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Ernährungsphysiologie (Subject) / Wasser (Lesson)

Wasserhaushalt

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  • Funktionen von Wasser - Hydratisierung der Zelle- Lösungsmittel (Blut, Zelle)- Transportmittel- Reaktionspartner (Hydrolasen)- Saüre-Basen-Haushalt- Ausscheidung von Harnstoff- Wärmehaushalt (Schweiß)
  • Wassergehaltvariablen AlterGeschlechtKörperzusammensetzung (Muskel-, Fettgewebe)Pathologische Zustände (Ödeme, Dehydrierung)
  • Höhlräume wo sich Wasser befindet IZF (Zellwasser)EFZ (transzelluläres H2O, Plasma- H2O, Interstitium-H2O)
  • Osmolarität Konzentration osmotisch wirksamer Teilchen (Salze, Zucker, Proteine) bezogen auf 1kg WasserUrinosmolarität: 50-100 mosmol/kg Wasser
  • Wasserbilanz Zwischen Zufuhr und Abgabe von Wasser herrscht ein Gleichgewicht
  • Oxidationswasser 1g KH→ 0,6g H2O1g TG → 1,0 g H2O1g P→ 0,4g H2O
  • Regulation des Wasserhaushalts Aunahme: Durst, VerhaltenAbgabe: hormonelle Regulation auf Ebene der Niere
  • Hormonelle Regulation der Wasserabgabe Renin-Angiotensin-Aldosteron-SystemAdiuretin (Adiuretisches Hormon, Vasopressin)Atrialer natriuretischer Faktor (ANF)
  • Physiologische Variablen für die Steuerung des Flüsighaushalts - Volumen des Blutplasmas (Dehnungsrezeptoren, Barorezeptoren, Osmorezeptoren)- Osmolarität des Blutplasmas etwa 288mosmol/kg Wasser
  • Ort der Reninbildung Der juxtglomeruläre Apparatist die Kontaktstelle zwischen versorgendem Blutgefäß (Vas afferens) und dem distalen Nierentubulus
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  • Ort der Reninbildung Der juxtaglomeruläre Apparat= Kontaktstelle zwischen versorgendem Blutgefäß (Vas afferens) und dem distalen Nierentubulus
  • Der juxtaglomeruläre Apparat 3 Teile:- Macula densa- Polkissen (Juxtaglomeruläre Zelle)- Extraglomeruläre Mesangiumzelle (Goormaghtight-Zelle)
  • Macula densa chemosensitives Feld, das aus hohen dicht stehenden Epithelzellen in der Wand des gewundenen distalen Tubulus eines Nierenkanälchens besteht Teil des juxtaglomeruläre Apparat
  • Polkissen (Juxtaglomeruläre Zelle) enthalten Renin in Wand des Vas Afferens
  • RAAS Renin-Angiotensin-Aldosteron Systemreguliert den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt des Körpers und wirkt somit in entscheidender Weise auf den Blutdruck ein.
  • Renin Renin ist ein in das Plasma sezerniertes hormonähnliches Enzym, dessen Aufgabe im Stoffwechsel die Erzeugung von Angiotensin I aus Angiotensinogen ist.Renin, wird durch Abfall des Blutdrucks oder der Na+-Konz. in der Zelle im Blut sezerniert.
  • Angiotensin II Peptidhormon, welches im Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) wirkt. Es wird mit Hilfe von ACE aus dem Vorläuferhormon Angiotensin I gebildet.
  • Aldosteron MineralocorticoidBildung wird durch Angiotensin II stimuliert fördert die Na+-Rückabsorption und eine verstärkte Ausscheidung von K+, H+ und NH4+Dadurch steigt der Na+-Spiegel im Extrazellulärvolumen, wodurch der Blutdruck steigt.(Gegenspieler: ANF)
  • Wirkmechanismus von Aldosteron - Bindet an Hormonrezeptoren- Stimuliert die Transkription von Na+-Kanalproteine und K+-Kanalproteine (Sammelrohr→Urin)- Starke Rückresorbtion von Na aus dem Sammelrohr und osmotisch bedingter Wassereinstrom- K+-Exkretion
  • ADH Antidiuretisches Hormon (=Vasopressin/ Adiuretin)- Cyclisches Nonapeptid- in neurosekretorische Hormone synthetisiert (Speicherort: Hypophysenhinterlappen)- ausgeschüttet bei hoher Plasmaosmolarität (>295mmol/kg H2O)- Stimuliererung durch Angiotensin II- Fördert die H2O-Rückresorption (erniedrigte H2O-Ausscheidung)- Hemmung durch Ethanol → erhöhte Wasserausscheidung (Nachdurst)7 hoher Plasmaosmolarität= Wassermangel!
  • Wirkmechanismen von ADH Fördert die H2O- Rückabsorption, indem es über G-Proteingekoppelte Rezeptoren die Verlagerung von Aquaporin aus dem ER in die Plasmamembran der Endothelzellen bewirkt. Aquaporine ermöglichen H2O-Einstrom in die hypothone Umgebung (Zelle, Interstitium, Plasma)
  • hypoton "mit verminderter Druck"geringer osmotischer Druck (kleine Anzahl an gelösten Teilchen pro Volumeneinheit: hypoosmolar)
  • hyperton "mit erhöhtem Druck"hyperosmolar: Lösung hat höhere Anzahl gelöster Teilchen pro Volumeneinheit als das Vergleichsmedium hat
  • ANF Atrialer natriuretischer Faktor- wirkt als Antagonist des RAAS- Peptidhormon (im rechten Vorhof des Herzens gebildet)- wird bei Bluthochdruck ausgeschüttet.
  • Wirkung von ANF - Relaxation der glatten Gefäßmuskulatur- Hemmt die Renin-Sekretion der Niere- Hemmt die Aldosteronwirkung (Na+-Rückresorption)- Blockiert Angiotensin II⇒ Na+- und H2O-Ausscheidung werden erhöht
  • Diuretikatypen Andosteronantagonisten: Blocken intrazelluläre AldosteronrezeptorenAmilorid: Blockt epithelialen Na-Kanal
  • Wasseraustausch zwischen Interstitium und Plasma findet ein Wasseraustausch stattFiltration und Resorption (90%) sind im GleichgewichtDruck bleibt konstant 10% "Verluste" ins Lymphsystem
  • Ödeme Als Ödem bezeichnet man den Austritt von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem und deren Ansammlung im interstitiellen Raum. Filtration> Resorption + Lymphabfluss (was runsgeht ist höher als das was reingehen sollte)Gründe: 1. Venendruck erhöht2. Plasmaproteine vermindert
  • Faktoren mit dem Einfluss auf den Wasserverlust HitzeTrockene LuftHöheDiarrhöKalorienrestriktion
  • Empfehlung zur Flussigkeitszufuhr 19-25J. 35ml/kg KG pro TagStillzeit 45ml/kg KG pro Tag
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  • Wasservergiftung hypotone Hyperhydratation Größere Mengen an Mineral-armen Wasser nach starkem Schwitzen (Hitze, körperliche Anstrengung, Sauna) Symptome der Erkrankung sind Schwindel, Übelkeit, und Erbrechen; in Extremfällen kann eine Wasservergiftung in Kombination mit Natriummangel zu Organschädigung führen und tödlich sein. Die niedrigen Natriumwerte können zur Desorientierung und zu ernsten Hirnfunktionsstörungen (Hirnödem) führen.
  • Primärharn von 100ml Primärharn werden 99% Rückresorbiert1-2ml werden ausgeschieden
  • Diurese Natriurese WasserauscheidungNa+-Ausscheidung
  • Aszites Wasseransamlung im Bauchraum, oft bei Mangelernährung (Proteinmangel), chron. Alkoholismus oder Leberschädigung
  • Wasserverlust durch Fasten Aufgrund des Glycogenabbaus1g Glycogen bindet 3-4g WasserMuskelabbauOxidationswasser