13

Erfolgsorientiertes Controlling 2 (Subject) / Lektion 12: Balanced Scorecard (Lesson)

Lektion 12: Balanced Scorecard

This lesson was created by ASchaetz.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • Balanced Scorecard Controlling- und Managementsystem, das auf einem traditionellen finanzwirtschaftlichen Kennzahlensystem basiert und um verschiedene betriebliche Dimensionen (z.B. Kundenperspektive) erweitert wird strategische Kennzahlen werden in eindeutigen Kennzahlen ausgedrückt denen operative Maßnahmen und Zuständigkeiten zugeordnet werden Beurteilung der Leistungsfähigkeit der UN anhand von Kennzahlen aus verschiedenen Perspektiven
  • Balanced Scorecard - Perspektiven: finanzielle Perspektive untersucht, welche Ergebnisauswirkung die Umsetzung einer Strategie nach sich zieht beantwortet u.a. die Frage, welche Anforderungen die Stakeholder an das UN haben Verbesserungen der anderen Perspektiven wirken sich durch das Ursache-Wirkungs-Prinzip auch auf die finanzielle Perspektive aus  u.a. Eigenkapitalrendite
  • Balanced Scorecard - Perspektiven: Kundenperspektive untersucht, wie das UN sich in den identifizierten Kunden- und Marktsegmenten, die es bearbeiten möchte, profilieren kann UN versetzt sich in die Sichtweise des Kunden und formuliert die spezifischen Anforderungen und Erwartungen der Zielgruppen  u.a. Bekanntheitsgrad, Kunden- und Termintreue, Kundenrentabilität, Anzahl d. Reklamationen
  • Balanced Scorecard - Perspektiven: Interne Prozessperspektive Optimierung der Betriebsprozesse, die zur Erreichung der Ziele der finanziellen und der Kundenperspektive besonders relevant sind v.a. Prozesse, die für die Durchsetzung der UN-Strategie signifikant sind, eine höhere Produktqualität und Kundenzufriedenheit nach sich ziehen, sowie Kostensenkungspotenziale ausschöpfen Wertschöpfungskette wird zu Hilfe genommen u.a. Entwicklungsdauer neuer Produkte, DB pro MA, prozessabhängige Kosten
  • Balanced Scorecard - Perspektiven: Lern- und Entwicklungsperspektive beschreibt den wirtschaftlich-organisatorischen Unterbau des UN, der erforderlich ist, um die Ziele der anderen drei Perspektiven zu erreichen - kompetente & motivierte MA, leistungsfähige Technologie etc. Notwendigkeit von Investitionen in die Zukunft wird hervorgehoben  Unterteilung in 3 Gruppen: Qualifizierung von MA, Leistungsfähigkeit des Informationsprozesse, Motivation & Zielausrichtung der MA u.a. MA-Produktivität, MA-Zufriedenheit
  • Balance Scorecard - Hindernisse bei der Strategieumsetzung - lediglich vage/ungenaue Definition der Strategie; führt zu Unklarheiten - Zielvorgaben werden nicht auf untergeordete Ebenen heruntergebrochen bzw. ohne entsprechende Anreize - Fehlende Rückkopplung über den Stand der Strategieumsetzung - lediglich unbedeutendes Budget für strategische Planung und Umsetzung
  • Balanced Scorecard - Ziel BS soll u.a. Probleme bei der Strategieumsetzung lösen Beurteilung der Leistungsfähigkeit des UN anhand von Kennzahlen aus verschiedenen Perspektiven
  • Balanced Scorecard - erste Phase Formulierung und Vermittlung der Vision und Strategie - exakte und verständliche Definition der Strategie - Unterteilung der Strategie in der BS in unterschiedliche Perpektiven und Teilziele - Identifizierung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen Perspektiven - Verwendung eindeutiger Kennzahlen zur einheitlichen Interpretation der Zielvorgaben
  • Balanced Scorecard - zweite Phase Information / Kommunikation und Verknüpfung mit der Strategie - Kommunizierung der klar definierten Strategie in alle Unternehmensbereiche - Herunterbrechen von operativen Einzelzielen auf die Abteilungen - Anreizsysteme zur Motivation
  • Balanced Scorecard - dritte Phase Planung und Zielvorgaben - Bestimmung langfristiger Zielgrößen und operativer Maßnahmen anhand der strategischen Planung und deren Realisation - Integration der strategischen Zielvorgaben in den jährlichen operativen Budgetierungsprozess
  • Advertisement
  • Balanced Scorecard - vierte Phase Strategisches Feedback und Lernprozess - die Entwicklung einer Strategie ist ein fortwährender Prozess, der durch veränderte exogene Faktoren dynamisiert werden muss - laufende Kontrolle der Strategieumsetzung - eine geänderte Strategie setzt erneut den Kreislauf einer BS in Gang
  • Balanced Scorecard - Implementierung in die organisatorischen Teilbereiche 1) Aufteilung in Perspektiven: Gesamtstrategie wird aus vier Perspektiven beleuchtet, denen jeweils die strategischen Ziele zugeordnet werden 2) Ableitung strategischer Zielsetzungen: für jede Perspektive werden Einzelziele heruntergebrochen 3) Bestimmung von Maßgrößen: Quantifizierung anhand von finanzielle und nicht-finanziellen Kennzahlen 4) Definition von Zielwerten: zunächst Bestimmung von Ist-Werten; darauf aufbauend Bildung von Zielwerten, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreicht werden sollen 5) Aufstellung strategischer Maßnahmen: Erstellung eines Maßnahmenkatalogs für jedes strategische Ziel; jede Aktivität wird mit Budget und Terminen versehen
  • Balanced Scorecard - Ursache-Wirkungs-Ketten die in der BS enthaltenen Ziele, deren Maßgrößen, Vorgabewerte und Aktionen sind durch eine Vielzahl von Ursache-Wirkungs-Ketten miteinander verbunden und bilden ein komplexes System die zentralen & strategisch relevanten Ketten werden in einer strategischen Landkarte (Strategy Map) dargestellt