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Motivation (Subject) / 8 Fähigkeitsselbstkonzept (Lesson)
- Definition Selbstkonzept (2) Wissen über sich selbst, sich selbst als mehr/weniger kompetent/attraktiv etc. einschätzen nicht unbedingt realistisches selbstbezogenes Wissen, sondern rein deklarative Selbstwahrnehmungen (ich bin intelligent)
- Definition SWG (2) affektive Tönungen in den Selbstbeschreibungen: "Ich fühle mich als wertvolle Person" = Konsequenzen des Selbstkonzepts, aber begrifflich davon abzugrenzen Aspekte des SWG - für LL-Motivation für SuS = vorrangige Bedeutung
- 1 Beschreibung FSK (11) 1 Gesamtheit der kognitiven Repräsentationen eigener Fähigkeiten 2 inbegriffen = Höhe, Struktur und Stabilität der eigenen Fähigkeiten 3 schulisches/akademisches FSK 4 Vertrauen in eigene schulische Fähigkeiten/Wahrgenommene akademische Fähigkeiten 5 kann realistisch wahrgenommen werden oder die eigenen Fähigkeiten unter-/überschätzen 6 speist sich aus Erfahrungen eigener Leistung (erfolgreiche Aufgabenbearbeitung, Noten) 7 sowie direkten/indirekten Fähigkeitsmitteilungen anderer Personen 8 Vergleichsprozesse unter Nutzung versch. Bezugsnormen sowie Kausalattributionen = wesentliche Rolle 9 wirkt sich auf Erfolgserwartungen aus = vorauslaufende Bedingung für Motivation (Erwartung-Wert-Theorien) 10 beeinflusst Vielzahl lern-/ leistungsrelevanter Faktoren (Prüfungsangst, Attribution, Aufgabenwahl) 11 päd. Ps. = relevant zur Erklärung von Leistungsunterschieden, hilfreich für Aufklärung erwartungswidriger Leistung (Underachievement) und generell bedeutsam für Lernerfolg
- 2 Einschätzung FSK von SuS (3) 1 Lehrkräften fällt schwer, die Höhe des FSK ihrer SuS einzuschätzen 2 noch schwerer zu beurteilen, ob sie ihre Fähigkeiten realistisch einschätzen oder nicht - auch bei Verwendung fundierter diagnostischer Verfahren 3 FSK lässt sich meist nur im Vergleich mit anderen SuS einschätzen - relative Position des FSK (schlechter als 80% der SuS), wird mit tatsächlichen Leistungen (besser als 60%) verglichen
- 3 Modifizierbarkeitstheorie (4) 1 Vertrauen, dass eigene Fähigkeiten (einschl. Intelligenz) durch Lernanstrengungen verbessert werden können 2 kann als Schutzfaktor ggü Motivations- und Leistungseinbrüchen nach Misserfolgen fungieren, denn Veränderbarkeit der Fähigkeitsdefizite impliziert Lernbemühungen 3 = implizite Fähigkeitstheorien: Annahmen über Veränderbarkeit der eigenen Fähigkeiten (nicht explizit repräsentiert) 4 Entitätstheorie: Überzeugung, dass das FSK eine stabile Größe darstellt
- 4 Bereichsspezifische FSK (3) 1 ab gewissen Entwicklungsstand lassen sich Selbsteinschätzungen in unterschiedliche Fähigkeitsbereich voneinander abgrenzen 2 z.B. mathematisch-naturwissenschaftlicher, sprachlicher sowie allg schulischer Bereich 3 fachspezifisches FSK: z.B. sprachliches FSK = Deutsch Grammatik, Literatur = aufgabenspezfisches FSK
- 5 Auswirkungen des FSK auf Motivation (11) 1 Personen gewichten unterschiedlichen Fähigkeitsbereiche gemäß der ihnen zugemessenen persönlichen Wichtigkeit 2 FSK = Auswirkungen auf aktuelle Motivation, Qualität der initiierten Lernprozesse, Leistungen 3 Selbsteinschätzungen der eigenen Fähigkeiten auf die Erfolgserwartung = sehr bedeutsam, um sich motivieren zu können 4 kognitiver Prozess: Bildung Erwartung, ob Handlung / Aufgabe erfolgreich durchgeführt / bearbeitet werden kann + wahrgenommene Schwierigkeit der Aufgabe in Relation zu der Annahme, ob relevante Fähigkeiten (um die Aufgabe erfolgreich zu lösen) vorhanden sind 5 Erfolgserwartungen hängen entscheidend vom fach- bzw. aufgabenspezifischen FSK und der Aufgabenschwierigkeit ab (wenn der genannte kognitve Prozess abläuft) 6 SuS mit hohem FSK (pos Erwartungen während des LL-Handelns) = weniger handlungsirrelevante Kognitionen (Sorge, Zweifel) nutzen häufiger verständnisorientierte Lernstrategien metakognitive Kontrollstrategien zur Selbstregulation des Lernens größere Ausdauer (beonders bei auftretenden Schwierigkeiten) als SuS mit geringem FSK 7 wechselseitige Abhängigkeit: einerseits: FSK reflektiert vorangegangene Lernleistungen (subjektive Interpretationen dieser) andererseits: positive FSK-Einschätzungen wirken sich günstig auf Lernprozess und Qualität der Schulleistungen aus 8 schulisches und fachspezifisches FSK = positiver Zusammemhang mit Schulleistung 9 positive Sicht der eigenen Fähigkeiten = eminente Bedeutung für motiviertes und effektives LL-Handeln 10 ABER starke Überschätzung = negativer Effekt 11 moderat optimistisches FSK = optimal
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