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Sozialpsychologie (Subject) / Einstellungen und Verhalten (Lesson)
- Einstellungen Innerer Zustand (Psychologische Tendenz), die pos/neg/neutral ggü. einem bestimmten Objekt (Person, Gegenstand, Idee etc.) sein kann 3 Komponenten: Psychologische Tendenz: Innerer Zustand, kann in seiner Dauer variieren (im Gegensatz zu festen Persönlichkeitsmerkmalen) evaluativer/bewertender Charakter: Einstellungen können von sehr schlecht bis sehr gut bewertet werden, Bewertung erfolgt: kognitiv, affektiv, behavioral Einstellungsobjekt: Person ist psychologisch am bedeutsamsten v.a. eigene Person
- Zusammenhang zwischen Einstellung und Verhalten Einstellungen meist nach außen hin nicht erkennbar, Verhalten beobachtbar Menschen neigen dazu vom Verhalten auf Einstellung zu schließen Verhalten und Einstellung müssen nicht einander entsprechen (z.B. Rauchen)
- Azjens Theorie des geplanten Verhaltens planned behaviour (tatsächliches Verhalten) wird am besten von Verhaltensabischt/Verhaltensintention vorhergesagt Verhaltensintention am besten vorhergesagt durch: Subjektiv Einstellung ggü. Verhalten (Gedanken, Gefühle) soziale Norm ggü. V (Einstellung anderer wichtiger Personen zu disem V) wahrgenommene Verhaltenskontrolle: Kompetenz zur Ausführung (kann V auch direkt beeinflussen, eher bei impulsiven Handlungen) Problem: Uneinheitliche Messung und Abweichungen i. d. Realität
- Moderatorvariablen, die den Schluss von Einstellung auf V erleichtern Einstellung beruht auf direkte Erfahrung hohe Einstellungssicherheit: Je stärker man von Richtigkeit der Einstellung überzeugt ist, umso wahrscheinlicher zeigt man entsprechendes Verhalten hohe Einstellungssischerheit abhängiv von: häufiges Nachdenken über E, direkte Erfahrung als Einstellungsbasis, einseitige Infosuche leichte Bewusstseinzugänglichkeit der E: Abrufleichtigkeit, erhöhte Salienz zeitliche Stabilität der E kein Widerspruch von kognitiven und emotionalen Grundlagen der Einstellung
- Entstehen von Einstellungen Durch Kommunikation und Überzeugung: v.a. bei glaubwürdigem Kommunikator (Experte) zweiseitiger Argumentation Aussage, die Unsicherheit aber nicht Angst auslöst gute Stimmung, z.B. lunch technique Durch biologische Ursachen Durch soziale Lernprozesse und Erfahrung: Kognitive Einstellungen (bewusst), Affektive Einstellungen (durch CC/OC), Verhaltensbezogen Einstellungen (Analyse des eigenen Verhaltens, v.a. wenn es zunächst einem nicht bewusst ist)
- Veränderung von Einstellung Rationalisieren von Verhalten (kognitive Dissonanz -> Rechtfertigung des Verhalens) Elaboratioin-Likelihood-Modell: Zwei-Prozess-Modell: Zentrale Route (ausführlich, hochwertige Infos, stabil, eher bei negativer Stimmung) Periphere Route (emotionale Hinweisreize, situativ, instabil, eher bei positiver Stimmung) Heuristisch-Systematisches Modell (HSM): Zwei-Prozess-Modell: systematischer oder heuristischer Verarbeitungsprozess 3 Motive: Motiv der Verteidigung (Schutz Selbstwert), Wahrheitsmotiv (Streben nach korrekter Weltsicht), Motiv des sozialen Eindrucks (ausgewogen oder einseitig)
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