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Neuere Geschichte (Subject) / 4. Vorlesung (Lesson)

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  • Sattelzeit Übergangszeit von 1750-1830 zwischen der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft zwischen früher Neuzeit und Moderne
  • 7-jähriger Krieg 1756-1763 zwischen den Habsburgern, die Russen, das heilige römische Reich, Frankreich gegen Preussen und Großbritannien. Der Krieg wurde in Mitteleuropa, Portugal, Nordamerika, Indien, der Karibik sowie auf den Weltmeeren ausgefochten, weswegen er von Historikern gelegentlich auch als ein Weltkriegangesehen wird. Während Preußen, Habsburg und Russland primär um die Vorherrschaft in Mitteleuropa kämpften, ging es für Großbritannien und Frankreich auch um die Vorherrschaft in Nordamerika und Indien. Obgleich sich auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen auch neue Strategien der Kriegsführung etablierten, war der Siebenjährige Krieg einer der letzten Kabinettskriege.
  • Napoleon Bonaparte Napoleon : Dies ermöglichte ihm, durch den Staatsstreich des 18. Brumaire VIII (9. November 1799), zunächst als einer von drei Konsuln, die Macht in Frankreich zu übernehmen. Von 1799 bis 1804 als Erster Konsul der Französischen Republik und anschließend bis 1814 sowie nochmals 1815 als Kaiser der Franzosen stand er einem diktatorischen Regime mit plebiszitären Elementen vor.Der katastrophale Ausgang des Feldzugs gegen Russland ab 1812 führte zur Erschütterung seiner Herrschaft über große Teile Europas, den Befreiungskriegen und letztlich zum Sturz Napoleons. Nach einer kurzen Phase der Verbannung auf Elba kehrte er 1815 für hundert Tage an die Macht zurück. In der Schlacht bei Waterloo wurde er endgültig besiegt und bis zu seinem Lebensende auf die Insel St. Helena verbannt.
  • Wiener Kongress Der Wiener Kongree 1815 führte dazu dass es zu keinen weiteren Weltkriegen im 19 Jhd kam.
  • Restauration Restauration- die Monarchien werden wieder eingesetzt, sowie dass der Papst seine Staaten wiederherstellt. Frankreich verliert zwar seine ganzen durch Napoleon errungenen Besitze jedoch haben sie dasselbe Mitspracherecht was dazu führt dass es in Europa ein Gleichgewicht der Mächte gibt
  • Industrialisierung Agrarrevolution geht der Industrialisierung voraus, Entfeudalisierung der Flächen, wird zu handelbarem Gut + Absprachen zwischen den Produzenten, Ausbildung  Erbau der Eisenbahnen führt zu einem enormen Wachstum-> die Infrastruktur ermöglicht erst die Industrialisierung mit der durchsetzung des kapitalismus entstehen marktbedingte klassen bei prinzipieller Rechtsgleichheit -> funktionale Differenzierung nach einkommen besitz bildung tötigkeit
  • Nationalstaaten + Nationaldenken und Rassismus Grüdnung von nationalstaaten im 19. jhd : 1830 belgien 1832 griechenland 1861 italien 1871 deutsches reich 1878 serbien 1905 norwegen 1908 bulgarien -> egalität und mistspracherecht nach innen : Abgrenzung nach außen Rassismus der Europäer zum beispiel der antisemitismus luthers oder die christianisierung aussereuropäischer Völker so vie in lateinamerika  Bildungsoptimismus der aufklärung - die indigenen staaten sind kinder der europäer die auf ihre Stufe emporgebildet werden sollen // judenemanzipation durch bürgerliche Verbesserung Rassenanthropologie : der körper als schicksal 
  • Imperium Ein Imperium ist eine große, zusammengesetzte, multi-ethnische oder multinationale politische Einheit, die in der Regel durch Eroberung entsteht und zwischen einem dominanten Zentrum und untergeordneten, geographisch oft weit entfernten Peripherien aufgeteilt ist.“ 
  • Parlamentarismus Parlamentarismus : 1215 magna carta, der die unabhängigkeit der kirche und grundlegende Freiheiten des englischen Adels gegenüber dem englischen König Johann Ohneland In der Glorious Revolution – der Glorreichen Revolution – von 1688/1689 entschieden die Gegner des königlichen Absolutismus in England den seit Beginn des 17. Jahrhunderts geführten Machtkampf mit dem Stuartkönigtum endgültig zu ihren Gunsten. Sie schufen mit der Durchsetzung der Bill of Rights die Grundlage für das heutige parlamentarische Regierungssystem im Vereinigten Königreich. Seit der Revolution ist dort der König nicht mehr allein, sondern nur in Verbindung mit dem Parlament (King-in-parliament) Träger der Staatssouveränität. -> damit beginnt das parlamentarische Regierungssystem Eine besonderheit in Grossbritannien: obwohl sich alle an das Westminster-system halten hat GB trotzdem keine geschriebene Verfassung, alles beläuft sich auf die common law.
  • Representation of the peoples act Representation of the peoples act : bestimmt bedingungen für Wahlrecht -> jene bestimmt die bedinungen für das wahlrecht. in 1832 1867 und 1884 wurde die Basis fürs Wahlrecht jeweils erweitertder Reform Act in 1832 gilt als die wichtigste von denen Wahlrechtsreformen des 19. jhd weil sie die Wahlkreise verönderte seit 150 Jahre gibt es diese Wahlkreise und erst jetzt gibt es eine Reform. bis 1918 ist ungefähr nur die Hälfte aller männer bereichtigt zu wöhlen., ab 1918 dann allgemeines wahlrecht mönner, und für frauen ab 30 jahren. 
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  • französische Verfassung in 1791 FRANKREICH VERFASSUNG 1791In Frankreich galt das sogenannte Zensuswahlrecht, das heißt, jeder Mann über 25 Jahre, der ein bestimmtes Steueraufkommen hatte, hatte das Recht zu wählen. Diese Männer nannte man Aktivbürger. Als Passivbürger galten die besitzlosen Männer, die entweder kein oder ein sehr geringes Steueraufkommen hatten (verschiedene Quellen sprechen von 1,5 oder 3 livres Steueraufkommen) und deshalb nicht das Recht hatten zu wählen. Ein indirektes Wahlsystem sorgte dafür, dass nur ein begrenzter Kreis der Aktivbürger die Abgeordneten der Nationalversammlung bestimmte: Die Aktivbürger, die direkte Steuern im Wert von mindestens drei Arbeitstagen zahlten, wählten zunächst Wahlmänner, welche direkte Steuern im Wert von mindestens 10 Arbeitstagen entrichteten. Und diese nur noch 50.000 Wahlmänner wählten schließlich die Abgeordneten, die entweder direkte Steuern im Werte von ca. 100 Arbeitstagen leisteten oder Grundbesitzer waren. Sie konnten aber das Wahlrecht erhalten, sobald sie genug Steuern eingezahlt hatten. Ganz ohne politisches Mitspracherecht waren Nicht-Steuerzahler, Männer unter 26 Jahren und Frauen.
  • französische Julirevolution von 1830 Die Julirevolution von 1830, Les Trois Glorieuses, hatte den endgültigen Sturz der Bourbonen in Frankreich und die erneute Machtergreifung des Bürgertums in einem liberalen Königreich zur Folge. Ursache der Revolution war die reaktionäre Politik König Karls X. Er beabsichtigte die Vorherrschaft des Adels wiederherzustellen (siehe Restauration). Als der König versuchte, das Parlament aufzulösen, erhoben sich im Juli 1830 in Paris Handwerker, Arbeiter und Studenten und zwangen den König zur Abdankung und zur Flucht nach England. Da sich die Revolution an drei Tagen, am 27., 28. und 29. Juli 1830 abspielte, werden diese Tage im französischen Sprachraum auch als die „drei Glorreichen“ (Les Trois Glorieuses) bezeichnet.
  • Ultramontanismus Ultramontanismus (von ultramontan, „jenseits der Alpen“) bezeichnet den romtreuen politischen Katholizismus des 19. und frühen 20. Jahrhunderts
  • Deutsches Kaiserreich Deutsches Kaiserreich ist die retrospektive Bezeichnung für die Phase des Deutschen Reichs von 1871 bis 1918 zur eindeutigen Abgrenzung gegenüber der Zeit nach 1918. Im Deutschen Kaiserreich war der deutsche Nationalstaat eine bundesstaatlich (oder auch gliedstaatlich) organisierte, am monarchischen Prinzip ausgerichtete konstitutionelle Monarchie.[1] Sie wurde durch ein wenig spektakuläres, geheim vorbereitetes militärisch-höfisches Zeremoniell inszeniert, die Kaiserproklamation des preußischen Königs Wilhelm I. am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles.[3] Währenddessen befand sich das Kaiserreich noch im Deutsch-Französischen Krieg. Auf kleindeutscher Grundlage und unter der Herrschaft der preußischen Hohenzollern war damit erstmals ein deutscher Nationalstaat entstanden. Hauptresidenz des deutschen Kaisers und preußischen Königs war das Berliner Schloss. die deutsche reichsgründung erfolgte mit beginn der wirksamkeit der neuen verfassung zum 1. januar 1871