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Organisationspsychologir (Subject) / 18 Thema 4 Personalauswahl (Lesson)
- 3. Simulationsorientierte Verfahren Arbeitsproben Individuelle, situationsgebundene Aufgaben Präsentationen PC-‐basierte Szenarien Postkorb Interaktive, situationsgebundene Aufgaben Gruppendiskussion Rollenspiel Assessment Center (=Prototyp des Simulationsorientierten Verfahrens)
- Arbeitsproben Arbeitsproeben haben gute Kriteriums-‐ und hohe Inhaltsvalidität (auch Probezeit) Außerdem: Hohe Akzeptanz auf Arbeitnehmerseite Anforderungsbezogene Auswahl (je nach Beruf) Autoreparaieren Excel-‐Tabellen gestalten Kundentelefonate Berufserfahrung ist meist erforderlich Alternative: Trainierbarkeitstests Wie schnell können neue Fertigkeiten erworben werden, wenn noch keine Berufserfahrung da
- Individuelle Aufgaben: Postkorbaufgabe Bestandteile eines Postkorbs: Instruktionen, Organigramm, Terminkalender, Briefe, Protokolle, Telefonnotizen usw. (simulierte Umgebung) Teilnehmende müssen Aktionen und Entscheidungen festhalten Geprüfte Fähig-‐ und Fertigkeiten Dringlichkeit von Problemen einschätzen Terminüberschneidungen erkennen und Prioritäten setzen Zusammenhänge zwischen Sachverhalten erkennen Delegierbarkeit von Aufgaben beurteilen Unter Zeitdruck bzw. bei unvollständigen Informationen entscheiden Analyse und Entscheidung integrieren Beispiel Bonner Postkorbmodul Cater Trans Rolle: Abteilungsleiter Logistik 21 Schriftstücke, Bearbeitungszeitraum 60 Minuten 11 Problemkreise (z.B. Kollidierung von Urlauben, Maßnahmen zur Hygieneverbesserung) Auswertung per Checkliste mit korrekten Lösungen (z.T. mit Nachfragen: Warum haben Sie die Entscheidung XY getroffen?) Analyseverhalten Organisation & Planung Entscheidungsverhalten wird beurteilt Es gibt nicht eine richtige Lösung, aber begrenzt richtige Strategien Empirische Befundlage unzureichend Gute Reliabilität, Inhaltsvalidität ebenfalls Aber: Keine Studien zur Kriteriumsvalidität (d.h. keine Stud. Zur Beziehung zwischen Postkorb und Berufserfolg); Konkurrente Validität fraglich (Werden andere Aspekte als Fähigkeit erfasst: Leistung korreliert .5 mit Selbstdarstell.)
- Interaktive Aufgabe: Gruppendiskussion Meist 3-‐6 Personen Varianten: Geführt vs. ungeführt Mit vs. ohne Rollenvorgabe Kompetitiv vs. kooperativ Problemlösecharakter (inkl. Einigungsdruck) vs. Diskussionsforum Beobachter beurteilen Verhalten der Teilnehmenden Meist kommunikative Aspekte und Kooperation Gruppendiskussion – Beurteilungsdimensionen (Beispiele) Kooperation Ist freundlich und entgegenkommend Hält Blickkontakt zu anderen Gruppenmitgliedern Hört zu, lässt andere ausreden Betont das gemeinsame Ziel Geht Kompromisse ein Argumentiert offen und fair Nimmt Beiträge anderer auf Unterstützt schwächere Gruppenmitglieder Dominanz Meldet sich häufig zu Wort Macht Vorschläge über Vorgehensweisen Bewertet die Äußerungen anderer Argumentiert nachdrücklich und ausdauernd Fällt auch bei Kritik nicht ab Erzielt Aufmerksamkeit bei anderen Spricht laut und deutlich Wirkt sicher und selbstbewusst
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