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Psychoanalytisch begründete Verfahren (8) (Subject) / Behandlungstheorie und Technik (Lesson)

s.o.

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  • Übertragung - Versuch des Pat., zwischen sich und seinem Th. eine best. Form der interaktiven Wechselbeziehung durchzusetzen - Pat -> unbewusste Tendenz zur Wiederholung der Vergangenheit in der Gegenwart (Bedürfnis nach Familiärität) -> unbewusstes Bestreben, die therapeutische Beziehung aös Neuauflage infantiler Objektbeziehung zu gestalten - Therapeut -> jeweils pers. Charakteristika - klass. analytisches Setting soll Übertragungsphänomene durch Minimalstrukturierung des Settings fördern man unterscheidet: -notwendige "unanstößige", mild positive Übertragung bewusstseinsfähig - positive Ü. (Th. wird idealisiert/sexualisiert) unbewusst - negative Ü. (Th. wird entwertet) unbewusst
  • Gegenübertragung Gesamtheit der Einstellungen (bewusst, unbewusst, (un)neurotisch, reaktive, genuin) des Th. gegenüber dem Pat. - Unterscheidung nach Heinrich Racker -> konkordante Gegenübertragung: Identifizierung des Th. mit den unbewussten Ich-Zuständen des Pat -> komplenentäre Gegenübertragung: Identifizierung des Th. mit den Objekten des Pat
  • Widerstand - alle un-, vor-, bewussten Kräfte, die sich gegen den Fortschritt der Behandlung stellen - prinzipiell kann jedes Verhalten im Sinne eines Widerstandes genutzt werden - grob und offensichtlich (Verspätung, nicht gezahlte Rechnungen, Ablehnung von Vorschlägen) bis subtil und unauffällig (Pat stimmt allem zu, was der Th sagt oder Symptome verschwinden vorzeitig, ohne dass es zu Einsicht gekommen ist ("Flucht in die Gesundheit")
  • Verdrängungswiderstand Widerstand gegen das Bewusstwerden des Unbewusste -> Abwehrfunktions des Ichs -> Ausdruck des primären Krankkeitsgewinns
  • Übertragungswiderstand Widerstand gegen das Bewusstwerden der Übertragung u./o. gegen ihre Auflösung -> bewusstes Zurückhalten von Gedanken über Th. -> Abwehr unbewusster, die Übertragung betreffender Fantasien
  • Widerstand aus dem sekundären Krankheitsgewinn W. gegen den Verzicht auf Befriedigung/Erleichterung, die aus dem Kranksein gezogen werden
  • Wiederholungszwang Es-Widerstand unbewusste Tendenz, leidvolle Erfahrungen immer wieder aktiv herzustellen und somit Vertrautes zu wiederholen -> Widerstand gegen Änderung der Äußerungsmodalitäten und dagegen, einmal Erlerntes und Gebahntes wieder aufzugeben
  • Über-Ich-Widerstand entstamt dem Schuldbewusstsein/Strafbedürfnis des Pat -> Erfolg widersetzen, Leiden wird Heilung vorgezogen besondere Form: negative therapeutische Beziehung -> Immer dann, wenn Fortschritte im th. Prozess eine Besserung wahrscheinlich machen, stellt sich eine Verschlimmerung der Symptomatik ein
  • Gegenübertragungswiderstand Th. verhindert Fortschritt der Behandlung z.B. wenn das Übertragungsangebot des Pat. beim Th. konflikthafte Beziehungsmuster aktiviert
  • Agieren bewusstlos handeln statt reflektiert zu reden -> Wünsche werden nicht verbal ausgedrückt, sondern Th in (impulsive) Handlungsarrangements verstrickt -> Wiederholung signifikanter Kindheitserfahrungen (unbewusst)
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  • Regression -> wenn der Pat die Übertragungssituation gemäß eigener unbewusster und biografisch bestimmter (kindlicher) Beziehungsfanatsien gestaltet Psychoanalyse ist regressionsfördernd + dienende (gutartige) Regression - maligne R. (bleibt nicht auf th. Situation begrenzt)