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vhb EntwPsych ErwAlt (Subject) / Frühes Erwachsenenalter (Lesson)
- Welche Entwicklungsaufgaben gibt es im frühes Erwachsenenalter? Intimität und Solidarität <--> Isolation
- Beschreiben Sie den Prozess der Identitätsentwicklung! a) Identitätsentwicklung: Emerging Adulthood= aufkommendes Erwachsensein- Lebensphase zwischen Jugendalter und voll entwickeltem Erwachsensein- Phänomen bei allen jungen Erwachsenen in entwickelten westlichen Ländern--> keine Kinder, wenig Verpflichtungen, tw nicht vollständig unabhängig aufgrund finanzieller Mittel--> intensive Exploration mit verschiedenen Rollenmustern und Lebensentwürfen- soziale Reife der jungen Generation nach hinten verlagert- Verlängerung der Ausbildung als Reaktion auf Spezialisierung und Qualifizierung vieler Berufsgruppen b) Identitätsentwicklung: Identitätsbildung als Prozess- Vorstellung des regelhaft-linearen Entwicklungsverlaufs muss neu überdacht werden- zentrale Zeitspanne: Spätadoleszenz und junges Erwachsenenalter--> aber Überlegungen über Vergrößerung Zeitraum oder auf ganzes Leben- zentrale Aufgabe: Balance zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung finden und gleichzeitig eigene Individualität weiterentwickeln c) Identitätsentwicklung: Narrative Persönlichkeitstheorie- konstruktivistische Theorie- durch das Erzählen von Geschichten konstruieren wir unsere Identität #Geschichtenerzähler- Geschichten, die wir über uns selbst erzählen, spiegeln unsere Erfahrungen, Stärken, Schwächen, Absichten und Motive wider --> Identität, bestimmen soziale Rolle- autobiografischer Prozess: ständiges Interpretieren und Reinterpretieren der vergangenen Erlebnisse- nicht nur Inhalte der Erzählungen wichtig, sondern auch ganz besonders die Qualität und Form der Erzählungen- die Art, wie wir unsere Vergangenheit ordnen, Vergangenheit in der Gegenwart rekonstruieren, bestimmt maßgeblich unser gegenwärtiges Handeln, Denken, Fühlen & Zukunft Herstellungsprozess von Identität- offener Prozess- alle Erfahrungsfragmente in einen sinnhaften Zusammenhang bringen = Identitätsarbeit - Identität = Prozess einer eigenen Lebensgestaltung, der sich in jeder alltägl Handlg neu konstruiert--> nie ohne soziale Ressourcen zu schaffen Patchworkindentität Keupp:- Identität als subjektiver Konstruktionsprozess --> Suche des Individuums zwischen Passung zwischen innere und äußerer Welt - Identität: individuelles Rahmenkonzept einer Person--> vielfache, alltägliche Erfahrungen können interpretiert und eingeordnet werden--> Teilidentitäten verknüpfen à Passung- man kann sagen, dass wir in jeder gesellschaftlichen Rolle eine eigene Teilidentität schaffen,z.B. Studentin, Mutter, Kellnerin, Frau, Partnerin, Freundin --> Patchworkidentität - Betrachtung auf 3 Ebenen: Situative Selbstthematisierungen- WG-Leben-Erfahrung + Unileben-Erfahrung + … = Teilidentität als Student Teilidentitäten- Verbindung situativer Selbstthematisierungen = Bild des Subjektes von sich selbstz.B. Studium, Arbeit, Körper, Geschlecht, Freizeit Metaidentität- Teilidentitäten = Ausschnitt einer Person- Verdichtung sämtlicher Erfahrungen und Bewertungen --> Identitätsgefühl (aus Generalisierung der Teilidentitäten und Selbstthematisierung)
- Wie kommen wir zu unserem Beruf und wie sieht eine berufliche Laufbahn aus? - zentraler Bestandteil der persönlichen und sozialen Identität eines Menschen - Berufswahl = Ausdruck der Persönlichkeit- Passung zwischen Person und Beruf am größten, wenn individuelle Orientierung mit der Orientierung des Berufs kongruent ist- je besser der Beruf zu einem passt, desto höher die Arbeitszufriedenheit, höherer beruflicher Erfolg, größere Stabilität der Karriereentwicklung - Berufswahl = Produkt von Interaktion zwischen individuellen und soziokulturellen Faktoren--> lebenslanger Prozess: 5 Phasen: Wachstum, Exploration, Etablierung, Erhaltung, Abbau Phase 1: Wachstum (bis 14 Jahre)Spielen beruflicher Rollen und Erkennen persönlicher Interessen; Entwicklung des Selbstkonzeptes durch Identifikation mit Schlüsselpersonen. Phase 2: Exploration (15-24 Jahre)Einnahme verschiedener Rollen in Schule und Freizeit, Versuch der bewussteren Selbstwahrnehmung. Phase 3: Etablierung (25-44 Jahre)Versuche der dauerhaften Sicherung einer Position im gewählten Berufsfeld. Phase 4: Erhaltung (45-65 Jahre)Bemühung um Erhalt des im mittleren Erwachsenenalter erreichten Platzes in der Arbeitswelt. Phase 5: Abbau (ab 66 Jahre)Verlangsamung und Abbruch der Arbeitsaktivität durch Abnahme der physischen und psychischen Kräfte. - jeder Mensch ist für eine Reihe verschiedener Berufe geeignet- für jeden Beruf braucht es bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften à Toleranzbreite- Lebensumstände und co verändern sich à Selbstkonzept und berufliche Ideale verändern sich--> beeinflusst von: Erziehung und Bildung, Erfolg im Beruf, Häufigkeit und Dauer der Berufstätigkeit, fachlichen und geistigen Fähigkeiten sowie Persönlichkeitsmerkmalen - Wichtigkeit der verschiedenen Rollen von einem selbst variiert über die Lebensspanne Kritik:- Laufbahnentwicklungsmethode bezieht sich stark auf „Normallebeneslauf“- individuelle Lebens- und Umwelteinflüsse nicht berücksichtigt- genaue zeitliche Verortung der Entwicklungsstadien lässt sich nicht halten- Berufe und Ausbildungswege haben sich verändert und sind flexibler geworden
- Welche Bindungsstile gibt es im Erwachsenenalter? Bindungsstile nach Bartholomew- sicher- gleichgültig-vermeidend- ängstlich-ambivalent- ängstlich-vermeidend
- Nennen Sie je 2 Merkmale, die auf Frauen/Männer anziehend wirken! Gibt es Unterschiede in der Partnerwahl? Für Frauen attraktiv:- tiefe Stimme- muskulöser, männlicher Körperbau Für Männer attraktiv:- kleine Füße- lange, glänzende Haare Partnerwahl Frauen achten auf:- Intelligenz und Ehrgeiz- sozioökonomischer Status- moralische Integrität- Gleichaltrigkeit oder höheres Alter Männer achten auf: - haushälterische Fertigkeiten- physische Attraktivität
- Definieren Sie den Begriff Generativität! - Generativität = Wunsch, etwas weitergeben zu wollen--> z.B. Interesse, persönliche Errungenschaften, Kulturgüter--> Gegenteil: Stagnation Generativität ist die Teilnahme an der Heranbildung der nächsten Generation.Kinder zu haben bzw. zu wollen ist noch nicht Generativität.Generativität kann sich auch in schöpferischen Leistungen und in einer aktiven Mitgestaltung der Gesellschaft äußern.- wenn sich jmd nicht um andere kümmern kann, beschäftigt er sich mit sich selbst--> Stagnation à Selbstabsorption (z.B. Kinder werden als Last empfunden nicht als Bereicherung
- Skizzieren Sie den Ablauf einer Schwangerschaft! - 4 Phasen: Verunsicherungsphase (1-12 SSW), Anpassungsphase (12-20 SSW), Konkretisierungsphase (20-32 SSW), Antizipations- und Vorbereitungsphase (32 SSW-Geburt)
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