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Approbation (Subject) / Frühling 2018 (Lesson)

F

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  • (Wernicke) Korsakow-Syndrom •    alkoholinduziert -> Thiaminmangel (B1)  •   nutritiv-toxische Form des amnestischen Syndroms durch a) akute, lebensbedrohliche, behandelbare Wernicke-Enzephalopathie b) chronisch-irreversibles amnestisches Korsakow-Syndrom
  • Typ 1 und Typ 2-Diabetes Typ 2-Diabetes •    Bauchspeicheldrüse produziert normal Insulin, aber es besteht Insulinresistenz •    Blutglucose gelangt nicht in die Zellen-> BZ-Spiegel im Blut steigt •    relativer Insulinmangel •    Ursachen: Genetische Faktoren, Übergewicht (Adipositas), Falsche Ernährung, Bewegungsmangel Typ 1-Diabetes •    Autoimmunerkrankung (Störung des Immunsystems)•    Zerstörung der Betazellen (Langerhans'schen Inseln), die normalerweise Insulin produzieren•    Absoluter Insulinmangel•    Symptome: Durst, häufiger und verstärkter Harndrang, Mundtrockenheit, schlaffes/schläfriges Gefühl    
  • Trizyklische Antidepressiva •    Imipramin, Trimipramin, Doxepin, Clomipramin, Opipramol, Amitryptilin •    hemmen die Wiederaufnahme der Neurotransmitter Serotonin, Noradrenalin und Dopamin in die Nervenzellen des Gehirns
  • Gedankenstopp •    unerwünschte Grübeleien und Gedanken sollen unterbrochen und abgebaut werden •    Anwendung von Selbstinstruktion sowie Imaginationstechniken •    Kontraindikation: Zwangsgedanken, tauchen durch das Unterdrücken noch öfter auf
  • Niveaus der Persönlichkeitsorganisation nach Kernberg + Kriterien der Strukturdiagnostik  Reife der Abwehr, Identität, Fähigkeit zur Realitätsprüfung neurotisches Niveau •    integrierte Identität•    setzen reife Abwehrmechanismen ein•    verfügen über eine intakte Realitätsprüfung Borderline-Niveau •    weisen eine Identitäsdiffusion auf•    setzen primitive Abwehrmechanismen ein•    verfügen über eine noch intakte Realitätsprüfung psychotisches Niveau •    keine Fähigkeit zur Realitätsprüfung
  • Psychoanalytisch interaktionelle Therapie (Heigl, Heigl-Evers) •    speziell für ich-strukurell gestörte Patienten entwickelt; Nachreifung, nicht Konfliktentlastung •    Prinzip "Antwort" als Alternative zum Prinzip Deutung •    durch Ausdruck einer "selektiv-authentischen" Mitteilung eigener Gegenübertragungsgefühle wird der Therapeut als anderes Subjekt kenntlich-> Förderung der Selbst-Objekt-Differenzierung und Objektkonstanz •    Hilfs-Ich Übernahme•    Beschränkung auf Bewusstes: Klärung, Konfrontation
  • IPT interpersonelle Therapie •    Arbeit im „Hier und Jetzt“ •    Auseinandersetzung und Optimierung der Erfüllung sozialer Rollen und die Bearbeitung problematischer zwischenmenschlicher Interaktionen wird angestrebt 1)    Festlegung 2 von 4 interpersoneller Zielbereiche (Verlust und Trauer, Partnerkonflikt, Transition (Rollenwechsel), interpersonelle Defizite) 2) Zusammenhang Erkrankung-interpersoneller Kontext durch Klärung z. B. unbefriedigender interpersoneller Aspekte, Erwartungen der Partner zueinander, Veränderungswünsche; Letztlich folgt die Festlegung von Behandlungszielen 3) Mittlere Phase: Exploration einzelner Problembereiche, Herausarbeiten von Wahrnehmungen und Erwartungen, Analyse möglicher Handlungsalternativen und Lösungsmöglichkeiten, Aufbau neuer Verhaltensmuster 4) Abschlussphase („Abschied“ von der Therapie), in der auch explizit die Emotionen Trauer, Wut etc. angesprochen und der Umgang damit besprochen wird. Auch die erreichten autonomen Kompetenzen werden hier deutlich gemacht!
  • F20.2 katatone Schizophrenie •    psychomotorischen Störungen zwischen Extremen wie Erregung und Stupor;  Befehlsautomatismus und Negativismus mind. 2 Wochen  eins oder mehrere Merkmale 1. Stupor (eindeutige Verminderung der Reaktionen auf die Umgebung, sowie Verminderung spontaner Bewegungen und Aktivität) oder Mutismus; 2. Erregung (anscheinend sinnlose motorische Aktivität, die nicht durch äußere Reize beeinflusst ist), 3. Haltungsstereotypen (Einnehmen und Beibehalten bizarrer Haltungen). 4. Negativismus (Widerstand gegenüber Aufforderungen oder Versuchen, bewegt zu werden) 5. Rigidität (Beibehaltung einer starren Haltung gegenüber Versuchen, bewegt zu werden); 6. wächserne Biegsamkeit (Verharren der Glieder oder des Körpers in Haltungen, die von außen auferlegt sind); 7. Befehlsautomatismus (automatische Befolgung von Anweisungen) 
  • Unterteilung von F1 F10 = Alkohol F11 = Opioide F12 = Cannabinoide F13 = Sedative / Hypnotika F14 = Kokain F15 = Sonstige Stimulanzien, einschl. Kaffee F16 = Halluzinogene F17 = Tabak F18 = Flüchtige Lösungsmittel F19 = Multipler Substanzmissbrauch
  • Qualitätsmanagement: empfohlene Maßnahmen des gemeinsamen Bundesausschuss GB-A für die vertragsärztliche Versorgung QM-Instrumente und Praxisorganisation •    Prozess- und Ablaufbeschreibungen, Checklisten •    Regelung von Verantwortlichkeiten  •    Teambesprechungen •    Mitarbeitergespräche und -befragungen •    Fortbildungen, Schulungen, Unterweisungen des Teams   Qm und Patientenversorgung •    Patientenbefragung •    Beschwerdemanagement  •    Patienteninformation und -auklärung •     behandlungspfade und leitlinien •    Schnittstellenmanagement
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  • Achse V des MAS (multiaxiales Klassifikationsschema für psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter) Kategorie 0: Keine unzureichenden psychosozialen Umstände Kategorie 1: Abnorme intrafamiliäre Beziehungen  •    Mangel an Wärme in der Eltern-Kind-Beziehung •    Disharmonie zwischen Erwachsenen •    feindliche Ablehnung des Kindes •    Sündenbockzuweisung •    Kindesmisshandlung  Kategorie 2: Psychische Störung, abweichendes Verhalten eines Elternteils oder Behinderung in der Familie Kategorie 3: Inadäquate oder verzerrte intrafamiliäre Kommunikation Kategorie 4: Abnorme Erziehungsbedingungen •    Überfürsorge oder unzureichende Aufsicht •    unzureichend Erfahrungen vermittelnd •    unangemessene Anforderungen Kategorie 5: Abnorme unmittelbare Umgebung •    Erziehung in Institutionen •    abweichende Elternsituation •    isolierte Familie •    psychosoziale Gefährdung Kategorie 6: Akute belastende Lebensereignisse •    Verlust einer nahen Beziehung •    Fremdunterbringung •    negative Veränderung durch neue Familienmitglieder •    sexueller Missbrauch •    beängstigende oder Selbstachtung herabsetzende Ereignisse Kategorie 7: Gesellschaftliche Belastungsfaktoren •    Verfolgung, Migration Kategorie 8: Chronische zwischenmenschliche Belastung im Zusammenhang mit der Schule oder Arbeit •    Streitbeziehungen, Sündenbockzuweisung, allg. Unruhe Kategorie 9: Belastende Ereignisse oder Situationen infolge Verhaltensstörungen oder Behinderungen des Kindes •    institutionelle Erziehung •    Fremdunterbringung
  • Dyssomnien •    emotionale oder verhaltensbedingte Störung von Schlafdauer, -qualität, oder-zeitpunkt  F51.0 Insomnie  •    Ungenügende Dauer u. Qualität d. Schlafes, Ein- u/o Durchschlafstörungen F51.1 Hypersomnie  •    Übermäßige Schlafneigung         Schlafapnoe (Atempause) u. Narkolepsie (plötzliches Einschlafen) gehören NICHT dazu F51.2 Störungen des-Schlaf-Wach-Rhythmus  •    Umkehrung des normalen Zyklus (Schichtarbeiter)  F51 nichtorganische Schlafstörungen
  • OPD-2 Achse I »Behandlungsvoraussetzungen und Krankheitsverarbeitung«  (Leidensdruck, Motivation) •    Schwere und Dauer der Störung •    Krankheitserleben, -darstellung, -konzepte  •    Veränderungsressourcen, -hemmnisse und -konzepte des Patienten
  • OPD-2 Achse II »Beziehung« •    erfasst Beziehungsverhalten, Grundlage des Übertragungs-/ Gegenübertragungsgeschehen •    Perspektive A/B (erlebt sich/andere, andere erleben ihn/sich gegenüber ihm) •    Dimensionen weichen charakteristisch voneinander ab, Fokus für die Therapieplanung