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Pflanzenökologie (Subject) / Vegetationsökologie (Lesson)
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- Sessilität - keine Flucht vor Fressfeinden möglich -> spezielle Schutzvorrichtungen: Dornen, Toxine.. - keine Flucht vor ungünstigen Bedingungen -> spezielle Mechanismen: Blattfall, Dormanz - Gene (Samen und Pollen) sind beweglich - Interaktion mit Nachbarn ist wichtig -> Ressourcenteilung, Genaustausch
- Was bestimmt die Abundanz von Individuen im Raum? - Ausbreitung - biologische Wechselwirkungen * Bestäubung * Konkurrenz * Facilitation * Symbiose - abiotische Bedingungen * Klima * Standort * Ressourcen - Störungen, z.B. Herbivorie, Katastrophen, menschliche Eingriffe
- Bestimmung von Geburtenrate b: Produkt aus Samenproduktion pro Individuum und Keimungsrate frischer Samen (Aussaatexperiment)
- Dendrochronologie die Auswertung von Jahrringen die von Holzpflanzen der Außertropen gebildet werden. Die Auszählung erlaubt eine bis auf das Jahr genaue Altersbestimmung.
- Herb-Chronology ähnlich wie Dendrochronologie Bestimmung des Alters durch Wurzel destruktive Methode
- Def. Fekundität Fruchtbarkeit, Fertilität Fertilität von Teilen einer Population
- Altersstruktur - das Produkt vergangener Etablierungsereignisse und Mortalität - Schlüssel zu zukünftiger Entwicklung der Population
- geometrisches Wachstum * annuelle Pflanzen * diskrete Zeitschritte * Reproduktion 1x pro Jahr * Nt=N0λt * λ=Nt+1/Nt
- exponentielles Wachstum - fast wie geometrisches Wachstum - bei Erstbesiedlung * perennierende Pflanzen (überlappende Generationen) * kontinuierliche Zeit * Reproduktion + Mortalität: 'kontinuierlich' * (pro Kopf) Wachstumsrate r = b - d * dNt/dt = rN -> Nt = N0 ert
- Wie nimmt die Pflanze unterirdisch Nährstoffe auf? - direktes Auffangen durch die Wurzel - Massenfluss - Diffusion - Stickstoff: Gehalt in Atmosphäre = 78%, Pflanzen hängen von einer relativ kleinen Gruppe Mikroorganismen ab, die befähigt sind gasförmiges N in biologisch nutzbare Formen umzuwandeln
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- Veränderung der Keimlingsmortalität wächst mit Dichte der keimfähigen Samen: Konkurrenz um Wasser, Nährstoffe, etc. erhöhter Fraßdruck wenn mehr Samen vorhanden
- Wie wirkt sich dichteabhängige Regulation der Population auf die Produktion aus? - asymptotische Beziehung zwischen Gesamtertrag Y und mittlerem Gewicht pro Pflanze und Individuendichte n - bei sehr hohen Dichten geht die Individuen-Biomasse gegen 0, d.h. sie wird unendlich klein - bei hohen Dichten: dichteabhängige Mortalität oder Selbstauflichtung (Self-thinning)
- asymmetrische Konkurrenz - tritt vor allem durch Lichtkonkurrenz auf (symmetrisch eher im Boden)