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Evolution Ökologie (Subject) / allgemein (Lesson)

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This lesson was created by Susanita.

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  • congruente und incongruente Koevolution congruent: eng verwandte Parasitenarten werden auf eng verwandten Wirtsarten gefunden incongruent: Kospeziation hat stattgefunden, aber Phylogenien spiegeln sich nicht (Wirtswechsel, unabhängige Artbildung, "missing the boat")
  • Konvergenz bei nicht verwandten Arten = Analogie Ähnlichkeit der Struktur von Organen, Proteinen, Genen oder Verhaltensweisen unterschiedlicher Lebewesen, deren gemeinsame Vorfahren diese Ausprägung nicht aufweisen Anpassungen an ähnliche Umweltbedingungen, die zu ähnlichen Formen und Funktionen führen
  • Hybridisierungs-Invasions-Hypothese Hybride können einen erhöhten Invasivitäts- oder Kolonisationserfolg aufweisen, der auf die neuen phänotypischen oder genotypischen Eigenschaften zurückzuführen ist
  • EICA-Hypothese Evolution of increased competitive ability Pflanzen eingeführter Populationen wachsen oft größer und sind vitaler als im einheimischen Areal, oft frei von Herbivoren oder weniger stark befallen, geringerer Selektionsdruck -> Energie kann vermehrt für Wachstum und Reproduktion genutzt werden
  • Neophyten warum manchmal so erfolgreich? Neobiota = Pflanzen, die sich in Gebieten ansiedeln, in denen sie zuvor nicht heimisch waren -> an neue Umwelt präadaptiert (z.B. hohe ökol. Toleranz, ähnliche Verhältnisse in einheimischen Areal) -> schnelle Evolution (starke Selektion, Hybridisierung) -> Interaktion von ökologischen und evolutiven Prozessen
  • 4 Gesetze von aDNA 1. aDNA ist nur in Spurenmengen vorhanden 2. aDNA ist sehr begrenzt 3. alte Proben sind stark verunreinigt 4. Außenfläche der Probe entfernen
  • Probleme bei aDNA Kontamination, Extraktion, library Vorbereitung
  • Faktoren, die den Erhalt von aDNA beeinflussen Halbwertszeit postmortale Mutation Kontamination Art des Gewebes Art der Konservierung
  • wie kann man endogene DNA aus fossilen Proben gewinnen? Extraktion geht über Knochenpulver, das mit EDTA und Enzymen behandelt (verdaut) wird, alternativ über Silica-Aufreinigung oder Phenol-Chloroform-Extraktion
  • Mikro- vs. Makroevolution Mikroevolution: evolutionäre Entwicklung von Lebewesen, welche innerhalb einer biologischen Art und damit innerhalb eines in evolutionären Maßstäben kurzen Zeitraumes stattfindet. Dabei handelt es sich um kleinere Veränderungen, die durch Mutationen, Rekombinationen und Selektions­prozesse, zu einer veränderten Morphologie oder Physiologie der Organismen führen. Diese Veränderungen haben ihre Ursache in der Veränderung der Allelfrequenzen der Population, „einen solchen Wandel der genetischen Struktur einer Populationbezeichnet man als Mikroevolution.“ Makroevolution: evolutionäre Großübergänge, die über Artgrenzen hinaus stattfinden und zur Entstehung neuer Taxa wie Gattungen, Familien, Ordnungen, Klassen oder Stämme führen
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  • Punktualismus Gradualismus Punktualismus: Evoltion erfolgt in diskontinuierlichen Änderungsraten und Sprüngen Gradualismus: Evolution erfolgt in stets gleichbleibender Geschwindigkeit
  • phänotypische Plastizität Fähigkeit von Lebewesen, unter verschiedenen Umwelteinflüssen ihre morphologischen, physiologischen, ökologischen und/oder ethologischen Eigenschaften individuell so zu modifizieren (Modifikation), daß sie den herrschenden Umweltbedingungen angepaßt sind (Anpassung, Adaptation)
  • monophyletisch, paraphyletisch, polyphyletisch Monophyletisch: Taxon, das alle Nachkommen einer Stammart umfasst. (Vögel)Paraphyletisch: Gruppe der selben Stammart, die nicht alle Nachkommen dieser umfasst. (Rept.)Polyphyletisch: Gruppe von Tieren, die nicht den selben Ursprung haben. (Würmer)
  • Heritabilität Ein Maß für die Erblichkeit von Eigenschaften. Bezieht sich auf die Variabilität eines Merkmals innerhalb einer Population.
  • Substitution/ Mutation Mutation: spontan auftretende zufällige Veränderung des Erbguts.Substitution ist ein Sonderfall von Mutationen: hier wird eine Base durch eine Andere ersetzt (Transition & Transversion). Veränderte mRNA transkribiert – diff Aminosäure – diff Protein.
  • homoploide Hybridisierung vs. Polyploidisierung homoploide Hybridisierung: Zahl der Chromosomen nicht erhöht (homoploid) Polyploidisierung: Nach einer Artkreuzung (oder auch Gattungskreuzung), die normalerweise zu unfruchtbaren (sterilen) Mischlingen führt, entsteht durch (zufällige) Verdoppelung des Chromosomen­bestandes (Genom-Mutation) ein polyploides Lebewesen, das normale Fruchtbarkeit zeigt