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Rehabilitationspädagogik (Subject) / Soziologie einer Behinderung (Lesson)

Soziologie der Behinderung

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  • -Impairment -disability -Handicap -Beschädigung der Gliedmaßen (medizinisich) -Einschränkung (soz. Folgen) -Behindert (gesel.) negative Folgen
  • Kerndimensionen der ICF - Funktionsfähigkeit und Behidnerung - Komponente d. Kontextfaktors, Körperfunktionen/Strukturen, Aktivität, Teilhabe Behidnerung -> Beeinträchtigung
  • Gesetzliche Def. von Behinderung (bis 2017) BGB 9 abs 2 Krankheit länger als 6 Monate vom Lebensalter typischen Zustand + Einschränkung der Teilhabe
  • Aktivität und Partizipation eines Individuums :Faktoren Umweltfaktoren ( extrapersonale Einflüsse) Personenbezogenenefaktoren ( Intrapersoneinflüsse) Beide beeinflussen die Behinderung/ Beeinträchtigung
  • Cloerkes Def von Behinderung -dauerhafte sichtbare Abweichung (acuh wissen ) - negertiver Wert wird zugeschrieben -Dauerhaftigkeit
  • Reliabilität Interkulturelle & Intrakulturelle Unterschiede Inter: Variabilität von Behidnerung = Was wird als B. gewertet was nicht Intra: Wandel von Begriffen innerhalb einer Kultur
  • Realationalität von B. B. ist abhängig von sozialen Bezugssystemen
  • "Behindert- sein" mögliche aber nicht zwingend eintretend -> tritt dann ein wenn die soz. Reaktion auf die Abweichung negativ ist
  • Prozesscharakter von B. (Cloerkes) - B. Endpunkt eines Bewertungsprozesses: Feststellen einer Schädigung/ klärung der Funktionsschäden/ zuschreibung eines B.status -Behinderung ist nicht Statisch: kann verstärkt/ ausgeweitet/ Kompensiert werden
  • Behinderung als Gesellschaftliche Konstruktion (Cloerkes) Behinderung unabhängigkeit von Ursache und Schwere  -->erst durch negative soz. Bewertung & abweichung von einer Gesellschaftlichen Norm
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  • 4 Arten von Paradigmen Personenorientiertes P. Interaktionistisches P. Systemtheoretisches P. Gesellschaftstheoretisches P.
  • Krankheit als Abweichung (Parson) 4 Rollen der Kranken 1. Unfähigkeit von Rollenverpflichtungen 2. Zeitweise Entbindungen von soz. Erwartungen 3.Erwartung dass Bm dieser sich dieser Abweichung bewusst ist & Zustand beseitigen möchte 4.MmB muss bereit sein Hilfe zu suchen -< Professionelle konstruktiv zusammenarbeiten
  • Behinderung als "abweichendes Verhalten" (Freidson) Devianztheoretischer Ansatz (abweichend) 1. Behinderung entsteht -> Abweichung festgestellt & öffentlich gemacht  2. Soziale 7 gesellschaftliche Reaktion 3. Orientierung an Stereotypen 4. Konstruierung "Behindertenrolle" durch Erwartungen 5. Etikettierung Folgen für soz. Stellung
  • Stigma Begriffe (Goffman) Stigma Master Status Generalisierung Stigma: Zutiefst diskreditierendes Merkmal Master Status: Eigenschaft wird zur Primären Wahrnehmung/Bewertungskriterium Generalisierung: Verallgemeinerung eines Merkmals
  • Primärgruppen / Informelle Gruppen Kleingruppen Enge, persl. Beziehung -> Kontinuität der Persl. Interaktion -> Starke Persl. Verschmelzung -> Starke Zuneigung zw Mitgliedern -> Vielseitige Kontakte -> Dauerhaftigkeit
  • Sekundärgruppe / Formelle Gruppen  Klein / Großgruppen klar fixiertes Gruppenziel Aufgabengebiet präzise / begrenzt persl. emot. Beziehungen -> nicht zwingend erforderlich können Kontraproduktiv sein
  • Normstruktur in Gruppen Rollenstruktur " Statusstruktur " Machtstruktur " Führungsstile " - verb. Regeln > je wichtiger das Ziel desto strenger die Norm  - Verteilung der Aufgaben innerhalb der Gruppe - Bewertung soz. Rolle(n) > hohes/niedriges Prestiges - Unterschiedliche Verteilung der Ressourcen - Autoritär, Demokratisch, Laissesfair
  • Gruppen Konformität Grenzen > Übereinstimmung mit den Zielen / akzeptanz / einhaltund der Regeln Grenzen:Gruppenkonformes Verhalten aber gegen subjektive Überzeugungen
  • Gruppenkonflikte (2) Strukturinduzierte Konflikte: Ungelicher Umgang mit Gütern Verhaltensinduzierte Konflikte: Inasäquaten Führungsstil / fehlende Kooperations  Kompetenzen
  • Behinderung aus gruppentheoretischer Perspektive Cloerkes Def. der Einstellung Einstellung >pos / negat. Bewertung, gefühlsmäßige Handlungen und Hanldungstendenzen in Bezug auf soz. Objekt. 
  • Behinderuung aus der gruppentheoretischen Perspektive Cloerkes def von Vorurteilen extre starre, irrationale,negative Einstellungen die sich Veränderungen entziehen
  • Erklärungsansätze zur Entstehung von Vorurteilen ggü. MmB Soziologische ERklärungsweise Irrelevanzregel:Soz. Norm > keine wertende Aufmerksamkeit, Übersehen> Scheinakzeptanz Interrollenkonflikt: B. niedriges Statusmerkmal(auch wenn Prof)> Intrapers. Unsciherheit> Unterordnung aller Merkmale Uneindeutige Verhaltensregeln: Mangelnde Erfahrungen mMmB, Unsicherheit> belastet Interaktion Wiedersprüchliche Normen: Konflikt zw Orginären affektiven Reaktionen & soz. erwünschte Verhaltenserwartungen > Lösung Scheinakzeptanz
  • Erklärungsansätze zur Entstehung v. Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderung Psychologische Erklärungsansätze Schuldangst: Angst> Norme zu verletzen/ verbotende Ablehnung>Angst verdrängung> Abwehrmechansimen gegen MmB Bedrohung der eigenen Integrität: Angst vor der eigenen Verletzbarkeit durch Beg. mMmB > Kontaktvermeidung wegen irrationaler Ängste Kognitive Dissonanz: Gleichgewichtsstreben > Fremdes Inner Dysbalance > Kontakt vermeiden gleichzeitig Ersatzhandlung
  • Typen von Gruppenkonflikten: Verhaltensinduzierte Konflikte Strukturinduzierte Konflikte > Folge von inadäquaten Führungsstil, hohe Konkurrenz, fehlende Kooperations Kompetenzen >Ungleicher Zugang zu Gütern/ Ressourcen wegen Gruppenstrukturen
  • Rollensegmente / Rollensektoren Erwartunen > Rollensegment / sektoren Summe der Rollensegmente > Rollenset
  • 1Intrarollenkonflikt 2Interrollenkonflikt 3 Person- Rolle Konflikt 1Versch. Erwartungen an eine Person bei einer Rolle 2Konflikt zwischen mehreren Rollen 3 Auferlegte Rolle wird nicht akzeptiert/angenommen > Wiederspruch zur Rollenerwartung und eigenen Werten
  • Was beeinflusst das Lernen sozialer Rollen? - Günstige Sanktionsbilanz -Erwartung positiver Konsequenzen -Generalisierung -Exploration -Imitation -Vermeidung
  • Einflüsse auf die Übernahme von sozialen Rollen + Einflüsse auf die weitere Ausführung einer sozialen Rolle Normativer Druck der annahme/ablehnung Einschätzung eigener Fähigkeiten Verhältnis von Rollenertrag zu Rollenkosten + >Rollenerfolgsbilanz< Senkung der Rollenkosten erhöhung der Rollenerträge veränderung der Bewertung > Erträgen & Kosten
  • Behinderung aus rollentheoretischer Perspektive > Auswirkungen von sozialen Reaktionen auf die Annahme bestimmter Rollen für MmB - Aberkennung von Geschlechterrollen - Lebenslanger Verbleib in einer "Kind" Rolle - Hürden beim Eintritt in das Erwerbsleben
  • Unterschiedliche Perspektiven von Sinn (WEBER) Verstehende Soziologie (MEAD) Symbolischer Interaktionismus (LUHMANN) Systemtheorie -Subjektiver Sinn, der dem Handeln beigemessen wird - Mensch Handelt aufgrund von Bedeutungen, die sie selbst als Sinn in die Hanlung einbrigen - Fähigkeit zur Selektion von Sinn > Reduktion der Komplexität > Orientierung
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  • Normen & Werte Norm: Verhaltensregeln/Standards/ Erwartungen > Handlunganweisung (Interpretation von Werten) Werte: Einstellung zu abstrakten Konzepten > erst in eine Norm überführt werden > Maßstab fürs Handeln
  • Zweckrationalität Ausrichutng des Handelns nach Zwecken,Mitteln,Folgen +  Rationale Abwägung der Elemente gegeneinander (Objektiver / Subjektiver Zweckrationalität) Ablauf von Sörung/ Zwecksirrationalität > Emotionen etc beeinflussen Handeln > Einsichtnahme
  • Auffälliges Verhalten / Handlungstheoretische Perspektive Auffälliges Verhalten nicht primär als ABWEICHUNG betrachten > SUBJEKTIVER SINN des Handelnen   (> Welches Ziel,Mittel,Handlungsmittel stehen ihm zur Verfügung) an welchen Werten orientiert er sich > Welche Normen leiten sein Handeln Ausdruck von Befindlichkeiten(Emotionen,Angst,isolation) Aufällige Menschen nicht/Unvollständig verstandene Menschen
  • Auffälliges Verhalten (Pädagogische) Folgerungen (WERNING) - Entschlüsselung subjektiven Sinnesperspektive STATT Ursachenforschung - jedes Verhalten ist Regelgeleitet -Bedeutung eines Verhaltens erst durch Kontext erschliesbar (Kontexfaktoren) - nicht Person ist auffällig-> werden in bestimmten Sitauationen als aufffällig wahrgenommen
  • Soziale Interaktion 1) Durch Kommunikation vermittelte Beziehung/ Wechselseitige Beeinflussung von Einstellungen/Erwartungen7 Handlungen > NIE ZIELFREI  basieren auf: Sign. Symbolen, Selbstwahrnehmung/reflexion, Antizipation,Role-taking/making
  • Kommunikation Kommunikator schickt Mitteilung an Rezipient > entschlüsslung der Nachricht -> Richtige def der Signale Notwendig Sprachliche und nicht sprachliche Kommunikation mögl.
  • Role taking Perspektiv wechsel Empahtie (Vorstellungen/ Erwartungen anderer) generalized other > Individuum unterstellt/erwartet ein bestimmtes Verhalten > Verhält sich selbst dementsprechend
  • Role Making Individuum aktiv/dynamisch kann sich von Erwartungen anderer distanzieren > Rollendistanz Rolle wird aktiv ausgestaltet
  • Identität +Mead, Goffman, Frey/Haußer Vorraussetzung für Identitätsbildung Ziel Herausforderungen Identität ständige herstellung/Wahrung der Balance zw Anforderungen soz. Umwelt/ eigene Bedürfnisse MEAD: I / ME / SELF GOFFMAN: soz. Identität/ Persl. IDentität/ Ich Identität FREY: Externere Aspekt/ Interner Aspekt/ Integrations-Balance Aspekt > Rollendistanz,Emphatie,Resilienz,Kommunikative kompetenzen Ziel> Interkationskompetenz/ Diskursfähigkeit, Handlungskompetenz,Moralität, Integrität Herausforderungen> Realitäts-Konsitenz-Kontinuität-Individualitätsproblem
  • Stigmatisierung Gefahren Gefährdung der ICh Identität > Balancestörungen - Distanzstörungen- Kontaktstörungen
  • Was ist Sozialisation? Prozess der Entstheung/Entwicklung einer Sozial hanldungsfähigen Persönlichkeit + Auseinandersetzung mit sozialen/ dinglich-materillen Lebensbedingungen Sozialisation> Alle beabsichtigten / unbeabsichtigten Lernerfahrungen Sozialisation= Erziehung
  • Phasen der Sozialisation Primäre S.: > 3 Jahre, Grundlegende Soz. Fähigkeiten, Normen/Werte, innerfamiliär Sekundäre S.: Kg. Schul/Berufsausbildung, Kulturtechniken,soz.fähig., Inner/äußerfam. Teritäre S.: Erw.Alter, Arbeitsabläufe anpassen,Familiengründ. berufl.sozialisation Quartäre S.: Phase des Alters, anpassung an neue Lebenssituation, Fam,Peer, SOZIALISATION EIN LEBEN LANG
  • Produktive vs. destruktive Realitätsverarbeitung Produktive: persönlich sinnvolle Problembewältigung objektive destruktive Handlungsweisen können individuell produktiv sein
  • Soziale Herkunft /Soziale Lage Sozio-ökonomenische Herkunft der Familie > Berufl. Postion der Eltern Soziale Lage > materille/fianzielle, REssourcen, Arbeits, Wohnbedingungen > Harte Fakten > nicht berücksichtigt was man daraus macht
  • Soziale Schicht Soziale Klasse Soziales milieu soz. Schicht: Ober,mittel,unterschicht > Bestimmte Merkmale (Einkommen,Beruf,Bildung) Soz. Klasse: Arm-Reich, Ökonomische Zuordnung  Soz. Milieau: Lebensstil, Wahrnehmung,nutzung,gestaltung von REssourcen> Gruppenbildung
  • Güter Wert Verteilung Einkommen,Ausbildung,Beruf mit Prestige WERT: soz. Güter > Chancen zur indiv. Lebensgestaltung VERTEILUNG: Zugang gesteuert durhc gesellschaftlich verankerte/geregelte Zugangsmechanismen/ Verteilungsmechanismen