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Testaufbau und Analyse (Subject) / Einführung (Lesson)
Einführung in die Testaufbau und Analyse. Was ist Messen? usw.
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- Definition "Messen" Ist die Zuordnung von Zahlen zu Objekten oder Ereignissen bezüglich der Ausprägung eines Merkmals oder einer Eigenschaft, sodass bestimmte Relationen zwischen den Zahlen (numerisches Relativ) vorhandene Relationen zwischen den Objekten oder Ereignissen (empirisches Relativ) homomorph abbilden. Kurz: Abbildung einer empirischen numerischen Relativ.
- Physikalisches Messen für die physikalische Messung braucht es ein Instrument, welches das Zielmerkmal in der gewünschten Einheit (z.B. KG) korrekt misst und nicht etwas anderes (z.B. Grösse) (Validität) bei wiederholten Messungen derselben Person idealerweise identischen Ergebnisse führt (reliabilität) und unabhäng von der PErson, die die Messung durchführt, immer zum selben Ergebnis kommt `(objektivität)
- Psychologisches Messen z.B. Intellignez. Es ändert sich nichts zwischen physikalischem Messen und psychologischem. Die Variable ändert sich jedoch. Zielmerkmal wäre z.B. IQ.
- Psychologisches Messen - Schwierigkeiten - Keine allgemein akzeptierten golden standards für die Eichung von Messinstrumenten - keine allgemein akzeptierten Merkmalsdefinitionen - Oft keine normierten Messeinheiten/Basiseinheiten - wenig präzise bzw. differenzierte Einzelmessungen Psychologen messen mit Instrumenten, die nicht richtig geeicht werden können und nichts definiert ist. Konsequenz: - erfassen verschiedene Aufgaben wirklich dasselbe Merkmal? - Wie viele Aufgaben sind für eine adäquate Präzision erforderlich? - Wie sollen die Aufgaben gestaltet sein?
- Definition: Psychologischer Test ist ein wissenschaftliches Routineverfahren zur Erfassung eines oder mehreren empirisch abgrenzbarer psychologischer Merkmale mit dem Ziel einer möglichst genauen quantitativen Aussage über den Grad der individuellen Merkmalausprägung
- Unterschied Tests und Experiment Beim Test gibt es keine Manipulation, keine Randomisierung usw., beim Experiment schon. Tests sind ein Instrument um vergleichende Aussagen zu machen. ein Fragebogen ist im deutschen ein Sammelausdruck für diverse schriftliche Befragungen ohne explizit testtheoretischen Hintergrund. Im Englischen "questionnaire", "scale" nahezu ein Synonym zu Test.
- Begriffserklärung: Item einzelne Fragen/Aufgaben, die in einer Testdurchführung bearbeitet werden müssen Kompontenten - Itemstamm: Stimulus, der eine bestimmte Verhaltensreaktion provozieren soll - Antwort: Möglichkeit/Aufforderung auf den Item-Reiz zu reagieren
- Begriffserklärung: Skala Testskala: Satz von mehreren Items, die dasselbe Merkmal abbilden Antowortskala: Satz von Antwortoptionen, die in Relation zueinander stehen Normwertskala: Art des Referenzsystems, die uns helfen, Testergebnisse korrekt zu interpretieren
- Testtheorien - Annahmen über Zusammenhang zwischen Testverhalten und Ausprägung des Zielmerkmals - Identifikation der Bestandteile von Messwerten - Ableitung von Gütekriterien für Testverfahren Folgende Situation:Wir haben ein Merkmal Extraversion. Dieses Merkmal beeinflusst unser Verhalten (Wie oft wir in den Ausgang gehen) beeinflusst aber auch, wie wir uns in einem Test verhalten. Wenn die Items gut sind, erlaubt es das Testverhalten Rückschlüsse auf das Merkmal zu ziehen. --> Dies braucht eine gute Theorie dahinter. Wie stark tut es das? Wann tut es das? Wie tut es das? Testtheorien sind Annahmen, wie diese ganzen Zusammenhänge sind und wie ein guter Test aussieht.
- Zusammenfassung im Gegensatz zum physikalischen Messen sind beim psychologischen MEssen Messstandards weniger einheitlich und Einzelmessungen weniger Präzise Ein psychologischer Test ist ein wissenschaftliches Verfahren zur standardisierten Quantifizierung von psychologischen Merkmalen, das in der Regel aus mehreren Items besteht. r Testtheorien formulieren Annahmen über die Beziehung zwischen Testergebnissen und Merkmalsausprägungen und leiten daraus Qualitätsanforderungen an Tests ab.
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- Zusammenfassung: Auffrischung von Varianz, Mittelwert und Standardabweichung Varianz und Standardabweichung sind Streuungsmasse, die angeben, wie sich Messwerte um ihren Mittelwert verteilen. Ist ein Merkmal normalverteilt, sind Merkmalsausprägungen umso seltener, je extremer sie sind. In Normalverteilungen können anhand der Standardabweichungen unterdurchschnittliche, durchschnittliche und überdurchschnittliche Wertebereiche bestimmte werden. Korrelationen sind Zusammenhangsmasse, mit denen auch die geteilte Varianz zweier Variablen bestimmt werden kann.
- Hauptgütekriterien Objektivität (Unabhängigkeit der Messergebnisse) Reliabilität (Genauigkeit der Messergebnisse) Validität (Gültigkeit der Messergebnisse)
- Nebengütekriterien Testökonomie Fairness Unverfälschbarkeit Nützlichkeit Skalierung Normierung Zumutbarkeit
- Standardabweichung und Varianz - praktische Bedeutung - wichtigste Masseinheit für Streuung - gibt erste Hinweise auf Verteilung von Messwerten - Geringe Werte deuten auf eingeschränkte Ausschöpfung der Bandbreite. Wichtig: eingeschränkte Varianz führt zu geringeren (evt. verzerrten) Korrelationen!
- Normalverteilung Ist immer glöckenförmig, symmetrischer Verlauf.Kernaussage: Je extremer ein Wert, desto seltener tritt er auf. Die SD beeinflusst die Breite der Kurve. Je höher die SD, desto flacher die Kurve!
- Normalverteilung - praktische Bedeutung - wichtig für viele Verfahren (dient als Voraussetzung). z.B. Korrelationen, t-Tests... - die meisten psychologischen Variablen sind normalverteilt - erleichtern Interpretation - z-Transofrmation ermöglicht Vergleich von Ergebnissen aus verschiedenen MEssinstrumenten - wichtige Rolle bei Normierung von Testverfahren