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Neuro- und Sinnesphysiologie (Subject) / Registriermethoden der Psychophysiologie (Lesson)

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  • EEG Elektroenzephalogramm > Ableitung und Registrierung der elektrischen Hirnaktivität > gemessen werden die elektrischen Spannungsschwankungen der Großhirnrinde > unschädlich und schmerzlos
  • evozierte Potenziale könne aus einem EEG abgeleitet werden > Spannungsänderungen, die durch die Reizung eines Sinnesorgans oder der peripheren Nerven entstehen > ermöglichen z.B. die Beurteilung des Sehnervs und der Sehbahn (z.B. zur Abgrenzung von organischer und psychogener Blindheit)
  • Anwendungsbereich des EEG - Epilepsiediagnostik: Auftreten versch. epilepsietypischer Potenzialkombinationen (spikes and waves) von Interesse - Diagnostik von Herdbefunden (Auffälligkeiten in einem bestimmten Hirnareal) - Feststellung des Hirntodes (keine Hirnströme mehr messbar) - Schlafdiagnostik (Bestimmung der Schlafstadien, die mit untersch. Schlaftiefe assoziiert sind)
  • MEG Magnetenzephalografie > jeder elektrische Strom geht mit einem Magnetfeld einher > MEG erfasst Magnetfelder, die durch elektrische Signale der Nervenzellen erzeugt werden > spontane und ereigniskorrelierte Aktivität kann erfasst werden > spielt v.a. in der Aufdekcung und Lokalisierung von Epilepsieherden eine Rolle
  • EMG Elektromyogramm > Elektromyografie untersucht die elektrische Aktivität der Muskulatur mittels Nadelelektroden > genutzt für Diagnostik von Muskel- und Nervenerkrankungen
  • Elektrodermale Aktivität Hautwiderstand = Maß für elektr. Leitfähigkeit der Haut  > wird in erster Linie von der Aktivität der Schweißdrüsen beeinflusst - bei sympathischer Aktivierung > erhöhte Schweißsekretion > Hautwiderstand fällt ab > Hautleitfähigkeit steigt an EA wird durch Elektroden an der Handinnenfläche gemessen z.B. Biofeedback-Verfahren oder psychophysiologische Experimente
  • CT Computertomografie (bildgebendes Verfahren) > Röntgenaufnahme > dreidimensional > feinere Differenzierung der Gewebsdichte als beim normalen Röntgen (Weichteilkontrast) eignet sich zur Darstellung von Tumoren, INfarkten und Blutungen
  • MRT Magnetresonanztomografie (bildgebendes Verfahren, statisch) > Pat wird starken Magnetfeldern ausgesetzt > dem CT weit überlegener Weichteilkontrast > keine belastende Strahlung
  • fMRT funktionale Magnetresonanztomografie (bildgebendes Verfahren, variable Bilder) > Weiterentwicklung des MRT > macht Durchblutungsänderungen von Hirnarealen sichtbar > liefert ein Bild der aktiven Hirnareale bzw. Aktivitätsveränderungen (z.B. Aktivität beim Lösen von best. Aufgaben) > keine Strahlung
  • PET und SPECT Positronen-Emissionstomografie (bildgebendes Verfahren, variable Bilder) Single-Photon-Emissionscomputertomografie > computergestützte, schichtweise Abbildung der Radioaktivitätsverteilung in Organen nach Injektion oder Inhalation schwach radioaktiver Substanzen (tracer) > macht Stoffwechselvorgänge im Körper sichtbar > Berechnung der Bilder erfolgt aus der Strahlung, die der Körper wieder abgibt -> wie stark sich der Tracer in der untersuchten Körperregion anreichert, hängt von deren Stoffwechselaktivität ab (Tumore haben oft einen anderen Energeistoffwechsel als gesundes Gewebe) Einsatz: Neurologie, Onkologie, Kardiologie
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