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Umweltpsychologie (Subject) / 2 Soziale Dilemmata (Lesson)
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- Das Gefangenendilemma - das individuell beste (0 Jahre) kann den kollektiv schlechtesten Outcome bringen (16 Jahre) - 25-30% kooperieren beim Dilemma, Mensch einziger mit Fremdstamm- Kooperierer - typischer Gedankengang eines Spielers: Dominante Strategie = beste Strategie, egal was der andere Spieler tut - was individuell in Ordnung scheint ist kollektiv manchmal die schlechteste Lösung (GEZ, Schwarzfahren)
- Soziale Dilemma nach Dawes, 1975 1. Wahl: Kooperation vs. nicht- Kooperation 2. nK führt zu Gewinn, negativen Konsequenzen jedoch auf alle Spieler verteilt, Gewinn des nK- Spielers übersteigt jedoch seinen Anteil am Verlust 3. Gesamtgewinn aller Spieler steigt mit Anzahl Kooperierender 4. Struktur des Spiels bleibt gleich unabhängig von der Anzahl der Spieler 5. Strategie der nK ist dominant FAZIT: Maximale Kooperation am beste für alle nur wenn man als Gruppe denkt, Ansonsten individuell höchster Gewinn wenn einer nK
- Ökologisch- soziale Dilemmata tragedy of the commons (Tragödie, sehr pessimistische Sicht) drama of the commons oder Allmende- Klemme (man hofft auf gutes Ende) Bsp.: Internationaler Fischfang, Jagd, Weider-/ Waldnutzung, Emissionen, Deponierung von Abfällen, Bevölkerungswachstum
- Vier Fallen Soziale Falle - Kosten für Fehlverhalten betreffen "unsichtbare" soziale Gemeinschaft Räumliche Falle - NIMBY- Syndrom: Kosten für Fehlverhalten entstehen räumlich weit entfernt Zeitfalle - Kosten enstehen später, Nutzen jetzt Vulnerabilitäts/ Sicherheitsfalle - Kosten bei Armen Vulnerablen, reiche Hauptverursacher in Sicherheit
- Zeitpräferenz Schatten der Zukunft: besser mehrmals kurze Verhandlungstreffen als nur ein großes (Förderung von Zukunftsorientierung, Belohnungsaufschub, Selbstkontrolle)
- Gründe für Ressourcendegradation Bevölkerungswachstum verbesserte Erntemethoden steigende Lebensstandards Zugang zu Ressourcen wird nicht bewacht
- Lösung der Dillemma- Situation - Radikale Anwendung der Befunde zur Gruppengröße -> Aufhebung der ÖSD außer Zeitfalle - sehr häufig angewandt - Durchsetzung der Zugangsbeschränkung ist zentral zum Erfolg - Gerechtigkeitsaspekte bei der Aufteilung - Mindestgröße von Parzellen - abgeschwächte Alternative: Bepreisung = Kosten des Zugangs zur Ressource
- Ressourcenerhaltende Institutionen 1. Wahl einer Führungsinstanz 2. Typen der Ressourcenregulierung Offener Zugang (schlechteste Option) Privateigentum Staatseigentum (nur bei starkem Staat gut) Community Mangagement (Allmende) - Favorit (informelle Institution als Beispiel)
- Informelle Institutionen Staatliche Institutionen (gestzlich, administrativ) Informelle Institutionen (kultureller, gesellschaftlicher oder religiöser Ursprung) - selbst organisiert - Nutzer geben sich selbst die Regeln - sie halten sich freiwillig daran -Nutzer können, falls nötig, Regeln ändern
- Regeln von informellen Institutionen Bedingungen für das Funktionieren: - Regeln müssen praktisch sein - Regeln müssen fair sein - Freiwilligkeit - Vertauen untereinander - soziale Normen werden von allen akzeptiert - Regeln werden internalisiert, als etw. eigenes anerkannt (reduziert Aufwand der Systemkontrolle)
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- Kritik community management - Ressourcen nicht immer fair zugeteilt - soziale Beziehungen nicht immer harmonisch - informelle Normen können repressiv sein - auch informelle Sanktionen können hart sein - Menschen verlassen kleine Kommunen