weitere Verfahren (Subject) / Besondere Problemfelder (Lesson)

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  • Modell der selektiven Optimierung mit Kompensation versucht drei prototypische Strategien erfolgreichen Alterns zu beschreiben (Lebensspanneperspektive), mit denen der biologisch bedingte Verlust von Fähigkeiten und Kapazitäten aufgefangen werden kann: 1. Selektion: Spezialisierung im Sinner einer Eingrenzung von Verhaltensmöglichkeiten udn Zielvorstellungen 2. Optimierung: Vergrößerung des Repertoires an zieldienlichen Handlungsstrategien und Aufsuchen von Entwicklung förderlichen Kontexten 3. Kompensation: Anwendung von Kniffen, Kunstgriffen und Tricks; Erschließung und Nutzung neuer Handlungsmittel, um Einschränkungen wettzumachen
  • Alterstypische Akzentuierung spezifischer Symptome - Substanzmissbrauch (Alkohol, Medikamente) - Schlafstörungen  - Depression - Suizidrate verdoppelt sich im Alter
  • Krise plötzliche, als bedrohlich erlebte Verengung der Wahrnehmung  weitgehender Verlust sonst verfügbarer Handlungs- und Problemlösungsfähigkeiten man unterscheidet: Schock-, Reaktions-, Bearbeitungs- und Neuorientierungsphase typische Symptome:  Suizidalität, psychomotorische Erregung, Stupor, quantitative und qualitative Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit, Wahn, Halluzinationen
  • Krisenintervention unverzügliche und zeitlich begrenzte Einflussnahme in einer bedrohlichen Notfallsituation Ziel: eine kritische Entwicklung aufhalten und bewältigen primär: emotionale Entlastung und Vermeidung einer anhaltenden Selbst- und Fremdgefährdung sowie Wiederherstellung der Handlungskompetenz zentrale Maßnahmen: Stabilisierung, Beruhigung, Ermutigung zum Zulassen von Gefühlen, Aktivierung von Ressourcen, Psychoedukation
  • Suizidalität Hauptrisikofaktor: psychische Erkrankungen Lebenszeitprävalenz für Suizidgedanken: 8% für Suizidversuche: 2% 10% der Schiziphreniepat und 15% der depressiven oder alkoholanh. Pat begehen Suizid Suizidrate bei Frauen: 13 pro 100.000 Einwohner bei Männern 28 pro 100.000 Einwohner Bei Frauen und jüngeren Altersgruppen: höhere Prävalenz von Parasuiziden Bei Männern und älteren A.: vollzogene Suizide Männer begehen häufiger erweiterte Suizide
  • Suizidalität ansprechen bei Verdacht IMMER offen und deutlich thematisieren KEINE Destabilisierung dadurch offenes Ansprechen vermindert Gefühl von Isolation und Einengung des suizisalen Pat vermittelt das Gefühl, dass sein Th eine Auseinandersetzung mit der Thematik auszuhalten
  • Präsuizidales Syndrom nach Erwin Ringel (1953) 3 symptomatische Phänomene, die i.d.R. einem Suizid vorausgehen 1. Einengung: Verringerung der inneren und äußeren Wahlmöglichkeiten so weit, dass Suizid als einziger Ausweg erscheint 2. Suizidfantasien: Flucht in eine Innenwelt, in welcher Gedanken an den Tod eine beherrschende Rolle spielen 3. Aggressionsumkehr: verstärkte und zugleich gehemmte Aggression, welche sich letztendlich gegen den Betroffenen selbst richtet
  • Stadien der suizidalen Entwicklung Erwägungsstadium Stadium der Amibvalenz Entschlusstadium