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SKL Neurologie (Subject) / Morbus Parkinson (Lesson)

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  • Definition Definition extrapyramidale StörungUntergang der melaninhaltigen Neuronen → Dopaminmangel in der Substantia nigra pars compacta (Dopaminsynthese, hemmt cholinerge Neurone des Striatums)Dopaminmangel in Basalganglien → relativer AcetylcholinüberschussKonzentration anderer Neurotransmitter (Serotonin, Noradrenalin) können verändert sein → Transmitterhaushalt „aus dem Gleichgewicht“ → vielseitige neurologische StörungenAuftreten zwischen 40. und 60. Lebensjahr, Männer häufiger betroffen
  • Kardinalsynmptome Rigor Tremor Hypokinese/Bradykinese Akinese posturale Instabilität
  • Rigor (=gesteigerte Grundspannung) Zahnradphänomen: ruckartiges Nachgeben bei Hypertonus mit Widerstand bei passiver Bewegung Haltungsstörung: nach vorn gebeugte Kopf- und Rumpfhaltung mit Fallneigung, leicht gebeugten Armen und Knien psychisches Kopfkissen: Nackenrigor verhindert des Ablegen des Kopfes im LiegenAchsenrigor: fehlende Rotation bei Drehung im Stand und Liegen
  • Tremor (=Muskelzittern) Ruhetremor: verringert sich bei zielgerichteter Bewegung Pillendreher/Münzenzähler: Tremor der HändeRabbit-Phänomen: Tremor im UnterkieferMikrographie: zunehmende Verkleinerung des Schriftbildes
  • Hypokinese/Bradykinese/Akinese Starthemmung. Bewegung erst nach mehrmaligem AnsetzenGangstörungen: schlurfender Trippelgang, fehlendes Mitschwingen der ArmeFreezing: plötzliches Anhalten in der BewegungHypomimie: MaskengesichtHypersalvation: Schluckbewegung vermindert, dadurch vermehrter Speichelfluss
  • posturale Instabilität gerade Körperhaltung kann nicht mehr aufrecht erhalten werdenStolpergefahr durch Gleichgewichtsverlust, Hindernissen kann nicht rechtzeitig ausgewichen werdenPropulsion: immer schnelleres Gehen um Umkippen zu verhindernStarthemmung Schwierigkeiten, gestartete Bewegung anzuhaltenRetropulsion: Fallneigung nach hinten Laterpulsion: Abweichung des Ganges zu einer Seite
  • weitere Symptome Sprech- und Stimmstörungen (Wortfindungsstörungen, gestörte Spontansprache)vegetative Symptome (Salbengesicht, Schluckstörungen)psychische und kognitive Symptome (Depressionen, Antriebsarmut)
  • Diagnostik CT, MRT, nuklearmedizinische Untersuchungen , transkranielle Sonografie
  • medikamentöse Therapie medikamentös Dopaminsubstitution, Dopaminagonisten für Stimulation, AnticholinergikaOn-Off Phänomen: nach Einnahme Verbesserung der Symptomatik, nach Abfall des Wirkspiegels fallen die Patienten in die betreffende Symptomatik zurück
  • sonstige Therapie sonstige tiefe Hirnstimulation/THSPhysiotherapie/Ergotherapie, Massageeventuell Psychotherapie
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  • akinetische Krise lebensbedrohlichkomplette Bewegungsunfähigkeit, brettharte MuskulaturÜberwachung der Vitalfunktionen
  • Wirkung auf tiefen Hirnstimulation auf klinische Symptome THS im Nukleus subthalamicus → Auswirkungen auf Rigor, Hypokinese/Bradykinese, Tremor; axiale Symptome (Gangunsicherheit, Haltefunktion, Schlucken, Sprechen) sprechen weniger gut an THS im Nukleus ventralis intermedius des Thalamus → Wirkung nur auf Tremor alleinTHS des Globus Pallidus internus → Reduzieren von Dyskinesien (Nebenwirkungen Medikamenteneinnahme)THS des anterioren Thalamus → Reduziert Anfallshäufigkeit bei Patienten mit fokaler Epilepsie
  • Symptomatisches/sekundäres Parkinson-Syndrom • ausgelöst durch Noxen• inflammatorisch (z.B. nach Enzephalitis)• medikamenteninduziert (z.B. Therapie mit Dopamin-Antagonisten)• metabolisch (z.B. Morbus Wilson)• posttraumatisch• toxininduziert (z.B. Kohlenmonoxid, Mangan)• vaskulär (z.B. Morbus Binswanger)
  • THS im Nukleus subthalamicus → Auswirkungen auf Rigor, Hypokinese/Bradykinese, Tremor; axiale Symptome (Gangunsicherheit, Haltefunktion, Schlucken, Sprechen) sprechen weniger gut an
  • THS im Nukleus ventralis intermedius des Thalamus -> iwrkung nur auf Temor
  • THS des Globus Pallidus internus → Reduzieren von Dyskinesien (Nebenwirkungen Medikamenteneinnahme)
  • THS des anterioren Thalamus → Reduziert Anfallshäufigkeit bei Patienten mit fokaler Epilepsie