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Medizin (Subject) / M21 (Lesson)

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  • Thermoregulation bei Belastung Wirkungsgrad ist schlecht, 80% Energie wird in Wärme umgewandelt -> muss abtransportiert werden -> Steigerung Hautdruchblutung und Evaporation, weniger Durchblutung innere Organe Schweißbildung max 3Liter pro Stunde, Abnahme Schlagvolumen, Steigerung Hf (cardiac drift) Hitzekollaps ab Dehydratation von 7% des Körpergewichtes Rehydratation mit max. 1L Wasser oral
  • psychische Erschöpfung durch Transmitterdepletion und Adenosinanstieg in Reticularis und Ncl. praeopticus
  • Fatigue Müdigkeit und/oder Erschöpfung in zusammenhang mit einer Erkrankung Psyche und Physis betroffen >6 Monate = chronisch Labor: BB, CRP, BSP, LDH, Procalcitonin, Glucose, Ferritin, TSH, Cortisol, Leberparameter, Elektrolyte, Krea, Beta-HCG
  • Ursachen für Fatigue Schlafstörungen -> Baldrian/Hopfen/Melisse oder Tryptophan/ Melatonint/ H1-Antihistaminika oder Barbiturate/Benzos/Zopiclon(GABA-Rezeptor-Antagonist) endokrin: Hypothyreose(TSH+), Nebennierenunterfunktion(M addison mit Cortisol-), Hypophysenunterfunktion organisch: Herzinsuffizienz, chronische Lungen-Leber oder Niereninsuffizienzen Mangelernährung: Eisen(Ferritin und BB), Magnesium psychisch: Depression, Angststörung, Burnout durch Medikamente: Antihypertensiva, Antihistaminika, Antidepressiva chronische Infektionen/Autoimmunerkrankungen: chronische Sinusitis/Hepatitis, alle Autoimmunerkrankungen
  • Tumor-Fatigue 6 aus deutliche Müdigkeit mit Beeinträchtigung Leben/Konzentrationsstörungen/ Kurzzeitgedächtnisstörungen/ Schlafmusterstörungen/nicht erholsamer Schlaf/ Interessen- oder Motivationsmangel/ Antriebslosigkeit/ nach körperlicher Anstrengung mehrere Stunden Unwohlsein/ emotionale Reaktion auf Erschöpfung -> Mind-Body-Therapue Sport oder  pharmakologisch mit Modafinil/Guarana/amerikanischem Ginseng
  • chronisches Fatigue Syndrom weitere Symptome: Schweißausbrüche, Blässe, Schlafstörungen, nSchmerzen, Grippe-Gefühl, neurologische Beeinträchtigungen(verlangsamtes Denken, Konzentrationsschwäche, Verwirrung, Reizempfindungen/ Störungen autonomes NS) und orthostatische Intoleranz( anhaltende Tachykardie beireits in ruhe) Frauen 3:1 betroffen, oft nach akuter Infektion wie EBV/Coxsackie/Herpes/Dengue/Legionellen in einer vulnerablen Phase, bei Beginn CFS ausgeheilt -> Dysregulation Immunsystem und Metabolik/ Autoantikörper/Antikörpermangel -> gesteigerte Glykolyse mit ineffektiver ATP-Synthese und viel Laktat -> Energieveramung + NADH-Mangel Labor: bei Immundefekt-CFS IgG-Mangel(30%)/Mangel Mannose-bindendes Lektin(15%)/NK-Funktionsstörungbei Immunaktivierung: IgG-Anstieg, T-Zell-Aktivierung, kein CRP-Anstieg Therapie: Pacing(Belastungsgrenze nciht überschreiten), Copingstrategien, symptomatische Behandling, Supplementation
  • Deontologie Handlung bemessen an bestenenden Geboten und Verboten, nciht an den Konsequenzen Utilitarismus wichtiger als Konsequenzialismus -> größtmögliches Wohl steht über dem Wohl des Einzelnen
  • Vier-Prinzipien-Modell zur Medizinethik von Beauchamp und Childress Respekt vor Autonomie/Fürsorge/Gerechtigkeit/Nicht-Schaden
  • Punkte des Nürnberger Kodex freiwillig/informiert Versuchsperson Ergebnisse nicht anders eintragbar rechtfertigung durch Ergebnisse für Durchführung Vermeidung von unnötigem Leid Unzulässig wenn Tod oder dauerhafte Schädigung Gefährdung darf bestimmte Grenzen nciht überschreiten wissenschaftlich qualifizierte Durchführer jederzeit Beendigung
  • ärztlich assisitierter Suizid Arzt stellt notwendige Medikation die der Patient selbstständig einnimmt, nciht explizit verboten
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  • passive Sterbehilfe Unterlassen lebensverlängernder Maßnahmen
  • Vernachlässigung Unterlasssen von Handlungen im Sinne des Bedarfs des Adressaten passiv durch nicht-erkennen des Bedarfs/unzureichende Hilfe aktiv durch bewusstes Verweigern
  • Misshandlung aktive Handlung, die Adressaten spürbar negativ berührt/ seinem Wunsch widerspricht körperlich(Schlagen etc) psychisch (Beschimpfung) finanziell, Verletzugn Menschenrechte
  • Brachialaggression direkte Angriffe auf körperliche Unversehrtheit
  • stellvertretende Brachialaggression Abreaktion an Gegenständen
  • sozialisierte/verbale Aggression verbaler/nonverbaler Angriff mit kommunikativen Waffen
  • konträr-verdeckte Aggression Helfen/Pflegen -> Verhindern Selbstständigkeit, Schaffung Abhängigkeit
  • imitierte Aggression Nachahmung an Dritten
  • invertierte Aggression/Autoaggression Sebstverletzungen stellvertretend
  • kollektive Aggression verbindung mit Aggressionspotentialen Anderer
  • Studenmodell Deeskalation 1 Verhinderung ENtstehung 2 Veränderung Sichtweisen/Interpretation Verhalten 3 Verständnis Ursachen/Beweggründe Verhalten 4 kommunikative Deeskalation im Umgang mit angespannten Patienten 5 Abwehr-/Fluchttechniken bei Angriffen 6 Immibilisierung/Fixation
  • iatrogene Beruhigung Anerkennung und Bestätigung Patientenleiden mit Erklärung und Aufgreifen wahrgenommener Sorgen
  • Fehler Laborwerte 0,3% aufgrund von Fehlern falsch, 2/3 präanalytisch, 15% analytisch, 20% postanalytisch Patientenvorbereitung, Umgang mit BE-Röhrchen EDTA ind Citrat-Röhrchen _> viel Kalium) Kontamination
  • Störfaktoren Laborwerte kontrastmitte/Medikamente Infusionslösungen lipidämie/Hyperbilirubinämie Kälteagglutinine Thrombozyten-AKs AKs gegen Hormone Li-Heparinröhrchen -> falsch hohe Li_Werte Citrat-Röhrchen -> falsch niedrige Ca2+-Werte K-EDTA-Röhrchen -> falsche Gerinnungsparameter durch Inaktivierung, Thromboys Verklumpen, TAG/Chol erhöht
  • Hirnstammreflexe Pupillenreflex, Kornealreflex, Würgereflex(Pharyngealreflex), vestibulookularer Reflex, Hustenreflex (Trachealreflex)