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Kommunikation (Subject) / motivational interviewing (Lesson)

motivational interviewing

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  • Ziel z.B. besser Adhärenz Überzeugungsarbeit ist besonders dann effektiv, wenn sich der Patient selbst überzeugt, die Motivation also von Innen heraus kommt. --> Gesundheitskompetenz fördern/erhöhen
  • Elemente des motivional interviewing 1. Empathie zeigen 2. Diskrepanz entwickeln 3. Widerstand umlenken 4. Selbstwirksamkeit fördern
  • MI nach Rodnick/Miller Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing, MI) wird definiert als ein klientenzentrierter, aber direktiver Beratungsansatz mit dem Ziel, intrinsische Motivation zur Verhaltensänderung aufzubauen. Die Motivation soll durch Explorieren und Auflösen von Ambivalenz erreicht werden.
  • MI: Empathie zeigen Blickwinkel des Patienten verstehen lernen, sich in seine Situation hineinversetzen einfühlsame, nicht wertende und nicht kritisierende Haltung einnehmen Reflektierendes oder aktives Zuhören (reflective listening)
  • MI: Diskrepanz entwickeln Patienten mit seinen eigenen Waffen oder Argumenten zu schlagen. welche Argumente aus Patientensicht gegen sein momentanes Verhalten sprechen, die im Widerspruch zu seinen persönlichen Wertevorstellungen und (Therapie-)Zielen liegen Welche Auswirkungen könnte es haben, wenn Sie Ihre Arzneimittel nicht regelmäßig einnehmen? Wenn dem Patienten das von seinen Vorstellungen/Zielen abweichende, eigene nachteilige Verhalten bewusst wird, ist der erste Schritt zur Veränderungsbereitschaft getan. Man sollte dann versuchen, dem Patienten Aussagen zugunsten einer Veränderung zuentlocken (sogenannter change talk), zum Beispiel mit dieser Frage: „Welche Vorteile hätte es, wenn Sie Ihre Arzneimittel regelmäßig einnehmen würden?“ positive Aussagen zur Veränderung seinesVerhaltens, sollten diese gezielt wiederholt, besonders hervorgehoben und ihm dadurch stärker bewusst gemachtwerden
  • MI: Widerstand umlenken Ambivalentes Verhalten: angestrebter Veränderungsprozess auch zu innerem Widerstand führt Welche Lösung sehen Sie, auch abends an Ihre Medikamenteneinnahme zu denken? selektive Verstärkung seiner positiven Aussagen zur Auflösung der Ambivalenz durch aktives Zuhören und Reflektieren: Bedenken zusammenfassen
  • MI: Selbstwirksamkeit fördern Patient für eine Verhaltensänderung entschieden nötige Zuversicht vermitteln, dass er die Verhaltensänderung gelingt Veränderungsplan mit konkreten Etappenzielen oder Schritten Lösungsweg honorieren und Patienten LOBEN!
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