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Volkswirtschaftslehre (Subject) / 2.2 Theorie der Haushaltsnachfrage (Lesson)
- Haushalt Als Haushalt bezeichnet man alle jene wirtschaftlichen Akteure (=Wirtschaftssubjekte), die auf Faktormärkten die in ihrem Besitz stehenden Ressourcen (Arbeit, Kapital, Grund und Boden) anbieten und das daraus erzielte Haushaltseinkommen für Konsumzwecke verausgaben, also auf Gütermärkten Konsumgüter und Dienstleistungen nachfragen
- Theorie der Haushaltsnachfrage In der Haushaltstheorie wird untersucht, wie Konsumenten Entscheidungen über ihre Bedürfnisbefriedigung wirtschaftlich sinnvoll treffen. Ansatz der Haushaltstheorie: 1. Präferenzen des Haushalts: welche subjektive Reihenfolge der Güter 2. Einkommen des Haushalts: welche Gütr sind objektiv erreichbar 3. Annahme, Haushalt verhält sich nach ökonomischen Prinzip -> Ziel= Nutzenmaximierung Das Nutzenmaximierung des Haushalts ist gegeben an dem Punkt, an dem die Grenzrate der Substitution dem umgekehrten Preisverhältnis der Güter entspricht.
- Budgetrestriktion und Budgetgerade = welche Güterkombination kann der Haushalt objektiv nachfragen ! abhängig von: Einkommen (Y) und Preisen der Güter (pi) Bilanzgleichung bei 2 Gütern: p1x1 + p2x2 = Y Budgetgerade= zeigt, welche Konsummöglichkeiten der Haushalt objektiv hat- x-Achse: Gut 1, y-Achse: Gut2 - Steigung= relativer Preis der beiden Güter (=Preis eines Gutes im Verhältnis zu dem eines anderen Gutes)(=z.B. Steigung -0,5: ein Film kostet genau eine Mahlzeit) ! Berechnung: Werte in Bilanzgleichung einsetzen, NP bestimmen un dGerade einzeichnen Preis eines Gutes steigt => Budgetgerade rotiert nach innenPreis eines GUtes sinkt => Budgetgerade rotiert nach außen weil mit den gleichen EK mehr Kinobesuche nachgefragt werden können (= NP auf der Gerade verschiebt sich nach oben) EK Erhöhung => Budgetgerade verschiebt sich nach außenEK fällt => Budgetgerade verschiebt sich nach innen
- Nachfragefunktion Darstellung des Zusammenhangs zwischen Menge und der Nachfrage Normalfall:negative Korrelation zwischen Preis und nachgefragter Menge
- Preiselastizität Preiselastizität = misst die prozentuale Veränderung der abhängigen Variablen, wenn die unabhängige Variable um ein Prozent verändert wird • ɛ < - 1: elastische Nachfrage: Eine Erhöhung des Preises führt zu einem überproportionalen Nachfragerückgang • ɛ = -1: isoelastische Nachfrage: Eine Erhöhung des Preises führt zu einer direkten proportionalen Veränderung der Nachfrage • ɛ > - 1: unelastische Nachfrage: Ein Erhöhung des Preises führt zu einem unterproportionalen Nachfragerückgang
- Optimaler Haushaltsplan !!!!!!!!! noch eintragen Nutzenfunktion: u = u(x1,x2) = x1 * x2
- Gesetz nach Gossen = Nutzen eines Gutes ist keine konstante Größe, sondern relativ ist.Er hängt zu einen von individuellen Präferenzen ab und zum anderen von der verfügbaren Menge. Erster Schluck Wasser ist z.B: lebenswichtig, weitere sind immer weniger wertvoll "Gesetz des abnehmenden Grenznutzen" hat beinahe universelle Gültigkeit un dgilt insbesondere bei Sättigungsgütern
- Grenzrate der Substitution = Haushalte geben Güter von denen sie viele haben ab, als knappe Güter Die Präferenzen der Haushalte kennzeichnet eine sinkende Grenzrate der Substitution, weil immer weniger Mengeneinheiten eines Gutes geopfert werden, um eine Mengeneinheit des anderen Gutes mehr zu erhalten Namensgebend ist die Eigenschaft der Grenzrate der Substitution, für jeden Punkt auf der Indifferenzkurve anzugeben, in welchem Austauschverhältnis der Haushalt bereit wäre, eine bestimmte Menge des zweiten Gutes gegen eine Einheit des ersten Gutes auszutauschen (= zu substituieren).
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