4

Organisationspsychologir (Subject) / 35 Thema 7 Arbeitsmotivation (Lesson)

2. Prozesstheorien II. Zielsetzungstheorie

This lesson was created by khoelsch.

Learn lesson

  • II. Zielsetzungstheorie • Besagt, dass die Formulierung von Zielen leistungsförderlich ist Die Ziele sollten gesetzt sein:1. Spezifisch2. Schwierig, aber machbar  Die Randbedingungen (Moderatoren) und Wirkmechanismen (Mediatoren) sind vielfältig erforscht
  • Moderatorenund mediatoren        Moderatoren/Randbedingungen: (Beeinflussen Zusammenhang zwischen Zielsetzung und Leistung) 1.       Zielbindung Persönliche Bindung an Ziel 2.      Selbstwirksamkeit Habe ich die Fähigkeit das Ziel zu erreichen? 3.      Rückmeldung Nur so Erkennen einer Ist-­‐Soll-­‐ Diskrepanz 4.     Aufgabenkomplexität Wenn wenig komplex, dann höherer Zusammenhang zwischen Zielsetzung und Leistung       Mediatoren/Wirkmechanismen (vermitteln den Zusammenhang zw. Zielsetzung und Leistung) 1.       Handlungsrichtung Fokus auf bestimmte Handlungsrichtung 2.      Handlungsintensität Mobilisierung von Energie/Ressourcen, Anstrengung 3.      Handlungsdauer Ebenfalls Mobilisierung von Energie/Ressourcen 4.     Aufgabenspezifische Strategien Überlegen, wie das Ziel erreicht werden kann    Anwendungsfelder von Zielsetzungen (Beispiele): Zielvereinbarungen, Zeitmanagement, Management by Objectives (MbO), Partizipatives Produktivitätsmanagement (PPM
  • Studie: Beladen von Holztransportern – Zielsetzung spezifisch/schwer vs. „Do your best“  Bei spezifischen Ziel („Belastung mit 90% Auslastung) wurden deutlich mehr Holzstämme aufgeladen  Enorme Einsparung für das Unternehmen
  • Fazit: Zielsetzungstheorien  Insgesamt gute Bestätigung sowohl in Labor-­‐ und Feldstudien in unterschiedlichen Arbeitsgebieten  Was tun bei hoher Aufgabenkomplexität? Vielleicht die Lernzielorientierung fördern D.h. das Ziel ist nicht das Endprodukt, sondern das Lernen bei der Aufgabenbewältigung Z.B. Chirurg: geht nicht um die Anzahl von OPs, sondern um Lernerfahrung
Advertisement