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Psychologie Emotion (Subject) / Einfluss von Gefühlen auf Kognitionen (Lesson)

Vorlesungsinhalte

This lesson was created by Sarah2345.

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  • Emotionale Intelligenz 1. Emotionen regulieren um gewisse Ziele zu erreichen 2. Emotionen, emotional language und die Signale über die Emotionen vermittelt werden verstehen 3. Emotionen nutzen um Denken zu erleichtern 4. Akkurat Emotionen von einem selber und anderen wahrnehmen und verstehen
  • Wie sind Gefühle mental repräsentiert? Bower: Im Gedächtnis (wie Wissen auch) in Form von Netzwerken abgespeichert Auslösung der Stimmung -> Benachbarte Knoten werden aktiviert (indirekter Effekt) -> erhöhte Aktivierung beeinflusst die Enkodierung und den Abruf von Informationen
  • zustandsabhängiges Erinnern (State-dependant memory) (indirekter Effekt) z.B. lernen gleicher Kontext beim Enkodieren von Informationen, wie dann beim Abruf = bessere Erinnerung Stimmung dient als weiterer Aufschlüsselreiz konnte nur unter bestimmten Bedingungen nachgewiesen werden -> Intensive Stimmungsinduktion -> hoher Verarbeitungsaufwand
  • Stimmungskongruentes Erinnern (Mood-Congruent Memory) (indirekter Effekt) Gerade empfundene Stimmung beeinflusst welche Inhalte erinnert werden an positive Dinge besser erinnern, wenn man grade in positiver Stimmung ist
  • Stimmungskongruentes Enkodieren (indirekter Effekt) Stimmungen können Auswahl der Informationen beeinflussen, die automatisch in Aufmerksamkeitsfokus rücken Affektkongruente Details fallen leichter auf, Mehrdeutige Situation wird im Sinne der grade empfundenen Stimmunf interpretiert ->in neg Stimmung fallen eher neg Dinge auf (Prof klaut Fahrrad)
  • Stimmungskongruente Urteile (indirekter Effekt) Urteile werden in Richtung der grade empfundenen Stimmung verzerrt -> Beurteilung des eigenen Gesundheitszustands -> Beurteilung pol. Fragen -> Beurteilung des eigenen Verhaltens
  • direkte Effekte: Gefühle als Information (Experiment) Experiment Telefoninterviews zu Wohlbefinden und Wetter : schlechtes Wetter: niedrigere Lebenszufriedenheit berichtet, außer man hatte vorher nach dem Wetter gefragt gutes Wetter: höhere Lebenszufriedenheit berichtet, unabhängig ob vorher nach dem Wetter gefragt wurde ---> Stimmung beeinflusst das Urteil nur dann, wenn Aufmerksamkeit nicht auf das Wetter gelenkt wurde = unvereinbar mit Netzwerkmodell, Nachfrage sollte keine Veränderung darstelle Stimmung wird nicht länger als Information herangezogen, wenn klar wird, dass sie durch irrelevante Informationen verursacht wurde
  • Gefühle als Information - Ansatz direkten EInfluss von Gefühlen auf Urteile Gefühle müssen nicht erst kognitive Inhalte aktivieren, sondern könne Urteile direkt über Schlussfolgerungsprozesse beeinflussen
  • Direkte Effekte: Einfluss von nicht-affektiven Gefühlen (Experiment) Abruf von entweder 12 oder 6 Episoden selbstsicheren/unsicheren Verhaltens anschließend Einschätzung der eigenen Selbstsicherheit 6 Episoden fällt vergleichsweise einfacher (-> Leichtigkeit als Information) Andererseits mehr Information zur Verfügung (-> Menge der Information) ---> nicht die Menge abrufbarer Informationen, sondern die Leichtigkeit (Gefühl) der Informationsabrufung, selbstsicherer bei 6 Episoden
  • Direkte Effekte: EInfluss von nicht-affektiven Gefühlen -> Welche Urteilsdimensionen werden beeinflusst ? 1. Berühmtheitsurteile (Bsp. eigentlich Telefonbuch, 24h später vergessen woher aber bekannt=Berühmt) 2. Beurteilung der Wahrheit von Aussagen (Bsp. Höhe des Eifelturms) 3. EInstellungen (Bsp. 6 oder 12 Argumente für BMW/Daimler, 12 schwieriger) 4. Metakognitive Urteile, beziehen sich auf Einschätzung der eigenen Leistung (Bsp. weiß man die richtige Antwort oder nicht?)
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  • Direkte Effekte: Einfluss von nicht affektiven Gefühlen ---> Wann werden Gefühle herangezogen? 1. in affektiven/evaluativen Urteilen (nicht bei sachlichen Fragen, wie Farbe der Ampel) 2. wenn wenig Information zur Vefügung steht 3. Wenn das Urteil sehr schwierig auf Basis aller relevanten Informationen zu treffen wäre 4. Wenn das Urteil unter Zeitdruck abgegeben wird oder wenig Verarbeitungskapazität zur Verfügung steht
  • Einfluss von Affekten auf Prozesse, Beispiel Stimmungen beeinflussen auch die Art und Weise der Informationsverarbeitung -> Personen in schlechter Stimmung verarbeiten Informationen systematischer (in positiver Stimmung oberflächlicher/abstrakter) -> Personen in schlechter Stimmung verarbeiten Informationen auf einer niedrigeren Stufe der Abstraktion Bsp.: Personen in negativer Stimmung differenzieren schlechte und gute Argumente besser, als Personen in guter Stimmung, die sich von beiden gleichermaßen überzeugen lassen Bsp.: Personen in guter Stimmung bilden weniger und breitere Kategorien, kreativere Problemlösung, mehr ungewöhnliche Assoziationen und globaleren Fokus der Aufmerksamkeit