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Ernährungsberater ILS (Subject) / Kohlenhydrate (Lesson)
Ernährung
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- Kohlenhydrate sind der Sammelbegriff für welche Nährstoffe? Kohlenhydrate auch Saccharide genannt, sind der Sammelbegriff für all Zucker-, und Stärkearten, sowie für Ballaststoffe.
- Nenne Kohlenhydratlieferanten und wo kommen diese vor? Pflanzlich: Getreide und Getreideprodukte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse, Zucker, Nüsse, Samen Tierisch: Milch und Milchprodukte wie Jdoghurt, Kefir, Buttermilch, Molke, Leber(Glykogen)
- Aus welchen Elementen bestehen Kohlenhydrate? Sauerstoff (O) Wasserstoff (H) und Kohlenstoff (C)
- In welche 3 Gruppen werden Kohlenhydrate eingeteilt? Monosaccharide = Einfachzucker Disaccharide = Zweifachzucker Polysaccharide = Vielfachzucker
- Wie sind die 3 Kohlenhydratarten aufgeteilt? Monosaccharide : einzelne Grundbausteine Disaccharide: zwei miteinander verbundenen Grundbausteinen Polysaccharide: 100-5000 und mehr Grundbausteine die miteinander verbunden sind.
- Wenn wir von Zucker sprechen, meinen wir im allgemeinen Sprachgebrauch welche? Mono- u. Disaccharide
- Wie werden Polysaccharide noch bezeichnet? Polysaccharide werden häufig als komplexe Kohlenhydrate bezeichnet. Mono- u. Disaccharide als einfache Kohlenhydrate.
- Welche Monosaccharide kennen Sie? Nennen Sie deren Eigenschaften, Besonderheiten und in welchen Lebensmittel sie vorkommen. Monosaccharide schmecken leicht süßlich, sind leicht verdauchlich, wasserlöslich und müssen im Körper nicht gespalten werden. Glukose (Traubenzucker) kommt in Früchten, Honig, Bestandteil von Saccharose vor. Besonderheiten: wichtigster Einfachzucker. Fruktose (Fruchtzucker) kommt in Früchten, Honig, Bestandteil von Saccharose vor. Besonderheiten: kann als Zuckeraustauschprodukt genommen werden ( da er ohne Insulin verwertet wird)schmeckt süßer als Haushaltszucker. Galaktose (Schleimzucker)kommt in Laktose vor Besonderheiten: schleimiger Geschmack im Mund
- Welche Disaccharide kennen Sie? Saccharose = Rohr- u. Rübenzucker Maltose = Malzzucker Laktose = Michzucker
- Wo kommt Saccharose vor und nennen Sie die Besonderheiten. Saccharose kommt in Zuckerrohr und Zuckerrüben, Ahornzucker, Früchte vor. Besonderheiten: Saccharose besteht aus jeweils einen Baustein Glukose und einem Fruktose.
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- Wo kommt Malzzucker vor und nennen Sie die Besonderheiten. Maltose kommt in Keimen vor. Besonderheiten: Maltose besteht aus zwei Bausteinen Glukose und entsteht bei der Stärkeverdauung.
- Wo kommt Laktose vor und nennen Sie die Besonderheiten. Laktose kommt in Milch und Michprodukten vor. Besonderheiten: Laktose besteht jeweils aus einem Baustein Glukose und einem Galaktose. Wichtigster Kohlenhydratlieferant in der Muttermilch. Kann in großen Mengen eingenommen bei Erwachsenen abführend wirken.
- Nennen Sie die Vertreter der Polysaccharide, deren Eigenschaften und Aufgaben. Stärke: Amylose ist in heißem Wasser löslich (Kartoffeln, Getreide, Hülsenfrüchte, Früchte usw.) Amylopektin ist wasserunlöslich, quillt in heißem Wasser auf. Speicherkohlenhydrat der Pflanzen. Glykogen: wasserunlöslich Speicherkohlenhydrat von Mensch und Tier. Kommt in Leber und Muskulatur vor.
- Wieviel Kohlenhydrate sollen den Energiebedarf decken? 50 - 60 % des Energiebedarfs sollen aus Kohlenhydraten gedeckt werden, davon 4/5 in Form von Stärke und maximal als 1/3 in Form von Zucker.
- Nennen Sie jeweils zwei Mono-, Di- und Polysaccharide und geben Sie Beispiele für deren Vorkommen in der Ernährung. Monosaccharide: Glukose (Früchte, Honig), Galaktose (Bestandteil von Milchzucker) Disaccharide: Laktose(Milch u. Milchprodukte), Saccharose (Zuckerrübe, Zuckerrohr) Polysaccharide: Stärke ( Kartoffeln, Getreide), Glykogen (Leber u. Muskulatur)
- Sie haben eine Klientin mit einer Fruchtzuckerunverträglichkeit in der Beratung. Auf welche Zuckerarten sollte Ihre Klientin zukünftig verzichten. Fruktose und Saccharose
- An apple a day keeps a doctor away. Dieser Spruch bezieht sich auf das in Äpfeln enthaltene Pektin. a) was ist Pektin, b) Welche Wirkung zeigt es auf den menschlichen Körper? a) Ballaststoff b) Pektine senken den LDL-Cholesterinspiegel.
- Egal ob Sie Brot, Nudeln, Schokolade, Obst oder Eis essen: Zum Schluss der Kohlenhydratverdauung stehen dem Organismus immer die drei gleichen Endprodukte zur Verfügung. Welche sind das? Glukose, Fruktose und Galaktose
- Geben Sie Empfehlungen bezüglich der Kohlenhydratzufuhr bei Diabetikern. Gehen Sie dabei auf den Blutzuckerspiegel ein. Zu viele Mono- u. Disaccaride lassen den Blutzuckerspiegel zu schnell ansteigen (also z.B. Süßigkeiten). Langfristig sind diese Kohlenhydreate also nicht geeignet. Alllerdings sollte ein Diabetiker immer das Monosaccarid Traubenzucker (Glukose) mit sich führen, um bei einer möglichen Unterzuckerung schnell gegenzu steuern.
- Erläutern Sie die Folgen einer stark kohlenhydratreichen Ernährung. Sind die Glykogenspeicher in Leber und Muskulatur gefüllt, wird überschüssige Glukose in Fett umgewandelt und im Fettgewebe gespeichert. Die Folge ist Übergewicht.
- Die DGE empfiehlt 30 g Ballaststoffe täglich. Erläutern Sie diese Empfehlung. Ballaststoffe erhöhen das Sättigungsgefühl, fördern die Darmtätigkeit, beschleunigen die Darmpassage, schützen vor Darmkrebs, schützen vor Obstipation und Divertikulose, senken das Risiko für Übergewicht, Diabetes und Fettstoffwechelstörungen.
- Was ist Obstipation Darmverstopfung
- Was ist Divertikulose? Bei einer Divertikulose stülpt sich die Darmwand nach außen.