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Antike Einführungsvorlesung (Subject) / Die römische Expansion (Lesson)
- 4 Phasen des römischen Reiches 1.Römische Königszeit: 753 v. Chr. bis 509 v. Chr. 2.Römische Republik: 509 v. Chr. bis 27 v. Chr. (Untergang der Republik infolge der Bürgerkriege ab 133 v. Chr.) 3.Prinzipat bzw. (frühe und hohe) Römische Kaiserzeit: 27 v. Chr. bis in die Zeit der Reichskrise des 3. Jahrhunderts (235 bis 284/285; auch als „Zeit der Soldatenkaiser“ bezeichnet) 4.Spätantike: ab 284/285 bis ins 6./7. Jahrhundert (in der älteren Forschung auch als „Dominat“ bezeichnet), mit einem fließenden Übergang hin zum Frühmittelalter. In dieser Zeit ereigneten sich die Völkerwanderung (375 bis 568) und die Teilung des Reiches (395) sowie der Untergang des Römischen Reiches im Westen (476/480) und der Übergang zum Byzantinischen Reich im Osten (frühes 7. Jahrhundert).
- Samnitenkriege Kriege zwischen Rom und den Samniten, bei denen es um die Macht über Kampanien ging. Im dritten Samnitenkrieg 298 bis 290 v. Chr. versuchten die Samniten die im vorherigen Krieg an Rom verlorene Vormachtstellung wieder zu gewinnen, mussten sich schließlich aber zur römischen Heeresfolge verpflichten.
- Latinerkriege Unter dem Begriff Latinerkriege versteht man zwei kriegerische Konflikte zwischen der Römischen Republikeinerseits und einem Bund latinischer Städte andererseits. Beide Konflikte endeten zugunsten Roms, wodurch dieses seinen Einfluss und sein Territorium auf der Apenninen-Halbinsel ausdehnen konnte. Damit legte es einen wesentlichen Grundstein zur Errichtung des Römischen Reiches.
- Kolonien Rom schuf schließlich ein weitverzweigtes Bündnisgeflecht. So wurden an strategisch wichtigen Orten Kolonien angelegt und Bündnisse mit mehreren italischen Stämmen geschlossen, die jedoch nicht das römische Bürgerrecht erhielten.
- Punischen Kriege Mit dieser Expansion kam Rom allerdings in Konflikt mit der bisher Rom freundlich gesinnten Handelsrepublik Karthago (im heutigen Tunesien), was zu den Punischen Kriegen führte. Im Ersten Punischen Krieg (264–241 v. Chr.) brach Rom die Vereinbarung mit Karthago über die Aufteilung der Interessenzonen auf Sizilien und dehnte seinen Einflussbereich bis an die Grenze des karthagischen Machtbereichs aus. Nachdem Karthago, solcherart provoziert, die Römer von See aus angegriffen und geschlagen hatte, baute Rom seine Flotte aus, um der Seemacht Karthago erfolgreich entgegentreten zu können.-> KArthago verlor daraufhin alle sizilischen Besitztümer fortan war es das Hauptziel der karthagischen Politik, die Folgen dieser Niederlage auszugleichen. 2. pun. Krieg : Hannibal nahm den Landweg durch das südliche Gallien, überquerte die Alpen und fiel mit einem Heer in Italien ein, wobei er mehrere römische Armeen nacheinander vernichtete. Besonders die Niederlage bei Cannae (216 v. Chr.) war schmerzhaft für die Römer: Es handelte sich um die schwerste Niederlage in der römischen Geschichte, doch gelang es Hannibal nicht, das Bündnissystem Roms in Italien zu zerstören, sodass Hannibal trotz seiner Siege weitgehend isoliert blieb. Der römische Feldherr Scipio setzte 204 v. Chr. nach Afrika über und besiegte Hannibal 202 v. Chr. bei Zama. Der Sieg über Karthago im 1. und 2. Punischen Krieg sicherte Roms Vormachtstellung im westlichen Mittelmeer. Neben seiner neuen Rolle als Seemacht trugen auch die eroberten Silberminen in Hispanien und die gewaltigen Reparationen, die Karthago zu leisten hatte, zu Roms neuem Reichtum bei.
- Auseinandersetzung mit hellenistischen Monarchen - Makedonien Rom 200 bis 197 v. Chr. in Griechenlandgegen Philipp V. intervenierte, um den makedonischen Einfluss in Griechenland zurückzudrängen. Auf ein Hilfegesuch kleinasiatischer Staaten hin kam es zum Römisch-Syrischen Krieg (192–188 v. Chr.) gegen das hellenistische Seleukidenreich unter Antiochos III. Dieser musste nach Roms Sieg auf einen Großteil seiner Besitzungen in Kleinasien verzichten. Versuche Makedoniens, die alte Hegemonie wieder aufzurichten, führten zum Krieg. 168 v. Chr. wurden die Makedonen unter ihrem König Perseus endgültig besiegt und ihr Königreich zerschlagen, 148 v. Chr. schließlich in eine römische Provinz umgewandelt. So erging es 146 v. Chr. auch Griechenland (ab 27 v. Chr. Provinz Achaea, vorher zu Makedonien gehörig) und der neuen römischen Provinz Africa nach der Zerstörung Karthagos, welches vor dem Dritten Punischen Krieg (149–146 v. Chr.) wieder an Macht gewonnen hatte. Pergamon wurde durch Erbvertrag 133 v. Chr. zur römischen Provinz. Gleichen Status erhielt 64/63 v. Chr. das Restreich der Seleukiden, das nicht mehr lebensfähig war und von Pompeius, der eine Neuordnung des Ostens vornahm, zur Provinz Syria gemacht wurde. Nur das schwächelnde Ägypten der Ptolemäer, welches zu einem römischen Protektorat wurde, behielt seine Unabhängigkeit, ehe es im Jahre 30 v. Chr. ebenfalls im Römischen Reich aufging.
- Steuern in den Provinzen In den neuen Provinzen, vor allem in den reichen hellenistischen Küstenregionen, wurden in dieser Zeit von privaten „Gesellschaften“ („societates publicanorum“) römischer Ritter und Patrizier die Steuern erhoben. Während sie einen Fixbetrag an den Staat abführten, konnten sie Mehreinnahmen behalten. Dies führte zu oftmals unmäßigen Steuern, die die Wirtschaft dieser Gebiete auslaugten und immer wieder zu Aufständen führten. Über das Ansehen dieser Steuerpächter erfährt man etwa in der Bibel (Zöllner). Infolge der römischen Erfolge stieg auch die Menge des zur Verfügung stehenden Münzgeldes dramatisch an, ebenso wie sich die Anzahl der Sklaven immer mehr erhöhte. Für die Wirtschaft spielte die Sklaverei im Römischen Reich eine wichtige Rolle. Sklaven wurden zu ganz unterschiedlichen Tätigkeiten herangezogen, zugleich bestand aber die Möglichkeit, dass sie ihre Freiheit (zurück)erlangen konnten.
- Mithridatische Kriege Mithridates VI in Pontus stachelte die gr. Poleis, die ihn als König ansahen und mit denen er gute Kontakte hatte auf sichg gegen Rom zu erheben wegen Steuern. hat ganzen Balkan und Armenien zu mobilisieren. Nordost Asien in der Türkei-> dachte er ist Alexander. 90 v. Chr - Marcus Livius wurde umgebracht -> Bürgerkrieg in Italien von den ganzen Alliierten -> alle Heerführer mussten herangezogen werden für die Schlachten -> Mithridates erklärt Krieg und bringt 3 Heere Roms um -> Athen empfängt Mithridates in Griechenland. -> Rom hat das nicht erwartet. -> Die Griechen haben die ganzen Römer in ihren Provinzen umgebracht -> Rom muss konzessieren und seinen provinzen das geben was sie wollen, Bürgerrecht. SULLA - actor -> initiated the first civil war and destroyed mithridates -> Bündnis mit Mithridates und hat ganz Kleinasien wieder versteuert. Als Sulla zurückkam hat man ihn für illegal erklärt, erneuter Bürgerkrieg wo er sich seine Macht wiedernahm und sich selbst zum Diktator ernannte und eine neue Verfassung Roms schreiben ließ.
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