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Sportphysiologie (Subject) / Kapitel 1 – Die Muskulatur (Lesson)

Sportphysiologie, Kapitel 1 – Die Muskulatur

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  • 1. Wo sind die kontraktilen Proteine streng angeordnet? –       Skelettmuskulatur –       Herzmuskulatur
  • 2. Was sind die kontraktilen Proteine? –       Aktinfilamente –       Myosinfilamente
  • 3. Was ist Diffusion? –       Teilchentransport (in Richtung des Konzentrationsgefälles)
  • 4. Isometrische Kontraktion –       Die Muskelspannung verändert sich, die Muskellänge bleibt gleich –       Es kommt ausschließlich zur Kraftentwicklung –       Keine Verschiebung der Myofilamente – es kommt hier nur zu einer Drehung des Myosinhalses und Myosinkopfes
  • 5. Isotone Kontraktion –       Die Muskelspannung bleibt gleich, die Muskellänge verändert sich
  • 6. Auxotone Kontraktion –       Die Muskelspannung und die Muskellänge verändern sich gleichzeitig
  • 7. Unterstützungszuckung –       Kombinierte Form der Muskelkontraktion: 1. Isometrisch 2. Isoton oder auxoton
  • 8. Anschlagszuckung –       Kombinierte Form der Muskelkontraktion:1. Isoton2. Isometrisch oder auxoton
  • 9. Worauf hat Calcium Einfluss? –       Brückenbildung von Aktin und Myosin –       Aktivierung des Enzyms Myosin ATPase ––> Spaltung von ATP in ADP und P ––> Energiefreisetzung –       Aktivierung des Enzyms Phosphorylase ––> Spaltung von Muskelglykogen ––> Resynthese (=Rückgewinnung) von ATP aus KH
  • 10. Was sind „dense bodies“? –       Vernetzungspunkte im Gerüst der Aktinfilamente
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  • 11. Was sind „dense patches“? –       Die Koppelung der Aktinfilamente am Zellmembran der Muskelzelle ––> dies ruft während der Kontraktion eine Einziehung der Zellmembran hervor.
  • 12. Was ist der Single – Unit – Typ? –       Ein Muskel wird von vielen vegetativen Nervenfasern erreicht und gesteuert –       Die (glatten) Muskelzellen sind über Verbindungsstellen (=gap junction) zu größeren Funktionsgruppen zusammengefasst –       Sehr genaue Abstufung der Kontraktion des Gesamtmuskels möglich, da sich die Erregung von einer glatten Muskelzelle auch auf benachbarte Muskelzellen ausbreiten kann
  • 13. Was ist der Multi – Unit – Typ? –       Ein Muskel wird von einer (wenige) vegetative Nervenfasern innerviert –       Der Zellmembran wirkt wie eine Einheit –       Besteht aus Einzelheiten ––> die Kontraktion breitet sich nur über relativ kurze Strecken aus und reagiert rasch
  • 14. Tonus–Steuerung der glatten Muskulatur? –       Nervös –       Humoral
  • 15. Kleinste funktionelle Einheit der Muskelzelle? –       Sarkomer (liegt zwischen 2 Z–Streife, darin sind Myosinfilamente und Aktinfilamente)
  • 16. Was ist die motorische Endplatte? –       Sind elektrische Impulse aus dem Rückenmark –       Dienen zur Freisetzung von Acetylcholin aus den Ventrikeln
  • 17. Welcher Vorgang verbraucht Energie? –       Abknicken der Myosinhälse –       Lösen der Brücken
  • 18. Was ist die Einzelzuckung? –       Die Kontraktion eines Skelettmuskels wird durch ein einzelnes Aktionspotenzial ausgelöst
  • 19. Was ist die tetanische Zuckung? –       Jede Kontraktionsantwort auf zwei oder mehr rasch hintereinander folgenden Aktionspotenzialen –       Folgen mehrere Aktionspotenziale rasch aufeinander, so finden mehrere Depolarisationen auf der Oberfläche einer Skelettmuskelfaser gleichzeitig Platz –       Durch Übereinander Lagerung verschmelzen dabei die ausgelösten Kontraktionen miteinander
  • 20. Was ist Tetanie? –       Übererregbarkeit des ZNS durch Absinken des Calcium–Spiegels
  • 21. Was ist die Ruhedehnungskurve? –       Die Kurve, die die Beziehung zwischen der dehnenden Kraft (=Spannung) und der Muskellänge beschreibt.
  • 22. Wo sind die Chromosomen enthalten? –       Im Zellkern
  • 23. Zeitlicher Ablauf einer Muskelzuckung: 1.     LATENZZEIT ·       Komplizierte Aktivierungsmechanismen finden hier statt (Calciumfreisetzung ins Sarkoplasma, Diffusion, Wirkung an den Myofilamenten) ·       Zeitpunkt vom Impuls zur Kontraktion ·       Die Dauer der Latenzzeit hängt vom anatomischen Bau der Muskelfaser ab: o   Skelettmuskel = 7 ms o   Herzmuskel = 100 ms o   Glatte Muskel = 0,5 – 2 s   2.     KONTRAKTIONSZEIT ·       Hier verkürzt sich der Muskel ––> er entwickelt Kraft ·       Diese Zeit hängt von vielen äußeren Faktoren ab (Muskelart, Steuerung, Fasertyp, Dehnung usw.)   3.     ERSCHLAFFUNGSZEIT ·       Wird bestimmt von der Muskelbelastung ·       Und der Geschwindigkeit, mit welcher die (sarkoplasmatische) Calcium–Ionen–Konzentration gesenkt wird ·       Muskelermüdung verlängert die Erschlaffungszeit ·       Für diese Zeit gelten dieselben Werte wie bei Kontraktionszeit