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Organisationspsychologir (Subject) / 02 organisationen (Lesson)
- Organisationaler Kontext im Wandel durch Massenproduktion Fehlzeiten, Arbeitszufriedenheit, Motivation Anstieg von Dienstleistungen Kundenzufriedenheit, Emotionsarbeit Verflachung organisationaler Hierachien Neue Karrieremuster Globalisierung und Flexibilisierung Diversity, atypische Beschäftigung Digitalisierung Virtuelle Teams, Telearbeit
- Organisationen Definition Soziales System, das bestimmte Ziele verfolgt, Regel und Strukturen aufweist, mit deren Hilfe die Aktivtäten der Mitglieder ausgerichtet werden Gemeinsames Ziel Mehrere Individuum Regeln und Struktur um Organisation auszurichten Oft auch: zeitlich überdauernd Beispiele: Produktionsbetrieb, NGO, Schule, Gefängnis, Militär, Bürgerinitiative
- Merkmale von Organisationen • Differenzierung von PositionenArbeitsteilung Rollen bzw. Positionen statt Personen Technologien als Werkzeuge und Arbeitsergebnisse Ziele/Strategie Mehrere Gruppen Kooperationsbereitschaft der OrganisationsmitgliederMediierte Kommunikation Autoritätshierarchie formale Politik (Prinzipien, Sanktionen) Traditionen, Rituale, Normen Externe Umgebung Freie Wahl der Arbeitsgruppe/Organisation Bedeutsamkeit von Aufgaben für die Personen Verhalten hat für die Personen Konsequenzen
- Faktorenanalyse der Organisationsstruktur 1. Strukturierung der Tätigkeiten Standardisierung, Spezialisierung, Formalisierung 2. Konzentration der Autorität Zentralisierung (an der Spitze des hierarchischem Stellengefüge steht eine zentrale Führung) vs. Autonomie 3. Linienkontrolle Prozentsatz der Linienvorgesetzten (wie viele Leute sind einem Vorgesetzt) persönliche Kontrolle (wie beurteilen diese die Arbeit, subjektives Urteil oder quantitativ?) 4. Relative Bedeutung der Hilfsfunktion Prozentsatz der Verwaltungsangestellten (die nicht an der Produktion selbst beteiligt sind)
- Drei Organisations-‐Theorien: 1. Systemtheoretischer Ansatz von Katz und Kahn • Organisation als offenes System Input – Throughput – Output Struktur durch Rollen beschreibbar Rollenerwartungen, Rollenverhalten Struktur entsteht durch Rollen, die miteinander interagieren, kommunizieren, empfangen Effizienz vs. Effektivität Effizienz als Quantität: Output / Input <-‐> Effektivität als Qualität Energie aus der Umwelt (Arbeitskraft, Materialien) = Input Produkt = Output Effizienz: Was stecke ich rein, was bekomme ich raus => Ergebnis des Bruchs möglich hoch Effektivität: Zielerreichung auf qualitativer Ebene Steigerung der Effektivität Systemerhalt: Eintritt und Verbleiben in Organisation (Personen bleiben in Organisation) Extra-‐Rollenverhalten durch intrinsische Motivation = mehr machen als von Rolle erwartet wird steigert Effektivität
- 3 organisations theorien 2. Bürokratischer Ansatz von Max Weber Herrschaftsformen: Vorrational 1. Charismatisch (z.B. gebunden an Personen, die Mitarbeiter durch ihre Persönlichkeit motivieren können) 2. Traditionell (z.B. ältere treffen Entscheidungen in Gruppen aus Tradition) 3. Rational Sachlich, unpersönlich, berechenbar (regelgeleitet) Bürokratie als reinste Form rationaler Herrschaft und „stahlhartes Gehäuse“ Versucht dem 1. Und 2. Herrschaftstyp entgegenzuwirken Strukturmerkmale: Arbeitsteilung feste Zuständigkeiten, wer was zu tun hat Amtshierarchie mehrere Stufen, wer was entscheiden darf abhängig von Ebene Amtsführung feste Regeln wie Arbeit erfüllt werden muss Aktenkundigkeit Innovative Mitarbeiter sind in Bürokratie nicht vorgesehen!
- 3 organisationstheorien 3. Ressourcentheoretischer Ansatz von Pfeffer Organisation als System mit Interdependenz zwischen Mitgliedern (Abhängigkeit) Knappen Ressourcenzb Geld, Zeit, StellenHeterogene Ziele und Interessen der Mitglieder Beispiel: Forschungsabteilung möchte das beste Produkt vs. Marketing möchte günstigstes Produkt Konflikt über Ressourcen Politische Ressourcenallokation Macht als zentraler Faktor Politisches Verhalten, taktieren, koalieren Wie kann ich meine Interessen am besten durchsetzen?
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