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Diagnostische Grundlagen (Subject) / Krankheitsmodelle (Lesson)
Krankheistmodelle
This lesson was created by CarinaFlach.
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- 3 Komponenten des Kohärenzgefühls (Salutogenese Modell) 1. Verstehbarkeit (sense of comprehensibility)-> Vertrauen darin, dass die Stimuli, die sich im Verlauf des Lebens aus der Um- und Innenwelt ergeben, verstehbar sind 2. Handhabbarkeit (sense of manageability)-> Vertrauen darin, dass Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Anforderungen erfolgreich begegnen zu können, die diese Stimuli stellen 3. Bedeutsamkeit bzw. Sinnhaftigkeit (sense of meaningfulness)-> Vertrauen darin, dass diese Anforderungen Herausforderungen sind, die sich lohnen
- 3 Stufen der Stressbewältigung (Stress und Coping/ Transaktionales Stressmodell von Lazarus) 1. Primäre Bewertung (Primary Appraisal)- Einschätzung der Situation (nicht stressend = positiv oder irrelevant; potenziell stresserzeugend = Herausforderung (challenge), Bedrohung (threat) oder Schädigung (harm/loss) 2. Sekundäre Bewertung (Secondary Appraisal)- Einschätzung der Bewältigbarkeit der Situation mit den persönlichen Ressourcen--> problemorientiertes Coping oder--> emotionsorientiertes Coping3. Neubewertung (Reappraisal) (auch bewertungsorientiertes Coping)
- bewertungsorientiertes Coping = 3. Phase des Transaktionalen Stressmodell nach Lazarus (auch Neubewertung/reappraisal = Bewertung des Erfolges der Bewältigungsstrategien) Ziel: Repräsentation des Problems ändern (ich denke, die Abschlussklausur ist für mich weder eine bereits verlorene Schlacht noch eine ernsthafte Bedrohunh, sondern vielmehr eine interessante Herausforderung
- Biopsychosoziales Krankheitsmodell - multifaktorielles Modell - wurde in Abgrenzung zum klassichen biomedizinischen Krankheitsmodell entwickelt - postuliert, dass für die Erklärung der Entstehung und Aufrechterhaltung von Krankheiten biologische, psychologische und soziale Faktoren in ihrer dynamischen Interaktion zu berücksichtigen sind
- Das medizinische Risikofaktorenkonzept - expliziert Charakteristika deren Vorhandensein die Wahrscheinlichkeit für die Erkrankung an einer bestimmten Störung signifikant erhöht - folgt lediglich einer korrelativen Logik ausschlaggebende Risikofaktoren für z.B. Karies, Diabetes Typ II, koronare Herzerkrankungen sind z.B. Alkoholkonsum, Rauchen, erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte. Übergewicht und reduzierte Stressbewältigung
- Diathese-Stress-Modell oder: Vulnerabilitäts-Stress-Modell) - multifaktorielles Krankheitsmodell- erklärt Entstehung von Krankheit aus dem Zusammenwirken biologischer und lerngeschichtlicher Dispositionen (Diathesen) auf der einen und umweltbedingter Stressoren auf der anderen Seite --> Überschreitet das Produkt aus Diathesen und Stressoren unter Berücksichtigung vorhandener Risiko- und Schutzfaktoren einen bestimmten Schwellenwert, kommt es zur Symptombildung
- Life-Event-Modell psychosoziales Stressmodell, welches den Zusammenhang zwischen kritischen Lebensereignissen und dem Ausbruch von Erkrankungen untersucht
- Salutogenese-Modell von Aaron Antonovsky Abgrenzung zu traditionellen Pathogenese-Modellen fragt nach Entstehung von Erhaltung von Gesundheit -> wesentliche Determinante von Gesundheit und Widerstandsfähigkeit gegen krisenhafte Ereignisse (Resilienz) = "sense of coherence" (Kohärenzsinn bzw -gefühl)
- Social-Drift-Modell - psychisch Erkrankte steigen infolge ihrer Erkrankung sozial ab entgegengesetztes Modell: soziogenes Modell-> soziale Schichtzugehörigkeit ist für die Entstehung von psych. Erkrankungen wesentlich mitverantwortlich
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