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Quantitative und Qualitative Bildungsforschung (Subject) / Klausurfragen (Lesson)
Klausurfragen
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- Empirische Bildungsforschung Die Empirische Bildungsforschung untersucht die Bildungsrealität in einer Gesellschaft, wobei der Schwerpunkt auf der institutionalisierten Bildung (Kita, Schule, Weiterbildung) liegt. Bildungsforschung fragt im Kern, wie Bildungsprozesse verlaufen, wer welche Qualifikationen und Kompetenzen im Bildungssystem erwirbt, wovon dieser Qualifikations- und Kompetenzerwerb abhängig (Geschlecht, Migration) ist und welche Auswirkungen (Zusammenhänge zwischen Bildungsbeteiligung und späterem Bildungsverlauf) er hat
- Drei Gütekriterien Objektivität Reliabilität Validität Objektivität = Unabhängigkeit der ermittelten Befunde von den Personen, die die Untersuchung durchführen. Objektivität liegt vor, wenn verschiedene Personen bei einer Untersuchung dieselben Ergebnisse erzielen Reliabilität = Zuverlässigkeit, Verlässlichkeit, Präzision. Dasselbe Ergebnis soll bei wiederholter Anwendung des Instruments stets wieder erzielt werden. Validität = Gültigkeit, Grad der Genauigkeit . Es ist sicherzustellen, dass ein Meßverfahren genau das misst, was es messen soll.
- Interview als Erhebungsmethode * systematische Methode zur Informationsgewinnung, bei dem Personen durch Fragen oder Stimuli in einer asymetrischen Kommunikationssituation zu Antworten motiviert werden * dient als offene Befragungsmethode dazu, subjektive Sichtweisen, Handlungsmotive und Bedeutungszuschreibungen zu erfassen und bedient sich der formalen Regeln der Alltagssprache
- Merkmale der empirischen Bildungsforschung * Problemorientierung : evidenzbasierte Begründungen für bildungspraktische und politische Entscheidungen auf unterschiedlichen Ebenen anbieten * Interdisziplinarität : theoretische Bezugspunkte stammen aus verschiedenen Wissenschaften (z.B. Soziologie, Psychologie, Ökonommie, etc.) * Verwendung von Methoden der empirischen Sozialforschung
- Empirische Sozialforschung Unter Empirisicher Sozialforschung wird eine Gesamtheit von Methoden, Techniken und Instrumenten zur wissenschafltich korrekten Durchführung von Untersuchungen des menschlichen Verhaltens und weiter sozialer Phänomene verstanden.
- Nennen Sie drei Studien zum internationalen Leistungsvergleich * PISA-Studie * IGLU-Studie * ICILS-Studie
- Der Bildungsbericht stellt die Angebote für die zu betreuenden Kinder der frühe Bildung, Betreuung und Erziehung dar. Stelle kurz die Ergebnisse des Ausbaus der Angebote für Kinder (U3/ Ü3) vor und erläutere, ob sich die Ergebnisse mit den Erfahrungen aus deiner Praxisstelle decken und ob du die beschriebenen Entwicklungen in der Praxis beobachten kannst oder nicht. In Bildungsbericht wird beschrieben, dass zwischen 2015 und 2017 mehr als 80.000 Plätze für Kinder zwischen 3 Jahren und dem Schuleintritt hinzugekommen. Weiterer Ausbau von fast 300.000 zusätzlichen Plätzen für Kinder zwischen 3 Jahren und dem Schuleintritt bis 2025 notwendig. Aufgrund der zu erwartenden demografischen Veränderungen werden die Angebote für die Kinder zwischen 3 Jahren und dem Schuleintritt zukünftig jedoch in einem ähnlichen Umfang auszubauen sein wie die Angebote für unter 3 Jährige. In meiner Praxisstelle kann ich diese demografische Veränderung auch feststellen, es werden immer mehr Kitaplätze geschaffen, jedoch werden somit auch mehr Fachkräfte gesucht. Dies stellt die Einrichtungen noch vor eine Herausforderung.
- Bildungsbericht: Bildungsförderliche Aktivitäten innerhalb der Familie Bildungsförderliche Aktivitäten können dazu beitragen, dass Kindern ein Erfahrungshorizont eröffnet wird und sie reichhaltige Kompetenzen erwerben. In den meisten Familien (78%) wird mindestens einmal am Tag vorgelesen. Weitere bildungsfördernde Aktivitäten, die mit dreijährigen Kindern mindestens einmal pro Woche durchgeführt werden, sind das Beschäftigen mit Zahlen (91%), Malen/Zeichnen/ Basteln (90%), Gespräche über die Natur oder das Beantworten von Fragen (87%) und das Lernen von Gedichten/ Reimen/ Liedern (75%). Unterschiede in der Häufigkeit und Durchführung von familiären Bildungsaktivitäten sind vom formalen Bildungsstand der Eltern, dem Migrationshintergrund und dem Geschlecht des Kindes abhängig: Familien mit Migrationshintergrund führen einige Aktivitäten, wie das Vorlesen, seltener mit Kindern durch. Im Vergleich dazu, finden Aktivitäten wie das Malen und Basteln häufiger statt.Ein Unterschied zwischen Familien mit einem niedrigen und Familien mit einem hohen Bildungsstand besteht beim Vorlesen. 64% der Kinder von Eltern mit einem niedrigen oder mittleren Bildungsstand lesen mindestens einem am Tag ihrem Kind ein Buch vor. Der Anteil der Eltern mit einem hohen Bildungsstand liegt mit 85% deutlich höher.Die abgefragten, oben beschriebenen Aktivitäten werden etwas häufiger mit Mädchen durchgeführt als mit Jungen. Die Ausnahme besteht in Beschäftigungen in der Natur, diese finden mit Jungen häufiger statt. Antworten mit Zitat Antworten ohne Zitat
- Was versteht man in der empirischen Bildungsforschung unter Methoden und welche Methoden gibt es? Methoden = System von Handlungsanweisungen und Regeln, um bestimmte Erkenntnisse realisiseren zu können bzw. um bestimmte Resultate zu erzielen oder um Informationen zu sammeln. Die Wahl der methoden efolgt in Abhängigkeit vom Erkenntnisinteresse bzw. der Forschungsfrage. Qualitative Methoden = interpretativ, subjektiv, Frage nach Warum und Wie (Interviews, Beobachtungen, Recherchen) Quantitative Methoden = objektiv, Fakten (Analysen, Erhebungen, Umfragen, Tests) Mixed-Methods & Triangulation = Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden - kontinuierliche Integration beider Datensorten
- Quantitative Methoden * Überprüfung einer aufgestellten Hypothese * Ermittlung der quantitativen Verteilung, der Größenordnung eines Sachverhalts * Ermittlung von Kausalitäten * Beispiel: Ermittlung eines Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg Hypothese: Studierende des Onlinestudiengangs benötigen Disziplin Verteilung - Fragebogen - trifft zu od. trifft nicht zu Kausalitäten: Ursache-Wirkung
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- Qualitative Methoden * Detaillierte Beschreibungen eines Sachverhaltes als Ziel * Sinnkonstruktionen und Bedeutungszuschreibungen (der Interviewten!) sollen herausgearbeitet werden * Häufig explorativ * Beispiel: Wie erleben Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund den Schulalltag?
- Welche Merkmale beinhaltet der Verhaltenskodex in empirischen Sozial- und Bildungsforschungen? * Datenschutz = organisatorische und technische Maßnahmen zum Schutz von Daten vor missbrauch, Verlust, Diebstahl oder Veränderung. Es dürfen keine Informationen an Dritte weitergegeben werden bzw. für Dritte zugänglich gemacht werden. *Anonymität = Personen, die an einer Forschung teilgenommen haben, können nicht identifiziert werden. Es dürfen keine Rückschlüsse durch Angaben auf eine Personen gezogen werden * Vertraulichkeit = alle Informationen werden vertraulich behandelt. Für alle am Forschungsprozess beteiligten Personen gilt Schweigepflicht.
- Qualitative und quantitative Methoden im Vergleich Quan.: Statistikbasiertes Erklären sozialen Handelns Qual.: Fallbasiertes Erklären sozialen Handelns Quan.: Große Stichproben Qual.: Kleine Sichproben Quan.: Hypothesentestung Qual.: Suche nach bzw. Präzisierung von Hypothesen Quan.: Weitgehend bzw. vollstandardisierte Erhebungsinstrumente Qual.: Nicht bzw. gering stadardisierte Erhebngsinstrumente Quan.: Deduktive Forschungslogik Qual.: Induktive Forschunglogik
- Bildungsbericht: Ergebnisse über die Bildungsbeteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund * Bildungsbeteiligung hängt mit herkunftsbedingten Merkmalen zusammen * Kinder mit Migrationshintergrund nehmen seltener Kindertagesbetreuungsangebote in Anspruch als Kinder ohne Migrationshintergrund * 2007 hatten 23% der Kinder in Kindertagesbetreuung einen Migrationshintergrund, inzwischen liegt dieser Anteil bei 28% (die Anzahl ist somit seit 2007 um 41% gestiegen - von 614.000 auf 868.000 Kinder) * Noch auffälliger ist der Anstieg bei Kindern mit Migrationshintergrund, die zuhause vorrangig nicht deutsch sprechen. Dieser ist seit 2007 um 54% gestiegen (von rund 366.000 auf 563.000). Während der starken Neuzuwanderung zwischen 2015 und 2017 stieg die Anzahl dieser Kinder um mehr als 75.000.
- Phasen der Bildung innerhalb der Familie FAMILIENGEPRÄGTE PHASE * Bildung und Betreuung wird im 1. Lebensjahr insbesondere von den Eltern übernommen (Kindertageseinrichtungen oder Kindertagespflege spielen keine nennenswerte Rolle; eher selten beteiligt sind auch ältere Geschwister, Au-pairs, Nachbarn, Freunde oder bezahlte und unbezahlte Helfende) * Knapp 50% der Kinder werden in diesem Alter i.d.R. ausschließlich von den Eltern betreut. In allen anderen Fällen, sind zusätzlich die Großeltern in die Betreuung eingebunden. * Elterngeldbezug: die Betreuung wird weiterhin überwiegend von Müttern (91%) übernommen, auch wenn sich der Anteil der Väter, die Elterngeld in Anspruch nehmen seit der Einführung 2007 kontinuierlich erhöht hat. PHASE DES ÜBERGANGS IN FAMILIENERGÄNZENDE BETREUUNG * Im 2. und 3. Lebensjahr steigt sowohl der Anteil der Kinder in Tagesbetreuung als auch die Müttererwerbstätigkeit (52% in Paarfamilien) an * Trotz ansteigender institutioneller Betreuung liegt der Anteil der Kinder, bei denen die Großeltern an der Betreuung beteiligt sind, anhalten bei über 50% * Die Übernahme der Betreuung durch andere Personen ist eng mit der Zunahme der Müttererwerbstätigkeit verbunden PHASE FAMILIENERGÄNZENDER KINDERTAGESBETREUUNG * Für Kinder von 3-5 Jahren ist familienergänzende Tagesbetreuung die Regel (95%) * Die Erwerbstätigkeit der Mütter erhöht sich in dieser Phase auf 72%, bei 15% der Kinder arbeiten beide Eltern in Vollzeit * Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund oder einem niedrigeren Bildungsstand werden häufiger von den Eltern und dafür etwas seltener in institutionalisierten Settings betreut * Nicht für alle Kinder ist das Aufwachsen in einer Paarfamilie die Regel. Über eine halbe Million Kinder unter 6 Jahren leben in Alleinerziehendenhaushalten (13%), 95% leben bei der Mutter * Rund 21.000 Kinder leben in Pflegefamilien, Heimen oder anderen stationären Erziehungshilfen
- "Die Familie ist eine wichtige Ursache für die Entstehung von Bildungsungleichheit." Erläutern Sie diese Aussage anhand des Bildungsberichts C1. Nehmen Sie Bezug auf Ihre Erfahrungen innerhalb Ihrer Praxisstellen. Die Familie spielt in den ersten Jahren des Kindes eine wichtige Rolle in deren Leben. Sie sind eine wichtige Ursache, da in der Förderung und Unterstützung unterschiedliche Möglichkeiten begründet werden. Dies liegt an den drei Besonderheiten der Bildung in der Familie: 1. Bildungsprozesse werden nicht wie in Institutionen ausgelegt. 2. Werden die Kinder während des Aufwachsens von ihrer Familie begleiet. 3. In der Familie gibt es nicht wie in der Schule zeitliche Vorgaben um etwas zu lernen und auch kein strukturierter Plan, wann was gelernt werden muss. Für Kinder ist es besonders im ersten Jahr wichtig durch Aktivitäten in der Familie gefördert zu werden. Durch Eltern-Kind-Aktivitäten wird der Erfahrungshorizont eröffnet in dem die Kinder Kompetenzen erwerben. Dazu gehört beispielsweise das Vorlesen von Büchern, malen, zeichnen, basteln und Lieder singen und zusammen reimen. Allerdings passiert es nicht in allen Familien. Oft wird die Unterstützung der Familie im ersten Jahr nicht gegeben. Dadurch steht die Familie als Ursache der Bildungsungleichheit. Praxisbeispiel: In unserer Einrichtung gibt es Flüchlingskinder welche in den ersten Jahren so gut wie gar nicht gefördert werden konnten. Die Familien hatten in ihrer Heimat viele andere Probleme. Dadurch wurde die Förderung und Bildung ihrer Kinder stark vernachlässigt. Dies fällt auf, wenn die Kinder zu uns in die Schule kommen. Sie sind im Vergleich zu anderen Kindern sehr viel weniger gebildet. Diese Kinder müssen während der Schule einiges nachholen.
- Die Anzahl der neu ausgebildeten Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sinkt rapide. Bis 2025 sind in etwa mit bis zu 309.000 freien Stellen zu rechnen. Nenne aktuelle Überlegungen, wie Fachkräfte für das frühe Bildungswesen gewonnen werden können! Da eine einfache Erhöhung der Stellenumfänge wenig Potential bieten, viele Beschäftigte arbeiten schon im gewünschten Umfang, probieren viele Länder nun die Ausbildungen berufsbegleitend oder praxisintegriert zu gestalten. Außerdem sollen Ausbildungen vergütet werden und die, im Ausland, erworbenen Abschlüsse in Deutschland mehr anerkannt werden, so dass auch Migtanten/innen die Möglichkeit haben in Deutschland zu arbeiten. Eine andere Möglichkeit ist es die Anzahl an Quereinsteigern zu erhöhen. Des Weiteren ist eine Angleichung der Gehälter zu anderen Arbeitsfeldern des Bildungswesens im Gespräch.
- Bildungsförderliche Aktivitäten innerhalb der Familie Bildungsbezogende Impulse hängen von der Art und Weise der Ausgestaltung innerfamilialer Beziehungen und der Förderung der Kinder im Alltag ab. Verschiedenste Eltern-Kind-Aktivitäten tragen dazu bei, den Kindern einen Erfahrungshorizont zu eröffnen, in dem sie eine Vielzahl an Kompetenzen erwerben können. Bildungsförderliche Aktivitäten sind: Vorlesen, Beschäftigung mit Zahlen, Malen, Zeichen und Basteln, das gemeinsame reden über die Natur oder das Beantworten von fragen darüber sowie das Beibringen von Gedichten, reimen oder Liedern. Abhängig vom formalen Bildungsstand der Eltern und dem Migrationshintergrund lassen sich Unterschiede in den Häufigkeiten der familialen Aktivitäten erkennen. Vorlesen ist in Familien mit Migrationshintergrund weniger häufig, andere Aktivitäten (wie Malen oder Basteln) dagegenhäufiger. Zwischen Familien mit niedrigem und hohem Bildungsstand zeigen sich signifikante Utnerschiede lediglich beim Vorlesen: 64% der Kinder von Eltern mit niedrigem oder mittlerem Bildungsstand wird mind. einmal am Tag. Bei Kindern von Eltern mit höherem Bildungsstand liegt der Anteil bei 85%. Unterschiede in der Häufigkeit lassen sich zwischen Mädchen und Jungen feststellen Die meisten der abgefragten Aktivitäten werden häufiger mit Mädchen durchgeführt, lediglich die Beschäftigung mit der Natur findet häufiger mit Jungen statt
- Personalgewinnung Die Anzahl der neu ausgebildeten Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sinkt rapide. Bis 2025 ist in etwa mit bis zu 309.000 freien Stellen zu rechnen. Wie können Fachkräfte gewonnen werden? * neue Ausbildungsformen (berufsbegleitend, praxisintegriert) * Vergütung der Ausbildung * Anerekennung von Abschlüssen, die im Ausland erworben wurden * Quereinsteiger * bessere Bezahlung bzw. Angleichung der Gehälter zu anderen Arbeitsfeldern im Bildungswesen
- Altersstruktur des Personals Die Alterszusammensetzung des Personals zeigt auf, dass der höchste Zuwachs bei den 20-34 Jährigen sowie bei den 50-64 Jährigen zu beobachten ist. Inwiefern stellt der Zuwachs bei den älteren pädagogisch tätigen Personen ein Problem für die Gewährleistung des Personalschlüssels dar? * Durch den Anstieg der Beschäftigten wird deutlich, dass vor allem ältere Fachkräfte länger im Beruf bleiben. * 17% der pädagogisch tätigen Personen sind mindestens 55 Jahre alt und gehen in maximal 10 Jahren in Rente. Diese müssen somit dann ersetzt werden. * Außerdem ist davon auszugehen, dass zusätzlich pädagogische Kräfte den Beruf wechseln oder ihn aufgeben müssen, z. B. weil sie gesundheitlich nicht mehr dazu in der Lage sind. * Dadurch, dass seit 2016 die Anzahl an Anfängen der Ausbildung nicht gestiegen ist (vgl. Personalangebot und -bedarf), ergibt sich eine Differenz zwischen Stellen, die besetzt werden müssen und fertig ausgelernten Fachkräften.
- Verschiebung des Stichtags der Einschulung Die Verschiebung des Stichtages nach hinten hat zur Folge, dass die Einschulung vorgezogen wird und dadurch die Kinder im Schnitt früher schulpflichtig werden. Insgesamt haben viele Länder jedoch die Möglichkeit, über diesen festgelegten Stichtag hinaus Kinder früher als gewöhnlich einzuschulen oder später zur Schule zu schicken (Zurückstellung). Laut Statistiken werden in den Ländern, die den Stichtag der Einschulung nach hinten verschoben haben, verhältnismäßig mehr Kinder zurückgestellt und später eingeschult. a
- Gegenstandsbereiche der empirischen Bildungsforschung * internationale Leistungsvergleiche (IGLU, PISA, ICILS) * nationale Leistungsvergleiche auf Ebene der Bundesländer (VERA) * Längsschnittstudien wie das Nationale Bildungspanel (NEPS) * Forschungen zu den Kompetenzen des pädagogischen Personals
- Qualifikation des Personals * 70 % ausgebildete Erzieher * 13 % Kinderpfleger * 5 % akademisch qualifiziert
- Asymmetrische Kommunikation * Informationsstand oder Handlungsoptionen zwischen den beiden beiden Akteuren sind ungleich verteilt * beteiligte Personen sind oft nicht gleichberechtigt * Unterschiede im Gesprächsanteil der beteiligten Personen (Arzt und Patient)
- Welche Erhebungsmethoden und -instrumente haben wir im Rahmen des Seminars kennengelernt? Erläutern Sie diese kurz und geben Sie ein Beispiel für eine geeignete praktische Anwendung. Schade, dass diese Frage bislang nicht beantwortet wurde. Achten Sie bei der Beantwortung auf den Unterschied zwischen Methoden und Instrumenten. Generell können wir in qualitative und quantitative Methoden unterscheiden. Wenn wir von Instrumenten sprechen, dann ist damit (zumeist) etwas ganz Konkretes gemeint, wie z.B. Beobachtungsbogen, standardisierter Fragebogen, Interviewleitfaden, etc.