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Umweltpsychologie (Subject) / 3 Wahrnehmung des Klimawandels (Lesson)
- Verständnis vom Klimawandel und CO2 Emissionen - sachlich irrelavante Information zählt psychologisch (Entlaubte Bäume u Frage nach Klimwandel) - je später mit Reduktion begonnen wird, desto mehr muss eingespart werden - hochgebildete Personen sind unfähig, korrektes Verhalten von Graphen zu erschließen wegen sog. "tiefem" Fehler -> Korrelationsheuistik: "Der Output eines Systems ist positiv korreliert mit dem Input" - Bsp. Kneipe mit Leuten (46% liegen falsch, davon 71% identisch mit Input) Klimawandel: Viele denken würde reichen Emissionen zu stabiliseren, dabei sind wir längst über dem Tipping- Point
- Leugnung vom Klimawandel - Techniken - Klimaskeptiker: ältere weiße eher politisch rechts orientierte Männer - Anzahl klimaskeptischer Bücher seit Friedensnobelpreis für IPCC und Al Gore (Angst US- Regierung vor Wählerverlust in der Zukunft) - nicht Leugnung der naturwissenschaftlichen Einwände, sondern der wissenschaftssoziologischen Thesen und Narrationen (was treibt Wissenschaftler eig an? Geld?) und v.a. politische und ökonomische Thesen und Narrationen (bekommen nur Geld wenn sie in eine Richtung forschen) - Rosinenpicken - Skeptiker sind lauter als die Mehrheit -> Egocentic Bias, False Consensus Effect - Ein Hauptfaktor (Verschwörungstheoriebezug als Persönlichkeitsfaktor) klärt bei 14 verschiedenen Verschwörungstheorien 34,6% der Varianz auf
- Falschinformationen entfernen Sind auch über die Zeit kaum komplett zu entfernen ("etwas Dreck bleibt hängen") "Modell des Informationsdefizits" - einfach Argumente an den Kopf werfen (weitverbreitet und falsch) Schlimmer noch: Bumerang Effekte (Gerüchte noch Geläufiger machen)
- Bumerang Effekte Weltanschauungsbumerangeffekt: Bei Verfestigung in eigenen Ansichten, Bestätigungstendenz und Widerlegungstendenz, Impungseffekt, Reaktanz Insbesondere auch bei älteren Menschen Informationen, die eine Weltanschauung bedrohen, sollten deshalb mit Selbstbestätigung kombiniert werden Vertrauensbumerangeffekt: Ja länger die Zeit, umso mehr nur noch Information des Gerüchts, ohne "wahr" oder "falsch" abrufbar -> Gerücht wandelt sich von falsch zu wahr, je länger es im Kopf bleibt Idealerweise deshalb Gerücht nicht einaml nennen, nur auf Fakten und das, was man vermitteln möchte konzentrieren Informationsüberladungsbumerangeffekt: Einfache Informationen werden eher als korrekt betrachtet, einfaches Gerüct deshalb eher korrekt als komplizierte Korrektur Deshalb gut: Einfache Sprache, kurze Sätze, Überschriften und Absätze WICHTIG: Lücke mit alternativen Erklärungen füllen
- Widerlegung eines Gerüchts 1. Kernaussage 2. Kernaussage durch zusätzliche Details ergänzt 3. Durch Infografik verstärkt 4. ausdrückliche Warnung 5. das Gerücht 6. Lücke füllen
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