Allgemeine Psychologie (Subject) / Fragenkatalog (Lesson)

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Alle Fragen des Fragenkatalogs Allgemeine Psychologie A an der Uni DuE

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  • Was bedeutet rostal, caudal, dorsal/superior, ventral/inferior, medial, lateral, anterior, posterior? rostal: kopfwärts; caudal: Richtung Schwanz; dorsal/superior: rückenwärts; ventral/inferior: bauchwärts; medial: Richtung Körpermitte; lateral: von Körpermitte weg; anterior: vorne; posterior: hinten
  • Wie ist das Nervensystem eingeteilt? Nervensystem - zentrales Nervensystem   *Gehirn   *Rückenmark - peripheres Nervensystem   * somatische Nervensystem   *autonomes Nervensystem       > sympathischer Anteil       >parasympatischer Anteil
  • Wie ist das Encephalon eingeteilt? Encephalon (Gehirn) 1. Prosencephalon  a. Telencephalon  b. Diencephalon (Zwischenhirn) 2. Mesencephalon (Mittelhirn)  a. Tectum  b.Tecmentum 3. Rhombencephalon (Hinterhirn)  a. Metencephalon  b. Myencephalon
  • Wie ist das Telencephalon eingeteilt? In den Neocortex, die Basalganglien und das limbische System.
  • Nennen Sie die vier Lappen des Neocortex sowie je eine Funktion. Frontallappen: Exekutive Funktionen, Motorik Parietallappen: Somatosensorik, visuelles System Temporallappen: auditives System, Lernen und Gedächtnis Occipitallappen: Visuelles System (zentrale Sehrinde)
  • Woraus besteht das limbische System und was sind die Hauptaufgaben? Das limbische System besteht aus der Amygdale, der Hippocampusformation und den Gyrus cinguli sowie Septum, Mamillarkörper und Teile des Thalamus. Hauptaufgabe ddes limbischen Systems sind die Verarbeitung von Lernen und Gedächtnis.
  • Nennen Sie die Strukturen der Basalganglien sowie deren allgemeinen Aufgaben. Nucleus caudatus, Claustrum und Nucleus lentiformis. Nucleus lentiformis unterteilt sich in das Putamen und des Globus pallidus. Phylogenetisch gehört auch die Amygdala dazu. Über die Großhirnstrukturen hinaus gehören auch die Substantia nigra und der Nucleus subthalamicus dazu. Nucleus accumbens(ventrales Striatum) steht auch in Verbindung mit den Basalganglien. Sie sind an der Steuerung von Willkürbewegungen beteiligt. Sie spielen in motivationalen Prozessen eine große Rolle. Sie sind stark mit der Verarbeitung von Belohnungen verbunden.
  • Welche Funktion hat der Thalamus in den Wahrnehmungssystemen und welche Ausnahme kennen Sie? Informationen aus alles Wahrnehmungssystemen werden im Thalamus zwischengeschaltet. Hypothalamuskerne besonders an motivationalen Aspekten des Verhaltens beteiligt, wie Nahrungsaufnahme etc.. Ausnahme: Olfaktorik: Geruchsinformationen gelangen auf direktem Weg zum Cortex, werden jedoch auch in den Thalamus geleitet.
  • Nennen Sie die drei Kerne des Thalamus und ihre Funktion. Nucleus geniculatus lateralis: Thalamische Sehkern Nucleus geniculatus medialis: thalamischer Hörkern mediodorsale Kern: in komplexe kognitive Funktionen und Gedächtnisleistungen eingebunden Nucleii ventralis posterolateralis & posteomedialis: Gustatorik
  • Nennen Sie fünf Bestandteile des Mittelhirn und ihre Funktion. Nucleus ruber -> Anteil an Steuerung und Motorik Colliculus superior -> Verarbeitung visuelle Informationen, Augenbewegung Colliculus inferior -> Verarbeitung auditiver Informationen Area tegmentalis ventralis und Nuceleus Accumbens -> Mesolimbisches Belohnungssystem Aquäductus cerebri -> führt Flüssigkeiten aus den Ventrikeln ab
  • Nennen Sie die Gestaltgesetze Gesetz der Nähe Gesetz Geschlossenheit Gesetz der Gleichartigkeit Gesetz der durchgezogenen Linien
  • Exekutive Funktionen Kontroll- und Steuerungsprozesse, die uns dazu befähigen planmäßig, aber flexibel, zielgerichtet und effektiv zu handeln. - Antizipation - Planung - Entscheidungen treffen  - Handlungsinitiierung - kognitive Flexibilität - Koordinierung (Prozesse/Informationen) - Sequenzierung und Zielüberwachung - Verarbeitung von Rückmeldungen --> Modifikation aktueller Handlungsabläufe
  • Modified Wisconsin Card Test Erkennen von Kategorien, Wahrnehmung von Regeln --> nur möglich, wenn kognitive Flexibilität da ("Regeln" der Zuordnung wechseln) Der Test: 4 Karten mit Symbolen die in Farbe, Anzahl und Form varrieren. VP muss nach einer Regel andere Karten zuordnen. Je nach Spieltyp kann sich die Regel verändern.
  • Was ist die Aufgabe des Cerebellums? wesentlich an Steuerung der Motorik beteiligt; Gleichgewichtssinn
  • Hirnstamm Was ist die Aufgabe des Hirnstamms? steuert alle Lebenserhaltenden Funktionen wie Atmung, Blutkreislauf etc
  • Was ist der Transduktionsprozess bei allen Wahrnehmungssystemen? Umwandeln der chemischen/physikalischen Reize der Außenwelt in elektrophysikalische Reize, die auf Hirnebene verarbeitet werden können
  • Wie funktioniert Sehen? Von Objekten reflektiertes Licht fällt durch Auge und trifft umgekehrt auf Retina, wo Photorezeptoren Lichtsignale aufnehmen und die Informationen in bioelektrische Signale umwandeln, welche dann im Hirn verarbeitet werden. Linse bricht Licht → Objekte auf der Retina auf dem Kopf abgebildet → Photorezeptoren hinter Retina invers (umgekehrt) angeordnet → Photorezeptoren reagieren auf Lichteinfall durch Retina und wandeln diesen in bioelektrische Signale um → weiter auf Ganglienzellen → Nervenfortsätze zum Thalamus, müssen aus Auge → „Loch“ in Retina, durch das Sehnerv / Nervus opticus geht; an der Stelle keine Photorezeptoren → Hirn hat gelernt, diesen „blinden Fleck“ zu kompensieren, sodass man nicht dauerhaft einen blinden Punkt im Sichtfeld hat
  • Welche zwei Typen von Photorezeptoren kennen Sie? Nennen Sie außerdem die Unterschiede. Stäbchen: sind für die hell-dunkel Informationen zuständig, ca. 120 Millionen im Auge Zapfen: sind für Farben zuständig, 3 Arten, ca. 6 Millionen im Auge, benötigen ausreichend Licht; schnellere Adaption als Stäbchen
  • Welche drei Zapfen-Arten gibt es? S-Zapfen: besonders Empfindlich für blauviolettes Licht M-Zapfen: besonders Empfindlich für grünes Licht L- Zapfen: besonders Empfindlich für gelb-grünes Licht; Faktisch für Wahrnehmung von Rot; Kombination der Zapfen: unsere Farbwahrnehmung
  • Was ist der Ort des schärfsten Sehens und warum? = Fovea Centralis; nur Zapfen, keine Stäbchen; Signale einer Rezeptorzelle werden immer an genau eine bipolare Ganglienzelle weitergeleitet → kein Übertragungsverlust, da eins zu eins Verschaltung → schärfste Auflösung, viele visuelle Informationen auf kleinem Raum; in beide Hirnhälften geleitet
  • Was sind ON und OFF Ganglienzellen ON-Ganglienzellen: On-Zellen reagieren auf die Belichtung ihrer Rezeptorzelle mit einer Depolarisation und erregen die nachfolgenden Ganglienzellen. wenn Zentrum beleuchtet, Umfeld dunkel → stark erregt, hohe Frequenz wenn ON-Ganglienzellen nicht erregt und keine Signale senden, erhält Hirn keine Informationen, auch nicht, ob es dunkel ist Daher: Off-Ganglienzellen: Off-Zellen reagieren auf die Belichtung ihrer Rezeptorzelle mit einer Hyperpolarisation und hemmen die nachfolgenden Ganglienzellen. stark erregt wenn Zentrum dunkel, Umfeld beleuchtet
  • Welche Täuschungen haben wir kennen gelernt? Kanizsa-Dreieck → Man erkennt zwei Dreiecke, obwohl garkeine Konturen dargestellt werden Ponzo-Täuschung → Zwei gleich große Löcher, die aber unterschiedlich groß wahrgenommen werden Müller-Lyer-Täuschung → Zwei gleich lange Linien, eine wird kürzer wahrgenommen
  • Nennen Sie die Hauptkerne/Strukturen und Faserverbindungen des Diencephalon (Zwischenhirn) Thalamus Hypothalamus Chiasma Opticum Hypophyse
  • Welche Arten von Schmerz gibt es? - somatischen Schmerz   >Oberflächenschmerz   >Tiefenschmerz - visceralen Schmerz   > Eingeweideschmerz
  • Nennen Sie die 5 Langzeitgedächtnissysteme nach Tulving, hierarchisch geordnet. Prozeduales Gedächtnis Priming Perzeptuelles Gedächtnis Wissenssystem Episodisches Gedächtnis
  • Welche Geschmacksrichtungen nehmen wir wahr und wo auf der Zunge? süß → Zungenspitze sauer & salzig → Zungenränder bitter → Zungenhintergrund umami → Mitte der Zunge
  • Beschreiben Sie die Anatomie der Zunge + Verarbeitung von Geschmack Papillen auf Oberfläche der Zunge beherbergen Geschmacksknospen → diese nehmen Reize auf → jeder Grundgeschmack hat dominante Rezeptoren → Innenmonekül an Rezeptor aktiviert Zelle → Zusammenschluss der Nervenenden zu Tractus solitarius → Nucleii ventralis posterolaterialis & posteromedialis (Thalamus): Verschaltung → Hauptsächlich zur Insula und somatosensorischer Bereich der Zunge in Parietallappen Zusätzliche Bahn ohne Verschaltung im Thalamus zu lymbischen System (insbesondere Amygdala) → Entscheidung über „guten“ oder „schlechten“ Geschmack
  • Nennen Sie die drei Systeme bzw. Qualitäten der Somatosensorik und geben Sie jeweils an, für welche Wahrnehmungsleistung diese zuständig sind. exterozeptives System → Wahrnehmung von Umweltreizen propriozeptives System → Wahrnehmung der Körperstellung und Gliedmaßen zueinander interozeptive Sysetm → Wahrnehmung der Empfindungen aus dem Inneren des Körpers, z.B. Organe, Herzkreislauffunktion etc.
  • Welche vier Sensortypen kennen Sie und wofür sind diese jeweils zuständig? Nocizeptoren → Schmerzwahrnehmung Thermorezeptoren → Temperaturwahrnehmung                      Unterscheidung zwischen „Heiß“ und „Kalt“ Rezeptoren Mechanorezeptoren → Druckwahrnehmung
  • Was sind simultane Raumschwellen? Nennen Sie außerdem Beispiele für geringe sowie hohe simultane Raumschwellen. Simultane Raumschwelle = kleinster Abstand zweier (Druck-)Punkte, die einzeln als Punkte wahrgenommen werden geringe simultane Raumschwelle: Lippen, Finger, Zunge; hohe räumliche Auflösung hohe simultane Raumschwelle: Rücken, Oberschenkel; geringere räumliche Auflösung
  • Nennen und beschreiben Sie die zwei verschiedenen Systeme/Bahnen, durch die die unterschiedlichen somatosensorischen Qualitäten vom Rückenmark zum Gehirn geleitet werden. Lemniscales System: Druck, Berührung, propriozeptive Informationen Vorderseitenstrangsystem: Temperatur und Schmerzwahrnehmung Lemniscales System: Fasern ziehen erst in Medulla oblongata zur kontralateralen Seite des Gehirns → Thalamuskerne → primärer Cortex → sekundärer somatosensorischer Cortex: Gesamtbild Vorderseitenstrangsystem: zieht direkt auf Rückenmarkebene in andere Körperhälfte → nicht über Thalamus, sondern über superiore Colliculi und Formatio reticularis → Thalamuskerne → von da aus zum sekundären Cortex
  • Beschreiben Sie das Modell zur Handlungsregulation von Miller, Galanter und Pribram (1960).  TOTE: Test – Operation – Test – Exit Handlung hat immer ein Ziel; Test = Überprüfung, ob Umwelt- / Handlungszustand dem Ziel entspricht; wenn nicht -> Operation: Handlung, kann auch nur das bewegen eines Fingers sein; erneutes Testen; ist Ziel erreicht, wird TOTE-Einheit verlassen.
  • Definieren Sie Exekutive Funktionen. Exekutive Funktionen sind Kontroll- und Steuerungsprozesse, die uns dazu befähigen, planmäßig aber flexibel, zielgerichtet und effektiv zu handeln.
  • Nennen Sie die 5 Komponenten exekutiver Funktionen von Smith & Jonides (1999). - Fokussierte Aufmerksamkeit und Hemmung irrelevanter Informationen. - Ablauforganisation - Planung - Überwachung - Kodierung von Repräsentationen im Arbeitsgedächtnis nach Zeit und Ort des Auftretens.
  • Beschreiben Sie das Modell von Norman & Shallice (1986), welche zwei Systeme zur Handlungsregulation aufgestellt haben. 2 Systeme: Contention Scheduling (CS): Automatisierte „Routine“-Handlung: Handelnde Person hat Wissen über Handlungen (Denk- und Handlungsschemata) - Bestimmte Merkmale einer Situation führen zu festgelegten Prozeduren, die das Verhalten steuern (Script) Aktivierung eines Handlungsschemas → CS-Modus bewirkt Hemmung alternativer Schemata; routinierte Verhaltensprogramme können ohne „mental effort“ ablaufen Supervisory Attentional System (SAS): CS-Modus in neuen, unerwarteten Situationen unbrauchbar → Umschaltung auf bewusst kontrollierbaren, aber sehr viel langsamer arbeitenden SAS-Modus (mehr „mental effort“) → wenn keine Handlungsschemata vorhanden, z.B. beim planen, Entscheidungen treffen, ungeübten Handlungen
  • Was ist das Konzept der somatischen Marker (Damasio, 1991)? somatischer Marker = alle positiven und / oder negativen Reaktionen des autonomen Nervensystems, die mit dem Erleben einer bestimmten Situation verknüpft werden Meist implizite affektive Bewertung zusammen mit expliziten Gedächtnisinhalten können Tendenz für oder gegen die Ausführung einer Verhaltensantwort verstärken; Bsp.: „ungutes Gefühl im Bauch“ kann zur Vermeidung einer Handlung führen
  • Was ist Bernsteins Theorie der Steuerung des Bewegungsapparats? Bewegungsabläufe werden zentral, unabhängig von ausführenden Muskelgruppen repräsentiert.
  • Beschreiben Sie das Cocktailparty-Phänomen (Cherry, 1953). Man ist auf einer Party, um einen herum sind sehr viele, z.T. laute Geräusche von Musik, verschiedenen Gesprächen etc.; trotzdem ist man in der Lage, einem bestimmten Gespräch zu folgen und die anderen Geräusche in den Hintergrund zu drängen. Fällt nun der eigene Name in Hörweite, kann man diesen oft herausfiltern und dann dem Gespräch folgen, in welchem er gefallen ist, wobei man dem eigentlichen Gespräch aber nicht mehr folgen kann.
  • Was ist Dichotisches Hören? Bei der Prüfung des dichotischen Hörens hört der Proband zur selben Zeit auf jedem Ohr verschiedene Wörter (oder kurze Sätze) und soll diese danach nacheinander nachsprechen, was normalerweise möglich ist. Ein abnormales Ergebnis gibt Hinweise auf eine Störung der Hörverarbeitung im Gehirn. 
  • Beschreiben Sie das Split-Span-Paradigma von Broadbent, 1954. Versuch: Probanden hören simultan Ziffernpaar (rechts und links unterschiedliche) Aufgabe: Wiederholen der Ziffern Ergebnis: Wiedergabe erfolgt (zumeist) nacheinander für jedes Ohr (und nicht in der Reihenfolge des Auftretens) → Hirn „sortiert“ scheinbar Informationen nach Ohr
  • Beschreiben Sie die Filtertheorie der Aufmerksamkeit von Broadbent, 1958.  Zur Auswahl von Wahrnehmungsinhalten gibt es Filter und sensorischen Speicher; Filter wählt aus parallelen Reizen einen aufgrund elementarer Reizmerkmale (z.B. Lautstärke) aus, anderen Reize verbleiben im Speicher; Alles-oder-Nichts-Prinzip: Kognitives Verarbeitungssystem kann nur einen Reiz gleichzeitig verarbeiten; Also Reize nacheinander verarbeitet; sollen mehrere Reize verarbeitet werden→ Multiplexing (Wechsel zwischen Reizen)
  • Beschreiben Sie die Filtertheorie der Aufmerksamkeit von Treisman. Attenuationstheorie nicht nur ein Reizkanal wird zur Verarbeitung selektiert Mehr-oder-Weniger-Prinzip: frühe Filterung der Kanäle auf Hierarchieebene; beachteter Kanal auf hoher Hierarchieebene; Verteilung auf Hierarchieebene durch Aktivierungsschwelle: - Informationen, die stark hervor stechen oder wichtig für einen sind (z.B. eigener Name) haben niedrige Aktivierungsschwelle
  • Beschreiben Sie die Filtertheorie der Aufmerksamkeit von Deutsch & Deutsch. Theorie der späten Selektion: alle Eingangsreize werden vollständig analysiert, egal ob Aufmerksamkeit darauf gerichtet Reize, die für aktuelle Ziele / Aufgaben relevant, werden für kognitive Weiterverarbeitung ausgewählt → an allen Reizen wird parallel das gleiche Relevanzkriterium angelegt
  • Beschreiben Sie die Lichtkegelmetapher von Posner, 1978. Lichtkegel = Metapher für die visuelle Aufmerksamkeit - Lichtkegel kann in einem bestimmten Beeich in der Mitte des Blickfeldes gerichtet werden - Randbereiche werden nur peripher verarbeitet - wie Lichtkegel einer Taschenlampe in einem dunklen Raum - Kegel kann mit Blickbewegungen gleichmäßig verschoben werden (move, engage, disangage)
  • Beschreiben Sie die Ein-Kanal-Theorie sowie die Theorie zentraler Ressourcen. Ein-Kanal-Theorie: es kann nur eine Aufgabe wirklich gleichzeitig gemacht werden, bei mehrals einer Aufgabe wird schnell zwischen Aufgaben hin und her geschaltet; Durch diesenWechsel kommt es zu Leistungseinbußen Theorie der zentralen Ressourcen: es können mehrere Aufgaben gleichzeitig bearbeitetwerden; da die zentralen Ressourcen jedoch begrenzt sind, leiden möglicherweise beideAufgaben darunter Aber: einfache Aufgaben können gut parallel verarbeitet werden; Aufgaben ausverschiedenen Bereiche stören sich weniger als Aufgaben desselben Bereichs
  • Welche Cortexregionen sind bei der Aufmerksamkeit besonders aktiv? Orbitofrontaler CortexDorsolateraler Präfrontaler CortexPosteriorer Parietalcortex →Objektwahrnehmung
  • Wie ist der Ablauf der Informationsverarbeitung zeitlich aufgeteilt? Einspeicherung → Konsolidierung (vertiefte Einspeicherung) → länger anhaltendeAblagerung → Abruf → Re-Enkodierung (erneute Einspeicherung)
  • Anterograde/Tetrograde Amnesie anterograde Amnesie Gedächtnisstörung, bei der Merkfähigkeit für neue Bewusstseinsinhalte massiv reduziert ist→ Erinnerungsverlust von Ereignissen, die nach Beginn der ursächlichen ErkrankungenauftretenHäufiger als retrograde Amnesie, wirkt sich schwerer auf Patientenalltag ausUrsache: z.B. bei Alzheimer und anderen Demenzformen → Ausfall wichtigerNeuronenkreise, z.B. im Limbischen System retrograde Amnesie Form des Gedächtnisverlusts, bei der Person nicht mehr in der Lage ist, sich anInformationen zu erinnern, die vor einem bestimmten Ereignis aufgenommen wurden →Gedächtnis aus Vergangenheit vor Auftreten
  • Zeichnen Sie das Modell des Arbeitsgedächtnis nach Alan D. Baddely                                                               Zentrale Exekutuve                                                                   /                   \                              Visuell räumlicher Skozzenblock       Phonologische Schleife                                                /                                                                    \                           visuelle Bedeutung <-> epsodisches Langzeitgedächtnis <-> Sprache
  • Wie hängen Ultrakurzzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis zusammen? Machen Sie eine Skizze. Umweltreize       |       V Ultrakurzzeitgedächtnis -> Kurzzeitgedächtnis (inkl. Arbeitsgedächtnis) <-> Lanzeitgedächtnis