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Allgemeine Psychologie 1 (Subject) / FLB1_1_Einführung (Lesson)

Denken und Sprache als Prozesse der Informationsverarbeitung, in Verbindung mit anderen Prozessen, kognitive Architekturen

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  • Definition "bounded rationality" Unser Denken ist nicht immer logisch folgerichtig. Grund: Denkprozesse unterliegen Beschränkungen, d.h. wir können nur begrenzt Informationen aufnehmen, integrieren und in unserem Arbeitsgedächtnis aktiv halten. Das Denken gilt daher als nur begrenzt rational (=bounded rationality)
  • Welche psychologischen Funktionen/kognitiven Prozesse gibt es? Bewusstsein, Wahrnehmung, Motivation, Sprache, Denken, Emotionen, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Lernen
  • Wonach wird bei Denkprozessen unterschieden? Nach Inhalten (Raum, Zeit, Kausalität, Zahlen) Nach allgemeinen Charakteristika des Prozesses oder Resultates (logische Schlüsse -> Folgerichtigkeit einer Antwort; Entscheidungen -> Wahl zwischen Optionen)
  • Charakteristika des Denkens Ermöglicht wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfindungen und die Antwort auf Fragen Prozesse, bei denen mentale Vorstellungen neu kombiniert werden Bewusste und unbewusste Denkprozesse Unterscheidung von Denkprozessen nach Inhalten oder allgemeinen Charakteristika des Prozesses oder Resultats Logische Schlüsse -> Folgerichtigkeit einer Antwort Entscheidungen -> Wahl zwischen Optionen Induktives vs. deduktives Denken Problemlösendes Denken Analogiebasiertes Denken Einsicht und Kreativität beim Denken Rationalität des Denkens (-> KK) Denkprozesse unterliegen Beschränkungen und sind nicht immer logisch (-> KK "Bounded rationality)
  • Welche Fragen sind zentral in Bezug auf Rationalität des Denkens? Wann sind induktive Schlüsse gerechtfertigt? Wann sind logische Schlüsse korrekt? Wann sind Entscheidungen vernünftig? Wann sind Problemlösungen effizient?
  • Was versteht man unter Linguistischer Relativität Prinzip von Whorf, welches besagt, dass die grammatischen Strukturen einer Sprache das Denken beeinflussen (schwache Version). Daneben gibt es die Fragestellung, ob Sprache das Denken sogar determiniert (starke Version)
  • Charakteristika der Sprache Mit Worten und deren Kombinationen wird Bedeutung ausgedrückt gesprochene Sprache, Schrift und Gesten Sprache ist generativ: aus Grundbausteinen können beliebig viele Sätze gebildet werden Sprache ist systematisch: sie folgt Regeln, die die Wort- und Satzkonstruktionen strukturieren (Grammatik) Sprache ist situationsunabhängig: man kann Dinge ausdrücken, die mit der Situation nichts zu tun haben (z.B. Fiktion, Abstraktes, Vergangenes) Sprache erlaubt Kategorisierung und die Benennung von Konzepten Sprache ist referenziell: Begriffe erhalten ihre Bedeutung durch die Dinge, auf die sie sich beziehen Sprache erfüllt soziale Funktionen, sie ermöglicht Kommunikation und Tradition
  • Was versteht man unter einer Repräsentation? Zustand in einem Medium (z.B. Sprache, Schrift), der auf etwas Bezug nimmt, z.B. auf ein Bild, Foto, Lied etc. Unterscheidung zwischen externer Repräsentation (Repräsentation außerhalb des Geistes) und interner Repräsentation (Repräsentation innerhalb des Geistes, mentale Repräsentation)
  • Was versteht man unter bottom up und top down Informationsverarbeitung? Bottom up: vom Lichtreiz über das Auge hin zum verstandenen Wort Top down: von den Gedächtnisinhalten, die die Verarbeitung anderer Reize auslösen/modifizieren
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