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Radiologie (Subject) / Gastrointestinal (Lesson)

Gastrointestinal

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  • Was ist das Pseudomyxoma peritonei Sogenanntes jelly belly das durch Ruptur einer Mucozele verursacht wurde. Mucozele entsteht zumeist durch eine muköse maligne Neoplasie der Appendix (Adenokarzinom) (benigne Läsionen sind meist < 2 cm, dann benignes Zystadenom oder Retentionszyste) Es kommt zur Proliferation der neoplastiscen Zellen im Peritoneum. Viel muzinöses "Aszites" mit KM Enhancement, Verklebung der Organe.
  • Was ist der ösophageale fibrovaskuläre Polyp? Seltener benigner Tumor, meist vom proximalen Ösophagusdrittel ausgehend. (sieht aus wie eine längliche exophytische Raumforderung) Führt zu Dysphagie. 
  • Was sind die PEComas? Perivaskuläre epitheloidzellige Tumore sind mesenchymale Tumore oder tumoröse Veränderungen in verschiedensten Lokalisationen. Dazu gehören: AML (Angiomyolipom) LAM (Lymphangioleiomyomatosis) Klarzelltumore
  • Was ist das AML und wie sieht es aus? Angiomyolipom benigner Tumor bestehend aus glatten Muskelzellen, Fett, Gefäßen meist sporadisch 80%, Rest assosziiert mit Phakomatosen Makroskopisch Fettnachweis (CT HU< 20 und MRT in-opposed phase oder nicht fettgesättigte vs fettgesättigte Sequenzen)
  • DD zwischen Nierenzellkarzinom und AML? AML mit makroskopisvhemm Fett NZK selten Fett und wennn Fett dann meist zusammen mit Verkalkung Wenn Verkalkung dann eher kein AML
  • Was ist das Zenkers Divertikel? Ein Pseudodivertikel (nur Mucosa stülpt sich aus) des Ösophagus direkt über dem M. cricopharyngeus lokalisiert
  • Was sind die Rokitansky-Aschoff Sinus oder Krypten? Sind Pseudodivertikel der Gallenblasenwand. Ausstülpung der Mukosabis in die Muskelschicht der Gallenblasenwand. (Entsteht durch Hyperplasie)
  • Was ist das Killian-Jamieson Divertikel? Pseudodivertikel des Ösophagus unterhalb des M. cricopharyngeus (Zenker entsteht darüber) auch ein Pulsationsdivertikel
  • Was ist das epiphrenales Divertikulum? Pseudodivertikel des Ösophagus, entsteht direkt über dem distalen Ösophagussphinkter.
  • Welche sind die häufigsten Divertikel des Ösophagus? Zenker 70%   Traktionsdievrtikel parabronchiales Divertikel 20% epiphrenales Divertikulum mit 10 %
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  • Was ist das Meckel's Divertikel? Fehlbildung des Dünndarms (Jejunum oder Ileum), der durch mangelnde Rückbildung des Embryonalen Dottergangs entstanden ist. echtes Divertikel kann eine Appendizitis imitieren
  • In welcher Häufigkeit kommen die nicht im Colon lokalisierten Divertikel vor? Duodenum Jejunum Ileum sind Pulsationsdivertikel (keine echten Divertikel) v.a. an der Seite zum Mesenterium hin entstehend (an den Austrittstellen zu den Gefäßen hin)
  • Wsas ist die Pseudohämobilie oder Hemosuccus pancreaticus? Pseudoananeurysma einer Arterie (a. lienali, gastroduodenalis, duodenopancreatica) in den Ductus pancreaticus. Dabei kommt es dann zu einer oberen GI Blutung über die Papilla vaterie in das Duodenum. Meist auf dem Boden einer chronischen Pancreatitis.
  • Was ist die Rosai Dorfmann Erkrankung? Eine Histiozytose, idiopathische proliferative Erkrankung mit massiver Lymphadenonopathie. Meist cervikal (mit Fieber, Nachtschweiß) dabei wird nodaler vom extranodalen Befall unterschieden. insgesamt sieht tumorähnlich aus V:a. cervikal und in den Sinus lokalisiert
  • Was ist die heterotope Splenosis? Aufgrund von Trauma (oder iatrogen nach Splenektomie) versprengte Milzzellen die zu einem heterotopen Wachstum von Milzgewebe führen. DIe Verteilung kann auch hämatogen oder über lymphatischen Weg stattfinden. Kann auch innerhalb von anderen Organen (Leber, sogar Gehirn) lokalisiert sein. Signalverhalten (insbesondere Vorhandensein von Diffusionsrestriktion) für die Diagnose beachten.
  • Wann entstehen im Durchschnitt Pankreasmetastasen eines NCC in Bezug zur Erstdiagnose? Wieviel % der Patienten entwickeln Metastasen nach einer Nephrektomie bei NCC? Im Schnitt 10 Jahre nach ED NCC. 40-50% entwickeln Mets nach Nephrektomie.
  • Was ist die SANT? (Sklerosierende angiomatoide noduläre Transformation) Seltener Zufallsbefund. Benigne Milzläsion. Radspeichenartiger Aufbau mit zentraler Narbe. Nach KM zentripetale Auffüllung mit Enhancement des Randes und der Septen. T1 niedrig bis intermediär und T2 niedriges Signal. Kein DWI.
  • Was ist die FNH? Wie stellt sich diese im Bild da? Wie ist sie aufgebaut? Fokale noduläre Hyperplasie. Ein benigner Tumor der Leber (zweithäufigste nach Hämangiom), der möglicherweise als Reaktion auf eine lokalisierte arteriovenöse Malformation hin entsteht. Entseht durch Hyperplasie der Hepatozyten und weist ein malformiertes drainierendes biliäres System auf (dadurch verlangsamte Exkretion des Primovist/Eovist). Es liegt eine zentrale zuführende Arterie mit zentrifugaler Blutversorgung. Intensive homogene KM Anreicherung ohne wash out. In den späten Phasen ist die Narbe hyperintens. MR: T1 iso bis hypointens, Narbe hypointens, T2 Narbe hypeintens, Tumor leicht hyperintens keine Diffusionsrestriktion
  • Was sind die Gallengangszysten? Verschiedene Arten in ihrem Afbau und lokaisation gestaltete zystische Formationen (echte Divertikel) des Gallenganges. Selten im Auftreten. ätiologie ist umstritten: angeboren vs. erworben können aligne entarten, müssen entfernt werden können klinisch stumm bleiben Diagnostik: Sono -> CT -> MRCP   (am sensitivsten ERCP und PTC (perkutane transhepatische Cholangiographie) jedoch Untersucherabhängig und invasiv) Können in der MRCP nicht kontrastieren aufgrund verdickten Gallensludges im Inneren
  • was ist das meckel´s divertikel? echtes Divertikel des mittleren bis distalen Ileums an der gegenüber dem Mesenterium gelegenen Seite Aufgrund unvolständigen Obliteraion des Ductus omphalomesentericus kann ektopisches Gewebe beinhalten (pankreas, carcinoid, lipomatös) Bildgebung zur Darstellung der  Inflammation, Perforation oder Neoplasie, Appendix ist normal Therapie ist die Resektion oder wie auch bei nicht perforierter Divertikulitis mit Nahrungskarenz und Antibiose.
  • Welche Veränderungen am Pankreas können im Rahmen einer zystischen Fibrose auftreten? 1. Teilweise oder vollständige fettige Degeneration des Pankreas 2. Atrophie 3. Pankreaszystose (Dehydrierung der Pankreassekrete führt zur Verdickung und gestörter Abfluß zur Ausbildung von Ektasien der Gänge, Inflammation und schließlich zystischen Veränderungen)
  • 1. DD zystischer Veränderung der Appendix mit Umgebungsreaktion? 2. DIfferentialdignosen einer Mucocele der Appendix? zu 1.: - Retentionszyste oder neoplastische Mukozele mit Superinfektion - Appendizitis mit Abszeß - Lymphom der Appendix zu 2.: - einfache Retentionszyste (meist unter 2 cm) - muzinöses Cystadenom - muzinöses Cystadenokarzinom
  • Welche Charakteristika der Mukozele der Appendix können vorliegen? in 50% Verkalkungen Noduläre Verdickungen der begrenzenden Wand, Unregelmäßgkeit der Wand, peritoneale Dissemination (Myxoma peritonei) kann von einer Appendizitis nicht zu unterscheiden sein
  • Welche seltene Komplikation kann auch Jahre nach Cholezystektomie oder Appendektomie auftreten und sich insbesondere mit (rezedivierenden) Abszessformationen manifestieren? Versehentlich belassene Gallensteine oder Appendicolithen können noch Jahre später sich als Abszesse oder Darmarosionen manifestieren. Daran denken bei Nachweis von kalkdichten Formationen in Abszeßformationen, entsprechende Vorgeschichte abfragen, therapieentscheidend.
  • Welche Gallensteine sind problematischer, große oder kleine? Die kleinen G. können eine Pankreatitis durch direkte Obstruktion des Pankreasganges verursachen.
  • Welche sind die Zeichen einer Kolitis durch Stuhlimpaktation? Grosse Menge Stuhl im Rectum oder Sigmoid, kann jedoch auch im übrigen Kolon auftreten Führt zur lokalen Distension mit ev. irregulärer Darmwand und Fettimbibierung. Kann zu Perforation führen. Th. Einlauf und manuele Disimpaktation, bei Perforation Not-OP. Wenige Mengen Stuhl können manchmal trotz der Stuhlimpaktation abgesetzt werden, diese zwängen sich am Stuhlballen herum hindurch.