diagnostizierenden Person bleibt außen vor Primat der Objektivität ->Einflüsse der diagnostizierenden Person gelten als Störvarianz!Um diese Störvarianz zu kontrollieren wird die Forderung nach Objektivität gestellt»Durchführung, Auswertung und Interpretation eines diagnostischen Verfahrens sollen so weit wie möglich standardisiert erfolgenZwischen verschiedenen Einzelfällen können Unterschiede in den Ergebnissen auf Unterschiede zwischen den Einzelfällen zurückgeführt werden…»…und nicht auf unterschiedliche Testleiter y istz (zur Zeit t) • Eine wahre idiografische Hypothese sagt etwas Zutreffendes (z) über den Einzelfall (y) ausund hat die allgemeine Struktur:y ist z (zur Zeit t) »Patient A (y) ist zur Zeit (t) zwangsgestört (z)
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  • Beschreibe die konstruktiv. Orient. der erkenntnistheo. Persp.! Annahme:Es wird immer nur ein Abbildder Realität erfasst! Erkenntnisvorgang = KonstruktionsprozessDiagnostizieren = Konstruiereny wirdvon x zur Zeit t als z konstruiert •Der Wahrheitsgehalt von Aussagen kann nicht durch den Vergleich mit der Realität überprüft werdenIm radikalen Konstruktivismus wird daher auf einen „Wahrheitsbegriff“ verzichtet»Statt „Wahrheit“ wird der Begriff Viabilitätverwendet •Idiografische Hypothesen sind das Resultat von Konstruktionsprozessen der diagnostizierenden Person y (Patient) wird von x (Diagnostiker) zur Zeit t als z (zwangsgestört) konstruiert •Im Vordergrund steht das Konstruktionssubjekt (die diagnostizierende Person)Entscheidend ist, dass die konstruierende Person erfolgreich handeln kann»Erfolgreiches handeln vor dem Hintergrund (viabler) idiografischer Hypothesen zeigt sich in:•Vorhersagen von Ereignissen und Entwicklungen, die dann auch tatsächlich eintreten•Treatmententscheidungen, die zu den erwünschten Treatmenterfolgen führenHier zeigt sich wieder das pragmatische Wahrheitsverständnis:•Wenn wir durch die Erkenntnis „Patient A ist zur Zeit t zwangsgestört“ erfolgreich handeln können (z.B. den Leidensdruck durch eine entsprechende Psychotherapie verringern)…•…dann ist es nicht wichtig, ob der Patient in der „tatsächlichen Realität“ wirklich zwangsgestört ist
  • Beschreibe den diagn. Prozess in 13 Schritten. Diagnostischer Abklärungsprozess1.Kontaktaufnahme2.Klärung der Fragestellung (Laiensprache)3.Übersetzung der Fragestellung in psychologische Begriffe und Fachtermini4.Prüfung der Zuständigkeit bzw. ethischen Vertretbarkeit (Wissensspeicher sensu Kaminski)5.Formulierung prüfbarer Hypothesen6.Auswahl diagnostischer Verfahren7.Anwendung und Auswertung der diagnostischen Verfahren8.Interpretation und Integration der Daten zu diagnostischem Urteil9.Ggf. Gutachten erstellenIntervention10.Konzeption/Planung der Intervention11.Durchführung der Intervention12.Evaluation der Intervention13.Ggf. Nachuntersuchung (Katamnese)
  • Was sind wichtige Merkmale des diagn. Prozesses? •Wichtige Merkmale des diagnostischen Prozess>Regelgeleiteter Informationsverarbeitungs-prozess>Folgt einem finalen Denkmodell>Impliziert ethische Bewertungen (Ausgewählte Verfahren sollen ethisch Vertretbar sein)>Sollte Qualitätsstandards genügen
  • Was sind Qualitätsstandards und wozu dienen sie? Qualitätsstandards formulieren Regeln und Prinzipien für die psychologische Diagnostik •richten diagnostische Prozesse auf ein (Qualitäts)-Ziel aus.•ermöglichen den Erfolg bei der Zielerreichung zu messen/prüfen.•sind Leistungsstandards, die ein gerichtetes Verhalten motivieren.•Desiderat: Ableitung von konkreten Qualitätsforderungen für den Einzelfall•Qualität = Güte•Sicherstellung der Qualität durch Input-KontrolleWer ist zur Anwendung, Auswertung und Interpretation psychodiagnostischer Instrumente befugt? Welches Instrument erfüllt die qualitativen Standards und ist zur Anwendung geeignet?      Bemessungsgrundlage: Anzahl der korrekten Entscheidungen, die aufgrund der    diagnostischen Prozedur gefällt werden (Cronbach& Gleser) Bewertung der psychodiagnostischen Leistungen vor dem Hintergrund der Möglichkeiten: relationale Bewertung
  • Welche Regelwerke gibt es bei den Qualitätsstandards? Beschreibe sie das erste. Verfahrensunspezifische Regelwerke•Beziehen sich auf den gesamten diagnostischen Prozess•Beispiele für solche Regelwerke: Standards forEducational an Psychological Testing(AERA, 1999) •Von der American Educational Research Association entwickelt•Prozessorientierte Sammlung von Qualitätsaspekten der entscheidungsorientierten DiagnostikBesondere Betonung der Testfairness•Repräsentieren den Konsens einer sehr großen ExpertengruppeSind daher von zentraler Bedeutung•Zielgruppe: primär Fachvertreter Teil ITestkonstruktion, Evaluation und DokumentationValiditätReliabilität und MessfehlerTestentwicklung und TestrevisionSkalierung, Normen und VergleichbarkeitTestdurchführung, -bewertung und ErgebnisdarstellungUnterstützende Dokumentation für TestsTeil IITestfairnessFairness bei Testanwendung und TestungRchte und Pflichten der TestteilnehmerTesten von Personen mit unterschiedlichem Sprachhintergrund und/oder BehinderungenTeil IITestanwendungenPflichten der TestanwenderPsychologisches Testen und psych. DiagnostikPädagogisches Testen und pädagog. DiagnostikEignungsdiagnostikTesten i. R. v. (Lehr-) Programmevaluationen und (bildungs-) politischen Entscheidungen Standards für pädagogisches und psychologisches Testen (DIN 33430, Häcker et al., 1998) Anwendungsbereich: berufsbezogene EignungsbeurteilungNormative VerweisungenBegriffeQualitätskriterien und Standards für Verfahren zur berufsbezogenen EignungsbeurteilungVerantwortlichkeitenQualitätsanforderungen für den Auftragnehmer und die MitwirkendenLeitsätze für die Vorgehensweise bei berufsbezogenen Eignungsbeurteilungen Unterschiede: AERA•Verwendung von Tests•Evaluation von Programmen•Zertifizierungen•Justiziabilität der aus den Testergebnissen abgeleitetenEntscheidungen•Betonung der TestfairnessDIN33430•Qualifikation des PersonalsDefinition von Kompetenz-anforderungen•Dokumentation von ProzessmerkmalenAuftragsklärungRegelung von Verantwortlichkeiten Gemeinsamkeiten:•Bewertung der Güte von Verfahren. Standards hinsichtlich:Informations-anforderungenValiditätReliabilitätTestentwicklungDurchführung, Auswertung und Interpretation von TestsTestrevisionen
  • Beschreibe das kompetenzorientierte Regelwerk. •Setzen an der Person des Diagnostikers an•Fokussieren u.a.Den Erwerb und die Vermittlung von KompetenzenÜberprüfung / Lizensierung der Kenntnisse qualifizierter Personen >International Guidelines forTest Use(ITC; International Test Commission, 2000)beinhalten Kompetenzanforderungen an die Fachvertreter, Benchmark für nationale Qualitätsstandards, betonen Verantwortung der Verfahrensnutzer>Fortbildungs-und Prüfungsverordnung zur Personenlizensierung für berufsbezogene Eignungsbeurteilungen nach DIN 3340 (Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen, 2008)
  • Beschreibe testspezifische Regelwerke. •Es geht um Qualifizierungen für bestimmte VerfahrenZ.B. Qualifizierung für Interviews und AssessmentcenterBeispiele für Testspezifische Regelwerke:•Standards der Assessment Center Technik (Arbeitskreis Assessment Center (AKAC))Standards für die Konstruktion und Durchführung von AC
  • Beschreibe die 3 Schritte des DIN-Screen nach Kersting. (testspezifische Qualitätsstandards) •Screening zur Bewertung von TestverfahrenPrüft, ob spezifische Tests den DIN Anforderungen genügenPrüfung und Bewertung in 3 Schritten 1.Prüfung der Informationsgrundlage nach DIN 33430Ist der Test überhaupt „prüffähig“?»Tests die aufgrund zu weniger Informationen als „nicht prüffähig“ bewertet werden erhalten ohne weitere Prüfung eine negative Gesamtbewertung2.Testbeschreibung (formalisiert) unter Berücksichtigung der DatenbankkompatibilitätDer Test wird entsprechend des Kategoriensystem des ZPID formal eingeordnet                   3.Testbeurteilung und –rezensiondurch zwei unabhängige RezensentenBeurteilung / Rezension erfolgt gemäß bestimmter BeurteilungsrichtlinienDabei werden folgende Aspekte behandelt/abgearbeitet:1.Allgemeine Informationen über den Test»Beschreibung des Tests und seiner diagnostischen Zielsetzungen2.Theoretische Grundlagen als Ausgangspunkt der Testkonstruktion»Was sind die zugrundeliegenden Theorien?»Wie wurden diese bei der Testkonstruktion berücksichtig?3.Objektivität4.Normierung (Eichung)5.Reliabilität6.Validität7.Störanfälligkeit, Verfälschbarkeit, Skalierung
  • Nenne die Gemeinsamkeiten des diagnostischen Prozesses von ABO, Päda und Klinische. •Schrittfolge (von Kontaktaufnahme bis Nachuntersuchung)•Regelgeleiteter Informationsverarbeitungsprozess•Rekursives, dynamisches, prozesshaftes Vorgehen•Zielgerichtetes Vorgehen (finales Denkmodell » Ausgangsfrage beantworten )•Hypothesengeleitetes Vorgehen•Präzisierungsalgorithmus (Hypothesen werden breit aufgestellt und dann immer weiter verfeinert)•Multimodales + multimethodales Vorgehen•Impliziert ethische Bewertungen und Nutzung verschiedene Wissensbestände sensu Kaminski•Sollte Qualitätsstandards genügen•Übersetzungsprozess (von Laiensprache in Fachtermini)•Testsituation muss repräsentativ für die reale Situation sein
  • Nenne Funktionen von Qualitätsstandards in der Diagnostik (Klausurfrage), - Ausgangspunkt für Qualitätsmanagement - Geben Auskunft darüber wie der diagn. Prozess hinsichtlich Planung, Durchführung und Evaluation beschaffen sein sollte - dienen als Ableitung für Kriterien anhand derer diagnostische Leistungen bewertet werden können - dienen zum Schutz der zu Diagnostizierenden vor missbräuchlicher Nutzung der Diagnostik und willkürlichen Diagnosen - durch sie kann der Erfolg bei der Zielerreichung gemessen werden - motivieren ein gerichtetes Verhalten - schaffen Vergleichbarkeit - richten den diagnostischen Prozess auf ein Qualitätsziel aus - sorgen für die Einhaltung von Rahmenbedingungen